Hund hasst Aussies/Labs - wird immer von A/L gebissen
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nachdem ich id weiten hundewelt schon öfter von hh gehört hab und hier und früher auch in andren foren schon häufiger gelesen hab, dass ein hund arge probleme mit ner rasse hat(in foren oft auch ohne dass die rasse genannt wird), weil diese und keine andre ihn als welpe/junghund einmal übel angegriffen hat oder sogar er immer nur von der rasse angegriffen wird, werf ich ma folgende frage id raum:
wer glaubt auch, dass da nich selten ganz viel vom hh des "opfers" ausgeht, also was die riesige abneigung betrifft?kenne einen behavioristen, der eine rasse überhaupt nicht mag, weil er von der 8x gebissen wurd. er sagt aber nicht, welche es ist.
nur arbeiten tut er mit der rasse nicht mehr.
zurück zum thema: ich hatte wohl das glück, dass meine eignen hunde solche erlebnisse nich der rasse an sich angelastet haben. hatte auch noch nie nen hund, der wenn er angegriffen wurde immer nur von einer rasse prügel kassiert hat. und ich hatte sicher noch mehr glück, weil keiner meiner betreuungswauzis irgendeine rasse per se beschissen fand. keine ironie, ich glaub schon, dass hund und halter son pech haben können, bezweifle aber n bisschen, dass das wirklich oft vorkommt.das beliebte bsp labrador und distanzlosigkeit - ich kenn keinen hund, der deshalb alle labs ablehnt, eher so, dass die dann doch verstehenden und (recht) höflichen akzeptiert werden und die arg distanzlosen oder sogar prollenden eben ne entsprechende aw kassieren oder hund denen total ausm weg geht. auch beliebtes bsp jrt & co, also wenn der jeweilige jrt nich total auf krawall gebürstet war, kein ding, und das obwohls mehrere zusamstöße id kindheit/jugend gab, aber eben nich nur mit denen. ob nun shelties, malinois, dsh, gr whatever... aber gut, kenne genau einen hund, ein tibet terrier, der vom jrt gebissn wurde und seitdem alle jrts nich abkann, also m und w, das sagen seine halter und ich hab einmal nen zusamstoß erlebt.
also, weil ich schon oft bemerkt habe, dass es hh gibt, die einen groll gegen die hunde hegen, die ihrem was angetan haben, was ja iwie verständlich is, obwohl ichs eher auf die persönlichkeit beziehen würd als auf die rasse an sich (naja, kommt wohl auf die rasse an
), kam mir diese frage dann in den kopf. und es kam auch oft vor, dass hh nen auf provo gepohlten hund führten, der dann immer ganz arm war, wenn er die aw zu spüren bekam. wenns nu ne bestimmte rasse war, die id regel darauf reagierte, war die dann voll daneben... in hundeauslaufgebieten und auf huwie is mir schon öfter aufgefallen, dass manche hh dann gerne ma die rasse über einen kamm scheren und alle vertreter doof bis schrecklich finden. natürlich, das will ich zumindest hoffen, gilt das nich für die mehrheit. meine aw is also, dass ich glaube, dass genau das oft der fall is, aber sicherlich nich immer! hätt ich nu n hund, der 3x in folge von verschiedenen dalmatinern, gr oder bc angegriffen würd, könnt ich vermutlich auch kotzen. nach 10x wärs viell so weit, dass ich die rasse verteufeln würd. das sag ich der fairness halber, weil ichs nich wissen kann, is halt no ni vorgekommen. - Vor einem Moment
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erstmal etwas OT vorweg:
Puhhh *schweiß abwisch* das war jetzt anstrengend, musste langsam und hochkonzentriert lesen, um den Text in einen Zusammenhang zu bekommen. Vielleicht wäre die Beachtung von Groß-und Kleinschreibung und das weglassen unorthodoxer Abkürzungen dem Ganzen zukünftig zuträglich. Ist keinesfalls böse gemeint, wollte nur anmerken, dass ich ein wenig Schwierigkeiten hatte :)
Zum Thema:
Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es darum, ob der Hund selber eine eventuel vorkommene Abneigung gegen spezielle Rassen entwickelt hat, oder ob es eigentlich die HH ist, der diese Abneigung auf seinen Hund projiziert.
Ich kann das nur mit einem Beispiel von meinem Hund und mir für mich erklären:
Meine Kleine wurde mal von einem Schäfer-Collie-Mischling angegriffen, sie war an der Leine, er nicht, er kam auf uns zu, sie hatte nicht geprollt (was sie aber auch mal kann, sie ist kein Unschuldslamm). Sie ging unverletzt aus dieser Rangelei heraus, glücklicherweise. Die folgenden Male konnte ich beobachten, dass meine Emmi sich tatsächlich komplett anders verhielt, wenn uns genau dieser Hund, oder ihm ähnlich Aussehender entgegen kam.
