• Die Nachricht steht unter "Gesundheit".

    Ich lese da da Wut, Trauer, Verzweiflung, auch viel Liebe für den Hund.
    Hier schreibt sich jemand in der ersten, frischen Phase der Trauer ein bißchen Leid von der Seele.
    Da ist nichts mit Sicht der Dinge aus einem Abstand heraus.
    Alles ist wund und offen und tut sehr weh.
    Anschuldigungen sind durchaus normal in dieser emotionalen Lage.

    Es tut mir Leid, was ihr mit eurem Hund erlebt habt.
    Die Medizin hat manchmal sehr enge Grenzen und es ist sehr traurig, wenn ein so junges Tier stirbt.
    Viele Tierhalter können leidvolle Wege bis zur Diagnose/Nichtdiagnose schildern.
    Das kann einem ganz schön an die Nieren, natürlich auch an den Geldbeutel gehen.
    Man ist ja oft recht hilflos.

    LG, Friederike

  • ProKurt,
    ich kann Deine Wut verstehen und erst mal mein herzliches Beileid :sad2: .
    Kurt ist viel zu früh von Dir gegangen.
    Ich habe auch kein Vertrauen mehr zu den TÄ. Gut, meine Rottimaus war schon alt und beim akuten Leberversagen wurde soo viel rumgedoktert. Tägl. zum TA am Tropf, ein Haufen Medis, nichts hat geholfen.
    Dann wollte ich sie erlösen lassen was der TA aber anders sah. Wieder andere Medis (Bessy konnte nicht mehr stehen und mußte getragen werden und hatte Schmerzen).
    Das Ende war, sie ist nachts qualvoll in meinen Armen erstickt. Am nächsten Tag riefen wir dann den TA an, das Bessy es "geschafft" hat und von uns ging. Antwort vom TA: Wenn wir wollen könnten wir die restlichen Tabletten wieder zur Praxis bringen. Ich wußte nicht was ich sagen sollte und legte einfach auf.
    Seit dem kann ich mir einfach keinen anderen Hund mehr holen, wir haben nun zwei Vögel.
    Traurige Grüße Ute

  • 1. Lasse ich den Hund nicht absichtlich eine Mauer hochspringen, die Aufgabe hatte er sich selbst gegeben, er war ohne Leine und hat mit einem anderen Hund getobt.
    2. war das Ende - relativ - schnell und plötzlich, zumal wir in telefonischem Kontakt mit dem TA standen, als es passierte. Es sah für niemanden so aus, als ob er es nicht schaffen würde, bis er eben plötzlich keine Luft mehr bekam. Dann war innerhalb von vielleicht 2 Minuten alles aus...die Frage, ob wir ihm helfen oder nicht, stand gar nicht im Raum.
    3. auch ich weiß, dass nicht alle TA böse sind und die Unfähigen es auch nicht böse meinen. Sündenböcke helfen allerdings bei der Trauerbewältigung und da muss mir niemand unterstellen, Hilfe zu unterlassen oder die falschen zu beschuldigen. Es geht hier vielmehr um Aufmerksamkeit und um kritisches Hinterfragen von Praktiken. Natürlich ist das alles nicht schwarz-weiß - leider. Aber ich denke, dass man von einem so langen und intensiven Studium mit anschließend hohem Gehalt doch um einiges mehr erwarten kann, als da kam. Schließlich wurde am Problem vorbei therapiert und experimentiert. Genau DAS regt mich auf und es hält mich immerhin manchmal vom Weinen ab.

  • Trotzdem Danke an alle für euer Verständnis! Das größte Problem nach seinem Ableben ist mittlerweile, dass Nichthundehalter einen da überhaupt nicht verstehen können. Ist ja "nur ein Hund"...
    Kurt war mein Baby

  • Zitat

    aber sein Gesamtzustand verschlechterte sich innerhalb von 2 Stunden so dramatisch, dass wir gemerkt haben, wir können ihn nirgends mehr hin transportieren; erstens weil er es nicht durchgehalten hätte, zweitens weil wir nicht wussten wohin...... Also mussten wir mit ansehen, wie er vor unseren Augen seinen unglaublich schmerzhaften Magenkrämpfen erlag. Die Tierklinik hätte ihm viele weitere Placebospritzen verpasst, uns eine Rechnung präsentiert, die wir nicht hätten zahlen können –

    den Hund auf verdacht krepieren lassen weil man hofft es nimmt noch ein gutes Ende, und wenn nicht, na dann hat man zumindest den TA gesparrt... :gut:

    komm gut an Kurt,... so einen HH wünsche ich keinem Hund. entweder ich schreib ein Thread über die ach so sche** TA oder ich trauer, aber das hier beweist scheinbar was einem wichtiger ist (wenn ichschon die liebevolle überschrift lese-...)

  • Zitat

    den Hund auf verdacht krepieren lassen weil man hofft es nimmt noch ein gutes Ende, und wenn nicht, na dann hat man zumindest den TA gesparrt... :gut:

    komm gut an Kurt,... so einen HH wünsche ich keinem Hund. entweder ich schreib ein Thread über die ach so sche** TA oder ich trauer, aber das hier beweist scheinbar was einem wichtiger ist (wenn ichschon die liebevolle überschrift lese-...)


    stehst du nie unter schock? :sad2:

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