Wie mit kleinen Hunden umgehen
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Hallo,
ich hab mal eine Frage an euch,das ist absolut nicht abwertend gemeint, denn es gibt durchaus einige Kleinhunde die ich süß finde!
Wie geht ihr mit euren Hunden um?
Klar sind es trotzdem Hunde, aber es gibt sicher auch Unterschiede.
Zum Beispiel beim Bei-Fuß gehen, wie bringt ihr denen das bei?
Ich habe es bisher immer mit Futtertreiben gemacht, aber ich kann mir vorstellen,dass man bei einen kleinen Hund hinterher leichte Rückenprobleme hat
Wie macht ihr das wenn ihr große Hunde trefft?
Ich krieg ja jetzt bei meinen großen schon immer einen Herzkasper, wenn mal ein Riesenkoloss auf unsere zurast,
ich glaube bei einen kleinen würd ich tausend Tode sterben
Und dann hätte ich noch Angst auf ihn zu treten,so verpeilt wie ich manchmal bin kann das passieren,und so ein kleiner Hund, da ist ja viel schneller was kaputt.
Und können so winzige wie Zwergpinscher auch als Reitbegleithund mitgenommen werden,oder können sie da bei fetzigeren Tempos nicht mithalten?Und was bringt ein Kleinhund so für Vorteile mit sich gegenüber größeren Hunden?
Wie gesagt dass interessiert mich einfach nur mal!
LG
Sarah - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hallo :)
Ich habe ja zwei kleine , rede aber erstmal nur von Tamina denn mit ihr bin ich vom Training her schon weiter.
Also das Fuß üben haben wir mit dem Clicker gemacht. Sie lief neben mir , Click... bis sie es kapiert hat. Muss dazu sagen das ich aber von keiner meiner Hunde dieses perfekt Fuß laufen verlange wie ich es oft in Hundeschulen gesehen habe, es reicht mir wenn die Leine nicht auf Spannung ist.
Mit dem drauf treten. Hm , also drauf getreten bin ich noch nie , obwohl ich tollpatschig bin. Manchmal renn ich gegen sie , aber das tue ich auch bei Sammy und er ist größter. Aber da denke ich mir immer ,,Meeensch wat liegt ihr denn jetzt hier rum?
,, Wenn wir große Hunde treffen mache ich mir keine Sorgen. Taminas beste Freundin ist eine Dogge
Sie ist aber auch seeehr klever. Wenn sie mit anderen Hunden tobt , und sie merkt das die Hunde sie fast eingeholt haben , dann legt sie sich schnell hin , macht ne Drehung und rennt in die andere Richtung. So schnell können die großen nicht reagieren lach. -
meine kowalski ( stolze 28cm hoch ) rennt genau wie der Große am Pferd, geht lange lange lange spazieren und läuft perfekt am Rad ( natürlich fahre ich dann angemessen, aber nicht lahm).
ein "Prüfungs-fertiges" Bei-Fuß kann sie nicht, hab ich ihr nie beigebracht - brauchten wir nie, aber sie kann durchaus eng bei mir laufen - beigebracht habe ich ihr das an der Leine ( ist alles schon so lange her), sie kann alles was ein "normaler Familienhund" auch können sollte (Sitz, platz, bleib, bei mir, ein paar Tricks, ist abrufbar in jeder situation, wartet geduldig vor dem Bäcker ohne leine, läuft selbst in der Fußgängerzone offline, bleibt bei mir wenn andere Hunde in sicht sind usw).
draufgetreten bin ich auch schon öfter - sie hat sich nie ernsthaft verletzt. selbst Tritte vom Pferd hat sie ohne größere Verletzungen weg gesteckt.
sie ist ein Terrier und hat manchmal sogar mehr "Biss" als der große - was ein Terrier will das bekommt er *lachbei meiner Kowalski kann man wirklich sagen, dass sie ein Konzentrat ist. sie hat mehr Wille als so manch großer Hund, sie kläfft nicht, läuft zu 99% offline, ist unheimlich robust und macht jeden Mist mit.
angeschafft wurde sie, weil ein kleiner Hund damals besser in mein Leben passte.
Sie ist und bleibt immer eine Herausforderung mit eigenem Kopf, und gerade das liebe ich an ihr.
jetzt - sie wird 14 - wird sie langsam ruhiger, aber immer noch ist sie ein ganzer Hund, der es hasst auf den Arm genommen zu werden, Katzen jagd, Mäuse fängt, gern dabei ist, wenn wir rad fahren oder reiten....Sie ist einfach toll und wirklich mehr Hund als der Nachbars-Labbi :^^:
Gruß
sarah -
Zitat
Und was bringt ein Kleinhund so für Vorteile mit sich gegenüber größeren Hunden?mmmhhh....
geringere Futterkosten
Man kann sie leichter irgendwohin mitnehmen denke ich.
Meist haben Menschen doch weniger Angst vor zb einem Chi, als meinem dunklen Monster
Hier dürfte auch ein Kleinteil einziehen

