Meideverhalten....wie krieg ichs wieder los??
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Hier muss ich mal ein fettes Lesezeichen setzen, ich hab hier nämlich nen Angsthund, der so dermaßen sensibel ist, dass Geräusche im Haus (Nachbarn hämmern, unten fällt jemandem was runter, ich klapper zu laut mit Geschirr) uns sofort den gesamten Futterplatz versauen. Einmal im Bad gefüttert, Krach im Haus, Hund erschreckt, nee, im Bad kann man nicht mehr fressen, das ist unheimlich. Toll, wenn man ne kleine Wohnung und laute Nachbarn hat.

Dann bin ich auf die dämliche Idee gekommen, einen Napfständer zu kaufen, damit die alte Dame den Kopf nicht mehr so weit runter nehmen muss - blöde Idee, wie gesagt. Denn seitdem trinkt und frisst Madame nicht mehr aus den Näpfen. Ich hab alles versucht und festgestellt, bei Senta liegt es daran, dass sie einfach nicht normal fressen kann, wenn sie aus dem Napf nimmt. Maul auf, reinhacken, Maul zu und alles, was dann drin ist, einfach bröselnderweise (im Idealfall, wir hatten auch schon sabbernderweise) über dem Fußboden kauen. Dieses "Reinhacken" sorgte dann dafür, dass der Napf im Ständer klapperte, und schwupps, schon war der Napfständer böse. Momentan gibt es deshalb einfach nur die wirklich tollen Sachen (gekochtes Huhn oder Leber) aus dem Napf, das Trockenfutter auf dem Spaziergang, beim Spielen mit dem Snackball, bei Suchspielen im Haus oder halt einfach ganz schnöde auf den Boden geschüttet. Kein Thema. Nur der Napf ist blöde. Oder das Frauchen, das dem Sensibelchen was Gutes tun wollte...

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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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hmmm....wohl ist da was dran....
klar meine aufregung beginnt beim herrichten...so sehr ich mich darum bemühe mich nicht "aufzuregen"
das merkt der natürlich. sobald er merkt er "muss" jetzt essen, frisst er nix. egal in welcher situation.
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Zitat
Hier muss ich mal ein fettes Lesezeichen setzen, ich hab hier nämlich nen Angsthund, der so dermaßen sensibel ist, dass Geräusche im Haus (Nachbarn hämmern, unten fällt jemandem was runter, ich klapper zu laut mit Geschirr) uns sofort den gesamten Futterplatz versauen. Einmal im Bad gefüttert, Krach im Haus, Hund erschreckt, nee, im Bad kann man nicht mehr fressen, das ist unheimlich. Toll, wenn man ne kleine Wohnung und laute Nachbarn hat.

Dann bin ich auf die dämliche Idee gekommen, einen Napfständer zu kaufen, damit die alte Dame den Kopf nicht mehr so weit runter nehmen muss - blöde Idee, wie gesagt. Denn seitdem trinkt und frisst Madame nicht mehr aus den Näpfen. Ich hab alles versucht und festgestellt, bei Senta liegt es daran, dass sie einfach nicht normal fressen kann, wenn sie aus dem Napf nimmt. Maul auf, reinhacken, Maul zu und alles, was dann drin ist, einfach bröselnderweise (im Idealfall, wir hatten auch schon sabbernderweise) über dem Fußboden kauen. Dieses "Reinhacken" sorgte dann dafür, dass der Napf im Ständer klapperte, und schwupps, schon war der Napfständer böse. Momentan gibt es deshalb einfach nur die wirklich tollen Sachen (gekochtes Huhn oder Leber) aus dem Napf, das Trockenfutter auf dem Spaziergang, beim Spielen mit dem Snackball, bei Suchspielen im Haus oder halt einfach ganz schnöde auf den Boden geschüttet. Kein Thema. Nur der Napf ist blöde. Oder das Frauchen, das dem Sensibelchen was Gutes tun wollte...

