Meine Hündin wird sterben, was nun?
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Hallo,
entschuldigt das ich so spät antworte, lese nebenbei etwas über Tumore etc. Wir haben leider keine Tierklinik in der Nähe. Die nächste wäre Leipzig leider haben wir dort nur sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Sie hätten Fatalerweise dort fast meine Schildkröte auf Grund einer Fehldiagnose eingeschläfert aber Gott sei Dank war ich vorher noch mal bei meinem TA er hats dann gerichtet. Für den Hund einer Freundin sah es leider anders aus. Daher möchte ich dort nicht hin. Kennt eventuell jemand eine Alternative im Großraum Halle/Leipzig ? Wir sind auf Bahn angewiesen.
MFG und vielen Dank für die freundliche Unterstützung von allen hier!
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Hi,
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Hallo Nelly,
Du triffst den Nagel auf den Kopf. Meine Hündin ist sehr speziell es ist nicht so das sie andere Hunde nicht mag aber sie ist ein distanziertes Wesen was ihre Artgenossen angeht. Auch bei Menschen . Sie liebt uns das weiß ich aber sie zählt leider nicht zu den Hunden die "Ihren" Menschen hat. Sie ist sehr selbständig und kommt nur sehr selten zum Kuscheln. Menschen sind in Emelees Augen tolle Frischfleischlieferanten und Bällchenwerfer aber ansonsten ist Nähe nicht ihr Ding. Es gibt halt solche und solche .

Falls Emelee zeigen sollte das es ihr mit dem Pröbling nicht gut geht ist die Sache sowieso sofort beendet ! Die Königin geht vor

LG
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Ich würde es meiner 11 Jahre alten Hündin niemals antun jetzt noch einen anderen Hund dazu zu holen. Natürlich reagiert ein Hund in dem Alter eifersüchtig und sicher fühlt er sich auch "ersetzt". Und mit so einer völlig veränderten Situation fertig zu werden sollte man einem alten Hund wirklich nicht zumuten. Das ist nur egoistisch und der Katze wird es nicht helfen. Für sie ist der Freund nicht einfach so ersetzbar.
Wenn dein Mann schwer krank wäre würdest du dir dann auch schon mal einen Neuen suchen ?
Hab ich null Verständnis für. -
Zitat
Ich würde es meiner 11 Jahre alten Hündin niemals antun jetzt noch einen anderen Hund dazu zu holen. Natürlich reagiert ein Hund in dem Alter eifersüchtig und sicher fühlt er sich auch "ersetzt". Und mit so einer völlig veränderten Situation fertig zu werden sollte man einem alten Hund wirklich nicht zumuten. Das ist nur egoistisch und der Katze wird es nicht helfen. Für sie ist der Freund nicht einfach so ersetzbar.
Wenn dein Mann schwer krank wäre würdest du dir dann auch schon mal einen Neuen suchen ?
Hab ich null Verständnis für.Gott, muss das denn sein? Wieviel Erfahrungen hast du auf dem Gebiet?
Meine Hündin war schwer herzkrank. Ich wußte sie könnte jeden Moment umfallen, oder morgen, oder nächste Woche. Das Wissen allein war schwer zu ertragen.
Wir wollte immer 2 Hunde, aber da die Hündin da schwierig war haben wir lange gewartet, aber einige Zeit nach der Diagnose habe ich es dennoch einfach gewagt.
Sie fand den Welpen scheiße. Aber nur im Wohnzimmer. Ansonsten fand sie ihn beobachtenswert.
Ich hab dafür gesorgt das der Kleine sie nicht bedrängt, das sie sichere Rückzugsorte hat. Hat sie alles nicht genutzt, sie fands witzig den Kleinen anzulocken um ihn dann zurechtzuweisen.
Ja, sie war schon echt speziell, die kleine Kröte.Als sie dann starb war es ein Glück für uns alle das der Kleine da war. Mein Sohn konnte den Welpen im Arm halten während er sich die Augen ausgeweint hat aus Trauer um die Hündin.
Mein Mann konnte sich ablenken von der Trauer.
Und ich hatte einen Grund aufzustehen, ohne den Welpen wäre ich in der Trauer versunken.Für uns war es das richtige. Der Kleine hat noch viel mitbekommen von meiner "Alten".
