Das war Kurt...
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Ich finde die Diskussionen hier geschmacklos!!!

Dem schliesse ich mich absolut an und möchte energisch darauf hinweisen, dass solche Threads, auch wenn sie nicht im Bereich der Regenbogenbrücke angesiedelt sind, einfach nicht zum Ausdiskutieren geeignet sind. Jeder darf sich seine eigenen Gedanken machen (das tue ich durchaus ebenfalls), aber man muss und sollte nicht immer alles schreiben, was einem so durch den Kopf geht. Impulskontrolle gibt es nicht nur bei Hunden.
Trauerbewältigung ist ein langwieriger Prozess - dazu gehört nicht nur, dass die überwältigende Trauer des Anfangs irgendeinen Kanal finden muss, indem man z. B. nach Schuldigen sucht und Wut auf den vermeintlich Schuldigen in einer Art Katharsis auslebt, dazu gehört auch, dass man Situationen aus einer sehr subjektiven Sichtweise heraus und auch sehr emotional oder im Gegenteil für Aussenstehende vermeintlich unpassend schildert.
Im Verlauf des Trauerprozesses relativieren sich solche Dinge meist wieder ein wenig.
Dem kleinen Kurt wünsche ich, dass er gut auf der Regenbogenbrücke angekommen ist.
Seinen Menschen wünsche ich, dass sie bald mit einem leisen Lächeln an den Kerle denken können.LG, Chris
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Ich kann es verstehen, dass man nach so einer Geschichte ohnmächtig, enttäuscht und wütend ist.
Finde ich auch ganz normal.Dazu kommen vielleicht noch Selbstvorwürfe: trifft mich eine Schuld? War ich zu gutgläubig, zu vertrauensvoll?
Bin ich zu wenig kritisch an die Sache rangegangen? Hätte ich energischer sein müssen, entschlossener?
Hätte ich mehr kämpfen müssen?Habe ich ihn im Stich gelassen?
Im Nachhinein kann man immer sagen: "hätte ich" oder vorwerfen "hättest Du" - aber die Gefühle sind immer bei allen dieselben wie ich finde, egal an was, wie oder warum ein geliebtes Tier sterben musste.
Von daher finde ich Vorwürfe überhaupt nicht angebracht.
Nur eins gibts von mir noch mit auf den Weg: egal was ist - es ist ein beruhigendes Gefühl, wenn man einen Tierarzt hat, den man innerhalb kürzester Zeit erreichen kann um diesen einen, letzten Weg schnell gehen zu können.
Ich werde den Augenblick nie vergessen als wir bei unserer Tierärztin waren, unseren vergifteten Kater nach der Behandlung gerade wieder einpacken wollten und er fing an zu krampfen und Blut zu erbrechen.
Heulend hab ich gebettelt, dass sie schnell macht - und sie hat es getan. Dafür bin ich ihr immer noch sehr dankbar, auch wenn unser Kater nicht mehr lebt....Machs gut Kurti - im Regenbogenland
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Komm gut an lieber Kurt.
Also ganz ehrlich ich finde es ziemlich asozial die TE jetzt zu verurteilen.
Es ist beileibe nicht so,dass sie nix getan hat.
Nicht jeder Mensch hätte wenn er nicht viel Geld hat so viel Geld ausgegeben für einen kranken Hund.
Alleine das zeugt schon von großer Tierliebe und Verantwortungsbewusstein.Das er seinen letzten Weg alleine gehen musste,das ist halt so,
und das kann den verantwortungsbewusstesetn Tierhalter passieren.
Manchmal geht es so schnell,dass man nichts mehr tun kann,
und in so einen Fall spürt man das auch wenn es zu spät ist,
ich selber habe es erlebt.Ich habe mal eine kranke Babykatze vom Bauernhof aufgenommen, weil ich ihr helfen wollte.
Ab zum TA und sie versorgen lassen.
Nach 2 Tagen war sie schon richtig gut drauf,
und am 3. Morgens bin ich mit einen mulmigen Gefühl aufgewacht und ins Bad gestürmt.
Und da lag sie,schon bewusstlos,ich spürte den Tod im Raum,
und wusste es war zu spät zum TA zu fahren.
