Hündin soll selbstbewusster werden

  • Zitat

    Du könntest ihr beibringen auf Befehl zu bellen, das schreckt doch schon viele Menschen ab. Alles andere würde ich lassen, freu dich doch das du so einen tollen, freundlichen Hund hast.

    (ein paar mehr Absätze wären hilfreich gewesen, das Ganze war ziemlich anstrengend zu lesen)

    Hier schließ ich mich uneingeschränkt an!
    Bellen auf Kommando beizubringen find ich gut. Meine Bellt z.B. ein paar mal "empört" wenn ich sage: "Kommen böse Männer?"
    Ich hab ihr das zwar nur zum Spaß beigebracht, könnte mir aber vorstellen, das sowas im Falle eines Falles echt gut abschreckt.

  • Eine ganz dumme Frage: Ist es nicht so, dass Hunde ohnehin merken, wenn etwas nicht richtig ist und dann anders reagieren?

    Also ich meine z.B. wenn man sich erschreckt oder Angst hat, dass der Hund dann im Zweifel eh verteidigt? (bzw. knurrt und fletscht)

    Oder ist das nur ein Märchen oder ein unerzogener Hund, der sowas macht?

  • Ich würde sagen das kommt auf den Hund an :???:

    Ich hätte auch nie von meinem Angsthasen gedacht das er nach vorne geht, als dann mal die Situation da war, habe ich mich mehr über den Hund erschreckt als über den komischen Typen im Gebüsch :lol:

  • Laß deinen Hund erwachsen werden und sei froh, dass sie nicht nach vorne geht. Heutzutage ist dann, wenn du Pech hast, der Hund schneller weggenommen, wie du gucken kannst.

    Und zur Selbstsicherheit: wenn du Schieß hast, dann mach Kampfsport oder ähnliches

  • Ich finde das hört sich an, als ob Du n prima Hund erwischt hast. Bindung scheint zu stimmen, sprich: es passiert etwas merkwürdiges/neues/unheimliches, dann wendet sie sich an Dich (Chef). Um das zu erreichen trainieren andere, mich eingeschlossen, lange und geduldig!

    War die kleine Maus schon läufig? Die wird ja erst erwachsen, warte mal noch so 6 - 12 Monate und Du hast was Du Dir wünscht, auch ohne "scharfmachen". Der Hund wird selbstbewusster und souveräner. OEBs sind doch meist ziemlich coole Säue (bitte als Kompliment verstehen ;) ). Sie wird dann schon auf Euch aufpassen, aber eben cool.

    Wenn der Hund mal zuschnappt, auch wenn es aus Versehen war hast Du in Hamburg ein massives Problem!!! Durch unsachgemäßes und unnötiges "scharfmachen" steigt nur das Risiko, das der Hund eben dochmal entscheidet zuzupacken, und dann hast Du das Problem!

  • Ich musste grad über die Aussage grinsen, dass man sich mit dem Hund nicht beweisen will, denn sonst hätte man sich einen Pitbull-Rüden geholt und keine Old English Bulldog-Hündin. In der Öffentlichkeit geben sich beide Rassen nicht viel. Der einzige Unterschied zwischen beiden Hunderassen: Die Auflagen beim Pit.

    Der Unterschied wird nicht einmal bei meinem Rüden gemacht, der gerne für ein Kampfhund gehalten wird (kräftig, muskolös, gedrungen, rechteckig (quadratisch haut ja nicht hin bei ihm)).

    Scharf machen eines Hundes finde ich in Laienhand saugefährlich, da auch schon "ein bisschen" scharf in bestimmten Situationen so nach hinten los gehen kann, dass man seines Lebens nicht mehr froh wird anschließend. Sei es das der geliebte Hund weg genommen und eventuell sogar eingeschläfert wird, der geliebte Hund unter Umständen ein Lebewesen so geschädigt hat, dass besagtes Lebewesen nicht mehr ohne Hilfe leben wird können.

    Ich würde es mir sehr stark überlegen, was du da tust. Es reicht das Pits und Staffs und Bullys und wie sie alle heißen auf der blöden Liste stehen. Es müssen nicht noch mehr Rassen drauf.

