2 Trainer 2 Meinungen (Aggressionen)
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Schade, dass der Ton hier so unfreundlich wird.
Wir haben ein ähnliches Problem. Kommenden Dienstag haben wir einen Termin bei einer Trainerin, die mir hier empfohlen wurde. Wens interessiert, ich werde dann hier davon berichten:
https://www.dogforum.de/bewacht-beschu…ns-t146818.htmlVielleicht erhalten ja wir die NunPlusUltra-Lösung.

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Hi,
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Das wäre schön wenns die gäbe. Ich habe ja nen Ex-Pöbler, der bei Hundebegegnungen
regelrecht hysterisch ausflippte. Ich habe allerdings auch eine Trainerin schauen lassen.
Im Freilauf hat er unkastrierte Rüden angegriffen und er hats ernst gemeint mit seinen
ganzen 5 kg. Lies sich auch nicht abbrechen. Das war echt heftig.
Aber man bekommt das in den Griff. Wir haben es jedenfalls geschafft. Er verhält sich
jetzt neutral bei Rüdenbegegnungen. Mögen wird er fremde Rüden nie, lebt aber mit einem
unkastrierten Rüden zusammen und die beiden sind dicke Freunde. -
ZitatAlles anzeigen
Huhu,
ich würde gerne mal eure Meinungen hören. Ich war bei 2 Trainern und habe Unterschiedliches gehört. Mein Kiro wurde kurz nach seinem Einzug bei mir sehr aggressiv gegenüber anderen Hunden.Der erste Trainer meinte ich soll mich anderen Hunden so weit nähern wie es möglich ist. Sobald er Aggressionen zeigt soll ich die Richtung ändern. Das mache ich nun seit ein paar Wochen. Im Park/Wald/Feld klappt das ganz gut. Ich gehe so weit wie möglich an andere Hunde ran, lenke ihn beim ersten Pöbeln ab und ändere die Richtung. Verhält er sich ruhig gibt es Leckerlies. Da arbeite ich auch immer mit der Schleppleine. Meist kann ich mich so ca. 20m an andere Hunde nähern.
Innerorts meide ich aber Hundebegegnungen, da ich dort keinen grossen Bogen um andere Hunde machen kann. Strassenseite wechseln reicht nicht aus, da ist der Abstand noch zu gering..Insgesamte sehe ich nun beim Spazierengehen keine Verbesserung. Es läuft eher dadurch entspannter ab, dass ich problematische Situationen meide.
Nun war ich bei einem anderen Trainer. Dieser meinte ich soll gerade Hundekontakt suchen und einfach locker und gelassen mit ihm an anderen Hunden vorbei gehen, ihn ignorieren und ihn einfach pöbeln lassen. Sprich: Ich soll so tun als wenn mich das alles nicht interessiert.
Was haltet ihr von den beiden unterschiedlichen Meinungen?
LG
ich denke, man muss euch beide (Hund und Halter) als Team zusammen sehen und erleben, sehen, wie du in welcher Situation wie reagierst.
Von beiden Trainern nur ein kleiner Teil:
mit dem Richtungswechsel kannste nix falsch machen. Aber der zweite Trainer hat natürlich auch recht; durchaus Hundekontakte an lockerer Leine zulassen.Wichtig ist, dass DU entspannt bleibst.!!!!! aber:
Pöbeln auf keinen Fall ignorieren :shock:, sondern maßregeln, aber BEVOR er anfängt zu pöbeln,
Hund gut beobachten. Wichtig ist, dass du die ANSÄT'ZE zum Pöbeln unterbindest. Das Timing sollte dir jemand zeigen. Am besten, du lernst, die Signale deines Hundes zu lesen: Wie ändern sich die Ohren, was passiert mit der Rute, wie ändern sich Lefzen, Augengröße, etc.Wenn dein Hund pöbelt, liegts in der Regel am Halter!!.
Allerdings kommen da wohl schon mehrere Faktoren zusammen, so dass sich die Pöbelei langsam beim Hund aufgebaut hat. Da müsste man gucken, was GENERElll in eurem Umgang schief läuft.Mein Rat: Such dir nen ganz neuen Trainer!!!

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du brauchst nen Trainer, der erkennt, welche Art von Aggression (Angst, Unsicherheit, Aufgeregtheit, Dominanz, territoriales Verhalten) dahintersteckt.
Deshalb greift auch nicht jede Methode. Das muss schon passen. Deshalb kann man das aus der Ferne nicht beurteieln. Und dazu muss man Hund und Halter zusammen erleben.Wahrscheinlich (nur meine Vermutung aus dem was und wie du schreibst), bist du zu unsicher und ängstlich im Umgang mit deinem Hund, besonders bei Hundebegnungen. Vll. auch einfach zu inkonsequent.
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Zitat
muecke:
Ich weiss nicht, wieso hier immer die Rede von Leinenpöbler ist. Mein Hund will auf andere Hunde los gehen und das tut er auch, wenn er die Möglichkeit dazu hat. Was das Ganze mit der Leine zu tun haben soll weiss ich nicht.
woher "weißt" du das denn, wenn du ihn gar nicht frei laufen lässt?
du schreibst, dass er aggressiv auf andere Hunde reagiert. ABer eben nur an der LEINE: Deshalb schreiben hier viele von "Leinenpöbelei". Und da ist IMMER der Hlater schuld, NICHT der Hund