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Janosch ist ja nun nicht ganz so klein wie ein Zwergpinscher, aber für mich doch klein und ganz ehrlich, viel kleiner möchte ich einen Hund auch nicht haben.
Mit Janosch hab ich keine Angst bei anderen Hunden, auch wenn er Rabatz macht oder sich mal zofft. Ich weiß er ist robust und kann was wegstecken. Ich vertraue darauf, dass die Hunde normal kommunizieren. Im Hinterkopf habe ich trotzdem, dass sein Geprolle bei großen Hunden mal nicht so gut ausgehen könnte. Wenn einer auf ihn zurasen will, geh ich dazwischen.Fußgehen war bei uns tatsächlich ein Problem. Ich wollte es eigentlich über Futtertreiben aufbauen, aber die Bückerei ist nervig. Außerdem kann er wenn er an mir klebt keinen Blickkontakt aufbauen. Also hab ich mehr wert auf Blickkontakt gelegt und so läuft er jetzt etwas entfernt, aber auf meiner Höhe und schaut mich aufmerksam an.
Auf ihn drauf getreten, bzw. auf die Pfote bin ich schon sehr oft, aber er kann noch normal laufen.

Als Reitbegleithund ist Janosch super. Im schnellen galopp bleibt er zwar hinten, aber eher weil es ihm unheimlich ist.
Vorteil ist auf jeden Fall, dass sie sehr viel handlicher sind. Im Zug, Bus usw. kannst du sie mal eben auf den Schoß setzen oder im Fußraum, ohne dass sie stören. In Menschenmengen kann man sie hochnehmen. Sehr praktisch auch auf Rolltreppen. Wenn sie sich mal schlecht benehmen drücken die Leute eher noch ein Auge zu.
Sie futtern nicht so viel
Kleinhunde müssen für mich robust sein und nicht so zerbrechlich. Auch wenn sie ohne Ende rumwibbeln wie ich es von einigen kenn werd ich ganz nervös.
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Ja ich mag mir ja später auch einen kleinen holen,einen großen (mein Wunschmali) und einen kleinen.
Bei den kleinen bin ich ja den Jack Russel Terriern und den Zwergpinschern verfallen
Sind zwar beides Jagdsäue aber nun gut,dafür sind sie schön kernig!
Wie machst du das denn mit den Jagdtrieb des Terriers?
Klappt das dann mit dem am Pferd laufen?Anja schön was von dir zu hören knuddel!
Baghira und vor allem so ein Kleinteil kommt nicht überall ran
Das ist ja mit Nuki das Problem. -
Zitat
Und was bringt ein Kleinhund so für Vorteile mit sich gegenüber größeren Hunden?
Weniger Platz (im Auto, auf der Couch, im Bett, kleineres Körbchen usw).
Weniger Kosten bei allem, was nach Gewicht bzw. Größe berechnet wird (Futter, Medikamente, Mantel usw.)
Die Akzeptanz kleiner Hunde ist oft besser als die großer Hunde.
Kleine Hunde dürfen bis zu einer gewissen Größe mit in den Passagierraum im Flieger, große nur in den Frachtraum.
Wenn Du einen Hund hast, der krankheitsbedingt getragen werden muss, wirst Du Dich über einen kleinen und leichten Hund glücklich schätzen.
Ich kenne besonders ältere Leute, die kleine Hunde aufnehmen, weil sie sich mit großen Hunden überfordert fühlen.Und ganz davon abgesehen, gibt es einfach kleine Hunde, die vom Wesen her so toll sind, dass man gerne seine Meinung über Bord wirft, nur große Hunde sind prima

