Sinnigkeit / Unsinnigkeit Kastration / Sterilisation
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binbin -
8. April 2012 um 10:16
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Zitat
Ich bin eben der Meinung das bei einem Rüde der sexualtrieb nicht alleine durch erziehung bekämpft werden kann. Viele Rüden haben massiven Stress wenn sie eine läufige Hündin wittern. Fressen nichts, versuchen mit allen mitteln auszubüchsen um zur Angebeteten zu kommen. Außerdem sind Rüden immert "betriebsbereit" während man bei einer Hündin die Zeit planen kann und auch recht kurz ist.
Der operative Engriff ist bei einer Hündin gravierender weil man den Bauchraum eröffnen muss.
Ich würde meinen Rüden kastrieren lassen auch um ihm mehr Freiheiten zu gönnen und Stress zu ersparen. Bei einer Hündin würde ich nur was machen wenn es ernsthafte Probleme gibt.Weiß das es viele gibt die das anders sehen aber es ist nunmal meine Meinung
Warum empfindet der Mensch das Verhalten eines Rüden bei Läufigkeit einer Hündin als Stress?
Ist es tatsächlich Stress? Wenn man wie so oft das Wolfsrudel heranzieht, dort darf sich auch nicht jeder Rüde paaren und hat trotzdem die läufigen Wölfinnen vor der Nase? Warum ist das für den weniger "Stress" als für den normalen Haushund?
Bei uns war immer die erste Läufigkeit, die ein Rüde bewusst erlebt hat "schlimm" für uns Menschen, die darauf folgenden dann nicht mehr(und wir haben mehrere Hündinnen, die direkt vor der Nase der Rüden rumturnen
). Lässt man evtl. den Rüden nicht genug Zeit sich daran zu gewöhnen und schnibbelt einfach Mal rum? - Vor einem Moment
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Hi,
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Ich denke, eine Kastration sollte immer eine Einzelfallentscheidung sein. Auf jeden
Fall sollte jeder Hund die Chance bekommen erwachsen zu werden. Körperlich und
vor allem geistig.
Es sollte sich inzwischen rumgesprochen haben, dass der Eingriff in den Hormon-
haushalt längst nicht so harmlos und folgenlos ist wie früher angenommen wurde.
Keiner meiner Rüden mußte zum Glück bisher kastriert werden, sie hauen nicht ab,
erweigern nicht das Futter und benehmen sich ganz normal auch bei läufigen Hündinnen
in der Nachbarschaft.
Nur weil der Eingriff von der handwerklichen Seite her beim Rüden relativ einfach ist, ist das kein Grund das machen zu lassen. Ich würde meinen Hunden auch nicht die Zähne
ziehen lassen, nur weil sie zu Zahnsteinbildung neigen
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Also ich sehe dezeit weder bei Rüden noch bei Hündinnen die Indikation dazu.
Ich bin ja gerade in der schönen Lage das meine Kleine läufig geworden ist. Und Lennox ist ein Deckrüde der sogar weis wie es geht.
Bisher gibt es keine Probleme. Klar ist der Dicke nun noch ein bisschen mehr "Mann" als sonst. Aber das ist super zu managen.
Und abgehaun wegen eines guten Geruchs ist er mir noch nie. Auch leidet er bisher nicht darunter das die Kurze mit ihm hier zusammen läuft. Klar würde er gerne mehr. Aber durch ein einfaches "Nein" ist das zu unterbinden.
Sicher werden die Stehtage nochmal etwas heftiger. Doch selbst da sehe ich mich in der Lage meinem Rüden klar zu machen das ein Deckakt nicht erwünscht ist.Habe vorher auch darüber nachgedacht die Kurze zu kastrieren. Aber diese Frage stellt sich mir nun nicht mehr. Höchstens eine Sterilisation. Wo sie zwar keinen Nachwuchs bekommen kann. Der Hormonhaushalt aber intakt bleibt.
Aber eigentlich ist selbst das aus der Disskusion raus. Denn bisher läust alles super. -
Stress definiere ich über: Nix fressen (zeils einige Tage). Türen anknabbern. Totale Unruhe in der Wohnung nicht nur weil der Hund permanent jammert sondern auch weil er ruhelos hin und her rennt..selber allles schon gesehen.
