Sinnigkeit / Unsinnigkeit Kastration / Sterilisation
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binbin -
8. April 2012 um 10:16
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Hmm, also ich hab mal ein paar Blicke ins Buch gewagt und ins Inhaltsverzeichnis...
Mir ging es bei meiner Entscheidung ja vor allem um die gesundheitlichen/medizinischen Aspekte. In dem Buch wird zwar ein bisschen etwas davon geschrieben, aber ja vor allen Dingen eben klargemacht, dass sich eine verhaltensbedingte Kastration nicht lohnt bzw. auf keinen Fall durchgeführt werden sollte, um unerwünschtes Verhalten abzuwenden... das ist mir ja vollkommen klar, eigentlich :ONaja, ich werd trotzdem mal gucken, ob ich an das Buch komm!

(Die Buchbestell-Runde ist erst nächsten Monat angesagt, deswegen...) - Vor einem Moment
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Zitat
Hmm, also ich hab mal ein paar Blicke ins Buch gewagt und ins Inhaltsverzeichnis...
Mir ging es bei meiner Entscheidung ja vor allem um die gesundheitlichen/medizinischen Aspekte. In dem Buch wird zwar ein bisschen etwas davon geschrieben, aber ja vor allen Dingen eben klargemacht, dass sich eine verhaltensbedingte Kastration nicht lohnt bzw. auf keinen Fall durchgeführt werden sollte, um unerwünschtes Verhalten abzuwenden... das ist mir ja vollkommen klar, eigentlich :ONaja, ich werd trotzdem mal gucken, ob ich an das Buch komm!

(Die Buchbestell-Runde ist erst nächsten Monat angesagt, deswegen...)Das wirst du in dem Buch finden. Du wirst sogar einiges an medizinischen Punkten finden.
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Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich auch am hin und her überlegen bin :/
Eigentlich bin ich ja gegen eine Kastration, aber ich habe hier auch einen fiependen, hechelnden, übernervösen Hund sitzen, der mit den läufigen Hündinnen gerade gar nicht klar kommt.
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Zitat
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich auch am hin und her überlegen bin :/
Eigentlich bin ich ja gegen eine Kastration, aber ich habe hier auch einen fiependen, hechelnden, übernervösen Hund sitzen, der mit den läufigen Hündinnen gerade gar nicht klar kommt.
Wie lange hält das Verhalten denn an? Und ist es das erste Mal oder hat er das Verhalten schon einmal gezeigt?
Berichte doch einfach mal von deinen Beobachtungen/ Erfahrungen.Wie gesagt, ich bin nicht pauschal gegen Kastrationen, man muss sowas individuell sehen. Wichtig ist einfach, dass man erst einmal sieht, wie sich sein Hund entwickelt und in gewissen Situationen verhält. Erst daraus kann man Schlüsse ziehen.
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...und:
Wie alt ist der Hund? -
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Es ist das zweite Mal, dass er so reagiert. Er ist aber erst seit Ende Dezember bei uns. Er soll zwischen 3 und 4 Jahren sein. Kommt aus der Tötung in Nordspanien.
Beim letzten Mal war es die Hündin, die unter uns lebte, die läufig war und derzeit sind es zwei Hündinnen im Dorf, von denen ich weiß, dass sie läufig sind.
Spaziergänge im Dorf sind kaum möglich. Er kann sich da absolut nicht konzentrieren und man kommt kaum noch an ihn ran. Er markiert alle zwei Meter, wenn ich ihn lassen würde, scharrt ständig, auch wenn er zuvor nicht markiert hat und ist einfach völlig durch den Wind.
Fahre ich raus, dann ist es besser, aber man merkt es ihm dennoch an.Zuhause läuft er fiepend durch die Wohnung. Der Balkon ist sehr beliebt im Moment.
Er lässt sich zwar in der Wohnung ablenken durch Schmusen auf dem Sofa, Leckerlies suchen, ein paar Übungen zwischendurch oder durch andere Sachen, aber zu oft kann ich das ja auch nicht machen. In der Wohnung soll er eigentlich ruhig sein.Dony ist ein leiser Hund. Das heißt, er bellt nie und sein Fiepen ist auch nicht laut, nur nervig

