Meideverhalten....wie krieg ichs wieder los??
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ich habe schön öfters berichtet, dass mein Dobi Bub kein großer Esser ist....und leider auch recht schlank.
Ich erkläre mal das Szenario wenn es zur Fütter geht:
Blechschüssel aus dem Ständer nehme und was einfülle ist es in 95 % der Fälle so, dass Burli den Raum verlässt und nicht mehr reinkommen will. Wenn ich ihn rufe steht er recht unbeholfen im Flur und weiß dass es ihm nun wieder "an den Kragen geht", weil Frauchen ihn nun füttern will....und er ja jetzt essen muss... oh grauß (überspitzt gesagt)mit unbefanger Freude marschiert er nicht zum Napf, die Mäkelei tritt quasi noch bevor mal zu Mäkeln beginnen kann ein. Wenn ich den Napf in den Ständer stelle, schaut er oftmals nicht mal rein, was da drin ist. Nur wenn er - was einmal in der Woche vorkommt - zum Umfallen Hunger hat, Frisst er tatsächlich "freiwillig"
Ich bin nun der Überzeugung, dass der Futternapf ihn ihm ganz was schreckliches auslöst.
und ich gebe auch offen zu, dass ich mal mit ihm geschimpft habe, als er nicht gefressen hat. aber jeder Besitzer eines dauermäklers weiß, dass einem auch mal der Kragen platzt, wenn das ..... seit tagen nicht frisst und man ständig alles wegwerfen muss.warum um alles in der Welt ist für meinen Hund die Nahrungsaufnahme so was fürchterliches? Für andere Hunde ists das erklärte Tageshighlight und wie hält er es nur aus???
Bei uns gibs außer 5 Bröseltrockenfutter beim Spazierengehen keine Leckerlies oder Zischenmahlzeiten...nix....
Ich verstehe gar nicht wie er das aushält. ich stell ihm morgens einen Napf mit Trockenfutter hin - nix - mittags, vielleicht ein paar bissen und abends wieder nix!und das zieht er eine Woche durch bis er dann auf einmal riesen Kohldampf schiebt und ordentlich frisst. und dann geht das gleiche wieder von vorne los und ich frag mich wann mein Hund verhungert...
ich hab alles versucht...
draußen füttern klappt, aber ich bin der Meinung, dass ich nicht wegen jeder Fütterung eine Weltreise oder ein Aktionprogramm erfinden muss, dass mein Hund mal was zu sich nimmt. Andere fressen auch aus dem Napf und ich muss ja wohl auch nicht tagtäglich ins 50 km entfernte Restaurant, weil mir nur da das Schnitzel schmeckt....aaaahhhhh.....langsam dreh ich durch und dieses "was setzt du mir da vor"-Gesicht treibt mich noch in den Wahnsinn...
übrigens gibts bei uns Wolfsblut... was wir noch vor ein paar tagen gern gefressen haben und jetzt seit neuestem sch...finden... verzogenes Objekt!
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Hi,
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und sorry für die tippfehler....

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Hast du folgendes versucht?
- an anderem Ort füttern
- aus anderen Schale (Material) oder vom Boden
- aus dem Raum gehen, wenn er Futter hat -
Alles! Das
ich hab im Flur gefüttert, bin gegangen, hab aus einer Porzellanschüssel gefüttert...alles!!!!
das einzige was hilft ist Futterneid... das ist er nämlich und zwar gewaltig gegenüber seinen Artgenossen
am schlimmsten finde ich, dass es ihn nicht mal interessiert! er schaut nicht mal rein was es gibt!
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Hallo,
oh jee ich kanns mir gut vorstellen, meine ist auch so eine Mäkel-Tante, abet nicht ganz so krass wie deiner
Ich glaube aber allgemein dass Dobermänner nicht die besten Esser sind, habe das jetzt von vielen Dobi Besitzern und sogar Züchtern gehört.
Frisst deiner also nur aus dem Napf nicht gerne?
Meine nämlich auch!
Meine frisst zum Beispiel nur Abends gerne aus dem Napf
keine Ahnung wieso.