Was soll das sonst sein als Stress? Ich kenne sogar einen Rüden der vor der kastra manchmal auf der Gassirunde kaum noch zum pinkeln kamm weil er permanent die Spur einer Hündin verfolgt hat die dort vorher lang gerannt ist. Wie gesagt jeder Hund ist anders und jeder Besitzer muss es für sich selbst und seinen Hund entscheiden. Ich weiß was ich tun würde und habe auch genug Argument dafür. Aber ich zwinge niemanden meine Meinung zu teilen
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weil der wolf gar keine zeit hat unter dem trieb zu leiden. er hat genug andere Dinge um die Ohren, das leben als wildtier ist schließlich jedne tag ein kamp ums überleben. falsches handeln oder eine falsche entscheidung bedeutet, den tot. UND es wird ihm in einer verständlichen sprache gezeigt das er das nicht darf. er hätte durch sein falsches verhalten überlebenswichtige Konsequenzen. unser haushund wird sicher auch nicht verhungern, viele wolfrüden wären sicher froh diesen trieb nicht zu haben den sie nicht ausleben können ^^ Es kommt auf das Alter an denk ich, und bei 2 Jahren hab ich zwar immer noch ein schlechtes gewissen weil er vom Kopf her noch nicht "fertig" ist aber was bringt es mir wenn er mit niemanden mehr spielen darf weil er seine Triebe dann selbst an Rüden stillen will oder gar in meinem eigenen Rudel unverträglich wird? Und generell zu sagen, mit einem NEIN ist das generell zu managen finde ich schon hochgegriffen, das liest sich so als wenn alle anderen die das auch mit einem NEIN probiert haben einfach nur was falsch machen.
Bei Lino sieht es zudem so aus das er nicht mehr pullern geht, nur die Nase am Boden hat, an Training ist überhaupt nicht zu denken, er hat durchfall, frisst Tagelang nichts, ist nur am weinen, wenn er die Hündin dann sieht, schreit er den restlichen Tag und nervt mich, die anderen Rudelmitglieder und was für mich persönlich am schlimmsten derzeit ist (bei tägl 3std autofahrt und 9std arbeit) ich kann nicht schlafen.
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Ich denke auch,man sollte das Thema nicht immer so in Extremen sehen. Es kommt doch immer auf den Einzelfall an. Hier in meiner Gegend sind fast alle kastriert-na und?
Wenn kein Grund dazu besteht, dann sollte man es nicht machen-das ist schon klar,aber bei nachvollziehbaren Gründen wie extremer Stress finde ich es völlig ok.
Mein Tierarzt meinte übrigens,dass Männer Kastrationen für ihren Hund meist aus ganz anderen Gründen ablehnen.
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Also meinen großen habe ich auch mit 3,5 Jahren erst durch Chip kastrieren lassen, und das ganze ausmaß haben wir dann bemerkt als dieser aufhörte zu wirken, schlussendlich gabs dann Eier ab...
Er war wochenlang nicht ansprechbar weil die Hündinnen hier in der Umgebung sich die Läufigkeit teils in die Hand gaben.
Er hat dann tage bis wochenlang nicht gefressen, hat nachts und abends stundenlang gejault. war einfach generell total nervös.
Ich bereue es nicht und es gibt auch mit unkastrierten Rüden nicht mehr oder weniger probleme als vorher...
Im übrigen wurde es mit der Zeit immer schlimmer bei ihm un nicht besser.Bei meinem kleinen werde ich auch erst einmal abwarten und schauen wie er sich entwickelt. wenn er nicht so extrem wird wie mein großer, dann bleibt er heil, aber das wird erst in zwei bis drei jahren entsachieden.
glg
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Zitat
Also ich sehe dezeit weder bei Rüden noch bei Hündinnen die Indikation dazu.
Ich bin ja gerade in der schönen Lage das meine Kleine läufig geworden ist. Und Lennox ist ein Deckrüde der sogar weis wie es geht.
Bisher gibt es keine Probleme. Klar ist der Dicke nun noch ein bisschen mehr "Mann" als sonst. Aber das ist super zu managen.
Und abgehaun wegen eines guten Geruchs ist er mir noch nie. Auch leidet er bisher nicht darunter das die Kurze mit ihm hier zusammen läuft. Klar würde er gerne mehr. Aber durch ein einfaches "Nein" ist das zu unterbinden.
