Hundetrainer
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Was macht denn Eurer Meinung nach eine(n) gute(n) HundetrainerIn aus?
Koenntet Ihr aus dem Stehgreif die Top 5 - Kriterien nennen, die bei der Wahl bzw. dann anschliessend bei der Entscheidung, bei dem Trainer/der Trainerin zu bleiben, fuer Euch ausschlaggebend waren?
Und welche Top 5 - Kriterien sind eindeutige K.O.-Kriterien?
Bei der Autowerkstatt wuerde es mir leicht fallen, beim Friseur finde ich es schon schwieriger :-)
Gruss
RC - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Top 5:
1. Beim Erstbesuch so was wie eine Anamnese, also lässt sich genau erklären wo das Problem liegt. Stellt gezielt Fragen um die Ursache herauszufinden.
2. Individueller Trainingsvorschlag, der auch abgeändert wird wenn man Umsetzungsprobleme hat
3. Trainingserfolg
4. Geduld und Verständnis wenn mal was schief geht, oder man das 2x das gleiche fragt
5. Ich arbeite mit dem Hund, der Trainer steht daneben und hilft
(6. Freundlichkeit/Witz/Sympathie - eigentlich gehts nicht ohne)K.O. Kriterien:
1. Der Trainer hat beim ersten Beinchenheben und Scharren des Hundes schon ein klares Bild im Kopf und das Frauchen, was in so einer Situation vielleicht nicht so selbstbewusst dasteht wie sonst, ist natürlich inkompetent.
2. Schmettert eigene Beobachtungen ab
3. Jeder Hund wird nach der gleichen Methode trainiert
4. Bei Problemen oder fehlenden Trainingserfolgen heißt es: ja musst halt besser trainieren
5. Unfreundlichkeit/unsympathisch
(6. Überhöhte Preise bzw. Folgepreise) -
Ich stimme AnjaNeleTeam voll und ganz zu.
Außerdem würde ich als 7. noch anmerken, das die verwendeten Methoden individuell auf den Hund abgestimmt sein sollten, und vor allem das man selbst mit den Methoden arbeiten kann und möchte. Es bringt nix wenn man hinter Methode xy nicht voll und ganz dahinter steht. Ach ja, und es sollte natürlich nicht Tierschutzrechlich unterste Kanone sein ;d
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Der Hundetrainer sollte dazu nicht nur mit Tieren, sondern auch mit Menschen umgehen können.
Bei meinem Hundetrainer weiß ich zwar, dass er nicht bei allem gleich den perfekten Rat hat, dass er sich aber immer Zeit für mich nimmt, jede Woche mit mir Einzelstunden machen würde, wenn ich das möchte und dafür auch noch kein Geld verlangt. Finde ich super kompetent und ist ein Beweis dafür, dass die Arbeit mit den Tieren im Vordergrund steht und nicht das Geld

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Zitat
1. Beim Erstbesuch so was wie eine Anamnese, also lässt sich genau erklären wo das Problem liegt. Stellt gezielt Fragen um die Ursache herauszufinden.Damit habe ich ein Problem. Nicht, dass sich der Hundetrainer die Probleme schildern lassen sollte, sondern, dass dies der Ursachenfindung alleinig dient. Wenn sich der Trainer dann NICHT den Hun selbst anschaut, sondern wie Millan schon eine Diagnose stellt, ist das die falsche Konsequenz daraus.
Der zweite Punkt muss also heißen: Der Trainer beobachtet den Halter im Alltag. -
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Pro Trainer:
1. Flexibilität
2. Kann Hunde einschätzen
3. Kann mit Menschen umgehen
4. Ist in der Lage, zu lehren
5. Ist mir sympathischContra Trainer
1. 08/15 Methoden
2. Rudelführer Mentalität
3. Keine Ahnung vom Hundeverhalten
4. kann nicht mit Menschen umgehen
5. Läßt keine Diskussion zuZitat... jede Woche mit mir Einzelstunden machen würde, wenn ich das möchte und dafür auch noch kein Geld verlangt. Finde ich super kompetent ...
Das wäre für mich kein Zeichen für Kompetenz!