Bei euch wäre es ja nichtmal ein Welpe, der schlimmste "Welpenwahnsinn" ist ja vorbei.
Das ihr das erst ausprobieren wollt finde ich gut und drücke euch die Daumen.Ein Ersatz ist es eh nicht. Auch hier nicht, Arren kann und wird niemals ein Ersatz für Löle sein. Unser Herz ist groß genug um vielen Hunden einen eigenen Platz zu geben.
Wegen den Tumoren: Tut mir leid, da kann ich leider garnicht helfen.
Außer das ich sage: Wagt die OP, denn ihr habt nichts zu verlieren. Worst Case wäre sie wacht nicht wieder auf, aber das kann euch auch so passieren. Im besten Fall geht alles gut und ihr habt viel Zeit mit eurer Süßen.
Ich drücke euch die Daumen. -
Lukka, das ist jetzt aber fies. Ein Hund ist kein Partner, die Bindung zu einem Hund ist sehr eng, zweifelsohne, aber doch nicht mit einer Partnerschaft vergleichbar.
Unser Rocky kam letztes Jahr zu uns, da war er angeblich 11 (ich schätze ihn deutlich älter). Er hat typische Alterswehwehchen, das Herz rasselt, er hört schlecht... Der Umzug von seiner Omi zu uns in eine aktive Familie war schon nicht leicht, aber er hat es super weggesteckt. Da Rocky altersbedingt das, was ich mit einem Hund machen möchte, nicht mehr kann, kam Maya dazu. Und Rocky blühte auf, aber so richtig! Er spielte mit ihr, sagte deutlich, wenn es zu doll wurde und er litt furchtbar, als sie viel zu früh wieder von uns gehen musste.
Als wir Finchen dazu holten, kamen die Lebensgeister zurück in meinen alten Mr Pieps. Ein Zweithund kann eine Bereicherung sein, auch für den Ersthund! Das kommt immer auf einen Versuch an finde ich.Unser Flaschenkind-Kater hatte sich übrigens Maya als Ersatz-Mama ausgesucht. Als sie starb, band er sich ganz eng an Rocky und nun, wo Finchen ruhiger wird, knüpft er erste zarte Bande an Finchen, ich hab sie letztens zusammen auf Finchens Kissen kuscheln sehen... Es kann sein, dass es nicht sofort alles supertoll ist, aber es kann supertoll werden!
Ich wünsche euch und Emelee alles Gute und eine hoffentlich noch lange glückliche Zeit!
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Ich würde es meiner 11 Jahre alten Hündin niemals antun jetzt noch einen anderen Hund dazu zu holen. Natürlich reagiert ein Hund in dem Alter eifersüchtig und sicher fühlt er sich auch "ersetzt". Und mit so einer völlig veränderten Situation fertig zu werden sollte man einem alten Hund wirklich nicht zumuten. Das ist nur egoistisch und der Katze wird es nicht helfen. Für sie ist der Freund nicht einfach so ersetzbar.
Wenn dein Mann schwer krank wäre würdest du dir dann auch schon mal einen Neuen suchen ?
Hab ich null Verständnis für.Also ehrlich gesagt finde ich deinen Text nicht in Ordnung. Mein Sammy ist ca. 12 Jahre alt , und ich habe als er 10-11 Jahre alt war einen Welpen dazu gekauft. Sammy war weder eifersüchtig noch hat er sich ersetzt gefühlt , nein er ist Regelrecht aufgeblüht , man merkt ihm seid Tamina da ist nicht mehr sein alter an und er liebt die kleine unglaublich. Und genauso ist es bei meiner Stiefmama. Sie hat einen 16 Jährigen Hund und hat sich vor 6 Monaten einen Welpen gekauft. Da gab es auch keine Probleme , sondern lief Problem los. Er ist auch sichtlich aufgeblüht.