Es sind aber immer Phasen. Es kann auch sein, dass er mal ne Stunde da liegt und döst.Achja, mit Menschen ist er eher unsicher, mit Hunden weniger. Er kann dem anderen deutlich zeigen, wenn ihn etwas stört, ist aber sehr souverän.
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Generell bin ich ja mitlerweile auch eher "Kontra-Kastra" eingestellt.
Jedoch werde ich Breandán nun so schnell wie möglich einen Kastra-Chip verpassen lassen.
Er muss mit etwa 2,5 Jahren eh unters Messer, da ein Hoden im Bauchraum liegt. Und da bleibt die Frage momentan halt noch offen, ob er den anderen behalten darf oder der gleich mit weg kommt.
Ausschlaggebend für diese Gedanken ist, dass Monsieur von Läufigkeit zu Läufigkeit der Nachbarshündinnen immer not-geiler wird. Das wirkt sich bei ihm aus, dass es draußen sein Geschäft nicht verrichtet, sondern nur noch an Hündinnenpipi rumleckt, Zähne klappern lässt, schlecht frisst und zudem zu Hause sich mit Copper ein Heulkonzert der allerfeinsten Art leistet oder mit nem regelrechten Dauerständer durch die Bude läuft.
Wäre ja alles noch relativ "okay" wäre (bis auf die Mäkeligkeit, da bei ihm 4 Tage ohne Futter schon echt kritisch werden, da er eh ein sehr schlechter Futterverwerter ist).....was mir jedoch immer mehr Sorgen bereitet ist:
Sobald eine Hündin in der Nachbarschaft läufig wird, dominiert er Teddybär auf üble Art und Weise. Teddy ist körperlich nicht mehr in der Lage, sich zu wehren. Also gehe ich etwa alle 5min dazwischen, wenn ich den Jungspund wieder knurren und pöbeln höre. Teddy hört das Knurren vermutlich nicht mehr, geht der Situation somit nicht aus dem Weg und dann knallt es. Und ich kann die Hunde schlecht alle in verschiedenen Ecken anbinden....zudem Breandán sicherlich nicht zu entscheiden hat, welcher Rüde sich wie und wo in der Wohnung zu bewegen hat.
Sicherlich, Breandán ist jetzt mit seinen 16 Monaten Mitten in der Pupertät. Er probiert aus und der alte Senior ist da natürlich ein gefundenes Fressen. Zwischen ihm und Copper gabs bisher zum Glück nur einmal richtig Stress. Aber auch dies die letzten Tage. (Wir haben momentan 5 läufige Damen in der Nachbarschaft......)
In der Läufigkeit-freien Zeit liegen die Jungs zusammen auf dem Sofa, lecken sich gegenseitig die Ohren aus, etc. Nur während der heissen Tage wird Breandán regelrecht zum Arschloch.Er meidet momentan jeglichen Rüdenkontakt. (Nur innerhalb des Rudels) Kommt ihm ein Rüde zu nahe, gibts wieder Stress. (Und ich steh wieder auf, gehe dazwischen und 5-10min später geht das Spiel von Neuem los...)
Sally hat dagegen völlige Narrenfreiheit.Und NEIN, ich sehe diesen Schritt nicht als Erziehungsersatz. Manche Dinge lassen sich aber nicht durch Erziehung regeln. Und da muss ich abwägen, was mehr Sinn macht:
- Hund (zumindest erstmal) chemisch kastrieren und testen (hat bei Copper sehr gut gewirkt und er wird dadurch um einiges entspannter)
- Hund vom restlichen Rudel isolierenUnd ich glaube nicht, dass eine ganztägige Isolation für die Hunde auf Dauer sinnvoll und stressfrei wäre.
Gut, wenn die chemische Kastra nicht anschlagen sollte, dann werd ich wohl diesen Schritt gehen müssen. Aber ein Versuch ist es zumindest wert. Und falls ich wirklich positive Entwicklungen entdecken kann, dann wird er, wenn er eh unter Narkose muss, auch den zweiten Hoden los werden.Zu der "Rudelproblematik" kommen halt noch die oben genannten Punkte dazu. Und gerade mit der Futterverweigerung ist bei ihm echt nicht zu spaßen.
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