Dummy-Talk
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Bei den Retrievern und den Aussies war das installiert, Nuca war ähnlich wie Karla und ich hab aufgegeben.
Meine Lösung ist ein Lotusball, den sie selbst auspacken kann, in dem ein Keks ist. Damit kann ich lustigerweise viel aus der Dummyarbeit übernehmen (suchen, Markierungen und einweisen), ohne dass sie apportieren "muss"

Mein Bonus ist halt, dass ich dann einen der Retriever schicken kann, um das Spieli zu holen, ansonsten bekommen man mit dieser Vorgehensweise auch als Frauli viel Bewegung

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Mein Bretone musste das Tragen/Bringen von Dummys auch erst lernen und fand diese komischen Dinger am Anfang komplett uninteressant. Bei ihm wusste ich aber das er zum einen die Anlagen fürs Apportieren hat und zum Anderen auch das er als Junghund schon mal Wild apportiert hat. Sobald er kapiert hat das der Job jetzt Dummys und nicht Wachteln sind, war er sofort dabei.
Wenn Karla so deutlich zeigt das sie Dummys niht tragen und noch weniger abgeben mag, dann würd ich's lieber lassen. Vielleicht ist die Zielobjektsuche oder selbst gelegte Spuren (geht gut mit Tee) die bessere Wahl.
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Wenn Karla so deutlich zeigt das sie Dummys niht tragen und noch weniger abgeben mag,
Also beim Abgeben sind wir noch gar nicht. Das wird aber wahrscheinlich kein Thema sein. Es geht wirklich nur darum, das Ding länger als den Bruchteil einer Sekunde im Maul zu behalten.
Ich bin auch sicher, wenn's erstmal darum geht, das Ding zu suchen und mir zu bringen wird sie Feuer und Flamme sein. Aber das weiß sie ja noch nicht. Im Moment glaubt sie ja, ihre Aufgabe soll sein, dass sie das Ding im Maul hält. Und das findet sie Anschriften recht öde. 🙈
Deswegen war mein Ansatz zuerst, dass ich den Aufbau irgendwie ansprechender gestalten könnte. Aber da hab ich gerade wenige Ideen.
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Mein früherer Rüde nahm auch nichts ins Maul. Der war ganz Glücklich mit seinen Alternativen Verweis Formen. Anfangs mit Blick drauf, davor ins Platz legen. Später als Tatteriger Hundeopa, stehend und fröhlich herumbellend.
Das Funktioniert genauso gut unterwegs, wie ein Apport, zur Auslastung für Nasenaffine Hunde.
Wenn dir Apportieren wichtig ist, kannst du es auch komplett trennen. Zur Nasenarbeit eine andere Verweis Form nutzen, damit dem hund die Suche Freude macht.
Und vielleicht im Haushalt mal Dinge aufheben und dir in die Hand geben. Oder in kleinstschritten, das halten und abgeben üben. Aber ohne Suche dabei. Weil dein Hund mags ja offenbar nicht so gern und dann wäre das Apportieren müssen hinterher son demotivierender Faktor bei der Nasenarbeit. -
Versuch es doch vielleicht mal mit Futterdummy, dieser staubtrockene Rückwärtsaufbau kann auch leicht jeden Elan killen. Ich würde mich jetzt nicht in Formalien verbeißen, sondern erstmal Schwung, Motivation, Spaß in die Sache bringen.
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Danke für die Tipps! Ich mag mich wahrscheinlich noch nicht so richtig damit anfreunden, dass ein Pudel-Retriever-Mischling nicht apportieren will (bzw. in diesem Fall einfach nichts ins Maul nehmen).
Ich beschäftige mich mal mit ZOS. Darüber weiß ich leider noch gar nichts und muss quasi bei 0 anfangen. Hatte mich jetzt schon so schön ins Dummytraining reingedacht

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Kann ja auch noch kommen. ZOS kannst auch, wenn der Hund den Verweis kennt draußen machen. Du kannst es auch mit nem Dummy machen. Nur statt des Apportierens wird es eben über eine Verweisart beendet, die dem Hund liegt und Freude macht.
Und es muss nicht immer das anstarren des Gegenstandes sein.
Wie gesagt. Mein Rüde stand als Tatteriger Hund, mit Kopf in den Nacken geworfen, Rute so dolle gewedelt, bis der ganze Hintern mitschwang und verbellte fröhlich vor dem gefundenen Gegenstand. Die Verweis Form selbst hat ihm ne Riesen Freude gemacht und war für sich schon Mega Selbstbelohnend.
Darum Apportieren die meisten Retriever ja auch so gern und darum machen wir das mit unseren Hunden ja auch, obwohl sie nicht in den Jagd Einsatz kommen. Das Halten von Gegenständen selbst ist für sie meist schon Selbstbelohnend.
Das Halten ist für deinen eben nicht Selbstbelohnend. Dafür scheint die Suche Klasse zu sein. Deine Aufgabe ist es, zu beobachten und heraufzufinden, wie du eure Suche am besten und am Belohnendsten für deinen Hund beenden kannst.
Ist nicht immer einfach, aber sobald ein Ansatz sich im Training zu nem Selbstläufer entwickelt, hat mans. -
Was macht sle denn, wenn du mit dem Dummy eln bisschen Party machst, also sie scharf auf die Beute machst und es dann ein Stück wirfst? Geht sie dann hinterher und nimmt es auf?
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acidsmile das klingt durchaus sinnvoll. Ich werde mich damit Mal beschäftigen.
Was macht sle denn, wenn du mit dem Dummy eln bisschen Party machst, also sie scharf auf die Beute machst und es dann ein Stück wirfst? Geht sie dann hinterher und nimmt es auf?
Ich hab das so bisher noch nicht probiert, weil ich vermeiden wollte, dass meine Erwartung eintrifft, dass sie es zwar aufnimmt, aber dann damit davon rennt um zu spielen, und das eher hinderlich beim Aufbau des Apportierens sein könnte.
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Dafür kann man ja entweder Hund oder Dummy mit Leine / Schnur absichern. So kommt sie aber vielleicht überhaupt erst mal auf die Idee, das Ding ins Maul zu nehmen. Und dann kann man ja Party machen und den Hund wieder zu sich ran holen / locken.
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