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Vielen Dank für den Rückhalt! Ich war Kurz davor etwas zu sagen aber Lukka jedem seine Einstellung etwas sensibler wäre angebracht. Wir kennen und nicht persönlich und Sie meinen Hund auch nicht. Eine Familie die tief trauert so wie unsere nimmt solche Worte sehr hart. Wir haben sehr oft Hunde zu Besuch die als Urlaubsbetreuung auch mal bis zu 4 Wochen blieben und meine Kleine zeigte nie Eifersucht ! Weder beim Fressen noch sonst so lange der Andere akzeptierte das ihr Ball nur ihrer war ;). Bei einem unserer Urlauber trauert sie richtig gehend wenn er wieder weg ist. Klar wird Loona niemals einen anderen Hund so lieben wie ihre Ziehmama.
Bageerah ich hoffe auf den Effekt des Zweithundes den du beschrieben hast. Vielleicht aktiviert so ein kleines Knäul unsere Graue Eminenz.
Niemals wird ein anderes Tier ein Verstorbenes ersetzen und genauso wenig kann irgendetwas ausgetauscht werden. Den Vergleich mit meinem Mann darauf gehe ich nicht ein . Das haben andere hier schon sehr schön beantwortet besser kann ich es auch nicht und will es auch nicht.
Ich werde mit meinem TA noch einmal sprechen ob eine OP vielleicht doch ein Option ist ich habe nur große Angst sie unnötig zu quälen. Fast so sehr wie ihr ein würdiges Ende nicht zu ermöglichen weil ich den Moment verpasse aus Angst das sie gehen muss.
LG vielen Dank für die netten Worte, die Unterstützung und den Zuspruch! Ich kann nicht ausdrücken wie sehr mir dieser Austausch hilft und meine Seele beruhigt.
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Sorry, dass ich meine Meinung sage. Ich habe schon 3 Hunde verloren - alte Hunde die ich mehr als 12 Jahre hatte -und ich habe jedes Mal gelitten ohne Ende.
Aber nie wäre ich auf die Idee gekommen einem Hund seinen Nachfolger schon vor die Nase zu setzen.
Auch ein Hund spürt, dass er alt wird, dass er nicht mehr so kann wie früher -wenn er auch (zum Glück) nicht weiß dass er bald stirbt. Oder vielleicht weiß er es doch ?
Ihm da den "Neuen" vor die Nase zu setzen der hüft und springt der alles kann was der "Alte" nicht mehr kann...?
Nö sorry, da fehlt mir jedes Verständnis und das finde ich nur egoistisch. -
Lukka, du magst es egoistisch finden. Ein Hund denkt so aber nicht. Das, was du da machst, ist ihn zu vermenschlichen. Ein Hund (Tiere allgemein) lebt im Hier und Jetzt, der denkt nicht an morgen, der ist dankbar für das, was er HEUTE alles erleben darf!
Und ein zweiter Hund kann - je nach Hunde-Charakter - eine riesen Bereicherung sein. Schade, dass du dir selber diese Erfahrung mit deiner Einstellung verwehrst. Aber das ist und bleibt natürlich DEINE Meinund und Entscheidung, ganz klar. Aber die Art, diese der TS gegenüber kund zu tun, finde ich taktlos und fies.
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Zitat
Sorry, dass ich meine Meinung sage. Ich habe schon 3 Hunde verloren - alte Hunde die ich mehr als 12 Jahre hatte -und ich habe jedes Mal gelitten ohne Ende.
Aber nie wäre ich auf die Idee gekommen einem Hund seinen Nachfolger schon vor die Nase zu setzen.
Auch ein Hund spürt, dass er alt wird, dass er nicht mehr so kann wie früher -wenn er auch (zum Glück) nicht weiß dass er bald stirbt. Oder vielleicht weiß er es doch ?
Ihm da den "Neuen" vor die Nase zu setzen der hüft und springt der alles kann was der "Alte" nicht mehr kann...?
Nö sorry, da fehlt mir jedes Verständnis und das finde ich nur egoistisch.Alles klar, dann biste mit den Hunden auch nicht mehr rausgegangen, denn immerhin könnte der "alte" da ja junge Hunde springen und spielen sehen und das geht dann ja auch garnicht...
Darum passen bei den Wildhunden auch nicht die Alten auf die ganz Jungen auf, darum hassen alle Omas und Opas ihre Enkelkinder, weil die alle sich besser bewegen können. Ja klar.
Ab jetzt mach ich den hier: :wayne:
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