Fragen zur Schleppleine
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jetzt bin ich aber auch etwas unsicher

Dachte bisher nur einmal das Komando geben , dann kurz warten ( also zeit lassen ) und bei nicht befolgen ranholen und loben.
ist das verkehrt ?? 
So habe ich es mit meinem Podi gemacht und es hat funktioniert. Allerdings bin ich mit einer 10m-Leine nicht weit gekommen. Er hat sofort gemerkt das etwas an ihm hing. Ich habe mir dann eine kompetente Trainerin gesucht und mit einer 30m-Schnur aus dem Baumarkt gearbeitet. Ich wollte ihn ja nicht nur in meiner direkten Nähe abrufen können, sondern ihm einen Wirkungskreis von an die 20m zugestehen.
Ohne Handschuhe ging das natürlich nicht, Lederhandschuhe oder gute Gartenhandschuhe mit Noppen sind da ein Muß. Gedauert hat die ganze Aktion ca. 3 Monate, in denen er den vorgegebenen Radius akzeptiert hat. Ohne richtige Anleitung wäre ich aber nicht weit gekommen. Das Timing muß stimmen und ich bin froh das die Dame mich auf den ersten Spaziergängen begleitet hat. Auch wenn es nicht ganz billig war, es war die richtige Entscheidung.
Viel zu oft sehe ich hier Leute mit 10m-Leinen die keinen Plan haben und der Hund nichts lernt. Irgendwann geben sie dann frustriert auf.Gruß Terrortöle
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Guck mal, hier ist das ganz gut beschrieben, finde ich https://www.dogforum.de/schleppleine-t…pleinentraining
Ich habe eine 15m-Leine und momentan liegt das Ding in der Ecke. Einmal ausprobiert, Hund hat Hund gesehen, ist los gestürmt, in die Leine gerannt, ein Ruck, ein Knacksen und der Schultermuskel war gezerrt. Ich konnte mich drei Tage nur heulend bewegen.
Ich werde das Ding nicht mehr anrühren, so lange das "Stop!" nicht richtig sitzt. Und dann brauche ich sie eigentlich nicht mehr.
Für mich war es auch besonders problematisch, dass der Hund, so lange man die Schleppleine nutzt, nie frei laufen darf. Das passt hier nicht, weil es ihm bei jedem Gassigang nur darum geht, passende Spielkumpel zu finden. -
Das Problem mit Büschen und Bäumen hatte ich auch, und zuerst hatte ich großen Tüdelstress. Zwei Dinge haben mir geholfen: Das Kommando 'rum', damit sie sich sich selbst bei Bäumen 'entwickelt' und das Herantasten an die zehn Meter...zuerst mit 5m, dann mit 7m und nun vollkommen entspannt mit 10m oder 15m, je nach Lage. Um den Körper würde ich persönlich keine Leine wickeln, ich denke, das ist nicht ungefährlich. Ich habe mir angewöhnt, vorausschauend spazieren zu gehen...in der Hoffnung, das Reh als erste zu sehen und entsprechend reagieren zu können.
Meine Lina ist 17 kg schwer. -
Also, ich hab es so gelernt und auch angewendet, dass man im Falle eines nicht befolgten Rückrufs den Hund tatsächlich an der Schleppleine zu sich zieht (nicht zerrt), dann aber auf keinen Fall belohnt, sondern ihm nur zeigt, was er hätte haben können, ihn somit heiß macht, das nächste Mal gleich zu kommen. Ein bis zwei Wiederholungsübungen sollten dann zeitnah erfolgen.
Im Training mit der Schleppleine in der Hand sollte die möglichst nie locker herum schlackern, so dass der Hund die Möglichkeit hat mit Anlauf hineinzuspringen. Man muss ständig nachgreifen oder lockerer lassen, aber immer einen Beinahekontakt zum Hund haben. Das kostet viel Konzentration und ist nichts für entspannte Spaziergänge. Aber wenn der Hund nicht 10 sondern 50 Kilo wiegt, weiß man es als Mensch zu schätzen, wenn er einen nicht von den Beinen reißt und ein 10-Kilo Hund weiß es zu schätzen, wenn er am Ende der Schleppleine nicht plötzlich mit Wucht einen ungewollten Salto schlägt.
Die Länge der Schleppleine finde ich übrigens nicht so wichtig. Für mich sind fünf Meter ideal. Ich habe sie nie benutzt um eine Pseudofreiheit zu suggerieren. In Trainingssituationen war sie halt das Mittel, den Abruf durchzusetzen und meinen Hund davon abzuhalten sein eigenes Ding durchzuziehen.
Heute läuft Harry im Wald frei mit schleppender Leine. Er ist gut abrufbar, hat aber seine Szenarien, die er bedrohlich findet. Dann rufe ich ihn und nehme die Leine auf und er ist gesichert. Damit kann ich gut leben und unsere Schleppleinenarbeit hat sich gelohnt.
LG Appelschnut
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Genau das ist der Fehler, wenn die Hundehalter meinen, Schleppleine bringt nichts, weil der Hund genau weiß, wann Leine dran und wann nicht!
Die Schlepp soll nur Absicherung sein, im Idealfall ist sie immer locker und Du motivierst Deinen Hund, zu Dir zu kommen, bevor sie zu Ende ist! Mit meinen Hunden habe ich immer so gearbeitet, als wäre sie überhaupt nicht da.
Ansonsten, nur halten, aber nicht ziehen!hmm..& was mach ich wenn hundi mich komplett ignoriert, weil mal wieder irgentwas spannender ist als ich?

