Meine Hündin wird sterben, was nun?

  • Das ist doch Quark. Ist dein Hund ein Wildhund der im Rudel gelebt hat ?
    Meinem Hund ist es völlig egal was fremde Hunde draußen treiben.
    Aber wenn da einer kommt der da nicht hingehört das ist nicht egal.

  • Ich würde

    A. Nicht einfach den nächstbesten Hund aufnehmen, nur weil man gerade jemanden kennt der einen Hund vermitteln will und

    B. Nicht nur wegen einer Katze einen zweiten Hund dazu holen und

    C. Keinen Zweithund aufnehmen solange der Ersthund noch lebt. Anscheinend hat sie ja bislang immer alleine gelebt. Da muss man nicht noch dann einen Zweithund aufnehmen, wenn es dem Ersthund schlecht geht.

  • Lukka,

    dafür das du noch nie Jungspund und Senior zusammen gehalten hast, bist du ziemlich vermessen.
    Scheinst dich ja trotzdem bestens bei der Kombi auszukennen. :roll:
    Nichts gegen deine Meinung, aber bitte sachlich und freundlich.


    Liebe TS,
    ich würde es probieren.
    Als ich damals meinem 11 jährigen Senior einen Welpen vor die Nase setzte, fand er diesen erst mal richtig doof.
    Aber sie sind so ein tolles Team geworden. Junior profitiert von Senior und anders herum.

    Als ich Emmy-Kleinteil dann Ömchen Laila vor die Nase setzte, genau das gleiche. Emmy hat von Ömchen Laila profitiert. Von ihrer Ruhe und Gelassenheit.
    Ömchen blühte auf, spielte mit Emmy, war wie eine "Mutter" für sie. Sie waren ein tolles Team.

  • Zitat

    Lukka, du magst es egoistisch finden. Ein Hund denkt so aber nicht. Das, was du da machst, ist ihn zu vermenschlichen. Ein Hund (Tiere allgemein) lebt im Hier und Jetzt, der denkt nicht an morgen, der ist dankbar für das, was er HEUTE alles erleben darf!

    Und ein zweiter Hund kann - je nach Hunde-Charakter - eine riesen Bereicherung sein. Schade, dass du dir selber diese Erfahrung mit deiner Einstellung verwehrst. Aber das ist und bleibt natürlich DEINE Meinund und Entscheidung, ganz klar. Aber die Art, diese der TS gegenüber kund zu tun, finde ich taktlos und fies.

    Da gebe ich dir völlig Recht. Ein Hund lebt im hier und jetzt. Und der ist sicher nicht dankbar wenn ihm nach 11 Jahren als Einzelhund plötslich ein junger Spund vor die Nase gesetzt wird und sein ganzes Leben durcheinander bringt. Ein 11 jähriger Hund ist mit einem 70 jährigen Menschen vergleichbar und da will auch Hund keine 100prozentige Umkehr seines Lebens mehr.

  • Es geht doch auch um die völlig unterschiedlichen Bedürfnisse eines alten und eines jungen Hundes. Der eine will eine halbe Stunden gemütlich spazieren gehen. Der andere will 2 Stunden rennen, spielen und Action.
    Wie bringt man das denn unter einen Hut ?
    Indem man "den Alten" nach ner halben Stunde zuhause parkt und mit dem Jungen alleine los zieht ?

  • Ich sollte noch einmal aufklären. Ich kenne den Hund den ich eventuell übernehmen würde. Es ist keinesfalls "irgendein" Hund. Ich kenne sein Wesen und meine Emelee kennt ihn auch zwar nur vom Gassi gehen aber es ist kein völlig fremdes Tier das ich ihr "vor die Nase setze"! Ich habe mich hier angemeldet um mich freundlich Austauschen zu können und von den Erfahrungen anderer Halter zu profitieren. Die eventuell in der selben oder ähnlichen Lage waren/ sind. Keinesfalls soll mir nach dem Mund gesprochen werden doch bitte ich um Höflichkeit und Freundlichkeit.

    Ich werde es nach nochmaligen durch checken sowie Gespräch über das Thema mit meinem TA probieren. Die positiven Berichte über das Aufleben der Senioren Riege ^^ hat mich positiv gestimmt das es meiner kleinen gut tun könnte. Wobei ihr wohl an erster Stelle steht! Sie ist zwar krank aber deswegen freut sie sich doch wenn mal ein bisschen Leben in die Bude kommt. (Beispielsweise mein Bruder der mit seinem 2 Jährigen Rotti mindestens 2 mal die Woche da ist). Ich finde auch das man ältere Hunde nicht für praktisch tot erklären sollte. Klar sind sie meist etwas bequemer aber vielleicht auch nur weil die Dynamik fehlt ? Beim Gassi gehen ist meine jedenfalls ein aufgeweckter fröhlicher Spund den man die elf Jahre und die Krankheiten nicht anmerkt. Ein Kamerad kann dem Rudeltier Hund auch den Willen zum Leben geben. Die Chemie der Kandidaten muss stimmen. Es ohne den vorsichtigen Versuch einfach zu "verurteilen" finde ich nicht richtig.

    LG

  • Zitat

    Da gebe ich dir völlig Recht. Ein Hund lebt im hier und jetzt. Und der ist sicher nicht dankbar wenn ihm nach 11 Jahren als Einzelhund plötslich ein junger Spund vor die Nase gesetzt wird und sein ganzes Leben durcheinander bringt. Ein 11 jähriger Hund ist mit einem 70 jährigen Menschen vergleichbar und da will auch Hund keine 100prozentige Umkehr seines Lebens mehr.

    Mein Rocky war auch immer Einzelhund, kam erst mit 11 Jahren (oder älter) zu uns und bekam einfach so eine junge Hündin vor die Nase gesetzt. Der fand das TOLL!!! Der fand Maya nicht einen Moment lang blöd, von Anfang an war er glücklich, sie zu haben. Den müsstest du mal sehen, wie der hier jetzt mit Finchen durch den Stall saust, die graue Schnauze offen, in den milchigen Augen ein strahlender Glanz, der Hund "lacht" über´s ganze Gesicht und springt herum, wie ein Flummi, wetzt mit unserer Hündin um die Wette, fordert sie zum Spielen auf...

    Und während sie dann noch eine Extra-Runde mit mir tobt, legt er sich in den Schatten, lässt sich von meiner Tochter den Bauch kraulen und schläft danach den ganzen Nachmittag seelig in seinem Körbchen, um dann abends mit einem leisen "muuuuf muuuuuf muuuuuf" (ich kann dieses Geräusch nicht anders beschreiben, der "muuuuft" halt *g*) wieder zu mir zu kommen, um sich den Boppes kratzen zu lassen und sein Abendessen zu fordern. Danach wird dann noch mal mit Finchen gespielt... Die beiden zusammen sind wie 2 junge Hunde, in der Hundeschule glaubte mir niemand, dass Rocky schon so alt sein soll, die mussten wirklich 3x hingucken um das zu sehen.

    Wenn du einen Hund hast, der andere Hunde generell blöd findet, okay, oder wenn man selber keinen zweiten Hund möchte, dann würde ich auch nicht an einen Zweithund denken. Aber ansonsten - why not... Ich habe bislang nur gute Erfahrungen damit gemacht.

  • Da die Debatte hier nur noch um den Zweithund geht - ist denn jetzt entschieden, dass ihr gar nicht mehr weiter behandeln wollt?

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