Hundetrainer
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Vielen Dank fuer Eure Hitlisten.
Woher erkennt man Schema 'X' und woher wisst Ihr, dass Hundeverhalten richtig oder falsch erklaert wird?
Ist es nicht eher so, dass alles passt wenn man sich wohl fuehlt und wenn sich anschliessend die Erwartung an veraendertes Hundeverhalten nach der/den Stunde(n) einstellt, doch eigentlich nur darum, ob es funktioniert?Ist Zeit fuer Euch ein Thema, Alter des Trainers/der Trainerin, Geschlecht?
Fragt Ihr nach Qualifikation oder checkt Ihr vorher die Homepage?Gruss
RC - Vor einem Moment
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Hallo,
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Zitat
Ist Zeit fuer Euch ein Thema, Alter des Trainers/der Trainerin, Geschlecht?
Fragt Ihr nach Qualifikation oder checkt Ihr vorher die Homepage?Zeit?
klar, muss er haben
Alter?
naja, ich lasse mir auch von jüngeren was sagen, wenn sie Ahnung haben
Geschlecht?
manchmal höre ich sogar auf Männer
Wenn ich einen Trainer suche, gehe ich über Websites und Qualifikation, wenn ich keine persönliche Empfehlung habe.
Aber letztendlich ist Papier sowie eine Internetseite geduldig
man kann da jeden Mist hin schreiben, weshalb für mich der persönliche Eindruck wichtiger istZitatWoher erkennt man Schema 'X' und woher wisst Ihr, dass Hundeverhalten richtig oder falsch erklaert wird?
naja, ich bin nicht ganz Anfänger, was hündisches Verhalten und Zusammenhänge angeht
erklärt er mir also was, was so nicht sein kann, stufe ich ihn als inkompetent ein
ZitatIst es nicht eher so, dass alles passt wenn man sich wohl fuehlt und wenn sich anschliessend die Erwartung an veraendertes Hundeverhalten nach der/den Stunde(n) einstellt, doch eigentlich nur darum, ob es funktioniert?
nein, ich habe meine Prinzipien
hier werden keine Trainingsdiscs genutzt, hier wird nicht über Angst gearbeitet etc.dann fühle ich mich nicht wohl
da ist mir egal, ob er damit Hundeverhalten ändern kann oder nichtmein Hund muss nicht nur funktionieren, sondern soll Spaß an der Arbeit mit mir haben
locker und freiwillig mit mir durch dick und dünn gehen
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Also ich bin bei meiner Trainerin nach dem Bauchgefühl gegangen. Die ganzen Zertifikate und Ausbildungsnachwesie sind doch alle fürn A... , solange es keine geregelte offiziell anerkannte Ausbildung gibt.
Ich habe mir zunächst die Website angeschaut, die allerdings mehr als stümperhaft gemacht war.
Wichtig war aber was sie wie geschrieben hat. Schon beim Einleitungstext ist sie darauf eingegangen, dass nicht jeder Hund gleich ist, dass man auch rassetypische Verhaltensweisen und Neigungen (Bspl. Jagdhund, Hütehund usw) Beachtung schenken sollte, aber gleichzeitig ein immer und überall gültiges Grundgehorsam vom Hund forndern sollte. Viel zu viele Leute kommen mit Sätzen daher wie "Das ist halt ein XYZ, die sind immer etwas sturer". Solche Sätze sind Ausreden in meinen Augen, auch in den Augen meiner Trainerin.
Der Weg der Erziehung ist eben bei jedem Hund, ganz unabhängig von der Rasse, ganz unterschiedlich, so wie jeder Charackter auch unterschiedlich ist.Nachdem ich die Website ausführlich gelesen hatte, hatte ich ein ausführliches fast ne Stunde dauerndes Telefonat mit ihr, und wir vereinbarten erstmal einen Kennlerntermin. Normalerweise findet der immer im eigen Heim des Hundehalters statt, weil sie sich so ein besseres Bild machen kann.
Da wir aber recht weit weg wohnten (45 Min Fahrt), sind wir zu ihr gefahren, und wir haben einen 1 1/5 stündigen Spaziergang gemacht, bei der die Trainerin uns eigentlich nur beobachtet hat, mal ein paar Fragen zwischendurch gestellt hat, und wir uns einfach nur über das Trainingsziel und unsere Wünsche unterhalten haben.Nach dem ganzen Kennlernprozedere war dann klar, dass wir bei ihr als Trainier blieben, was am Ende auch ganz gut war. Im Nachhinein habe ich noch so manch andere Trainer kennengelernt, wo ich mir dann sagte, dass ich froh war, nicht bei denen gelandet zu sein.
Ich habe nicht ein einziges Mal nach irgendwelchen Zertifikaten gefragt. Ich habe mir lediglich erzählen lassen , wie sie zu dem Beruf als Hundetrainer gekommen ist. Das hat mir gereicht. Sie blieb mir nie eine Antwort schuldig und hatte bei Allem eine Engelsgeduld.
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Top 5:
1. Sympathie zwischen allen Beteiligten
2. Die Fähigkeit, das Hund-Mensch-Team zu analysieren und die entsprechenden Vorschläge daraus abzuleiten
3. Hintergrundwissen. Ich möchte nicht nur, dass mir ein Trainer sagt, was zu machen ist, sondern ich möchte wissen, warum. Antworten wie "So lernt er es" wären bei mir nicht akzeptabel.
4. Ehrlichkeit. Mir bringt es nichts, wenn jemand alles durch die Blume sagt. Wenn ich Mist baue, möchte ich das wissen
5. Verlässlichkeit. Wenn ich Termine ausmache, sollten sie auch eingehalten werden.K.O. Kriterien:
1-5: Alles, was den Top 5 widerspricht.Ob ein Trainer männlich oder weiblich ist, welches Alter etc. ist mir herzlich egal.
Übrigens.. bei unserer Trainerin passen die Punkte 1-5 perfekt. Für uns ist sie die beste und kompetenteste Trainerin der Welt

