• Ich habe am Anfang mit Bjarni den großen Fehler gemacht, einfach davon auszugehen, dass wir am dem Punkt starten können, an dem es auch mit Cala losging. Cala hat von der ersten Minute an leidenschaftlich gebracht und in die Hand abgegeben ohne dass ich das Geringste dafür tun musste. Bjarni hat auch gebracht, aber nicht mit der Selbstverständlichkeit und dem Selbstvertrauen, das Cala an sich hatte. So habe ich den kleinen Golden mit irgendwelchen blöden Formalien aus dem Konzept gebracht, weil ich dachte, das ist in Nullkommanix erledigt.

    Tja, dicken Konflikt hat es uns beschert. Es wäre im stets schlaueren Rückblick so vermeidbar gewesen. Bjarni ist wesentlich sensibler und "störbarer" als Labrador und Curly.

    Bosco hat das Dummytraining direkt im Gelände übers gemeinsame Suchen, Finden, Spaß haben kennengelernt. Er brachte direkt und konfliktfrei von sich aus. Alles weitere konnten wir auf Grundlage seiner unbändigen Lust am Suchen + Bringen und seiner Unbeirrbarkeit (Fokus) aufbauen. Er brennt dafür.

    Ich wünschte, ich hätte Bjarni da einen schöneren Start schenken können.

  • schau mal hier:
    Dummy-Talk

  • Ja gell, das tut einem dann jeweils leid. ich bin mit Junik zuerst auch so vorgegangen wie mit Nevis und Mojito. Und das ging so mal überhaupt gar nicht. Boing. Dumm gelaufen. Aber man lernt nie aus und wenn man es merkt, kann man den Kurs ändern. Bisschen was schleppt man am Anfang noch mit, aber hier ist es zum Glück gerade noch zu ändern gewesen bevor sich was gefestigt hatte. Juniks Züchter haben da eine tolle Einstellung; das braucht Zeit, das kommt schon. Und damit sind sie äusserst erfolgreich auf WT und FT (anglais und fraicaise)

  • Hier wars auch dreimal unterschiedlich:

    Rusty war jetzt vom Aufnehmen und Bringen so semi-fasziniert. Vor allem wenn das, was er aufnehmen sollte, irgendwie nass oder dreckig war oder ein Blatt dran geklebt hat :omg: Bei ihm gings voran mit einer Mischung aus "Du nimmst das jetzt auf" und "wir haben dann auch Spaß damit".

    Rhydian war dann der Selbstläufer. Aufnehmen und Bringen war sowas von selbstverständlich, das wurde nie in Frage gestellt.

    Eggsy hatte mit dem Aufnehmen auch so gar kein Thema, aber das Zurückbringen war so eine Sache. Er hats schließlich gefunden! Sobald der Welpe also was aufgenommen hat, gabs Party: Ich bin losgerannt, er mir hinterher, wir haben mit dem Ding etwas gezergelt und wenn ich beim Zergeln "gewonnen" habe, hat ers auch mal zurückbekommen. Damit war die Sache dann auch ziemlich schnell durch.
    Mit Eggsy habe ich da auch trotzdem direkt Voran-Schicken geübt oder ihn in die Suche geschickt, nur der Rückweg war eben spaßiger.

    Ich machs aber heute zB auch gerne beim "durchtrainierten" Hund, dass ich Party feiere, wenn er zurück kommt. Egal obs eine schwere Aufgabe war oder nicht. Eben nicht mehr immer, aber gibts eben auch.

    ... Es gab dann auch noch Balou. Meinen rumänischen Straßenhund. Der konnte aufnehmen. Der konnte Bringen. Wenn er wollte. Er konnte sehr viel, wenn er wollte. Wenn er aber nicht wollte, dann konnte er nichts. Egal, ob man versucht hat ihn mit Käse oder ähnlichen Leckereien zu überzeugen, lustige Spiele starten wollte oder sonst etwas versucht hat. Er war sehr ... standfest in seinen Entscheidungen :lol::herzen1:

  • Lilli hat ja vor einiger Zeit angefangen, bei "voran" nachzufragen - manchmal nach 20m, manchmal kurz vor den Dummys. Also haben wir brav immer wieder lange Vorans gebastelt. Manchmal mit Wegen, die wir davor zusammen gegangen sind, manchmal auch auf Memories, manchmal auf Halfblinds, usw., Hauptsache wieder viiieeel Vertrauen schaffen.

