Kastration Ja oder Nein?

  • Das gilt für jede Kastration, ob früh kastriert oder beim erwachsenen Hund.
    Auch der Verhaltensbiologe Gansloßer berichtet, dass man bei einem kastrierten Rüden dem Muskelabbau und der Osteoporose entgegen wirken muss.

    Zitat

    Maßnahmen nach der Kastration
    Durch die Kastration wird ein Hund schlagartig zum Senior. Die Bemuskelung der Knochen geht zurück, das Bindegewebe wird schlaffer, das Fell verändert sich. Er braucht weniger Kohlenhydrate, weil sich der Stoffwechsel reduziert, und hat einen erhöhten Bedarf an leicht verdaulichen biologisch hochwertigen Proteinen, um den Muskelaufbau anzukurbeln. So wie der Mensch in den Wechseljahren etwas gegen Osteoporose tun muss, sollte man vor allem bei der Hündin frühzeitig auf den erhöhten Mineralbedarf zur Vorbeugung achten. Ist der Hund stressanfällig, verschärft die muskelabbauende Wirkung von Cortisol die Problematik noch.


    http://www.inghean-bhuidhe.de/Kastration.htm

    Hier mal eine generelle Funktionserklärung des Hormons Testosteron:

    Zitat

    Testosteron Testosteron ist das wichtigste männliche Sexualhormon. Es wird in den Hoden, in den Nebennieren und in den Eierstöcken gebildet. Das Hormon besitzt positive Effekte für den Muskelaufbau, den Fettabbau, das schützende HDL-Cholesterin, die Vitalität, die Libido, die Sexualfunktion, die Psyche, das Haarwachstum, den Kollagenaufbau der Haut, sorgt für innere Dynamik und gibt Kraft und Antrieb. Für das Körpergewicht kommt diesem Hormon ausgleichende Wirkung des Fettstoffwechsels zu. Es vermindert die Neigung einer Gewichtszunahme. Es spielt außerdem eine wichtige Rolle bei der Leistungsfähigkeit, dem Fettstoffwechsel und für dir Spermatogenese.

    Mangelprobleme Bei Hormonmangel kann es zu folgenden Störungen kommen: Antriebsverlust, Leistungsschwäche, Müdigkeit, Muskelabbau, Fettleibigkeit, sexuelle Störungen, Osteoporose. Bei Frauen können Muskelmasse, Libido und Energie negativ beeinflusst werden. Außerdem deuten erhöhte Werte von Testosteron auf Maker für Stamm-Adipositas und eine verminderte Insulinresistenz hin.

    http://www.deaa.de/hormone/hormone03.php

  • Huhu, Punkt 1. und Punkt 4. sind Blödsinn.

    Scheinschwangerschaften sind vollkommen normal und ohnehin schon dominante oder aggressive Hündinnen werden durch die Kastration noch schlimmer, weil die mildernden weiblichen Hormone wegfallen und das Testosteron mehr durchkommt. Ich will echt nicht wissen wie mein dominantes Stück nach einer Kastration drauf wäre :hust:

    LG,
    Wölfchen

  • Ich denke, ich würde meinen Hund eher kastrieren lassen als ihn lebenslang an der Schleppleine zu halten ( so die Nichtkastration denn der Grund ist, ihn nie frei laufen zu lassen).

  • Zitat

    Ich denke, ich würde meinen Hund eher kastrieren lassen als ihn lebenslang an der Schleppleine zu halten ( so die Nichtkastration denn der Grund ist, ihn nie frei laufen zu lassen).


    Ich glaube eher die Tatsache, dass es sich hier um einen Jagdhundmix handelt, ist der Grund für die Schleppleine. Netter Nebeneffekt ist natürlich, dass er auch nicht an Hündinnen ran kommt. Wobei ich da durchaus auch eine Verantwortung beim Halter der Hündin sehe.

    Wenn andere Rüden auf meinen Hund aggressiv reagieren, dann habe nicht ich ein Problem, sondern die Halter der Rüden. Ergo gibt es für mich keinen Grund zu kastrieren. Zumal sich Dein Oskar ja aus Raufereien raushält und einfach weitergeht. Besser gehts doch nicht!

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    Ich glaube eher die Tatsache, dass es sich hier um einen Jagdhundmix handelt, ist der Grund für die Schleppleine. Netter Nebeneffekt ist natürlich, dass er auch nicht an Hündinnen ran kommt. Wobei ich da durchaus auch eine Verantwortung beim Halter der Hündin sehe.

    Wenn andere Rüden auf meinen Hund aggressiv reagieren, dann habe nicht ich ein Problem, sondern die Halter der Rüden. Ergo gibt es für mich keinen Grund zu kastrieren. Zumal sich Dein Oskar ja aus Raufereien raushält und einfach weitergeht. Besser gehts doch nicht!

    Mann hier fehlt echt der LIKE button
    Von mir ein fettes LIKE!!!!!

  • Zitat


    Ich glaube eher die Tatsache, dass es sich hier um einen Jagdhundmix handelt, ist der Grund für die Schleppleine. Netter Nebeneffekt ist natürlich, dass er auch nicht an Hündinnen ran kommt. Wobei ich da durchaus auch eine Verantwortung beim Halter der Hündin sehe.

    Wenn andere Rüden auf meinen Hund aggressiv reagieren, dann habe nicht ich ein Problem, sondern die Halter der Rüden. Ergo gibt es für mich keinen Grund zu kastrieren. Zumal sich Dein Oskar ja aus Raufereien raushält und einfach weitergeht. Besser gehts doch nicht!

    Genau er ist nunmal oft an der Schleppleine da er Jagdtrieb hat. Natürlich ist es gut das er da auch nicht zu läufigen Hündinnen kommt, wobei es ja sowieso verantwortungslos ist seine Läufige Hündin ohne Leine laufen zu lassen .


    Ich hatte vorher auch nie über das Thema Kastration nachgedacht ,aber da soviele Hundebesitzer meinten mich und meinen Hund niedermachen zu müssen bin ich ins grübeln gekommen.

    Und natürlich bin ich auch etwas stolz , das mein Junge sich so gut verhält :)

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