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Dann stehst Du evtl. schon mal ne halbe Stunde dumm herum, bis der Hund mal zurück schaut, warum es nicht weitergeht!:)
Ne, im Ernst, da ist dann schon eine ganze Menge zwischen Euch verkehrt gelaufen! -
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Also ich habe auch eine Schlepp (10 Meter) für Bonnie. Die hat sie immer dran, wenn wir unterwegs sind im Park. Aber nach den ersten zwei, drei Wochen als sie hier einzog (also Bonnie, nicht die Schlepp) habe ich die Schlepp nicht mehr in der Hand. Sie schleift nur noch hinter Bonnie her. So wie sie sich jetzt verhält bräuchte ich die gar nicht mehr, aber ICH fühle mich so sicherer.
Würde Milo denn wirklich so weit weg rennen, dass zehn Meter nicht mehr reichen und du auch denkst, er kommt nicht mehr wieder? Auch wenn du ihn aufmerksam machst und in die andere Richtung rennst?Das ist ja das....Milo ist noch niemals "weggerannt", also hat mich immer im Blick...er läuft halt nur los, wenn er andere Hunde sieht oder Vögel (Hunde entdecke ich vor ihm und leine ihn an, bis er ruhig ist und ich mit dem anderen Hundebesitzer gesprochen habe, ob er hin darf...aber meistens laufen eh alle Hunde frei rum und kommen dann zu uns....noch bevor sich Milo ganz beruhigt hat....da würde die Schlepp auch nicht viel helfen :/ ). Da ruf ich ihn mitlerweile schon gar nicht mehr, weil es eh keinen Taug hat. Ich geh dann zu ihm hin und leine ihn an, führe ihn von der Stelle weg. Ich habe halt nur Angst vor der ersten Begegnung mit einem Hasen...der fliegt nicht mal schnell nach oben und ist weg...den könnte Milo erwischen....
Milo ist es gewöhnt von anfang an ohne Leine zu laufen, weil bei ihm der Abruf bis vor kurzem (jetzt Pubertät) immer zu 100 % funtioniert hat. Jetzt war meine Überlegung das "Superleckerli" einzuführen (ich wählte Katzennassfutter in der Tüte), oder eben die Überlegung das mit der Schlepp durchzuziehen... Ich muss ehrlich gestehen, die Schlepp taugt mir überhaupt nicht.....ich kann einfach nicht damit umgehen und jeden Abend die Schei.e von den anderen Hunden aus der Leine rauszuwaschen, behagt mir auch nicht. Aber, wenns sein muss, dann muss es sein, ich stell mich einfach nur furchtbar doof damit an.....
Ich weiß, nach ein paar Malen kann man nicht beurteilen....es würde mit Sicherheit besser werden mit dem Umgang...aber kennst Du das, wenn man zwar alles für seinen Hund tun würde, aber einem eine gewisse Methode einfach nicht korrekt vorkommt?
Ich muss noch abwägen....
Liebe Grüße,
Frollein
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hmm..& was mach ich wenn hundi mich komplett ignoriert, weil mal wieder irgentwas spannender ist als ich?

Hingehen, antippen und ihn fragen, ob er eigentlich noch alle Latten am Zaun hat.
Viele Grüße
Frank -
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Hingehen, antippen und ihn fragen, ob er eigentlich noch alle Latten am Zaun hat.
Viele Grüße
Frank
was würde Deiner Dir antworten?Grüße, Frollein
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Hingehen, antippen und ihn fragen, ob er eigentlich noch alle Latten am Zaun hat.
Viele Grüße
Frank
Zitat.aber kennst Du das, wenn man zwar alles für seinen Hund tun würde, aber einem eine gewisse Methode einfach nicht korrekt vorkommt?
Ja, das kenne ich auch. Es gibt einiges, von dem andere sagen, das MUSS aber so und so und ich finde, das passt auf uns beide gar nicht. Dann muss man eben seinen eigenen Weg finden, denke ich. - Vor einem Moment
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