gleich Handfütterung bei Neuzugang?
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Hallo liebes Forum,
seit Freitag habe ich einen Neuzugang. Eine liebe, hübsche, spanische Podencomischlingshündin aus dem Tierschutz mit tollen Fledermausohren.Sie ist geschätze 2-3 Jahre alt.
Nun bin ich mir ein bisschen unsicher wie wir mit ihrer Ausbildung vorgehen sollen.
Vielleicht habt ihr ein paar Tipps.
Bei unserem Spaziergang heute habe ich gemerkt, dass sie wohl ziemlichen Jagdtrieb hat, was nicht sehr
überraschend ist. Draußen auf dem Feld waren alle Vögel und Mäuselöcher viel interessanter als ich.
Klar sie ist erst sehr kurz bei mir, trotzdem möchte ich von Anfang an, dass sie sich an mir orientiert.
Bis jetzt haben wir sie einleben lassen und ihren Namen geübt bzw. bei jeder Kontaktaufnahme drinnen
mit Leckerli und/oder Kuscheln belohnt.
Nun habe ich überlegt, ob es Sinn macht komplett auf Handfütterung umzustellen, sodass sie nur draußen
Futter für Kontaktaufnahme (angucken) und an der Straße stehenbleiben bekommt.
Oder ist es besser ihr morgens und abends etwas Futter zu geben, zusätzlich drinnen mit ihr Sachen zu üben (Sitz, Platz, Nein) und mit "normalen" Leckerli zu belohnen und die Kontaktaufnahme draußen mit richtig tollen Sachen wie Fleischwurst und Leberwurst zu belohnen?
Ich hatte zwar 11 1/2 Jahre einen Golden Retriever, den ich im Oktober gehen lassen musste, aber irgendwie ist
es mit einem erwachsenem Hund, der noch nicht viel kann ganz anders.
Danke für eure Ratschläge.
liebe Grüße lulie und lila - Vor einem Moment
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Hi,
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Moin.
Warum keine Handfütterung?
Ich sehe nichts was dagegen sprechen würde.
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Ich sehe komplette Handfütterung, bzw. NILIF, etwas kritischer. Es kann einen grossen Stressfaktor darstellen, wenn der Hund sich gar keiner Fütterung mehr sicher sein kann. Er ist da (aus seiner Sicht) vollkommen abhängig von den willkürlichen Launen des Menschen - das ist nicht optimal, um Sicherheit aufzubauen. Ich würde das zu 100% nur in speziellen Problemfällen so machen, und damit meine ich nicht, wenn der Hund sich draussen nicht für seinen neuen Besitzer interessiert.
Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn sich der Hund einen Teil des Futters draussen erarbeiten muss, aber es sollte nicht in übermässigen Stress ausarten. Und es sollte immer eine wenn auch manchmal kleine, feste Mahlzeit geben, auf die der Hund sich verlassen kann.
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Erstmal, toll das du dich für einen Hund aus dem Tierschutz entschieden hast.
Hab bei meiner ersten Hündin, auch ein Podencomischling, auch morgens ihr Futter aus der Hand gegeben.
Es hat über ein Jahr gedauert bis alles funktionierte. Heute ist sie im Rudel diejenige auf die ich mich am meisten
verlassen kann. Sie läuft eigendlich fast immer ohne Leine. Mir hat das aus der Hand füttern sehr geholfen.
Jetzt bekommen meine Hunde morgens etwas Trockenfutter in die Wiese zum suchen geschmissen und nicht einfach
so, aber das ist was anderes...Also ich finde es gut, aber mal gespannt was andere dazu sagen.
Hast du mal ein Bild?..neugierig ich bin..
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Ich finde Handfütterung unnötig. Was die Erziehung angeht, da gibt es Hundeschulen. Zum Üben würde ich Leckerlies nehmen.
Bindungsaufbau hat bei mir durch Handfütterung nichts gebracht, erst Hundesport, weil dort einfach Mensch und Hund zusammen arbeiten.
