Hundeschule besuchen- übertreibe ich?
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Hallo,
eine Freundin von mir will sich jetzt einen Welpen anschaffen. Sie hat drei Kinder und einen Mann der im Nachtdienst arbeitet.
Aber das sei so kein Problem, meinte sie. Sie hätten ja den Garten und die große (10) könnte ja auch schon mit dem Hund gehen und sie wolle es auch gar nicht so wie ich machen und die Hundeschule besuchen oder trainieren.... Sie hatte ja bei ihren Eltern schon mal Hunde und deswegen kenne sie das schon.
Ich frag mich jetzt mal wieder- übertreibe ich es mit der Hundeschule und dem ganzen Gehorsamstraining, nicht hoch hüpfen, Leinenführigkeit? Ich möchte mal einen ruhigen, souveränen Begleiter in Bonnie haben und keinen unerzogenen Hund, der alles im Garten verbellt.
Wir gehen seitdem sie 9,5 Wochen alt ist fast jede (zwei haben wir ausfallen lassen) Woche in die Hundeschule.Was sagt ihr denn?
MUSS Hundeschule unbedingt?
Oder redet meine Freundin sich das schön? - Vor einem Moment
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Hi,
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HuSchu muss absolut nicht sein ! Eine Erziehung ist sehr wichtig, aber dafür braucht man keine HuSchu
Für Anfänger dagegen ist es oft hilfreich, den Hund unter (im Idealfall) erfahrener Aufsicht anzuleiten. Und somit finde ich eine gute HuSchu für Hundeanfänger sehr emfehlenswert. Dennoch kenne ich genug Familien, deren Hunde "nebenher" laufen und die machen weder groß was an Erziehung noch irgendwas an Auslastung. Ich denke, nicht jeder Hund braucht ein volles Programm. Aber jeder Hund braucht Erziehung. Und an sich sind doch 3 Kinder nun wirklich erstmal kein reines Hindernis, WENN der Hund trotzdem gut versorgt wird und alle mit der Anschaffung einverstanden sind. Sie sollte sich natürlich einen eher pflegeleichten Hund holen, der eben nicht die riesen Auslastung braucht und in der Erziehung nicht allzu "schwierig" ist, wenn ich das mal so sagen darf.Hauptsache ist eben, sie wollen diesen Hund wirklich langfristig und wissen was ein Welpe bedeutet an Arbeit und Aufmerksamkeit. Und sie holen sich keine Mali oder so was.
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Ich war mit meiner Alten nie in der Huschu und habe sie dennoch sehr gut hinbekommen. Mit der Lütte war ich in der Welpenstunde und das war es dann auch.Bei ihr kann ich mich bisher auch nicht wirklich beklagen.
Huschu kann man machen muss man aber nicht.
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Es wird ein jrt Chi Mix.
Handygetippe
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Wer drei Kinder hat,
so wie deine Freundin und ich auch,
wird in seinen Ansprüchen, was Gehorsam und "angenehme Begleitung" angeht, genügsamer
und dem Leben insgesamt gegenüber demütiger!
"Perfekt" relativiert sich. -
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Wenn ich ehrlich bin, hatte ich auch erst gedacht, das ich keine Hundeschule brauche,
denn ich bin ja schon immer mit Hunden aufgewachsen und die waren auch immer in der Hundeschule.
Kommandos zum Beispiel wie "sitz" oder "platz" hab ich auch ohne Hundeschule hinbekommen.Aber ich bin doch froh, das ich in die Hundeschule mit meinem gehe und auch Einzeltrainingsstunden genommen habe. Denn ging es (in unserem Fall) ums Bellen, da bin ich doch echt dankbar für die Hilfe der Hundeschule. Und ich finde öfters Situationen, wo ich denke "das muss ich nächste Woche in der Hundeschule ansprechen".
Also, ich bin mittlerweile auch von Hundeschulen überzeugt, zumindest von der, in der ich bin und Jack sind :)
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Naja, das sagt sie vielleicht jetzt
Lass mal die ersten Problemchen auftauchen, da ändert sich ihre Meinung ja vielleicht.
Ich persönlich würd an deiner Stelle eher mal nachfragen, wo der Zwerg herkommen soll. Chi-Mixe boomen ja auch nicht schlecht... -
Ich mache das genauso wie du, mittlerweile gehen wir sogar zweimal bald vielleicht sogar dreimal in der Woche auf den HuPla, also nein, ich finde nicht dass du übertreibst.
Ich möchte einen gut erzogenen Sporthund, darum geh ich dort hin und außerdem macht es totalen Spass!

Wenn jemand alles in Eigenregie machen will, kann ich das auch verstehen, allerdings muss man dann schon sehr diszipliniert sein, außerdem hat man niemanden der einen bei Fehlern korrigiert und man kann nicht so lange und intensiv an anderen Hunden üben.
Was ich nicht so ganz verstehe ist, wieso man sich einen Hund holt, wenn er sowieso nur 'nebenher laufen' soll. -
Oxana war noch nie in der Hundeschule und ist so geworden, wie ich es wollte :)
Ich finde manche Leute uebertreiben es mit der Hundeschule, -ja! Andere nutzen es a la 'wir sind deswegen in der Hundeschule...'.Fazit: Ich kenne viele ungezogene Hundeschulhunde und erzogene nicht Hundeschulhunde.
Ich war dort nicht mit Oxana.
Also es geht ohne und ist fuer mich keine Pflichtsache, aber schoen um evtl am Anfang gleichgesinnte zu treffen :) -
Ich habe nie und werde nie eine Hundeschule besuchen. Ich erziehe meine Hunde so wie ich es für richtig halte und wie ich meine das es für sie am besten geht. Bei uns in der Umgebung lehren Hundeschulen nur Einheitsbrei, der auf alle Hunde gleichermaßen angewendet wird, egal ob der Hund damit was anfangen kann oder nicht. Ich erinnere mich an eine Begebenheit, da hatte ich meine 5 Monate alte Pauline gerade 2 Tage und traf auf eine Dame mit Goldie-Mix, den sie seit ein oder 2 Monaten schon hatten und die war ganz erstaunt, dass Pauline nach 2 Tagen den Rückruf schon so gut konnte. Ihre Aussage war: "Unsere kann es immer noch nicht, obwohl sie es in der Hundeschule so gut macht". Tja... woran das wohl lag. Da ich die Hündin auch heute nur an der Leine sehe, gehe ich davon aus, dass sie ihn bis heute nicht kann.
Wie gesagt ich stehe auf dem Standpunkt: Hundeschule never! Sollten sich aber Probleme einschleichen, die ich mit ein bisschen Hirnschmalz nicht selber weg bekomme, würde ich einen Trainer einschalten, der mich und die Hunde mal begutachtet und mir sagt, was schief läuft.
Und ja, ich finde mit Hundeschule wird heutzutage übertrieben. Hundeerziehung ist eigentlich gar nicht so schwer, dass man es vorgekaut bekommen muss. (Ich rede hier von der normalen Grunderziehung und nicht von Problemfällen)
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