nun ja...so ist er nicht. bei uns könnt die welt untergehen und draußen der belzebub persönlich mit der sichel stehen...Burli wärs schnuppe...
aber wehe ein mensch schimpft ihn!!! oh mein gott!!!! wie konnt er nur die Grundfeste meines armen kleinen Hundchens so zerstören. tja und da haben wirs...ich böse frau hab einmal gesagt er soll scih nicht so anstellen und nun verknüpfen wir mit der nahrungsaufnahme das graußamste ereignis des tages... und ja mein hund wagt es nicht mal mich anzubetteln wenn ich esse. Da schaut er vielleicht mal zu wie ich da esse, aber penetrant werden würde er nie nie niemals...
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Zitat
So einen Fall hatt ich auch schonmal! Es hat sich herausgestellt, dass der werte Herr (Sensibelchen) dachte, das Futter gehöre dem Besitzer, eben weil er immer so ein Trallalla um's Futter gemacht hat!
Genau das wollte ich auch schreiben.
Den "fehler" machen viele Neu-Welpen-Besitzer. Welpe kommt ins Haus und es wird ein riesen Trara ums Futter gemacht.
Futter dem Welpen vor die Nase stellen und weg gehen.
So würde ich es auch mit deinem Hund machen. Futter vor die Nase stellen, da wo er gerade ist, und weg gehen. Nichts zu ihm sagen, also völlig Wortlos. -
Zitat
Genau das wollte ich auch schreiben.
Den "fehler" machen viele Neu-Welpen-Besitzer. Welpe kommt ins Haus und es wird ein riesen Trara ums Futter gemacht.
Futter dem Welpen vor die Nase stellen und weg gehen.
So würde ich es auch mit deinem Hund machen. Futter vor die Nase stellen, da wo er gerade ist, und weg gehen. Nichts zu ihm sagen, also völlig Wortlos.eiei....man ist wohl seines glückes schmied... :/
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Vielleicht bin ich jetzt nen bissel herzlos oder verwöhnt (meine Dobbis fressen alles und überall und egal was für Sensibelchen sie sind, allerdings gehe ich auch nicht sonderlich darauf ein, dass sie Sensibelchen sind sondern nehme als als Teil ihrer Persönlichkeit an) aber ich würde nicht annähernd so einen Zynober um meinen Hund machen und verschiedene Futtersorten, Handfütterung, Orte, Näpfe, etc. probieren. Es geht ums Fressen. Die Wahrscheinlichkeit das ein Hund vor einem vollen Napf verhungert halte ich für unwahrscheinlich, sie werden immer zumindest soviel fressen, dass sie nicht total vom Fleische fallen.
Irgendwo auf der zweiten Seite stand was von der "Hungermethode". Das wäre das einzige was ich mal versuchen würde. Nix nebenher und so 3-4 Tage gar nix geben, dann weitere 1-2 Wochen grade soviel, dass er mir nicht verhungert aber weiterhin Hunger schiebt und erst dann wieder auf ganze Portionen steigern. Besitzt ein Hund auch nur einen Funken Überlebenswillen, dann regulieren sich sämtliche Betüdelungsfehler die der Halter gemacht hat und der Hunger siegt.
Wäre es danach noch genauso, dass kann ich mir aber nicht vorstellen, dann würde ich ihm einfach das Futter hinstellen und weggehen und fertig, ohne absitzen und ohne alles ... einfüllen in seinen stinknormalen Napf, hinstellen, aus dem Raum gehen, fertig. Nach 15 Minuten wieder rein, ist das Futter noch da, kommentarlos wegkippen oder wegstellen.