Also nehme ich ihre Morgenration mit zum Gassi gehen und verfüttere sie da, Mittags kommts in Napf (meistens muss ich es dann wieder auf den Spaziergang mitnehmen) sie ist es manchmal, aber dann mit seeehr langen Zähnen und Abends kommts in Napf und Madame frisst es, nicht sofort aber innerhalb von 2 Stunden.
Für andere ist das warscheinlich schon lange
Ausser nätürlich es gibt einmal die Woche Nassfutter, dann frisst sie wie eine Irre
Ist das bei deinem auch so?Meine bekommt übrigens MM, zuerst bekam sie ProPlan, verträgt sie aber nicht mehr.
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Hast du mal probiert etwas anderes zu füttern?
Um herauszufinden ob auch bei anderem Futter kein Interesse zeigt und ob es somit etwas Futterbezogenes ist?! -
Anderer Napf wäre auch mein erster Schritt um die negative Verknüpfung wegzubekommen. Ich würde auch die Futtertonne woanders hinstellen.
Dann wäre eine Idee ihn etwas für das Futter tun zu lassen. Belohnung mit Leckerlis kennt er ja im Prinzip. Also könnte man versuchen ein paar Tricks von ihm einzufordern (die er kann) und ihm dann zusammen mit einem Belohnungswort den Napf zu geben. Das Funktioniert natürlich nur, wenn du ihn vorher bei der Stange halten kannst und er eine gewisse Erwartungshaltung aufbauen kann.
Der Napf kommt dann ohne weitere Kommentare auf den Boden und nach 10 Minuten wieder weg, wenn er nicht dran geht. Den nächsten Versuch erst am nächsten Tag. Wichtig ist ihn nicht zu locken oder zu überreden versuchen. Er weiß sehr genau, dass da Futter für ihn drin ist!Meinem Senior hat manchmal geholfen, wenn oben auf dem Futter ein Lieblingsleckerli liegt. Der Appetit kommt beim Fressen und nach dem kleinen Stück vom Pansenstick gings danach auch mit dem blöden Nierendiätfutter weiter.
Aber vielleicht sind das auch alles Dinge, die du schon vielfach durch hast!?
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Oh gott, das kann ich mir gar nicht vorstellen...meine ist so verfressen..die frisst einfach alles was es gibt...mein Beileid...
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Andere Idee: Hast Du mal gecheckt, ob er vielleicht ein Problem mit den Zähnen hat? Evtl. nimmt er bei neuem Futter ein paar Happen, weils was Besonderes ist, und hört dann aber auch wieder auf, weil irgendwas da net paßt mit den Zähnen?
Wenn ich Zahnschmerzen hab, esse ich auch nur seeehr vorsichtig und so viel, bis ich nimmer am Verhungern bin, und evtl. dann mal etwas motivierter, wenns besonders lecker duftet.....
Ansonsten: Zweithund, um den Futterneid auszunutzen.....
(war n Scherz.....) -
hallo,
also meine Dobis waren immer gute Fresser...
Davon abgesehen, dass dein Hund ein "Wohlstandsproblem" hat, würde ich ihn wie bereits von dir beschrieben hungern lassen, bis er richtig Kohldampf schiebt, dann allerdings weitere 2-3 Wochen oder sogar länger nur max. ne viertel Portion geben, und nicht gleich wieder die volle Portion, so dass er mal über einen längeren Zeitraum WIRKLICH Hungern muss. Und was in 2-3 Minuten nicht gefressen wurde wird weggeworfen. Ich habe das mal bei einem Hund über drei Wochen gemacht, zusätzlich hat der zweite Hund ganz normal sein Futter bekommen.
Muss man natürlich übers Herz bekommen... nach dem Motto "Friss oder Stirb" wobei natürlich der Hund nicht wirklich stirbt, wenn er was im Napf hat. Auch zwischendurch würde ich erst mal nix geben. Du kannst auch mal versuchen Nassfutter unters Trofu zu mischen.Ansonsten den Hund mal beim TA auf Probleme mit den Zähnen, Kaumuskeln etc. durchchecken lassen, nicht dass was dahinter steckt.
Seitdem ist Ruhe :)
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