    Hier mal ein Zwischenergebnis von heute, die Dummies sind Halfblinds, die Stelle an der sie liegen, haben wir gestern und vorgestern schon für andere Aufgaben benutzt:

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  • Ich machs aber heute zB auch gerne beim "durchtrainierten" Hund, dass ich Party feiere, wenn er zurück kommt. Egal obs eine schwere Aufgabe war oder nicht. Eben nicht mehr immer, aber gibts eben auch

    hier auch, wenn ne Aufgabe richtig toll lief, dann fliegt der gebrachte Dummy gleich zum Spass wieder weg , happy Dummy. Und dann wird gefeiert.

  • Das warmup Cape ist super. Empfehle ne xl für einen curlyrüden. Obwohl du inzwischen wahrscheinlich schon lang bestellt hast 😄


    Mit Joker mach ich aktuell viele Blinds oder Memories mit Verleitung in engem Winkel. Das macht er so brav 🥰 ein bisschen muss ich nur aufpassen, dass ich nicht nur sachen mache die er gut kann. Stoppen im Fallbereich (wie man im video sieht) ist verbesserungswürdig und das lining in schwierigerem Gelände (Wald).

    Ende April habe ich Rita Kokeny zu einem F/O Training eingeladen- darauf freue ich mich schon sehr!

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  • Das warmup Cape ist super. Empfehle ne xl für einen curlyrüden. Obwohl du inzwischen wahrscheinlich schon lang bestellt hast 😄

    Tatsächlich noch nicht, weil ich mich nicht zwischen dem Warmup und dem Warmover entscheiden kann und dann in so eine Entscheidungs-Unfähigkeits-Starre verfalle. Jetzt geb ich mir aber mal nen Ruck...

    XL hat er auch im Dryup Cape, die Größe wäre daher auch meine Wahl gewesen :smile:

  • Ich muss das hier mal nutzen um mich etwas auszukotzen, weil ich sonst nicht weiß wohin damit |)

    Ich bin sooo gefrustet aktuell vom Training bei uns und weiß überhaupt nicht, wie ich weitermache. Ich habe mir jetzt eh schon gesagt: Wenn wir bis Ende des Jahres nicht so weit sind, dass wir in die O gehen könnten, dann starte ich nicht mehr aktiv ... dann will ich einfach nicht mehr. Natürlich trainieren wir dann noch so für uns.
    Eggsy ist eigentlich echt kein schlechter Hund, verschiedene Trainer haben mir auch schon gesagt, dass er das Zeug für die O hat ... aber wohl nicht mit mir :ka:

    Unser großes Problem sind weite Distanzen, dann schaltet bei ihm einfach alles aus. Er hört nicht mehr richtig zu, überhört die Pfeife, rennt in eine komplett andere Richtung als die gezeigte ... und trifft irgendwann die Entscheidung "Ich mach jetzt einfach irgendwas!"
    Wenn ich mit Memorys arbeite ist es eigentlich okay, dann hat er ja einen Plan .. bei Blinds wirds dann total wild ... Nicht unbedingt immer, er kann das auch super schön, aber meistens ist es eher Chaos.
    Und was mich vor allem wahnsinnig macht: Dann renne ich raus, sammle ihn ein und packe ihn entweder wieder an den Punkt, an dem alles schief gelaufen ist oder starte ganz neu und was macht er? DEN SELBEN SCHEIß nochmal! Das kenne ich von Rhydian gar nicht ... der hat zumindest gesagt: "Okay, du hast mich korrigiert, also muss es was anderes sein". Eggsy ist da eher: "Okay, du hast mich korrigiert. Lass es uns noch mindestens viermal so probieren, ob es wirklich falsch war" :ugly:

    So, jetzt ist mir aber gerade hier im Schreiben was gekommen. Ich habe nämlich die ganze Zeit überlegt, dass ich ja irgendwo wohl einen Schritt übersprungen haben muss, dass es so mies läuft.
    Vielleicht sollten wir doch zurück zu den Memorys, aber mehr Stellen, engere Winkel, so dass er wirklich aufpassen muss, wo er hin soll? Was ich vermeiden will ist, ihn ständig auf ein Memory zu schicken und dann auf dem Weg dorthin zu stoppen. Aber gerade das ist schon auch ein Thema: Er rennt zu einem Vertrauenspunkt und lässt sich dann ab einer gewissen Strecke nicht mehr stoppen. Aber er hat jetzt schon ein Thema damit, dass er bei längerer Strecke nachfragt ...

    Hat vielleicht hier jemand gerade spontan Ideen? Mir fehlt es gerade, glaube ich, an Kreativität ... und ich würde es echt schade finden, das ganze hinzuwerfen, aber so wies aktuell läuft macht es echt keinen Spaß ...

    Und das war übrigens, worauf ich gesetzt habe. Wenn ich das hier schreibe, dass mir dann eine Idee kommt :tropf:

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