Anaplasmose
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Bei meinem war nach der Behandlung mit dem AB alles wieder ok. Einzig der Magen hat unter dem Doxycyclin arg gelitten. Frag am besten den Arzt, ob Du direkt was zum Aufbau geben sollst, Probiotikum oder ähnliches.
Zum Verlauf wird Dir niemand eine genaue Prognose geben können, ist wohl sehr einzelfall-abhängig, je nach Dauer der Erkrankungen, Allgemeinzustand des Hundes etc.
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Meine Hündin hatte das vor 3 oder 4 Jahren auch. Sie war einfach nur schlapp und lustlos.
Es wurde dann über mehrere Wochen mit ziemlich starken AB behandelt (Name weiß ich nicht mehr).
Es hat ne Weile gedauert aber dann war sie wieder topfit und hatte bis heute auch keinerlei Rückfall.
Die miesen Erreger sollen ja im Körper bleiben aber solange sie nicht wieder ausbrechen ist wohl alles okay.
Also Kopf hoch - wird schon wieder. -
Karli ist ja auch ein Anaplasmose Hund. Bei Ihm war die Krankheit schon schätzungsweise ein Jahr am laufen, ehe wir endlich die Diagnose hatten. Bei Ihm waren die Hauptsymptome Schlappheit, einschränkung in der Leistungsfähigkeit, immer wieder undefinierbare Hautentzündungen. Karli wurde insgesamt 8 Wochen mit Doxy behandelt, Ende letzten Jahres wurde noch mal ein Blutbild gemacht, was einigermaßen gut aussah, der Titer ist immer noch erhöht, was aber nichts aussagt. Seit der Anaplasmose hat Karli bei warmen Wetter sehr mit der Ausdauer zu kämpfen, immer wieder entwickelt er Hautirritationen und seine Wundheilung ist gestört. Ansonsten ist er aber ganz gut drauf. Unterstützend geben wir derzeit gar nix.
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An die Hundebesitzer, deren Hunde schon gegen Anaplasmose behandelt wurden: Hat keiner eurer Hunde zusätzlich zum Doxy auch eine oder zwei CARBESIA-Spritzen? Bei meinem Hund haben diese zwei Spritzen viel geholfen. Carbesia bekommt man nicht bei jedem Tierarzt. Wir haben es über die internationale Apotheke bestellt.
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Vielen lieben Dank für eure Antworten!
Nach der Diagnose war ich eigentlich ziemlich optimistisch, weil meine Hündin außer dem Lahmen direkt nach dem Aufstehen keine Anzeichen zeigt. Sie ist fit wie immer, frisst gut, trinkt genug etc.... Aber bei den ganzen Horrorgeschichten die man im Internet liest..

Wird denn auf jedenfall mit Doxy behandelt, oder hängt das von den Blutwerten ab? Die haben wir ja noch nicht.
Und wie macht ihr es bei euren Anaplasmose-Hunden (was ein unschönes Wort) mit dem Zeckenschutz? Was benutzt ihr? Wenn ich das richtig verstanden habe, kann ja ein neuer Schub ausgelöst werden, sobald das Immunsystem schwächelt, oder?Chris, danke für den Tipp, ich hab mich da gestern schon angemeldet, aber die Freischaltung dauert wohl noch....
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Zitat
Aber bei den ganzen Horrorgeschichten die man im Internet liest..

