Kastration noch bei 12J Rüden (ges. Gründe)
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Hallihallo und einen ein gutes Neues!
Ich wollte euch mal um eure Meinung fragen. Vor 3 Wochen haben wir einem 12J alten Schäferrüden ein Plätzchen bei uns gegeben. Der Check in der TK erhab normale BLutwerte, das Röntgenbild eine vergrößerte Prostata und man fühlt nur einen großen Hoden, der andere ist verkleinert. Laut Ärztin könnte Hodenkrebs bestehen, eine Kastration wäre zu überlegen.
Ich habe einfach Angst, ihn in Narkose legen zu lassen, auch wenn ich ich weiß, dass die TK viel besser ausgerüstet ist als mein Haustierarzt.
Was würdet ihr tun? Evtl kann man den Hoden auch punktieren?
Viele Grüße
elli - Vor einem Moment
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Hi,
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Ich würde es weghaben wollen und den Hund nicht mit Untersuchungen belasten, die vielleicht das Selbe Ergebnis bringen und der Hund dann doch in Narkose muss.
Ich würde es davon abhängig machen, wie fit der Hund noch ist.
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Hallo,
ich würde schauen wie gesund er sonst ist und wie seine körperliche Konstitution ist.
Wurde Blut abgenommen?
Kann man da kein Ultraschall machen und vielleicht mehr zu sehen? -
pepe, auch 12 Jahre alt, hatte letztes Jahr ebenfalls eine vergrößerte Prostata. Um die Narkose zu umgehen, haben wir ihm den Hormonchip einsetzen lassen und werden dies nun jährlich wiederholen. Für uns die beste Lösung, wenn auch recht teuer...
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Zitat
Ich wollte euch mal um eure Meinung fragen. Vor 3 Wochen haben wir einem 12J alten Schäferrüden ein Plätzchen bei uns gegeben. Der Check in der TK erhab normale BLutwerte, das Röntgenbild eine vergrößerte Prostata und man fühlt nur einen großen Hoden, der andere ist verkleinert. Laut Ärztin könnte Hodenkrebs bestehen, eine Kastration wäre zu überlegen.
Fuer die Prostata koennte man auch einen homoeopathischen Versuch starten bei jemandem, der sein Handwerk versteht. Damit habe ich bei meinem Rueden sehr gute Erfolge gehabt.
Im Alter gibts schon mal einen verkleinerten Hoden, aber wenn ich es recht in Erinnerung habe, ist das wohl durchaus oefter auch eine Begleiterscheinung von Tumoren. Jetzt guck ich doch mal nach... Mein Maxe ist in 04/08 wegen zweier Hodentumoren kastriert worden. Zu dem Zeitpunkt war er fast 12 Jahre alt. Maxe war damals schon seit ueber 10 Jahren herzkrank und eine Kastration eigentlich so gar nicht das, was ich fuer ihn gut fand. Von den Tumoren her, haette mir damals kein TA zur Kastration geraten. Es hiess, die seien bei Hunden selten aggressiv. Inwieweit das stimmt, kann ich Dir aber nicht sagen. Kastriert wurde er dennoch, weil Maxe damals auch einen komplizierten Diabetes hatte und es Hodentumoren gibt, die im Verdacht stehen, weibliche Hormone zu produzieren. Die Pathologie ergab dann ein Seminom, boesartig, aber laut Bericht nicht so metastasierungsfreudig wie beim Menschen. Ausserdem ein Leydigzelltumor, die sind selten boesartig laut Bericht, aber genau die, mit der evtl. Hormonproduktion.Zitat
Ich habe einfach Angst, ihn in Narkose legen zu lassen, auch wenn ich ich weiß, dass die TK viel besser ausgerüstet ist als mein Haustierarzt.
Das ging mir auch so und die Angst wird Dir auch niemand wirklich nehmen koennen. Allerdings glaub ich schon, dass die TK bei einem aelteren Hund, schon alle Notfallmassnahmen vorberetet.
Maxe hat die OP an sich sehr gut ueberstanden. Allerdings hat er deutlich laenger als ein junger Hund gebraucht, bis er wieder fit war.Zitat
Was würdet ihr tun? Evtl kann man den Hoden auch punktieren?