ABER mir fiel auch schnell auf, wie ich meinen Hund unterstützen konnte: Blieb ich nämlich völlig gelöst und locker und marschierte mit Emmi an den anderen vorbei wie an jedem anderen Hund sonst auch, dann wurde auch sie wesentlich ruhiger.
Ich will damit sagen, dass ich mir schon vorstellen kann, dass Halter ihre Hunde mental beeinflussen, durch ihre eigene Haltung bestimmter Rassen gegenüber.
Allerdings kann ich persönlich mir ebenso vorstellen, dass auch die Hunde selber sehr wohl unterscheiden können. Wer als Hund mal von einem Vertreter der Rasse xy "angegriffen" wurde, verhält sich vllt bei den nächsten Treffen auf diese Rasse rein von der Hundesprache her komplett anders, als er es bei anderen Rassen tut und das Gegenüber registriert das natürlich auch, weshalb dann offene Aggressionen eher auftreten. -
Zitat
erstmal etwas OT vorweg:
Puhhh *schweiß abwisch* das war jetzt anstrengend, musste langsam und hochkonzentriert lesen, um den Text in einen Zusammenhang zu bekommen. Vielleicht wäre die Beachtung von Groß-und Kleinschreibung und das weglassen unorthodoxer Abkürzungen dem Ganzen zukünftig zuträglich. Ist keinesfalls böse gemeint, wollte nur anmerken, dass ich ein wenig Schwierigkeiten hatte :)
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Mir ging es da genau so :)Ich denke, dass es da durchaus einen Zusammenhang gibt. Allerdings, so ist es zumindest bei uns, hegen unsere 3 eine absolute Abneigung gegen distanzlose und unhöfliche Hunde. Auch wenn ich bei dieser Sorte Hund entspannt bin, werden diese echt nur angebellt, damit sie fern bleiben und nicht auf komische Gedanken kommen. Um den Hundne die Angst zu nehmen, bin ich dann natürlich als Halter gefragt um meinen Nasen die Lästlinge vom Leib zu halten. Sie mögen einfach nicht belästigt werden :)
Andersrum ist es aber, so finde ich zumindest, genauso. Treffen wir andere Windhunde, die ich im Allgemeinen sehr klasse finde, sie in der Regel aber auch eher höfliche Hunde sind, sind unsere immer total begeistert.
Alle anderen Hunde, die zwar keine Windhunde sind, aber dennoch höflich (im Verständnis meiner Hunde) werden evtl. kurz begrüßt aber sonst eigentlich ignoriert.Wird ein Hund bei einer Begegnung angemacht, war er scheinbar nicht höflich genug

Meine Beobachtung bezieht sich dabei hauptsächlich auf Leinenbegegnungen. Freilauf ist bei uns mit anderen Hunden etwas schwieriger

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Hassen ist übertrieben. Aber bei Ausies die im typisschen Schleichgang mit fixieren auf Len zu gehen, versteift er und ist eher geneigt zu prollen.
Ansonsten sind im Bullis, Möpse ussw die arg röcheln im ersten Moment unheimlich.Die Kleine zeigt bisher noch keinerlei Tendenzen irgendeine Rasse nicht einschätzen zu können.
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Seit sie als Jugenliche einmal unfair gebissen wurde (höfliche Begrüßung - und plötzlich hing ihr was an der Schulter), haßte meine Terrierhündin aus Herzensgrund eine Rasse die ich liebte: Rauhhaardackel.
Bei uns ging das Feindbild von Hund & Halterin also maximal weit auseinander.
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Zitat
Aber bei Ausies die im typisschen Schleichgang.
kurz: das ist garnicht Aussietypisch. Das machen diverse Hunde, ich kenne zb viele Jagdhunde, also Beagle, Vorstehhunde und co, die das machen.
zum anderen, auch wenn ich den Post der TS nicht wirklich nachvollziehen kann inhaltlich. Bin ich der Meinung, dass es sowas schon gibt. Mein Hund mag zB. keine kleinen Hunde, da die meist für ihn distanzloses Verhalten an den Tag legen und Hunde, die er nicht oft sieht, die in der Optik eingeschränkt sind. Da betrifft es ganz schlimm Sharpeis und Knautschgesichter.