Hast du ihn schon mal im umzäunten Gelände frei gelassen? Ggf. auch in der Hundeschule, unter Aufsicht? Hast du jemals sein Verhalten OHNE Leine beobachten können?
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Mein Rat: Such dir nen ganz neuen Trainer!!!
Aber die wären ja mehr als 20km weit weg
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Zitat
Aber die wären ja mehr als 20km weit weg
ich finde ja auch Bequemlichkeit wichtiger, als nen gut erzogenen Hund

:ironie:
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Wie ich ja gestern schon geschrieben habe, macht Lola weder an der Leine noch im Freilauf einen Unterschied bei Hundebegegnungen. Nachdem ich etliches durchprobiert habe, habe ich mir einen Trainer gesucht, der MICH bei Hundebegegnungen angeschaut hat und nicht meinen Hund. Denn Lola ist ein Hund, der geführt werden WILL und nicht SELBST entscheiden muss. Das hat mir der Trainer beigebracht. Fing schon mal damit an, dass ich Hund auf die abgewandte Seite des entgegenkommenden Hundes genommen habe, heißt zwischen den Hunden waren zwei Personen - ich und der andere HF. Das hat schon enorm viel gebracht. Parallel dazu habe ich mit Zeigen und Benennen angefangen. Auch im Freilauf - also Lola an der SL und der andere freilaufend. Mittlerweile geht Lola an lockerer Leine an freilaufenden Hunden vorbei, es gibt aber auch schon Situationen, da kann ich eine kontrollierte Begegnung OHNE Leine zulassen - sind zwar noch selten, kommen aber vor. Ich habe gelernt, dass ICH das Problem meines Hundes bin und nicht andere Hunde/Menschen. War ein langer Weg, dies zu erkennen und vor allem sich erst mal einzugestehen, aber mittlerweile sage ich: Ich hab's selbst verbockt, und das gebe ich unverblümt zu. Allein diese Erkenntnis hat schon viel bewegt.
Ich sage mir nicht mehr, Sch... da kommt ein Hund, sondern Super, da kommt ein Hund - Übungsmaterial. Das hat mir unendlich geholfen, ich bin wesentlich entspannter, clickere mein Terrortölchen bis zum Abwinken - hätte nie gedacht, das es so einfach sein kann.
Geh mal in Dich und schreib Dir mal auf, die Du reagierst, wenn euch Hunde entgegenkommen, egal ob im Freilauf oder online. Parallel dazu schreibst Du auf, wie Dein Hund reagiert, Du wirst feststellen, das er schon angemessen reagiert - auf Dich und Deine Reaktion und nicht auf das, was entgegenkommt.Wenn Lola könnte, wie sie wollte, würde sie sicher manchen Hund gerne schreddern, aber auch sie hat gelernt (jetzt endlich nach 6 langen Jahren), dass Frauchen die (meisten) Situationen durchaus für sie regelt. Selbst freilaufende TutNixe, die meinen mal Hallo sagen zu wollen - die sind ihr ja der totale Graus - kann sie mittlerweile mit meiner Hilfe ignorieren und einfach weitergehen. Oder, wenn's passt, ebenfalls freundlich Hallo sagen.
Den Tipp mit Maulkorb und SL habe ich damals auch bekommen, aber der Maulkorb hat bei Lola nur zusätzlichen Stress ausgelöst ...Und ja: Suche die Hundekontakte und laufe nicht vor ihnen weg, das bringt euch beiden nichts. Ich bin auch weggelaufen, das hat's nicht besser gemacht, eher schlimmer. Als mein Hund gemerkt hat, dass ich nicht umkehre/ausweiche etc. pp. und ich stattdessen per Clicker+Lecker dran vorbei, hat sie erst mal gestutzt: Huch was'n jetzt los?
Versuch's mal .... Viel Glück und berichte mal, wie's bei Euch weitergeht. Ich kann Dich ja so verstehen.
LG Marion
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Marioin, danke für deinen Beitrag, sehr einfühlsam geschrieben :2thumbs:
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bungee:
Er hat schon mit Leine andere Hunde angegriffen. Also gehe ich davon aus, dass er das ohne Leine genauso macht. Frei laufen kann er nur im Garten und in der Hundeschule. Natürlich kann ich nicht wissen, wie er sich ohne Leine verhalten würde. Aber um das herrauszufinden müsste ich ggf. 2 Hundeleben opfern. In abgelegenen Gebieten war ich schonmal ohne Leine unterwegs, aber da haut er erstens ab und zweitens stellt er bei Wild die Ohren auf Durchzug. - Vor einem Moment
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