Kontrolle?
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Habe schon öfters gelese, das ein hund seinen halter kontrolliert. Nun mach ich mir gedanken, wie das genau aussieht, bzw. was der Hund davon hat?
Ab wann ist es Kontrolle? Und bis wohin ein nur, hinterherlatschen?Mein Stinker ist elf monate alt und läuft mir seit dem ersten tag hinterher. Er ist dort wo ich bin. Geh ich baden, kommt er ebenfalls hoch und legt sich vor die wanne. Geh ich schlafen, pennt er vor dem bett, steh ich mitten in der nacht auf und geh hoch ins wohnzimmer aufs sofa, weil der herr gemahl schnarcht, kommt hund auch mit. Sollte er sehr fest schlafen dauert es manchmal ne weile, aber wache ich morgens auf, liegt er vor dem sofa.
Geh ich aufs klo, wartet er vor der tür, natürlich kommt er anschließend mit zum kühlschrank- keine frage und danach wieder fern guggen.
Es stört mich nicht, im gegenteil, ich mag das.
Es ist auch kein problem, ihn auf seiner decke warten zu lassen, ich muss es ihm halt sagen.Ist das schon kontrolle? Und was wäre wenn ja, warum is das schlimm?
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Hallo,
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Ich finde das völlig normal, meine Hunde sind auch immer bei mir.
Sind nun mal Rudeltiere.
Für mich hat das mit Kontrolle nichts zu tun.Hier kommen sicher noch andere Antworten.
Aber wenn es Dich nicht stört, ist es doch ok. -
Kontrolle wird es erst, wenn der Hund sich problematisch entwickelt, also z.B. anfängt zu schnappen, wenn du ins Bett oder auf das Sofa möchtest, wenn er dich "erzieht" oder wenn er z.B. nicht alleinsein kann. Dann ist auch das Hinterherlaufen ein Thema was man abstellen sollte.
Ansonsten ist es für mich so, das ich hinterherlaufen aus 2 Gründen nicht möchte
1.) Es würde mich nerven.
2.) Ein Hund der dich ständig im Auge hat und dir überall hin folgt, der wird nie ganz entspannen und ich möchte keinen Hund der ständig in Hab-Acht-Stellung ist, sondern ich möchte einen Hund der sich hinglegen kann zum pennen und der sich nicht kümmert, wenn ich mich bewege und wenn er das nur auf Kommando machen würde, dann wäre es halt ein Hund der nie wirklich entspannen kann.
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Unabhängig von Kontrolle oder nicht wäre das:
Zitat
2.) Ein Hund der dich ständig im Auge hat und dir überall hin folgt, der wird nie ganz entspannen und ich möchte keinen Hund der ständig in Hab-Acht-Stellung ist, sondern ich möchte einen Hund der sich hinglegen kann zum pennen und der sich nicht kümmert, wenn ich mich bewege und wenn er das nur auf Kommando machen würde, dann wäre es halt ein Hund der nie wirklich entspannen kann.für mich ein Grund so ein Verhalten schlichtweg zu verbieten.
Ich finds eher bedenklich, wenn ein Hund ständig hinter mir her dackelt, nicht eine Minute alleinebleiben kann ...Gruß, staffy
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kann mich meinen beiden Vorschreibern da nur anschließen
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Nenn es, wie du willst. Kontrolle oder Anhänglichkeit. Wichtig ist, was für euch alle machbar und angenehm ist. Wenn er komisch wird, wirst du es als erste bemerken. Meiner stalkt auch
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Hallo!
Ich habe bei meinem Schäfi genau dasselbe Phänomen.
Der Tiertrainer meinte ich solle es ignorieren, tja, aber das nutzt nichts.
Neulich hatte ich das Phänomen, dass ich meine Unterlagen sortierte.
Ich sass dazu im Dachstudio auf dem Fußboden
Mein Hund kam zu mir nach oben und legte sich zu mir.
Als ich ihn nicht beachtete, stand er auf und legte sich mitten quer auf meine papierhaufen.
