Hundeschule besuchen- übertreibe ich?

  • Ich denke, dass sollte jeder für sich entscheiden..
    Man sollte sich gut fühlen und viel Spaß dabei haben, im endeffekt hängt es ja vom Hundehalter selbst ab, ob er außerhalb der Hundeschule auch übt und wie sein Hund erzogen sein soll.

    Ich gehe mit meinem 6 Monate alten Goldi auch in die HuSchu, seitdem er 10 Wochen alt ist.
    Mir wird dort nichts neues beigebracht, aber manchmal die Tomaten von den Augen geholt.
    Hauptsächlich bin ich dort, weil es uns beiden einen heiden Spaß macht! Nette Leute, Hundekontakt und Lumpi lernt auch sich in Gegenwart von anderen Hunden auf mich zu konzentrieren.

    Mir ist es wurst ob jemand sagt HuSchu ist unnütze Geldausgeberei. Denn auch Trotz Huschu erziehe ich meinen Hund wie ich es will, nicht wie die HuSchu-Lehrerin es gerne hätte.

  • In meinem Fall - ganz individuell für mich ist es so, dass mir wie vorher schon geschrieben, die Augen in manchem Fällen geöffnet werden und Situationen mal aus einer anderen Sicht zu sehen, nette Menschen treffen, anderer Hundekontakt und eben Lumpi's Konzentration auf mich trotz anderer Hunde...& es macht uns Spaß!

    Es heißt von meiner Seite nicht, dass ich alles anders mache als die HuSchu Lehrerin.
    Ich habe mir speziell diese HuSchu ausgesucht, da ich mich mit deren Ansicht der Hunderziehung identifizieren kann. Folglich mache ich dort nicht "mein Ding", aber es ist meine Entscheidung ob zB mein Hund nur an einer Seite bei mir laufen soll, oder es auf beiden können muss; ob ich mit dem clicker arbeite oder nicht etc. Vielleicht war de vorherige Aussage etwas blöd getroffen.

  • Jetzt habe ich dich verstanden.

    Stimmt schon. Es ist natürlich jedem selbst überlassen ob er nun eine Hundeschule besucht und weshalb er es macht. Leider habe ich manchmal in diesem Forum das Gefühl, dass Hundeschule mittlerweile zum absolutem Pflichtprogramm gehört (und auch im RL habe ich das schon gehört). Das ist dann schon ein wenig übertrieben.

  • Zitat

    Jetzt habe ich dich verstanden.

    Stimmt schon. Es ist natürlich jedem selbst überlassen ob er nun eine Hundeschule besucht und weshalb er es macht. Leider habe ich manchmal in diesem Forum das Gefühl, dass Hundeschule mittlerweile zum absolutem Pflichtprogramm gehört (und auch im RL habe ich das schon gehört). Das ist dann schon ein wenig übertrieben.

    Da stimme ich dir vollkommen zu! :gut:

  • Also ich gestehe dass ich es primär deswegen gemacht habe das Bonnie mit anderen Welpen toben kann. Inzwischen war ich aber auch schon das ein oder andere mal dankbar ein paar fragen stellen zu können. So als ersthundehalter ist das nicht immer leicht. Die Flut durch Bücher, Internet und anderen HH ist echt groß und da hilft es einfach oft Dinge "am Objekt" erklärt zu bekommen und gleich zu versuchen. :)


    Handygetippe

  • Damit ein Hund hört, Kommandos annimmt, muss man mit ihm trainieren. Wie man trainiert, wie man einem Hund etwas beibringt, weiß nicht jeder. Und wer es nicht weiß, kann dafür in die Hundeschule gehen.

    Wenn man einmal das Prinzip verstanden hat (zB wie man verstärkt/belohnt man, Timing, Trainingsaufbau), hat man eine Basis für alles Weitere.

    Beim Spiel mit anderen Hunden in der Hundeschule finde ich das Wichtigste, dass man mit Hilfe des Trainers ein Gefühl dafür bekommt, wann ein Spiel zB droht umzukippen, wie man Mobbing erkennt und unterbindet usw. Also nicht vorrangig, dass sich der Hund da müde spielt oder Kontakt zu Artgenossen hat (den hätte er ja auch bei andere Gelegenheiten), sondern geführtes Spielen, Spielen unter Anleitung.

    Außerdem finde ich gut, dass man bei Leuten, die in der Hundeschule waren, häufiger/eher auf einen ähnlichen Verhaltenskodex trifft, zB keinen Leinenkontakt oder auch ein Grundrepertoire an Kommandos. Das hilft bei Hundebegegnungen "in freier Wildbahn", finde ich.

  • Und genau DAS haben wir in unserer ersten HuSchu nicht gelernt, die hatte seinerzeit einen sehr guten Ruf.
    Woher der kam, weiss ich bis heute nicht.

    Heute kann ich sagen, dass wir überhaupt nichts Sinnvolles dort gelernt haben.

    Mücke war aber auch kein leichtführiger Hund. Vielleicht war das der Knackpunkt. Die waren schlicht überfragt, weil der Hund nicht über Leckerli zu motivieren war.

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