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Ich denke, dass Hunde durchaus "rassistische" Abneigungen aufgrund schlechter Erfahrungen entwickeln können. Dazu müssen sie aber nicht unbedingt gebissen worden sein. Harry reagiert grundsätzlich sauer auf irische Setter. Hintergrund dafür ist, dass wir eine Zeit lang regelmäßig zwei Rüden begegneten, die deren Frauchen überhaupt nicht unter Kontrolle hatte und die Harry jedesmal heftig anzickten. Harry wurde dann angeleint, damit er die beiden Leichtgewichte nicht platt macht und musste das Feld mit mir räumen, während die beiden Proleten in gebührendem Abstand herumprollten. Die zwei treffen wir nicht mehr, aber die Abneigung gegen rote Setter ist geblieben. Da spielt es auch keine Rolle, ob Hündin oder Rüde.
Umgekehrt wurde Harry mal in Jugendtagen unvermittelt von einem Jack Russel angegriffen, der sich in seinen Lefzen verbiss. Das hat keine Spuren hinterlassen, weil, so denke ich jedenfalls, er zu dem Zeitpunkt ganz oft mit einem anderen Jack Russel spielte und viel Spaß hatte.
LG Appelschnut
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Zitat
erstmal etwas OT vorweg:
Puhhh *schweiß abwisch* das war jetzt anstrengend, musste langsam und hochkonzentriert lesen, um den Text in einen Zusammenhang zu bekommen. Vielleicht wäre die Beachtung von Groß-und Kleinschreibung und das weglassen unorthodoxer Abkürzungen dem Ganzen zukünftig zuträglich. Ist keinesfalls böse gemeint, wollte nur anmerken, dass ich ein wenig Schwierigkeiten hatte :)
Danke!Zitatwer glaubt auch, dass da nich selten ganz viel vom hh des "opfers" ausgeht, also was die riesige abneigung betrifft?
Ich glaube NICHT das es am Halter liegt.
Mein Hund reagiert schon bei Sichtung aggro auf Blondies und Hunde mit heller/weiße Blesse im Gesicht und nem hellen Kragen.
Und davon wurd sie nie gebissen sondern als Welpe/Junghund immer nur dermaßen gestresst durch anbellen, anknurren und dumme Rumfuchtelei vor unsrem Balkon. Es gibt wenige Ausnahmen die so aussehn und die mein Hund dann trotzdem mag, aber wenn's kippt oder mein Hund einen schlechten Tag hat (ja, da reicht ein schlechter Tag!), dann sollten wir da deutlichst Abstand nehmen oder halten.
Übrigens freundet sich Emma mit allen Hunden nach ner Prügelei oder ner Meinungsverschiedenheit wieder an, mit den Feindbildern danach nie wieder.Im Gegenzug wurd sie schon von Boxern und DSH gebissen - mit denen gibt's nach wie vor keine Probleme. Und das obwohl ich die zweitgenannten net sonderlich mag.
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Zitat
kurz: das ist garnicht Aussietypisch. Das machen diverse Hunde, ich kenne zb viele Jagdhunde, also Beagle, Vorstehhunde und co, die das machen.
.OT : Ich schrieb aber auch weiter "mit fixieren auf Len zu gehen"
Das ist uns halt bisher nur mit Aussies und ganz vereinzelt Bordern passiert.. -
Anschleichen und fixieren ist wirklich nicht nur Aussietypisch. Das machen ganz viele Rassen und ist eine Unart. Emma macht das hin und wieder noch bei fremden Hunden. Ich unterbreche das Verhalten sofort und lasse sie dann nicht zu den anderen Hunden.
Was bei Aussies oft der Fall ist ist, dass sie sehr forsch auf andere Hunde zugehen und oft recht schroff sind. Bodychecks und üble Rämpler sind da keine Seltenheit. Damit können viele andere RAssen nicht umgehen. Viele haben eine Individualdistanz und möchten gefragt werden, bevor diese überschritten wird. Der Aussie fragt aber eher selten. Man kann es ihm aber antrainieren (zumindest in 90% der Hundebegegnungen klappt das dann).Tja, leider achten nicht alle Halter so auf ihre Hunde oder reagieren auf das Verhalten ihres Hundes. Sie meinen, dass die Hunde das schon unter sich regeln. Aber nicht alles muss man die Hunde regeln lassen!
Ich stelle mich zwischen dem rankommenden und fixierenden Hund und zwischen meinen Hunden und mache dem anderen Hund so klar, dass ICH auf mein Rudel achte und er erst einmal an mir vorbei muss. In der Regel klappt das dann auch und sie laufen doch nett den Bogen. Dann entscheide ich, ob dieser Hund Kontakt zu meinen Hunden bekommt oder nicht. Das muss mann ggf ein paar Mal gemacht haben und wird ab und an auch ein bisschen blöd angesehen. Manchmal erkläre ich meine Aktion, manchmal gehe ich mit meinen Hunden einfach weiter ... - Vor einem Moment
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