Hobbyzucht
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crasyharry -
24. Juni 2012 um 17:12 -
Geschlossen
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Hallo zusammen,wollte mal eure meinung lesen warum eine Hobbyzucht (Landseer/Neufundländer) so schlecht sein soll?Ich möchte gerne die beiden verpaaren,es sind also genaugenommen dann ein Mix.Aber warum sollen dann der zu erwartende mix schlechtere Hunde sein wie "reinrassige"???Die Welpen würden in einer Familie großgezogen werden.Mutter und Vater sind sehr charakterstarke Hunde,super sozial und einfach nur lieb.Was soll so verkehrt an der mischung sein??
gruß
Crasy - Vor einem Moment
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Hallo,
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Was haben die Elterntiere denn für Untersuchungsergebnisse zu bieten?
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Hey,
Also erst einmal denke ich, dass hier niemand sagt, dass Mischlinge schlechtere Hunde sind, als reinrassige.
Mischlinge sind allerdings durch und durch Überraschungspakete...
Wir haben hier selbst zwei sitzen und ein drittes Mal würde keiner von uns das Glück herausfordern.Dann mal eine Frage, warum möchtest du "züchten"?
Noch dazu bewusst Mischlinge?Schau dich doch mal bitte um, wie viele Mischlinge in Tierheimen landen... Müssen da noch mehr dazu kommen?
Eine solche Verpaarung, wenn sie denn mit Absicht passiert, fände ich unverantwortlich.
Denn zum züchten gehört etwas mehr als nur zwei hübsche/gute Ausgangshunde.
Wie sieht es mit der Gesundheit aus? Auch bei den Vorfahren? -
Ganz einfach: Meinst Du nicht das es genügend liebenswerte Mixe in den Tierheimen gibt? Müssen denn immer mehr einfach so "produziert" werden?
Und nein, ich bin sicher nicht gegen Mixe - wir haben/hatten einige in der Familie. Alles liebenswerte, tolle Hunde.
Aber sie müssen doch wie gesagt nicht bewußt vermehrt werden.
Außerdem: wie steht es um die Gesundheit der Eltern? Vielleicht bekannt und gesund - das issts schön.
Aber wie schaut es aus bei den...
Großeltern?
Tanten und Onkel?
Urgroßeltern?
...Dann: bist Du bereit, alle der zu erwartenden Welpen ein Leben lang zur Not aufzunehmen? (denn das machen gute Züchter!)
Bist Du bereit, Welpen die nicht (gleich) vermittelt werden, monate/jahrelang durchzufüttern ect.?
Bist Du bereit, evtl. lebensschwache und/oder behinderte Welpen evtl. ein Leben lang behandeln zu lassen und/oder zu erlösen wenn nötig?
Bist Du bereit, Deiner Hündin die "Gefahren" der Trächtigkeit und Geburt auszusetzen?Noch was: hast Du mindestens 6 - 8 Wochen Urlaub zur Aufzucht der Welpen?
Denkst Du daran evtl. neue Teppichböden, neue Möbel, jede Menge Schmutzwäsche, zernagte Schuhe ect. einzuplanen?Denk bitte mal über all das nach!

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Hmmm, wen möchtest du denn eigentlich verpaaren???
Hab gerade mal nachgeschaut in deinen bisherigen postings ...du hast bei deiner Vorstellung geschrieben:
Zitathallo
hoffe mache es richtig mit der vorstellung.
wir suchen die geschwister von unserem neufundländer/landseer mix aus düsseldorf.Geboren am 18.05.2010
gruß
CrasyharrycrasyharryDein Hund ist doch demnach schon ein Mischling, oder
Es klingt gerade so, als hättest du ´nen reinrassigen Neufundländer oder ´nen reinrassigen Landseer, den du verpaaren möchtest ...ich sehe gerade nicht durch, aber ist ja auch egal ...Pfeffer wirst du eh´ genug bekommen 
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Ich halte da auch nichts von... aus oben genannten Gründen.
