Meine Sitterhunde können nicht alleine bleiben

  • Warum wartest du denn so lange, bis es eigentlich schon zu spät ist?
    Ich hätte ihn spätestens 15 min nachdem das Frauchen die Wohnung verlassen hat geholt.
    Das er jetzt auf 180 ist finde ich nicht ungewöhnlich, das Pinkeln wird eher aus Stress sein.

    Ist er denn überhaupt noch ansprechbar? Nimmt er was zum knabbern an? Das wirkt oft beruhigend.
    Versuch eher ihn abzulenken, sodass er es bei euch gut findet.

    Wie ist er bei euch, wenn das Frauchen dabei ist?

    LG und starke Nerven wünsche ich

  • Nur nebenbei: Du bringst dem Hund gerade erst Recht bei, dass es sich lohnt so viel Radau wie möglich zu machen. Denn dann kommt jemand und holt ihn aus der Wohnung. Gretchen hat ganz recht. Wenn er bellt, ist es schon zu spät.

    Mal eine Gegenfrage: Was genau machst du wenn er so aufdreht? Nimmst du das stillschweigend in Kauf? Schimpfst du? Hast du es mal mit Ablenkung versucht? Ochsenziemer, Rinderhautstücke damit er schön lange was zu kauen hat? Gefüllten Kong? Gut, das waren jetzt mehr als nur eine Gegenfrage. :D

  • Zitat

    Warum wartest du denn so lange, bis es eigentlich schon zu spät ist?
    Ich hätte ihn spätestens 15 min nachdem das Frauchen die Wohnung verlassen hat geholt.
    Das er jetzt auf 180 ist finde ich nicht ungewöhnlich, das Pinkeln wird eher aus Stress sein.

    Ist er denn überhaupt noch ansprechbar? Nimmt er was zum knabbern an? Das wirkt oft beruhigend.
    Versuch eher ihn abzulenken, sodass er es bei euch gut findet.

    Wie ist er bei euch, wenn das Frauchen dabei ist?

    LG und starke Nerven wünsche ich

    Wo steht, dass ich lang gewartet habe? Ich hab gehört, dass er bellt und bin SOFORT hoch und hab ihn geholt! Das war nicht mal 1 Minute, hat aber gereicht, dass sämtliche Türen aufgingen...

    Das Pinkeln hat er am 2. Tag gemacht, gestern nicht. Knabbern will er nichts, sogar Kochschinken lässt er liegen und der Kerl ist sonst echt verfressen. Wenn ich ihn dann anspreche und streichel, wedelt er mit dem Schwänzchen und findet es toll. Höre ich auf, fiepst er, kratzt an meinem Bein oder fängt an zu kläffen.

    Wenn Frauchen dabei ist, läuft er entspannt durch die Wohnung, guckt sich alles an, legt sich dann hin und schon ist es gut.

  • Ok, entschuldige, dann habe ich dich falsch verstanden.

    Wie ist denn der Rhytmus? Das Frauchen geht morgens Gassi und verläßt dann das Haus und du holst den Hund ein paar Minuten später? Dann kommt Frauchen und geht mittags Gassi und läßt ihn dann wieder in der Wohnung alleine und du holst ihn wieder? habe ich das so richtig zusammengereimt?

    Wichtig finde ich die Minuten, bevor das Frauchen geht. Wartet sie noch etwas in der Wohnung bevor sie geht? Oder nimmt sie den Hund, powert ihn Draußen aus und dann ab in die Wohnung?

    Ich kann nämlich auch nicht einfach so die Wohnung verlassen. Meine Große braucht immer min. 15-20 Minuten um wieder runter zu fahren und in Ruhe alleine bleiben zu können. Vielleicht ist das der Knackpunkt?

    LG

  • Es geht nicht darum dass du lange (oder eben nicht lange) gewartet hast. Es geht darum das der hund gebellt hat und prompt kam jemand. Das heißt für ihn es lohnt sich zu bellen.
    Du solltest ihn holen noch bevor er bellt. Wie lange war er denn alleine bevor es los ging?
    Diese Zeit würde ich Morgen einfach halbieren und ihn schon holen.

    Zu dem Verhalten bei dir weiß ich auch nicht so recht weiter. Ich würde wahrscheinlich probieren ihn so lange zu ignorieren bis er kurz pause macht zum Luft holen. Und dann streicheln. Irgendwann wieder aufhören und erst wieder Kontakt wenn er kurz ruhe gibt.

    Keine Ahnung, vielleicht klappts ja?!

  • Es geht nicht darum dass du lange (oder eben nicht lange) gewartet hast. Es geht darum das der hund gebellt hat und prompt kam jemand. Das heißt für ihn es lohnt sich zu bellen.
    Du solltest ihn holen noch bevor er bellt. Wie lange war er denn alleine bevor es los ging?
    Diese Zeit würde ich Morgen einfach halbieren und ihn schon holen.