Ja, deswegen nicht lesen, sich auf einen TA verlassen bei dem man ein gutes Gefühl hat, nicht zu viel rumdoktern und zuversichtlich sein...ich hab es mir abgewöhnt diesen Geschichten Glauben zu schenken. Denn du weisst NIE was derjenige für einer ist, der das schreibt, in welcher Verfassung er war und vor allem in welcher Konstittution der Hund ist.
Hobby-Tierärzte im Internet sind was ganz schlimmes, oder auch Hundetrainer, wenn es nach denen geht, ist nur deren Hund das einzig wahre.
Verlass dich auf den TA, nicht auf irgendwelche Menschen im Netz, geh lieber einmal mehr zum TA...meiner zB. steht mir immer telefonisch für alle Fragen zur Verfügung..berechnet das nicht mal, und ruft, wenn er grade in Behandlung ist, immer sofort zurück. Lieber da fragen!
Wenn es nach Diagnosen und Prognosen für Hund oder Mensch geht, wäre es sicherlich in mancherlei Aussagen besser man schläfert Hund bei Blähungen gleich ein, und wenn ein Mensch Kopfschmerzen hat, hackt man ihm selbigen am besten gleich ab.
DAS wird schon..du hast einen jungen HUND...Rumänen sind zäh! Meine auch;-)
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Zitat
Verlass dich auf den TA, nicht auf irgendwelche Menschen im Netz, geh lieber einmal mehr zum TA...meiner zB. steht mir immer telefonisch für alle Fragen zur Verfügung..berechnet das nicht mal, und ruft, wenn er grade in Behandlung ist, immer sofort zurück. Lieber da fragen!
Für mich war immer wichtig, dass unser Tierarzt sich mit den Krankheiten auseinandersetzt und sich auch bei solchen Krankheiten mit Fachleuten in Verbindung setzt, die wirklich Ahnung haben.
Wir halten es immer so: So viele Infos wie möglich einholen, mit dem Tierarzt unseres Vertrauen Für und Wider besprechen und dann eine Entscheidung treffen. Denn WIR sind letzten Endes für unseren Hund verantwortlich.
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So ist es!

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Myro hat auch Anaplasmose.
Er wurde lange mit Doxy behandelt (ich glaube es waren insgesmt 12 Wochen) und am Ende haben wir es dann auch noch mit Carbesia versucht. Leider ist er die Anaplasmose trotzdem nie wirklich los geworden...Bei Myro äußerte sich die Krankheit vor allem in unerklärbarer Schlappheit und Lustlosigkeit. Bei den Untersuchungen waren außerdem alle Triggerpunkte immer hochgradig schmerzhaft.
In der Klinik sagte man mir, dass sie am häufigsten diese recht "unauffälligen" Verläufe sehen und weniger die Symptome, die überall als die klassischen aufgeführt werden.
Der Titer alleine sagt nur aus, ob der Hund sich mit dem Erreger irgendwann auseinander gesetzt hat, nicht, ob der Hund auch wirklich an Anaplasmose erkrankt ist.
Deshalb unbedingt abklären, ob Dein Hund wirklich Anaplasmose hat, hochdosiertes Doxy ist nicht grade ein Hustenbonbon. Ich würde Dir zu einer mit solchen Erkrankungen erfahrenen Tierklinik raten, den Tierärzten fehlt häufig die Erfahrung mit Anaplasmose.Die Anaplasmose-Erreger können sich bei der Behandlung ins Kmnochenmark zurück ziehen. Das heißt, auch wenn die Anaplasmose bekämpft werden konnte, sind sie unter Umständen noch in "Lauerstellung" und können einen erneuten Krankheitsschub auslösen. Deshalb sollte man möglichst jede unnötige Belastung des Immunsystems vermeiden und z.B. abwägen, ob man den Hund weiterhin impfen will.
Ich bin übrigens auf Anraten der Klinik mit Myro wöchentlich zur Physiotherapie und zum Schwimmen gegangen, um die Gelenke trotz der Anaplasmose möglichst beweglich zu halten.
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Vielen Dank. Ich freue mich über eure (und weitere...) Erfahrungsberichte...
Wie habt ihr es seit der Anaplasmose mit Zeckenschutz gemacht? Die ganzen Chemiekeulen gehen ja wahrscheinlich auch ziemlich auf´s Immunsystem, oder? Andererseits wäre es natürlich fatal, wenn sich ein Anaplasmose-Hund noch zusätzlich mit Borreliose etc. ansteckt. Wie handhabt ihr das?Meine Hündin hatte kaum Zecken und ich habe daher nach einem Frontline-Durchgang auf chemisches Zeugs verzichtet. Jetzt ärgere ich mich darüber. Sie ist noch so jung, erst 10 Monate, und hat jetzt schon so eine schwere Krankheit. Hätte ich mit Advantix oder so behandelt, wäre ihr das vielleicht erspart geblieben. Ich weiß, es nützt nichts, sich nun darüber Gedanken zu machen, aber man fühlt sich nun doch verantwortlich dafür...
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