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Zitat
Was macht denn Eurer Meinung nach eine(n) gute(n) HundetrainerIn aus?
Koenntet Ihr aus dem Stehgreif die Top 5 - Kriterien nennen, die bei der Wahl bzw. dann anschliessend bei der Entscheidung, bei dem Trainer/der Trainerin zu bleiben, fuer Euch ausschlaggebend waren?
Die verfügbaren und frei zugänglichen Informationen aus dem Internet bzw. eben eine ansprechende, aktuelle Website. Wer sich mit dem Medium auskennt, der nutzt (mMn) es auch für Fort-/Weiterbildung/Kommunikation etc. pp.
Dann zwischenmenschliche Ebene: Erstkontakt am Telefon, Zweitkontakt bei pers. Erstgespräch, Umgang mit anderen Teilnehmern in einer Gruppe
Umgang mit meinem Hund, mit dem eigenen Hund, mit fremden Hunden
Gruppengröße, Lehrplan, Inhalte, Spektrum
Flexibilität, also inwieweit ist der Trainer bereit Themen und Probleme zu (ver)ändern, vorzuziehen, zurückzustellen, spontan zu behandeln.
ZitatUnd welche Top 5 - Kriterien sind eindeutige K.O.-Kriterien?
Arbeiten nach Methoden mit hochtrabenden Namen

Massenabfertigung
Bevorzugung oder Ablehnung von best. Rassen
Ausschließliches Arbeiten auf einem Platz
Und für mich als autoloser Single - schlechte Erreichbarkeit mit den Öffies
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Pro:
1. gut erreichbar, möglichst in meiner Nähe
2. bezahlbar und ich kann Einzelstunden nehmen, muss kein "Paket" kaufen
3. es wird individuell auf den Hund eingegangen und nicht stur eine Lehrmethode verfolgt
4. man nimmt sich Zeit Hund und Halter kennenzulernen
5. Erfahrung und gute Ausbildung/WeiterbildungContra:
1. man macht mir Vorschriften
, kritisiert nur oder schmimpft schlimmstenfalls auch noch an uns rum
2. Keine Sympathie, Abneigung
3. Gewalt am Hund
4. utopische Preise
5. keine Ausbildung, man nennt sich halt einfach mal Hundetrainer -
In diesen Thread passt meine Frage bestimmt gut.
Hab jetzt alles vorige nur überfolgen, also sorry, wenn es schon mal irgendwo stand.
Kurz die Vorgeschichte:Ich bin mit Duncan auf der Suche nach nem Trainer gewesen, weil er aus mir nicht ganz klaren Gründen draußen teils heftig auf andre Hunde reagiert.
Wir hatten ein Anamnese Gespräch im Mai. Diagnose: Unsicherheit und stark ausgeprägtes (aussietypisches
) Kontrollbedürfniss seiner Umwelt.Ich bekam ne Arbeitsanweisung
Ich fragte, ob es für die Zukunft Einzelstunden bräuchte oder ob es ausreicht wenn wir ins Gruppentraining kommen würden.
Gruppentraining reicht. Aber sie hat derzeit keinen freien Platz. Es wird jedoch bald ne neue Gruppe geben. Da können wir teilnehmen.
Es wurde aber nun August bis die Gruppe zustande kam.
In der Zeit dazwischen ergaben sich im täglichen (alleinigen) Training logischerweise 100 Fragen. Die Fragen hab ich ihr per Mail (um sie nicht mitten in ner Stunde o.Ä. zu stören und dass sie dann antworten kann, wenn sie Zeit hat) gestellt. Anfangs wurden sie beantwortet. Nach einer Zeit wurde leider nicht mehr reagiert.
(Es handelte sich im Durschnitt ca um eine Frage pro Woche)Worum es mir geht: Denkt ihr ein guter Hundetrainer muss auch bereit sein außerhalb von Stunden und Training seinen Kunden entstandene Fragen zu beantworten?
Hatte nun schon echt ein schlechtes Gewissen, weil ich sie so löchere. Ich bin ein Mensch der alles immer ganz genau wissen will, muss ich zugeben. -
Frag doch einfach nach. Jeder Trainer handhabt das anders und wie er es gerne hätte, sollte er Dir sagen können

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Zitat
Worum es mir geht: Denkt ihr ein guter Hundetrainer muss auch bereit sein außerhalb von Stunden und Training seinen Kunden entstandene Fragen zu beantworten?
Wenn es in irgendeiner Form entlohnt wird schon. Ansonsten nicht. Es ist nunmal Arbeitszeit, die für die Beantwortung von Fragen aufgewendet werden muss. Und Arbeitszeit muss nunmal bezahlt werden, sonst haut es bei vernünftiger Kalkulation am Ende des Monats einfach nicht hin.
Viele Grüße
Frank -
Bei allen genannten Tops muss ich noch anfügen:
Wie geht der Trainer mit seinem eigenen Hund um!

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