    Btw: Mein Rüde zeigt keinerlei Schärfe, hat aber in einer Situation schon deutlich gezeigt, dass er da ist. Die reagieren Instinktiv.

  • Zitat

    Eine ganz dumme Frage: Ist es nicht so, dass Hunde ohnehin merken, wenn etwas nicht richtig ist und dann anders reagieren?

    Also ich meine z.B. wenn man sich erschreckt oder Angst hat, dass der Hund dann im Zweifel eh verteidigt? (bzw. knurrt und fletscht)

    Oder ist das nur ein Märchen oder ein unerzogener Hund, der sowas macht?

    Mmh, ich kann jetzt nur von meinem Hovi sprechen, der hatte nen ordentlichen Wach-und Schutztrieb. Für ihn war es eine lange Zeitlang total schwer, zu entscheiden, wann ist es erwünscht wann nicht. Also habe ich konsequent versucht die Dinge für ihn zu regeln. Seinen Senf hat er trotzdem immer mit dazu gegeben. Ich glaub wenn ich ihn immer hätt gelassen, nee dann wäre das alles komplett nach hinten los gegangen.

    Vielleicht gibt es hunde, die das unterscheiden können, aber ich kenne das eher nicht so.

  • Zitat

    Kurz und schmerzlos:
    Meine Hündin hat mit der Vorbesitzerin in Hamburg gelebt. Da ein Labrador ja auch nicht umbedingt als abschreckend gilt, hat sie ihr Bellen auf Kommando beigebracht - und das Kommando ist 'Hilfe!'
    Das würde ich dir empfehlen - mehr aber auch nicht.

    Auch wenn dir jemand was tun sollte, darf dein Hund auf keinen Fall beissen - sonst kannst du richtige Schwierigkeiten bekommen. Lass deinen Hund so wie er ist, so ist es gut.

    Ein Old English Bulldog ist für nicht-Hunde-Kenner/Fans auch schon abschreckend genug, und wird oft mit einem Listenhund verwechselt. Wenn der nun auch noch bellt, wenn du um Hilfe rufst, dürfte das abschreckend genug sein.
    Und wenn das nichts hilft, dann hilft nichts, womit du keine Schwierigkeiten bekommen kannst.

    Genau das. ^

    Wenn Du gelassen und souverän bleibest, wird Dein Hund das irgendwann auch (wenn Du's nicht komplett verbockst mit falsch getimten Lob und Bestrafung, für den Hund unberechenbares Verhalten etc.)
    Meine Maus war super ängstlich und wird immer etwas handscheu bleiben (steckt in der Rasse ihrer Mutter) aber sie ist viiiiiel slebstbewußter geworden.
    Ich lass sie bei z.B. Zerrspielen auch mal gewinnen, bei ihrem besten Freund darf sie auch mal aufreiten ect. und diesen ganzen Dominanz Tratra von wegen Hund muss nach mir durch die Tür gehen, darf nicht auf's Sofa, soll nach mir essen etc. den gibt es bei uns eh nicht. Ich versuche nur, mich nicht von ihr zu sehr manipulieren zu lassen - das ist schwer genug :D

    Irgendwo hat 'Sockensucher' mal einen guten Beitrag geschrieben, was man machen kann, um einen allzu unterwürfigen Hund etwas aufzubauen und den ich blöderweise gerade nicht finde. Ihc weiss nur dass ab und zu mal Futter teilen dabei war und bei Auseinandersetzungen auch mal gewinnen lassen. Allerdings bedeutet ein unabhängigerer Hund auch, dass sie ab und an mal nicht macht, was Du willst.

    Wenn Kinder Deinen Hund ärgern machst Du ne klare Ansage - irgendwann macht sie das dann auch.
    Und falls nicht, dann sieht sie zumindest immer noch furchteinflößend aus :smile:

  • was ne überschrift schon..ich denke der thread wird sich erregtem andranges erfreuen (bin ja auch hier gelandet) :D

    ich würde dir davon ebenfalls abraten..meine vorschreiber haben dazu ja schon viel gesagt und anderweitige tips gegeben..und ganz besonders gut finde ich den tip mit dem kampfsport..um dich und deinen hund zu schützen,wenns wirklich mal bös kommen sollte..aber bürde das bitte nicht deinem hund auf!

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