Richtig o. falsch reagiert - tägliche Situationen
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TwoBullys -
21. Dezember 2012 um 13:53
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Zitat
Verstehe ich irgendwie nicht:
Wer sollte befürchten, auseinandergenommen zu werden?
Und das mit der Kritik gegenüber anderen erschließt sich mir auch nicht.
Wenn ich hier eine Situation schildere in der etwas nicht so glücklich gelaufen ist, dann kann ich damit rehnen, dass mein Verhalten kritisiert wird, oft sachlich kompetent und somit lehreich und wertvoll
UND leider auch unsachlich, teils vielleicht sogar beleidigend... - Vor einem Moment
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Hi,
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Zitat
Ich hatte heute auch eine Situation:
Meine Schwester kam mit ihrem neuen Freund (meinem Hund unbekannt) Zu Besuch. Bailey hat ihn angeknurrt und gebrummelt. Habe sie dann auf ihren Platz geschickt, von dem sie uns aber sehen konnte, und wenn sie ruhig war durfte sie zu uns kommen. Er wurde vorsichtig beschnuppert, bei weiterem Brummeln musste sie wieder auf ihren Platz. Zum schluss war sie ihm gegenuber ruhig, hat sich aber nicht anfassen lassen ( muss sie ja auch nicht)
So nun bitte eure Meinungen.Lg
Macht sie das immer bei ihr fremden Personen?
Wenn ja, dann würde ich die Person entweder draußen mit Hund einsammeln oder den Hund vor dem Betreten der Wohnung in einem anderen Raum bringen (am besten Kindergitter als Absperrung). Dann kann deine Schwester auch erstmal hingehen und den Hund begrüßen. Wenn alle sitzen Hund rauslassen. Das reicht für viele Hunde schon aus, dass der Halter die Situation erstmals regelt.
Ansonsten würde ich den Hund beim Erstbesuch von Leuten noch keinen Kontakt erlauben.
Die Personen können aber gerne Leckerlies vom Sitzplatz auf den Korb werfen (wenn es dem Hund keine Angst einjagt).
P.S. Anstatt den Hund wegzuschicken, wenn er brummelt, könntes du auch mit einem "schade" aufstehen und weggehen.
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Zitat
Ich hatte heute auch eine Situation:
Meine Schwester kam mit ihrem neuen Freund (meinem Hund unbekannt) Zu Besuch. Bailey hat ihn angeknurrt und gebrummelt. Habe sie dann auf ihren Platz geschickt, von dem sie uns aber sehen konnte, und wenn sie ruhig war durfte sie zu uns kommen. Er wurde vorsichtig beschnuppert, bei weiterem Brummeln musste sie wieder auf ihren Platz. Zum schluss war sie ihm gegenuber ruhig, hat sich aber nicht anfassen lassen ( muss sie ja auch nicht)
So nun bitte eure Meinungen.Lg
So hätte ich es auch gemacht. Ich stimme dir zu, anfassen lassen muß sie sie nicht.
Vielleicht hätte ich den Freund sogar gebeten die Hündin komplett zu ignorieren. -
Zitat
Ich hatte heute auch eine Situation:
Meine Schwester kam mit ihrem neuen Freund (meinem Hund unbekannt) Zu Besuch. Bailey hat ihn angeknurrt und gebrummelt. Habe sie dann auf ihren Platz geschickt, von dem sie uns aber sehen konnte, und wenn sie ruhig war durfte sie zu uns kommen. Er wurde vorsichtig beschnuppert, bei weiterem Brummeln musste sie wieder auf ihren Platz. Zum schluss war sie ihm gegenuber ruhig, hat sich aber nicht anfassen lassen ( muss sie ja auch nicht)
So nun bitte eure Meinungen.Lg
Wenn sowas bei uns vorkam hab ich mich kommentarlos und ruhig zwischen fremde Person und Hund gedrängt und hab den Hund etwas "weg getrieben", damit er nicht mehr in die Verlegenheit kam, knurren zu müssen. Bei Bokey war es bisher immer defensiv, er wollte, dass v.a. Männer ihm fernblieben. Ich fand's wichtig, dass er sich notfalls immer weiter zurückziehen konnte und nicht im Körbchen (was bei uns in eine Ecke steht) bleiben musste. Er wäre ja nie von allein auf den Fremden zugegangen, von daher ließ ich ihm immer die Wahl wie weit und wohin er sich in der Wohnung zurückziehen wollte, um sich wieder entspannen zu können. Andererseits kam es auch schon vor, dass ich in weniger "kritischen" Situationen ihn einmal an der Person hab schnuppern lassen und ihn dann sofort ganz nett ins Körbchen geschickt hab, ohne dass er geknurrt hatte. Ein weiteres Beschnuppern gab es dann aber nicht nochmal. ICH hab halt gesagt, 'komm her, schau nach und jetzt regel ich das alles, du wirst nicht mehr behelligt werden'

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Okay, ich habe auch einen:
Bin heute auf der großen Runde an einem Pferdestall vorbeigekommen, an dem ein unangeleinter Hund ohne Besitzer in Sichtnähe uns angepöbelt hat und uns bellend ein Stück verfolgt hat.