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Zitat
Vielleicht bin ich jetzt nen bissel herzlos oder verwöhnt (meine Dobbis fressen alles und überall und egal was für Sensibelchen sie sind, allerdings gehe ich auch nicht sonderlich darauf ein, dass sie Sensibelchen sind sondern nehme als als Teil ihrer Persönlichkeit an) aber ich würde nicht annähernd so einen Zynober um meinen Hund machen und verschiedene Futtersorten, Handfütterung, Orte, Näpfe, etc. probieren. Es geht ums Fressen. Die Wahrscheinlichkeit das ein Hund vor einem vollen Napf verhungert halte ich für unwahrscheinlich, sie werden immer zumindest soviel fressen, dass sie nicht total vom Fleische fallen.
Irgendwo auf der zweiten Seite stand was von der "Hungermethode". Das wäre das einzige was ich mal versuchen würde. Nix nebenher und so 3-4 Tage gar nix geben, dann weitere 1-2 Wochen grade soviel, dass er mir nicht verhungert aber weiterhin Hunger schiebt und erst dann wieder auf ganze Portionen steigern. Besitzt ein Hund auch nur einen Funken Überlebenswillen, dann regulieren sich sämtliche Betüdelungsfehler die der Halter gemacht hat und der Hunger siegt.
Wäre es danach noch genauso, dass kann ich mir aber nicht vorstellen, dann würde ich ihm einfach das Futter hinstellen und weggehen und fertig, ohne absitzen und ohne alles ... einfüllen in seinen stinknormalen Napf, hinstellen, aus dem Raum gehen, fertig. Nach 15 Minuten wieder rein, ist das Futter noch da, kommentarlos wegkippen oder wegstellen.
können wir machen....
werde ich auch versuchen...aber erst nach der Ausstellung im Januar, mit einem Halb verhungerten brauch ich nicht aufzutauchen.
bis dahin kann ich die Tüdelei probieren. ich lass nichts unversucht, dass er frisst, darum heißts Diät nach der ersten Januar Woche.... -
Zitat
können wir machen....
werde ich auch versuchen...aber erst nach der Ausstellung im Januar, mit einem Halb verhungerten brauch ich nicht aufzutauchen.
bis dahin kann ich die Tüdelei probieren. ich lass nichts unversucht, dass er frisst, darum heißts Diät nach der ersten Januar Woche....Dann nervt es dich scheinbar noch nicht genug.
Soooooo wichtig die "Ausstellung" ? -
Schei... auf die Ausstellung fällt mir da spontan ein aber dann kann es nicht so wichtig/schlimm sein.
Aber ich bin eh nicht so ein Ausstellungsfan, deswegen erschließt sich für mich dieses Denken vielleicht auch nicht.
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Meine Extrem-Mäklerin hatte, wie sich später herausgestellt hat, wohl schon ihr ganzes Leben lang Leberprobleme - die mäkelte also oft, weil ihr einfach schlecht war. Kamen dann rund um die Läufigkeit auch noch die Hormone ins Spiel, war alles aus - dann fraß sie tagelang nicht und fing schon an zu zittern ,wenn sie den Napf bloß sah.
Wir haben das dann so gelöst, daß ich sie über die ganz spinnerten Phasen ein paar Tage schlicht überhaupt nicht mehr gefüttert habe, oder vielmehr: nicht mehr aus dem Napf. Das stressige Futterritual entfiel, dafür hatte ich beim Abendessen auch ein Schüsselchen Hundefutter (sie fraß frisch, also kein Problem) auf dem Tisch. Und wenn sie dann von sich aus kräftig gebettelt hat, was durchaus ein paar Tage dauern konnte, war ich gnädig genug, ihr was "abzugeben". Allerdings nur sehr knapp - sie kriegte dann nie so viel, wie sie gefressen hätte, sonst wär das Theater gleich wieder losgegangen.
Nach ein paar Tagen stand sie dann wieder zur Futterzeit vor dem Herd und fraß halbwegs normal aus dem Napf - bis zum nächsten Mal. Allerdings: der Hund war, wie gesagt, krank - ansonsten hätte ich so einen Aufriß sicher nicht veranstaltet.
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