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Zitat
Ich finde Handfütterung unnötig. Was die Erziehung angeht, da gibt es Hundeschulen. Zum Üben würde ich Leckerlies nehmen.
Bindungsaufbau hat bei mir durch Handfütterung nichts gebracht, erst Hundesport, weil dort einfach Mensch und Hund zusammen arbeiten.
Und die Leckerlies sind dann bei dir keine Handfütterung? Abziehen muss man die in der Regel auch und dann hat Hund im schlimmsten Falle auch nichts mehr im Napf.
Ich würde den Hund erstmal ankommen lassen und nicht komplett mit Handfütterung einsteigen.
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Bei uns gibt es auch meistens Handfütterung, wenn was von der Tagesration über ist, bekommt er das abends im Napf. Ganz einfach weil wir die Leckerlies durch Futter ersetzen. Bei ihm ist Futter die Belohnung schlecht hin und je mehr wir damit bestärken können, umso besser. Wenn wir das alles als Leckerlies geben würden, könnten wir ihn entweder bald rollen oder er bräuchte kein Hauptfutter mehr und das geht ja auch nicht. Nur setzt das voraus, dass der Hund sein Futter (muss dann auch Trofu sein) sehr gerne frisst.
PS: um die Bindung geht es uns in erster Linie gar nicht, eher das Problem, was ich beschrieben habe mit der Futtermenge.
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Hallo,
danke erstmal für euren Input.ZitatMoin.
Warum keine Handfütterung?
Ich sehe nichts was dagegen sprechen würde.
ich glaube intuitiv spricht für mich dagegen was naijra geschrieben hat.
Sie kommt aus Spanien, von der Straße, vermutlich musste sie mal hungern. Ich möchte
eigentlich nicht, dass sie ihr neues zu Hause mit Hunger verbindet, dass das auch massiven
Stress auslösen kann, daran habe ich noch nicht gedacht.
Außerdem ist sie vom Straßenverkehr noch ziemlich gestresst und abgelenkt und gestresste Hunde
nehmen kein Futter auf.
Gut dann bekommt sie weiterhin morgens und abend nach dem Spaziergang etwas Futter angeboten.
Und anschauen bzw. Kontaktaufnahme wird mit gutem Zeugs draußen belohnt.
Was meint ihr, soll ich dann Kausachen und Kong weglassen, damits das tolle Zeug nur draußen
gibt?
Ihr Trockenfutter (Bestes Futter) mag sie leider nicht sooo unheimlich gerne.
Und wenn sie noch mehr angekommen ist, werd ich vielleicht mal einen trainer zu Rate ziehen, könnt
ihr gute in Berlin empfehlen?
Also Danke erstmal für die Gedankenanstöße, Fotos pack ich gleich mal in den "welche Rasse ist drin" Threat
Grüße lulie -
du musst ja handfütterung nicht dogmatisch sehen-
also mit hungern lassen.als vorteil sehe ich aber,
dass der hund intensiv belohnt werden kann,
alos nicht nur ein leckerchen, sondern ein kleiner genuss.
wenn du ihr einen großen teil des futters draußen gibts,
den rest drinnen für kleine übungen,
leidet dein hund keinen hunger,
er bekommt ja insgesamt die gleiche ration- nur über den tag verteilt.lg
anja -
mein hund kam zwar als welpe zu uns, aber ich habe ihn von anfang an nur aus der hand gefüttert. das heisst nicht das er von anfang an etwas für sein futter tun musste. zunächst habe ich ihm seine jeweilige ration aus der hand gefüttert, im ganzen. so nach und nach musste er etwas für das futter tun (sitz, platz). einen teil des futters nehme ich mit raus.
die huschu ist nicht der einzige ort an dem der hund lernt - also meiner lernt am meisten im laufe der woche. die huschu gibt nur impulse und zwingt uns zur reflexion. üben muss man dann schon zu hause. bei einem verfressenen hund, wir meinem, ist futter ein super motivator.
lg - Vor einem Moment
- Neu
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