Wegen ihrer Neigung zum Pferdeäppelfressen war meine schon vorher an der Leine. Ich wollte sie auch in der Situation nicht losmachen, obwohl sie es üblicherweise ganz gut hinkriegt, mit anderen Hunden angemessen zu interagieren. Der andere war ja auch kein Höllenhund mit Tötungsabsichten, sondern einfach einer, der die ganze Zeit gebölkt hat "Geht weg! Ich finde Euch scheiße! Geht weg!" Aber 50 Meter neben einem Reitplatz finde ich das nicht so geschickt, wenn zwei Hunde eine kleine Hatz veranstalten.Der andere Hund ist auf ca. 3m Distanz geblieben, daher habe ich nicht weiter auf ihn reagiert, mich auf böse gucken beschränkt und bin stramm weitergegangen. Mein gesträubter, verunsicherter und sich ständig umguckender Hund musste an der kurzen Leine mitstolpern. 100 Meter weiter war alles wieder gut.
Gut, der andere Hund hat also sozusagen gewonnen, denn wir haben uns ja wunschgemäß vom Acker gemacht. Und es geht mich ja auch nichts an, ob es wirklich "sein" Stall ist, den er da verteidigt und ob der Weg davor noch dazugehört. Aber was habe ich meinem Hund in dieser Situation vermittelt? "Der Klügere gibt nach?"

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Mhh solange der andere Hund nicht näher kommt, sich die Situation nicht ständig wiederholt und mein Hund durch ein einmaliges Erlebnis keine Rückschläge bei Leinenpöbelproblemen hat ist das okay.
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So hätte ich auch reagiert. Dabei hätte ich vermieden, den anderen Hund anzusehen.
Ich hätte meine Aufmerksamkeit bei meinem Hund um positives Verhalten zu bestätigen, evtl. Fehlverhalten im Ansatz zu korregieren.ZitatAber was habe ich meinem Hund in dieser Situation vermittelt? "Der Klügere gibt nach?"
Ja vielleicht!?
Oder ähnlich: "Mach was du willst (der andere Hund) das interessiert uns nicht." -
Ich hätte den anderen Hund wohl auf mehr Distanz gebracht. Dafür dass er auf die "Eindringlinge" so reagiert habe ich Verständnis und finde das auch nicht weiter schlimm. Aber wenn mein Hund unsicher ist und sich nicht wirklich von dem Hund lösen kann, zeigt das für mich, dass die Situation für ihn noch nicht so geklärt ist, wie er es gerne hätte.
Viele Grüße
Frank -
So dann will ich mal, hoffe ich bekomme alles zusammen:
Nein, sie macht das nicht bei allen fremden. Einige werden total freudig begrüßt, andere verunsichern sie und dann knurrt sie. Ich denke es liegt auch daran wie die Personen beim ersten "Aufeinandertreffen" reagieren. Bei Menschen die sich mit "Ach wie süß" auf sie "werfen" findet sie toll. Wenn jemand (unbewusst) bei ihrem Anblick zurückzuckt, dann reagiert sie zum Teil sehr unsicher. Ich nehme sie in solchen Situationen zu mir/hinter mich, im Haus schicke ich sie auf ihren Platz im WZ von dort kann sie in die Küche schauen wo wir sitzen. Wenn sie sich entspannt darf sie zu uns kommen, die Person beschnuppern, während ich der Person Sage dass er/sie den Hund ignorieren soll. ( machen nicht immer alle
) Leckerlies nimmt sie in diesen Momenten nicht. Ich habe sie wegen ihrer Unsicherheit nicht in einen anderen Raum gesperrt, habe Angst dass sie das noch mehr ängstigt. Wenn sie will kann sie natürlich in einen anderen Raum. Oder ist das verkehrt?Lg
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da du ja schon vorher weißt, wie sie auf welches Verhalten der Personen reagieren wird, würde ich vielleicht die Gäste im Vorfeld befragen, wie sie zu Hunden stehen:
- bei Menschen, die Hunde lieben, würde ich die Begrüßung einfach laufen lassen;
- bei unsicheren/ängstlichen Menschen, würde ich den Menschen von Anfang an sagen, dass sie den Hund ignorieren (also auch nicht anschauen) sollen und deinen Hund auf seinen Platz schicken, da ich denke, dass dein Hund bei unsicheren Menschen mit knurren reagiert, weil er deren Körpersprache nicht richtig einschätzen kann, daher würde ich ihm den Stress diese Menschen einschätzen zu "müssen" nehmen.Ich hab dann auch mal 'ne Frage, wobei ich bei der Situation schon weiß, dass ich falsch reagiert haben, aber nicht genau weiß, wie ich anders reagieren soll.
Es geht um eine Gassi-Bekanntschaft, ein großer (kastrierter) Rüde, der ziemlich Ball-verrückt ist und einen Ball eig. nicht mehr rausrückt, wenn er ihn mal hat. Daher hatte ich mit den Ball (an dem eine Wurfschnur ist) locker um den Hals gebunden, normal akzeptiert er das.
Diesmal ist er, als ich grad nicht aufgepasst habe, an mir hochgesprungen und hat sich den Ball geschnappt, ich hab dann das Seil festgehalten. Naja, wir haben dann ein paar Minuten gezerrt (also er wollte den Ball und ich ihn nicht loslassen, es war (mMn) eindeutig kein Spiel); ich hab schließlich verloren
was ich eig. vorher schon wusste (der Hund wiegt ca. genauso viel wie ich).
Aber wie hätte ich anders reagieren sollen? ihn einfach meinen Ball klauen lassen? Wie gesagt, er gibt den Ball nicht aus und ich will den Ball eig. nicht verschenken...lg
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