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hm, ich habe zwei kleine shelties (32,5 cm / 4,2 kg und 34,5 cm / 4,8 kg)...ich denke mal, die fallen unter kleinhund.
die beiden machen agility, trickdogging, ein bisschen jad-dog. das sind sehr temperamentvolle sportskanonen, die genauso beschäftigt und bewegt werden wollen, wie es auch mein weimiweib wollte.
das fuß habe ich auch mit dem clicker beigebracht. futtertreiben hat mir schon bei pamina nicht gelegen, wo es ja größentechnisch ganz gut möglich gewesen wäre.
wie gut das mit der ganzen unterordnung geht, wird sich dann hoffentlich bald zeigen, wenn ich mich mit der älteren scout (2 jahre) an die begleithundprüfung begebe
drauftreten kommt hier auch nicht wirklich vor. meinem ersten sheltie (30,2 cm / 4,3 kg) bin ich aber mal volle granate auf die pfote gestiegen. zum glück ist da gar nichts passiert, außer dass ich so richtig die fußhupe angestellt habe. im großen und ganzen weichen die kleinen recht geschickt aus. wenn ich müde bin oder gerade aufgestanden bin, bin ich nämlich auch nicht der geschicktesten einer

mit großen hunden passe ich ein bisschen auf. pearlie hat ja schlechte erfahrungen gemacht. und wenn wer großes fremdes auf uns zugeprescht kommt, sehe ich zu, dass ich das sehr energisch splitte. das klappt inzwischen auch bei zwei zwergen recht gut. wenn sie die hunde kennen, und diese vom sozialverhalten gut sind, können sie gerne auch mittoben. allerdings in der rolle des jägers, nicht des hasen. dazu habe ich auch schon im bekanntenkreis zu oft mitgekriegt, dass auch zusammenlebende groß- und kleinhunde unfälle hatten, die für die kleinhunde schlecht ausgegangen sind, obwohl die großen den kleinen weiß gott überhaupt nichts wollten.
es gibt aber noch ganz andere gefahren für kleinhunde, die ich auch erst mal so mühsam rausfinden musste.
z.b. gibt's bei uns im stadtwald auf einigen wegen so große runde gullis. da ist scout als welpe mal im vollen galopp mit einer pfote reingetreten und bis zum anschlag verschwunden. zum glück ist nichts passiert, aber scout meidet gullideckel seitdem sehr sorgfältig.heutzutage bin ich überzeugter fußhupenhalter. früher musste ein hund für mich groß sein, und schon weimiweib pamina mit ihren 63 cm verteilt auf 26 kg kam mir nach meiner neufhündin klein vor

lg cjal
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Hallo,
ich hab ja auch zwei kleine Hunde (Jack Russell Terrier). Beide haben die BH und werden jetzt im Obedience ausgebildet. Das Fußlaufen habe ich der einen mit Beintarget "Backe an Bein" beigebracht, die andere wird für angucken geclickert.Mit großen Hunde, die normal auf uns zukommen, haben wir keine Probleme. Wenn die angerannt kommen ist meist mein Großer da und blockt die anderen Hunde ab, ansonsten würden meine Terrier da entweder wegrennen oder nach vorne gehen.
Verletzungen durch große Hunde hatten wir noch nicht, weil ich eben immer aufpasse, aber meine eigenen Großen haben die beiden schon oft überrannt oder sind denen im vollen Lauf in den Rücken getreten. Passiert ist zum Glück noch nie etwas.
Raufgetreten bin ich noch nie, nicht mal, als die beiden Welpen waren und wirklich winzig. Ich weiß ja, dass ich einen kleinen Hund habe und weiß in der Regel auch, wo der sich gerade aufhält.
Die beiden Kleinen sind sehr ausdauernd und halten genauso lange durch wie der Große, wenn nicht sogar länger. Ich denke, das hängt vom Training ab.
Kleine Hunde haben viele Vorteile, die ich erst merke, seit ich dauerhaft einen großen Hund habe. Geringere Futterkosten, weniger Platz fürs Körbchen in der Wohnung, weniger Dreck, geringer Platz im Auto (sind zu zweit in einer Box), kaum Probleme bei der Wohnungssuche, man kann sie besser in den Öffis mitnehmen.
Mein Großer konnte nach einem Wildschweinangriff im Wald kaum noch laufen, er musste aber, weil ich ihn auf keinen Fall zum Auto tragen konnte. Wenn die Kleinen was haben, kann ich die ohne Probleme tragen, auch beide.Trotzdem, der nächste Hund soll wieder ein großer werden
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Zitat
Anja schön was von dir zu hören knuddel!Danke :hug:
Du fährst doch jetzt Kutsche, oder? Da kannst doch nen Kleinen auch super mitnehmen
Oder wär vielleicht ein Chinese Crested (oder Powder Puff) was, die sind noch ein bisschen größer und du magst doch die Nackis. Ich kenn ja jetzt nicht viele Zwergpinscher, aber bei denen die ich kenne, hätt ich etwas schiss mit Pferden, sind halt doch sehr zart.
Ja und Jackys sind einfach nicht meins
- Vor einem Moment
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