Eure schlimmsten Fehler in der Erziehung!

  • Es hätte nicht mehr viel Zeit gefehlt, und ich hätte Kalle zum Balljunkie gemacht. Er war aus dem TH ,das Einzige, was ihn interessierte war DER BALL. Das versuchte ich auszunutzen, um eine Bindung aufzubauen. Erst ein lieber
    Mitgassigänger hat mich geheilt. Ihm bin ich heute noch dankbar.
    Ich war irgentwie total vernagelt, und das beim 4. eigenen Hund! :headbash:

    OT. Mein allerschlimmster Fehler war bei der Diagnose Epilepsie bei SAM nur auf den TA zu hören. Luminal und gut
    Wenn ich jetzt in den Threads von Terrorfussel und Grenoille lese, schäme ich mich in Grund und Boden. Hätte ich mich so " drangehängt " könnte SAM heute vllt. noch leben.

    Micha

  • Zitat

    na toll :D ich kann mich nicht mit " ist halt ein Aussie" rausreden glaub ich.. :D


    Doch klaro. Aussies sind doch so schwer auszulasten, das ist alles nur ne Übersprungshandlung :D

  • Zitat

    jaaaaaa :D Daaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanke :headbash: dann ist ja alles gut!


    Immer gerne ^^ Ich tu meistens einfach so als wäre das alles total geplant ^^ Wenn Pluto zu einem anderen Hund hinlaufen will und ich schon merke dass er nicht mehr "bei mir" ist (geistig) ruf ich gar net. Dann soll er halt. Er ist ja lieb. Das Unangenehmste war dass er Jogger verbellen wollte (nicht alle, ich konnte sein Feindbild nicht entschlüsseln). Wegen dieser Problematik hatte ich ihn vier Monate an der Schlepp. Das klappt jetzt besser.

  • meine fehler...ich erwarte zu viel von cani, bin frustriert wenn etwas nicht so läuft wie ich dass möchte (arbeite an meiner geduld, mein hund ist mit mir viel geduldiger...)
    ansonsten vergreife ich mich momentan zu oft im ton (madame pubertiert grade und macht mich wahnsinnig) und bin zur zeit schnell reizbar...
    cani durfte vorher nicht aufs sofa/ bett weil ich der festen überzeugung war sie würde mir dann meinen rang als rudelführer abnehmen :lachtot: mittlerweile darf sie des aber (hat unsre bindung verstärkt seit wir mal zusammen im bett pennen oder aufm sofa rumfletzen)
    wofür ich mich noch ohrfeigen könnte dass ich andre hunde zu ruppig mit cani hab spielen lassen als sie noch ein welpe war, war damals der festen überzeugung "die regeln dass unter sich" hatte hier mal nen thread dazu gemacht und da fiel der satz "wenn dein kleinkind von nem 15jährigen durch die gegend geschubst und getreten wird sagst du dann auch die regeln dass unter sich" der satz hat mir in dem punkt gehörig die augen geöffnet.

  • Aus Fehlern wird man klug
    darum ist einer nicht genug!


    Schönes Zitat, dass mei uns bei der Arbeit am Eingang hängt.


    Ansonstn gehöre ich leider auch zur launischen Fraktion und arbeite da hart an mir. Meine Hunde verzeihen zum Glück, bzw. haben sie glaub ich einfach auch gelernt mit meinen Launen umzugehen, ich habe nämlich eigentlich zwei sensible Exemplare, die trotzdem noch nicht zerbrochen sind.

    Jago habe ich viel zu lange düsen lassen und den Rückruf zu sehr schleifen lassen.
    Ich habe mich lange mehr mit Zora beschäftigt, weil sie sich mehr anbietet und alles begeistert lernt und mitmacht und Jago eigentlich nur wenns ums kuscheln geht was von Menschen wissen möchte. Jetzt versuche ich beiden gleich gerecht zu werden und auch mit meinem "alten" Hasen Jago neue Dinge zu lernen.
    Ich glaube ich könnte noch ein bisschen weiter machen... :sad2:

  • Zitat


    aber ich hatte vorher auch einen Hund ;) und mit dem habe ich es geschafft und mit akira werde ich es auch schaffen

    :lol: Ich hab echt gedacht, dass das ironisch gemeint war...
    Na herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Selbstbewußtsein. Ich meine mich vage zu erinnern, dass ich das in meinen frühen Zwanzigern auch hatte, bevor mir das Leben mehrfach ordentlich einen eingestielt hat. War ne schöne Zeit damals. Genieße sie.

    Meine Fehler mache ich alle gerade. Der erste Fehler war, dass ich mich nicht genug informiert habe und zwar keine Polenhund gekauft habe, aber einen Vermehrerhund.
    Und ich habe vielleicht den falschen Informatinen geglaubt - ich denke gerade weil Pudel und Shelties so intelligent sind, sind sie nicht so super als Ersthunde geeignet (stand wirklich überall!) Meine Maus ist mir immer wieder mal eine Nasenlänge voraus und hat es super raus, mich zu manipulieren.

    Einen chronische Bronchitis gleich zu Anfang hat dafür gesorgt, dass ich zumindest halbwegs meinem Welpen Ruhe halten beigerbacht habe, allerdings ohne es zu wissen. Ich hatte die ganze Zet ein schlechtes Gewissen, dass ich mich nicht ununterbrochen mit ihr beschäftige, wenn sie wach ist... :headbash:

    Weitere Fehler, die schleichend sind und an denen ich immer wider mal arbeiten muss: Ich bin zu langsam, zu unaufmerksam und zu unklar in meinen Ansagen. Außerdem bin ich relativ unkonsequent, was das Erbetteln von Aufmerksamkeit und viele andere Kleinigkeiten angehtangeht. Meine Maus ist einfach zu niedlich, ich habe zuviel Zeit und daher verziehe ich sie gerade ein bisschen, obwohl ich versuche es nicht zu tun. Montag kommt sie zu der Hundesitterin (die strenger ist als ich), damit wir beide mal wieder ein bisschen Pause voneinander haben.