Tja damit hatte er ja wieder meine Aufmerksamkeit!Hilft hier vielleicht die Trainingseinheit, die ich mal bei Martin Rütter gesehen habe:
Immer mal wieder Raum wechsel und Tür hinter sich zumachen. Und nach ein paar Minuten Tür auf und Raum wechseln, kommentarlos und Tür wieder zu machen.Mein Hund fängt dann aber an zu Jaulen und zu jammern,
Gruß Silke
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Ich habe da gar kein großes Brimborium drum gemacht. Wo Mr. Big zu uns kam, da war er auch ein großer Verfolger, da ich aber keinen gestreßten Hund möchte, der meint mich immer im Auge behalten zu müssen habe ich das zügig abgestellt. Ist er hinter mir hergelaufen, dann habe ich mich umgedreht, bin auf ihn zugegangen, Hand ausgestreckt und in die andere Richtung gezeigt und "ab" dazu geagt. Ich bin solange auf ihn zugegangen bis er Abstand genommen hat. Dann bin ich wieder in die Richtung in die ich wollte, er natürlich wieder hinterher, wieder umgedreht und ihn gleich im Ansatz zurückgeschickt und wenn man das ernst meint, dann funktioniert das auch bei fast allen Hunden (ich hab noch keinen kennengelernt wo es nicht funktionierte
). Einen ganz ignoranten Gesellen würde ich auch einfach bei seinem Platz mit der Leine festbinden.Von ignorieren halte ich in den meisten Fällen gar nix. Woher soll der Hund wissen was wir wollen. Einfach vermitteln, was wir nicht wollen und was wir wollen, dann hat man deutlich weniger Probleme. Ich würde auch nicht stundenlang durch die Wohnung rennen und die Türen hinter mir zumachen, da ich auch noch andere Hobbys als meine Hunde habe und für sowas einfach keine Zeit da ist.
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Mein Kontrolletti hat sich nie aggressiv gezeigt und hat auch nicht versucht mich derartig zu erziehen. Er hat es eher auf die "Hintenrum-Tour" versucht.
Bei ihm hat sich das Kontrollieren folgendermaßen geäussert:
- Er hat sich immer so positioniert, dass er mich und das was ich tat immer voll im Blick hatte
- Ruhig telefonieren ging nicht, weil er rumgefiept hat und ständig an mir rumgesprungen ist
- Als es fortgeschritten war, hat er sich nicht mehr hingelegt sondern ist sitzen geblieben um bloß nicht einzuschlafen und was zu verpassen
- Hat alles zerstört was er kriegen konnte, wenn er nur mal einen Augenblick alleine war
- Hatte Durchfall und das ständig, weil er so gestresst war
und noch mehr, was mir grad nicht einfällt.Hinterherkommen, wenn ich den Raum wechsel tut er immer noch und das ist auch normal. Meine Kater wechseln auch mit und Hund 2 ebenso.
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Oh, ein Thema für mich bzw für Shira. Die ist auch so ein "Hintenrum"-Kontrolletti. Wie bei PocoLoco - sie hat sich noch nie aggressiv gezeigt, sondern ist von der Fraktion, die einem den GANZEN Tag hinterherläuft, wenn man nicht einschreitet.
Früher war's so schlimm, dass sie fiepsend vor der Klo-Tür saß, wenn ich drin war.
Mittlerweile haben wir's ganz gut im Griff, aber ich muss halt aufmerksam bleiben. Sie kann auch mal allein im Wohnzimmer liegen, wenn ich im Schlafzimmer bin, auch über Nacht im anderen Zimmer sein und macht keinen Terz mehr vor verschlossenen Türen, legt sich aber meist in einigem Abstand in Sichtweite der Tür.
Es gibt Tage, da ist's wieder ganz schlimm und sie folgt mir in der Wohnung auf Schritt und Tritt, da schicke ich sie immer und immer wieder weg. Mich nervt das einfach und sie stresst es.Alleinbleiben ist bei uns seit Jahren ein blödes Thema, ich geb's langsam auf. Sie unterscheidet perfekt zwischen "andere Türen" und "Wohnungstür".

Sie kontrolliert übrigens nicht nur mich, sondern auch andere Tiere. Sowohl beim Kater als auch beim Hund meiner Schwester hat sie die ersten Wochen EXTREM kontrolliert, immer hinterher, teilweise den Weg abgeschnitten, ist immer mit aufgestanden wenn sich jemand bewegt hat. Das haben wir mittlerweile durch gefühlte 5Millionen Mal eingreifen im Griff.
Generell zähle ich sie mal zu den "kontrollierbaren Kontrolletis" (gott klingt das blöd), da sie sich jederzeit mit einem leisen Wort oder Räuspern vom Sofa/Bett oder aus dem Raum schicken lässt. Nur das mit dem Alleinbleiben ist halt son Ding...

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