Ob man punktieren kann, ob das ueberhaupt Sinn macht, weiss ich nicht. Ich bin immer der Meinung: nicht erst "anpieksen", sondern wenn, dann gleich ganz raus. Aber das ist vielleicht meine persoenliche "Praegung". -
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Hallo Elli,
wie schön, dass Du einem alten Hund noch eine schöne Zeit bei Dir gibst.
ZitatBeitragvon mittendrin » 01.01.2013 13:22
Fuer die Prostata koennte man auch einen homoeopathischen Versuch starten bei jemandem, der sein Handwerk versteht. Damit habe ich bei meinem Rueden sehr gute Erfolge gehabt.Das kann ich nur bestätigen. Ich, und Freunde von mir, haben damit auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Mit homöopathischen Mitteln kann man die Prostata wieder normalisieren. Auch Tumore können evtl. verkleinert werden.
Ich würde mir eine erfahrene Tierheilpraktikerin suchen.Hodentumore sind außerdem in den allermeisten Fällen gutartig!!
Sie besitzen auch nur eine geringe Tendenz zur Bildung von Metastasen.
Ich persönlich hätte da nicht solche Sorge und würde nach Gefühl entscheiden.Alles Gute
Bubuka -
Hallo ,
ich habe mit Sammy so in etwa das gleiche Problem. Vor drei Wochen ging es ihm verdammt schlecht. Er hatte hohes Fieber und war total schlapp. Wir dachten erst es wäre eine Blasenentzündung. Sind zum TA und da kam raus das er eine große Prostata hat. Uns wurde erklärt dass das bei vielen Rüden was mit den Hormonen zutun hat.
Er wird nun ende Januar auch Kastriert mit seinen 10 Jahren. Ich hatte auch erst bedenken wegen der Narkose. Doch die TÄ hat uns erklärt das es bei jungen Hunden öfter zu Problemen kommt bei einer Narkose als bei älteren. Sie meinte auch , sollten an der Prostata schon kleinere Tumore sein , wäre dieses Problem bei einer Kastration direkt mit behoben.lg Vanessa
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Zitat
Hallo ,
ich habe mit Sammy so in etwa das gleiche Problem. Vor drei Wochen ging es ihm verdammt schlecht. Er hatte hohes Fieber und war total schlapp. Wir dachten erst es wäre eine Blasenentzündung. Sind zum TA und da kam raus das er eine große Prostata hat. Uns wurde erklärt dass das bei vielen Rüden was mit den Hormonen zutun hat.
Er wird nun ende Januar auch Kastriert mit seinen 10 Jahren. Ich hatte auch erst bedenken wegen der Narkose. Doch die TÄ hat uns erklärt das es bei jungen Hunden öfter zu Problemen kommt bei einer Narkose als bei älteren. Sie meinte auch , sollten an der Prostata schon kleinere Tumore sein , wäre dieses Problem bei einer Kastration direkt mit behoben.lg Vanessa
Eine Narkose ist immer ein Risiko. Ich würde an Deiner Stelle auch erstmal eine homöopathische Behandlung in Betracht ziehen. Bisher hat das immer!!!! die Prostata normalisiert. Ich kenne mittlerweile so viele Fälle.
Die Behandlung ist ohne Risiko und kostet nicht sehr viel.Kastrieren kann man ja immer noch, sollte es nichts bringen.
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Zitat
Eine Narkose ist immer ein Risiko. Ich würde an Deiner Stelle auch erstmal eine homöopathische Behandlung in Betracht ziehen. Bisher hat das immer!!!! die Prostata normalisiert. Ich kenne mittlerweile so viele Fälle.
Die Behandlung ist ohne Risiko und kostet nicht sehr viel.Kastrieren kann man ja immer noch, sollte es nichts bringen.
Das eine Narkose immer ein Risiko ist weiss ich auch , aber die TÄ meinte bei Jüngeren Hunden ist es höher. Ja aber angenommen ich versuche erst eine homöopathische Behandlung , und diese bringt nichts .. Sammy wird ja auch nicht mehr jünger , da habe ich zu viel Angst dass das nach hinten los geht.
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Mein alter Rüde wurde mit 10,5 Jahren kastriert, weil er aufgrund von Prostatavergrößerung schlecht - garnicht pinkeln oder Kot absetzen konnte.
Er war eine halbe Stunde nach dem Aufwachen fit und spielte 2 Wochen beleidigte Leberwurst, weil Flexiknast.
Wenn die Konstitution stimmt, würde ich eher heute als morgen kastrieren lassen.
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