Sicher werden die Stehtage nochmal etwas heftiger. Doch selbst da sehe ich mich in der Lage meinem Rüden klar zu machen das ein Deckakt nicht erwünscht ist.Habe vorher auch darüber nachgedacht die Kurze zu kastrieren. Aber diese Frage stellt sich mir nun nicht mehr. Höchstens eine Sterilisation. Wo sie zwar keinen Nachwuchs bekommen kann. Der Hormonhaushalt aber intakt bleibt.
Aber eigentlich ist selbst das aus der Disskusion raus. Denn bisher läust alles super.Ist so meine Erfahrung ( meiner weiss auch wie es geht
) Rüden die wissen wann und mit Weibern im Haushalt leben, haben miest weit weniger Stress wie "Singlerüden" die wirken als müsste jede Sek. genutzt werden um druff zu kommen
Bei uns isses, wie gesagt, easy... In den Stehtagen gehen die Tore zu damit sie nicht unbeaufsichtigt zusammenkommen, kein Stress, keine Hektik ausser einem "Mennoooogesicht" unseres Rüden -
hi zusammen
unser rüde ist ja erst knapp 6 monate alt. der weiss bisher noch gar nicht was er ist.
der ta meinte aber schon beim ersten "antrittsbesuch", ungefragt, das wir ihn mit 1 jahr kastrieren sollten/könnten.
auch eine freundin (selbst hündinnenbesitzerin) meinte (als sie hörte wir bekommen einen rüden), wann wir denn kastrieren lassen - nicht ob.
unsere trainerin meinte - sie sieht momentan keinen grund ihn kastrieren zu lassen, rüdengehabe wäre auch vielfach eine erziehungssache.
bisher mag er noch jeden und alle. ich hoffe das bleibt so. wäre schlimm er würde sich zu einem rambo und leinenpöbler entwickeln.
lg -
Schöner Thread dazu:
https://www.dogforum.de/kastration-ode…t128761-20.html
Auszug hieraus:
ZitatAlles anzeigenRein gesundheitliche Aspekte der Kastration:
Vorteil einer Kastra bei Rueden- eliminiert das schmale Risiko ( < 1%) an Hodenkrebs zu sterben
- reduziert das Risiko fuer nicht-krebsartige Prostata Probleme
- reduziert sehr wahrscheinlich das Risiko Diabetes zu entwickeln (daran wird noch geforscht)Nachteile:
- wenn der Hund vor dem 1. Lebensjahr kastriert wird erhoet sich das Risiko fuer Knochenkrebs
- erhoehtes Risiko fuer Herztumore
- verdreifacht das Risiko fuer Hypothyreose
- erhoehtes Risiko fuer "Altersdemenz"
- verdreifacht das Risiko fuer Uebergewicht
- vervierfacht das Risiko fuer Prostatakrebs
- verdoppelt das Risiko fuer Harnwegkrebs
- erhoeht das Risiko fuer Orthopaedische Schaeden
- erhoeht das Risiko auf Impfstoffe eine schlechte Reaktion zu entwickelnHuendinnen, Vorteile
- wenn vor dem 3. Lebensjahr kastriert reduziert es das Risiko fuer Mammartumore
- reduziert fast gaenzlich das Risiko fuer Pyometra (rund 23% aller unkastrierten Huendinnen entwickeln Pyometra)
- redziert das Risiko fuer perianale Abszesse
- reduziert das (schmale) Risiko fuer Gebaehrmutter-, Eierstock- und Gebaehrmutterhals-krebsNachteile fuer Huendinnen:
- wenn es vorm 1. Lebensjahr gemacht wird erhoeht es das Risiko auf Knochenkrebs
- erhoeht das Risiko auf Milzhaemangiosarkom (Krebs) und Herzkrankheiten
- verdreifachtes Risiko fuer Hypotheorese
- erhoehtes Risiko auf Uebergewicht
- verursacht Inkontinenz in 4-20% aller kastrierten Huendinnen
- erhoeht das Risiko fuer Harnwegsentzuendungen
- erhoehtes Risiko fuer vaginale Dermatitis, Vaginitis, vor allem wenn vor der Pubertaet kastriert wird
- verdoppelt das Risiko fuer Harnwegtumore
- erhoeht das Risiko fuer orthopaedische Krankheiten
- erhoeht das Impfstoff Risiko wie bei RuedenLG Sabrina mit unkastrierter Baghira
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