    Zu dem Verhalten bei dir weiß ich auch nicht so recht weiter. Ich würde wahrscheinlich probieren ihn so lange zu ignorieren bis er kurz pause macht zum Luft holen. Und dann streicheln. Irgendwann wieder aufhören und erst wieder Kontakt wenn er kurz ruhe gibt.

    Keine Ahnung, vielleicht klappts ja?!

  • Zitat

    Nur nebenbei: Du bringst dem Hund gerade erst Recht bei, dass es sich lohnt so viel Radau wie möglich zu machen. Denn dann kommt jemand und holt ihn aus der Wohnung. Gretchen hat ganz recht. Wenn er bellt, ist es schon zu spät.

    Mal eine Gegenfrage: Was genau machst du wenn er so aufdreht? Nimmst du das stillschweigend in Kauf? Schimpfst du? Hast du es mal mit Ablenkung versucht? Ochsenziemer, Rinderhautstücke damit er schön lange was zu kauen hat? Gefüllten Kong? Gut, das waren jetzt mehr als nur eine Gegenfrage. :D

    Das dachte ich auch schon. Aber das war ja so nicht absehbar, immerhin hat es schon ein paar Mal geklappt, dass er wohl lieber allein in der Wohnung bleibt als bei mir.
    Wenn er fiepst, ignoriere ich das, wenn er bellt, sage ich streng Nein oder Aus, verwendet sein Frauchen beides, scheint er zu kennen, funktioniert kurz... Ablenken lässt er sich nicht, wie gesagt, sogar Kochschinken lässt er liegen.

    Hatte ihn ja gestern dann von der Tür weggenommen und ihm eine kuschelige Ecke bei mir in der Küche eingerichtet, aber das bringt gar nichts.
    Habe seinem Frauchen jetzt gesagt, sie soll, wenn sie zu Hause ist, immer wieder den Raum kurz verlassen, die Türe schließen, wieder den Raum betreten und den Hund ignorieren. Und das immer wieder und die Zeiten, die sie hinter der geschlossenen Tür verbringt, langsam steigern, aber immer so, dass er eben nicht bellt. Wenn er doch mal bellt, Zeit wieder verkürzen.
    Wenn ich das hier versuche, geht die Bellerei schon los, sobald ich nur aufstehe...

  • Zitat

    Ok, entschuldige, dann habe ich dich falsch verstanden.

    Wie ist denn der Rhytmus? Das Frauchen geht morgens Gassi und verläßt dann das Haus und du holst den Hund ein paar Minuten später? Dann kommt Frauchen und geht mittags Gassi und läßt ihn dann wieder in der Wohnung alleine und du holst ihn wieder? habe ich das so richtig zusammengereimt?

    Wichtig finde ich die Minuten, bevor das Frauchen geht. Wartet sie noch etwas in der Wohnung bevor sie geht? Oder nimmt sie den Hund, powert ihn Draußen aus und dann ab in die Wohnung?

    Ich kann nämlich auch nicht einfach so die Wohnung verlassen. Meine Große braucht immer min. 15-20 Minuten um wieder runter zu fahren und in Ruhe alleine bleiben zu können. Vielleicht ist das der Knackpunkt?

    LG

    Frauchen geht morgens Gassi und bringt mir entweder um 7:15 den Schlüssel oder den Hund, je nach dem, ob er ruhig ist, wenn sie geht oder nicht. Und dann bringt sie ihn mir nachmittags noch mal um 14:45 nach einer großen Gassirunde. Oder eben auch nur den Schlüssel. Hat jetzt ein paar Mal super geklappt, dass sie nur den Schlüssel brachte und Aiko war ruhig in der Wohnung.

    Gestern früh super, gestern Nachmittag war es dann so, dass sie mir den Schlüssel in die Hand drückte, das Treppenhaus verließ und ich nicht mal meine Haustür zu bekam, da kläffte er schon. Also schnell Schuhe an und hoch... Dürfte dann auch deine Frage beantworten SinaS, er war also nicht lang alleine und machte schon Theater. Dass ich ihn jetzt für´s Bellen belohnt habe, weiß ich. Wie gesagt, ich hatte noch nicht ganz den Schlüssel, da fing es schon an.

  • Wichtig bei meinen Fragen finde ich die Zeit, bevor das Frauchen die Wohnung verläßt. Wartet sie da erst einmal, bis der Hund zur Ruhe gekommen ist? Wie läuft das so allgemein ab? Läßt sie was zum Knabbern da? Etc..

  • Ich glaube ihr habt beide zu viel Angst das er bellen könnte und seid immer auf den Sprung. Das merkt der Hund sehr genau.

    Versuch doch mal es so zu machen das du die Türe erst öffnest wenn er ruhig ist?

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