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Zitat
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2. Individueller Trainingsvorschlag, der auch abgeändert wird wenn man Umsetzungsprobleme hat
...3. Jeder Hund wird nach der gleichen Methode trainiert
Das ist inzwischen für mich kein Kriterium mehr, bzw. sogar eher umgekehrt. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass Trainer, die ein "breites Methodenspektrum" haben und für jeden Hund ein eigenes, nichts gescheit können und von allem nur die Oberfläche kennen. Die clickern erst ein bisschen rum, wenn das nicht funktioniert, lenkt man mal mit Futter ab, klappt wieder nicht, probiert man es dann etwas aversiver, aber da sie auch nicht punktgenau Strafen oder Abbrüche einsetzen können, klappt das auch nicht. Dann kommen Dinge wie geworfene Rütteldosen, in die Seite zwicken bis der Hund jault, Leinenrucks etc.. Am Ende sind Hund und Halter nur verwirrt und enttäuscht, mussten sich vll. anhören, dass sie keine Bindung zueinander haben, sind um viele Euros ärmer und haben nichts gelernt.
Da ist mir ein Trainer tausend mal lieber, der sich ganz klar positioniert und sagt, er hat bei Schlegel, CumCane, Hundeteamschule etc. gelernt und arbeitet genau so. Wenn jemand bei Schlegel gelernt hat, braucht der kein Z/B oder Geschirrgriff aufbauen können, das erwarte ich dann gar nicht. Ich erwarte nur, dass er sein Konzept richtig kann, in jeder Facette. Innerhalb der verschiedenen Konzepte gibt es ja immer noch Abstufungen auf den einzelnen Hund, aber das Grundprinzip ist für jeden Hund gleich und offensichtlich funktioniert es ja bei sehr vielen Hunden, sonst wären die Trainer nicht so bekannt. Entweder finde ich das als Halter gut und möchte das ausprobieren oder ich lass es, weil es mir nicht zusagt. Dann gehe ich eben zu einem anderen. Aber das kann ich nicht, wenn mir ein Trainer sagt "das passe ich individuell auf den Hund an". In meinen Augen muss die Methode nämlich eher zum Halter als zum Hund passen, denn der muss sie umsetzen.
Als Kontraargument empfinde ich eine (teure) Anamnese, die hier teils 100 € und mehr kosten. Klar ist das wichtig, aber ich möchte sehen, wie der Trainer mit mir und dem Hund arbeitet, bevor ich meine ersten 150 € los bin für Anamnese und erste Stunde.
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Pro:
1) Nimmt sich Zeit für mich und meinen Hund
2) Hört mir aufmerksam zu ohne irgendetwas als Schwachsinn abzutun
3) Beobachtet uns erstmal als Mensch-Hund-Team bevor er sagt wo das Problem liegt
4) kann seinen Trainingsplan so an mich anpassen, das er zu mir uns meinem Hund passt
5) hat Verständnis wenn ich nicht immer gleich alles perfekt umsetzen kann und erklärt es zur Not auch 5 mal.Contra:
1) trainiert über Angst absolutes NO-GO
2) trainiert mit dem Hintergrund das er befürchtet die Hunde reißen die Weltherschaft an sich
3) nimmt meine Sorgen/ Bedenken nicht ernst
4) Training in extrem großen Gruppen
5) hat keinen Gespühr für das Hund-Mensch-Team -
meine persönlichen Top 5?
Pro:
1. er kann mit Menschen und Hunden
2. er hat nicht nur ein System, sondern einen großen Werkzeugkoffer, um sein Training auf uns abzustimmen
3. er versteht mein Problem und meine Ansprüche
4. er kennt seine eigenen Grenzen
5. er schaut weiter, als nur bei dem, was er meistens kenntContra (allerdings in der Reihenfolge Variabel):
1. Arrogant und von sich selbst überzeugt
2. Schema F und sonst nix
3. viel Arbeit über Strafen und "Dominanz"
4. hört mir nicht zu
5. kennt sich mit der Art Hund nicht auswar eigentlich ganz simpel und lässt sich immer erweitern
und je nach Problematik ergänzenallerdings sind Geld und Entfernung für mich nur untergeordnete Kriterien
habs auch schon gemacht: 120 km eine Strecke zum Trainer und da 2 Doppelstunden genommen (a 40€)
wenns hilft, ist es mir auch das wert

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Was noch nicht genannt wurde, mir aber auch noch wichtig wäre:
Der Trainer sollte ein bissl was über das Verhalten des Hundes erklären können.
Also zu den jeweiligen Situationen erklären wieso weshalb warum er so und so reagiert oder eine bestimmte Handlung macht.
Der Trainer muss dabei nicht sein ganzes Repertoirt auspacken, aber situativ auf hündisches Verhalten eingehen, sowie das Verhalten des Halters ebenfalls analysieren und möglicherweise korrigierend wirken. - Vor einem Moment
- Neu
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