    Ich hab mich auch viel zu wenig emotional im Griff und werde zu schnell stinkwütend, wenn mein Hund mir pubertätsbedingt die Mittelkralle zeigt. Und in meiner Wut werde ich manchmal zu laut oder zu rabiat (rucke z.B. an der Leine - allerdings am Geschirr, nicht Halsband!) Und da macht mein Sensibelchen entweder komplett dicht oder kuscht extrem - was mir ja nun auch wiederum nicht recht ist... :roll:

    Sie ist ne süße Maus und mir ist es immerhin gelungen, sie gut zu sozialisieren, obwohl sie extrem ängstlich war als ich sie bekam und im Grunde immer noch ein eher nervöser Hund ist. Aber ich geb mir echt Mühe, hatte Gott sei Dank ein paar gute Bücher, ein paar nette andere HH zum Austauschen in meiner Nachbarschaft, die sich auch gerade ihren Jungspunden rumärgern und im DF habe ich auch ne MEnge guter Dinge gelernt. (eta. In der Hundeschule war ich auch und hatte auch zwei Einzeltrainingsstunden. Beides war ganz gut nur leider bin ich etwas faul, was das Trainieren angeht. Alltagsbedingte sachen gehen aber für so reine UO fehlt mir bissi der Nerv - da wär dann gleich noch ein Fehler.. :rollsmile:

    Na ja, wird schon.

  • Zitat

    mein schlimmster Fehler war, dass ich Milo von Anfang an gezeigt habe, dass alles draußen spannender ist als ich...
    Ich hatte vorher einen sehr ängstlichen Hund, und wollte mit Milo alles besser machen.
    Jetzt habe ich einen Hund, der alles draußen total toll findet und mich links liegen lässt -.-


    Jaaaa den Fehler habe ich auch gemacht. Mairo war Super an mir orientiert als ich ihn bekam. Was war ich stolz. Die 5m Schlepp wurde nie ausgenutzt, ich wurde immer im Auge behalten. Eigentlich so wie es sein sollte.
    Was macht das dämliche Frauchen? Ermutigt ohne Ende doch mal allein die Welt zu erkunden.
    Dann war da noch die Sache mit der Angst vor Hunden. Das geht ja so nicht, also muss viel netter Kontakt her. Tja nun sind alle Hunde Mega interessant und ich abgeschrieben. Na ja wenigstens hat er keine Angst mehr.
    Dafür wird an der Leine gepöbelt wie nix gutes wenn er nicht darf wie er will.

    Und ich glaube ich verhätschle ihn oftmals auch zu sehr. Gehe zu viel auf schmuse Forderungen ein, weils ja so süß ist und er das erst seit einer Weile angefangen hat.

    Dann verwechsel ich auch oft strenge mit Konsequenz, bin dann zu ehrgeizig und mir geht eher die Hutschnur hoch wenn's nicht klappt.

    Ja doch eine Menge Fehler...aber ich arbeite dran :)

  • Mein größter Fehler, den ich leider immer noch nicht völlig abgestellt habe, ist manchmal das richtige Rüberbringen von Befehlen. Damit meine ich jetzt nicht den Hund anzuschreien oder nen Kasernenhofton, sondern einfach etwas Druck hinter zu bringen, wenn die Situation es erfordert. Reicht in normalen Situationen ein gesäuselter Befehl, so ist das in hoher Reizlage nicht wirklich erfolgversprechend. :headbash:

    Ansonsten mach ich bei jedem neuen Hund zu Anfang den ein oder anderen Fehler in der Methodenauswahl.
    Bei Satoo war es am Anfang so, dass ich dachte, seine Leinenaggro wäre beruhend auf Kontaktarmut zu anderen Hunden. Also sind wir in einen Verein mit der Option: der Hund braucht Hundekontakt: völlig falsch, 2mal da gewesen, Problem massiv verstärkt.
    Richtig blöde war die falsche Auswahl beim Rückruftraining, hat uns sehr weit zurückgeworfen und Satoo noch selbständiger werden lassen, er hatte ja seine Erfolgserlebnisse. Erste Wahl bei schleppendem Gehorchen: Richtungswechsel. Hat klasse geholfen, Satoo hat die Richtungswechsel parallel zu uns durchgeführt. Zweite Wahl war Verstecken, Ergebnis: Satoo suchte sich eine Stelle, von der er alles super beobachten konnte, so wußte er immer wo wir waren, aber konnte trotzdem sein Ding durchführen. :ugly: Dritte Wahl passte dann endlich.
    Sein Jagdverhalten haben wir am Anfang völlig tabuisiert, hat natürlich nur Stress für alle Beteiligten gebracht. Dann habe ich lange rumgeeiert, bis ich wußte, was ich und wie ich es erreichen wollte - hat natürlich auch nicht wirklich geholfen, uns einen Schritt weiterzubringen. Aber nun gehts aufwärts.

    Allgemein kann ich nur sagen: danke jedem Hund, der bisher meinen Weg gekreuzt hat, sie haben mir alle das ein oder andere beigebracht, was ich beim nächsten Hund dann angewendet habe.

  • Zitat

    Allgemein kann ich nur sagen: danke jedem Hund, der bisher meinen Weg gekreuzt hat, sie haben mir alle das ein oder andere beigebracht, was ich beim nächsten Hund dann angewendet habe.

    :gut:
    Und DAS finde ich unheimlich wichtig. Das man immer lernt, mit und an seinem Hund... :)

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