Und um das, was LuckyHund sagte, noch zu ergänzen: Falls ihr echt mit euerm Hund züchten wollt, seine Schwester hat schwere HD! Es wäre wirklich grob fahrlässig, mit solchen Genen Welpen zu produzieren.
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Beide Tiere sind kern gesund,die Eltern sind Reinrassig mit Papiere,wir haben auf Papiere verzichtet weil es uns nicht um das Stück Papier sondern um das Tier geht.
und nun zu "Escha".... nicht böse gemeint....
Selbstverständlich kommen Reinrassige Hunde auch ins Tierheim.schau dich dort mal um.
Warum soll ich nicht 2 gesunde charakterfeste,liebenswerte Hund verpaaren wo wir auch die Eltertiere kennen.
JA...wir sind bereit uns um unsere Tiere zu kümmern und jeden Weg mit den Tieren gehen werden und es seit jahren tun.
Tierarzt ist unser nachbar und unterstützt uns zu jeder Tages und Nachtzeit,
Unser Landsser ist nur nicht als Reinrassig eingestuft nur weil ein schwarzer fleck am falschen Platz ist....ich sehe nicht ein das nur weil es ein Farbfehler ist der nicht in das programm der züchter passt das wesen des tieres nicht weiter zu vererben....wir wollen doch alle liebevolle hunde und keine die Top aussehen aber sozial hinterwäldler sind -
ich steh auf pfeffer....steh zu meinem vorhaben
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Joa "reinrassig" vom Hinterhofvermehrer und Lieschen MÜllers Labbi mit SChmitts Labbi.. super
Zitatich steh auf pfeffer....steh zu meinem vorhaben
..ich glaub ich troll mich mal ganz schnell
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Es ist ganz einfach:
Ich diktiere mal aus Wiki:
ZitatDer Neufundländer ist stark von orthopädischen Erbkrankheiten und Dispositionen betroffen: Hüftdysplasie,[12] Ellbogendysplasie[13] und Kreuzbandruptur[14] kommen bei der Rasse häufig vor. Wie bei anderen großen Hunderassen sind auch beim Neufundländer Dilatative Kardiomyopathie[15] und Knochenkrebs[16] überdurchschnittlich häufig.
Beim Landseer nicht ganz so ausgeprägt soweit ich weiß, aber ähnlich.
So. Und du möchtest nun Hunde verpaaren, von denen du keine Ahnung hast, inwieweit diese Krankheiten auftreten?
Selbst wenn du sie hast testen lassen, ist das keine Garantie. Solche Dinge vererben sich auf über Generationen hinweg, deswegen gibt es ja bei guten Züchtern Ahnentafeln.
Es ist alles andere als selten, dass diese Krankheiten auftreten. Steht ja oben: "häufig". Das heißt, du kannst davon ausgehen, dass sie in den Vorfahren deiner Hunde vertreten waren.Gleiches gilt für den Charakter. Deine Hunde sind vielleicht super, aber woher weißt du, ob es Generationen vorher nicht mal einen außerordentlich aggressiven Hund gegeben hat? Was machst du, wenn du einen solchen Welpen bekommst? Behalten? Einschläfern? Ein Leben an kurzer Leine und Maulkorb "bieten"?
Könntest du es dir verzeihen, wenn du siehst, dass "deine" Welpen mit 2 Jahren nicht mehr richtig laufen können? Dass sie Schmerzmittel brauchen, um einigermaßen glücklich zu leben?
Genau DAS ist das Verwerfliche an solchen Vorhaben. Das hat nichts mit besser oder schlechter zu tun. Kein Mischling ist "schlechter" als ein Rassehund mit Papieren. Das schlechte daran ist der Mensch, der bewusst mit dem Risiko "züchtet", kranke, vielleicht sogar körperlich oder geistig behinderte Hunde in die Welt zu setzen. Das ist keine Tierliebe. Sorry.
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