2 Minuten später starb sie in meinen Armen,
ich wünsche es keinem,dieses Gefühl der Machtlosigkeit,dieses Gefühl nichts tun zu können.
Und wenn man sich dann noch solche Vorwürfe anhören darf,das ist unter aller Sau,
und zeugt von menschlicher Armut,ja es ist ein echtes Armutszeugniss. -
Dem schließe ich mich, lasst es uns einfach hiermit beenden, bitte!
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Meine Hündin lag im Alter von 16 Monaten morgens neben mir tot im Bett. Man hat lange daran zu beißen. Die Frage ob man etwas hätte machen können, wenn ja was? Ob man es hätte verhindern können, wenn ja wie? Und vorallem warum es den eigenen Hund betreffen muss, um den man so lange gekämpft hat, ihn aus dem tiefsten Loch rausgeholt hat nur um ihn letztendlich doch zu verlieren.... es ist kein schönes Gefühl und es ist auch eine Situation in der ich nie wieder stecken möchte.
Alles Gute Kurt!
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Ich fand den Begriff "Fremdschämen" immer sehr merkwürdig.
Jetzt empfinde ich wohl dieses Gefühl.Schon lange habe keinen so bösen Thread mehr verfolgt und einigen Usern fehlt wohl jedes Verständnis
für menschliche Gefühle.Ich hoffe sehr, dass der gepeinigte Threadersteller von offizieller Seite eine Entschuldigung erhält.
Der eine oder andere Ersteller von hämischen und gefühllosen Nachrichten könnte das für sich auch in Erwägung ziehen.Auch wenn es nicht so in die Gepflogenheiten des DF passt, ich mußte das jetzt zum Ausdruck bringen.
Viele Grüße,
Friederike -
Hallo ProKurt,
es tut mir sehr, sehr leid was mit Deinem kleinen Kurt passiert ist und was er hat durchmachen müssen in seinem jungen Leben.
Ihr habt gekämpft und alles versucht sein junges Leben zu retten.
Am Ende habt ihr verloren und das ist mehr als bitter.Ich wünsch euch ganz viel Kraft für die kommende Zeit.
Der kleine Kurt rennt bestimmt schon über die Wiesen und genießt es keine Einschränkungen und Schmerzen mehr zu haben. Er wird jedem dort oben sagen, dass er auf der Welt sehr geliebt wurde.
Schick ein bisschen Sternenstaub und wenn Deine Familie in den Himmel schaut, dann wird ein Stern ganz hell leuchten, nur für euch.traurige Grüße
Steffi
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Oh die Überschrift ließ schon nichts Gutes ahnen. So war es dann auch.
Es tut mir sehr leid, dass alles so gekommen ist.
Der Hund war krank, warum auch immer und ihm wurde durch den frühen Tod ev. viel Leid erspart. Eine Odysee zu noch mehr, noch besseren Ärzten hätte alles hinaus gezögert. Vielleicht hilft es euch etwas es so zu sehen.
Hunde haben kein Zeitgefühl und auch eine kurze Zeit mit euch war eine gute Zeit. Manchen Hunden bleibt nicht einmal das.Und, dass es Nicht-Hunde-Besitzer nicht verstehen können, dem kann ich nur beistimmen. Ich hab grad einen kranken Hund hier liegen. Die Arztrechnung kenne ich noch nicht. Hund wird grad behandelt wie ein kleines Kind. Schläft er? Atmet er ruhig? Hat er Schmerzen? Gehts ihm gut? und und und.....
Ich bin heute allein Motorrad gefahren. Mann blieb beim Hund. Nachher macht Mann alleine was, ich bleibe beim Hund. Tja, ist halt so. Ein Familienmitglied ist krank und alle leiden mit. -
Ich habe nur den Eingangspost gelesen: Es tut mir sehr leid, was euch bzw. eurem Hund passiert ist.
Nur: Wie kommt ihr eigentlich auf die Idee mit dem Impfschaden?
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Der arme Hund. Er musste sich quälen und alle schauten zu. Sorry, meine Meinung.
Nojani
Das habe ich auch gedacht -.- Arme Sau
Gesendet von meinem Galaxy s4
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