Meine Sitterhunde können nicht alleine bleiben
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Wieder 1 Woche rum, ohne geringsten Erfolg. Hab das Fiepsen ignoriert, das Jaulen und Kläffen mit Klapperdose "bestraft"... Juckt ihn nicht.
Er nimmt nach wie vor nichts zu Fressen hier und es bessert sich NULL. Nun muss sein Frauchen statt 2x 1,5 Stunden auch noch 3x 1,5 Stunden arbeiten. Wir sind am Ende. Sie kommt nachher und will reden. Ich befürchte, endweder nehm ich ihn ganz oder er geht ins TH. Sein Frauchen geht jedenfalls so richtig auf dem Zahnfleisch. - Vor einem Moment
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Hi,
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Ich finde, ihr habt einfach ziemlich wenig Geduld. Bei allem Verständnis - es gibt keinen Trick, der von heute auf morgen besser wird. Schon gar nicht nach so langer Zeit und mit soviel negativer Anspannung im Raum.
Man muss sowas Wochen und monatelang üben. Faustregel: Der Hund hat über Jahre ein falsches Verhalten gelernt - genauso lange muss er jetzt das richtige lernen.Hat er in der Wohnung einen festen Platz? Mag er den? Wurde der Platz positiv aufgebaut? Kennt er das Kommando, auf seinen Platz z ugehen? wird er dann auch immer wieder freundlich aber konsequent auf seinen Platz befördert, statt hinterher zu tapern oder im Weg zu liegen? Kann er in einem anderen Zimmer kurz allein bleiben? Kennt und respektiert er Tabuzonen?
Wird er geistig beschäftigt, so dass er auch müde ist (nicht nur bewegt)? Bekommt er einen angemessenen Wechsel auf Aktivität und Ruhe?
Bekommt er Aufmerksamkeit auf SEINE Initiative oder auf Frauchens?
Wie ist die restliche Erziehung? Bindung? Ein Hund, der weiß, was von ihm erwartet wird, der weiß wo er hingehört, ist souveräner und wird das Alleinebleiben eher meistern als ein unsicherer Hund.Ich würde erst mal an all diesen Fragen arbeiten - und dann das Alleinesein nochmal angehen. Alles andere ist Symptombekämpfung und Stress für den Hund, was er ja deutlich zeigt.
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Oh und Klapperdose find ich komplett falsch. Der Hund ist doch sowieso schon unsicher.
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Hast du alles vorher gelesen Bylla? Hast du gelesen, wie sich der Kurze nach all der Zeit nun benimmt?
Dieser Hund ist nicht unsicher. Wenn ich vieles nicht weiß, aber dass er nicht unsicher ist, weiß ich genau. Im Gegenteil, der ist sich so sicher, dass sich alles nur um ihn zu drehen hat, dass er das lautstark einfordert. Siehe sein Verhalten im Stall. Wenn ich mich unterhalten will, geht er dazwischen. Das ist keine Unsicherheit, das ist rotzfrech.
Klapperdose war unsere letzte Idee, um das Bellen abzustellen. Irgendwie muss ich das doch ahnden, ich KANN den nicht bellen lassen. Sonst muss ich demnächst meinen eigenen Hund auch noch abgeben, weil die Hundehaltung hier im Haus dann verboten wird.
Ich habe das mit dem festen Platz probiert, habe auch geschaut, wo er gern liegt um ihm da dann sein Körbchen hinzustellen, aber der liegt ja nur vor der Tür und fiept und jault die Türe an. Wenn ich ihn woanders hinschicke bleibt er da nicht, wenn ich ihn da anleine wo er bleiben soll, macht er Theater, er bleibt nicht mal wenige Sekunden in einem anderen Raum, sobald er merkt, dass ich vorhabe, den Raum zu verlassen, bellt er wie verrückt los. Ich kann meinem Kind nicht mal helfen, auf Toilette zu gehen, sobald ich mich abwende, geht die Post ab.
Positiv bestärken klappt nicht, ich schicke ihn immer wieder in seinen Korb, lobe ihn, aber er steht sofort wieder auf. Ich hab das fast 1,5 Stunden lang probiert, 5 Tage die Woche, hab es mit Leckerlis probiert, nichts. Er nimmt bei mir in der Wohnung nichts. Weder Schinken noch sonst was.
Er will die Tür kontrollieren und wenn das nicht geht, geht er ab. Seit Wochen tritt keine Besserung ein, es wird immer noch schlimmer.
Und ganz ehrlich, wo soll ich Geduld hernehmen, wenn alles, was wir versuchen, trotz Hundetrainer, nur noch schlimmer wird??? Das Fiepsen juckt mich gar nicht, das kann ich ausblenden, aber das Janken und Kläffen geht nun mal nicht, warum hab ich nun schon mehrfach geschrieben.
Er muss auch erst mal nicht alleine bleiben können, er soll einfach nicht jaulen und bellen! -
Zitat
Hast du alles vorher gelesen Bylla? Hast du gelesen, wie sich der Kurze nach all der Zeit nun benimmt?
Dieser Hund ist nicht unsicher. Wenn ich vieles nicht weiß, aber dass er nicht unsicher ist, weiß ich genau. Im Gegenteil, der ist sich so sicher, dass sich alles nur um ihn zu drehen hat, dass er das lautstark einfordert. Siehe sein Verhalten im Stall. Wenn ich mich unterhalten will, geht er dazwischen. Das ist keine Unsicherheit, das ist rotzfrech.
Klapperdose war unsere letzte Idee, um das Bellen abzustellen. Irgendwie muss ich das doch ahnden, ich KANN den nicht bellen lassen. Sonst muss ich demnächst meinen eigenen Hund auch noch abgeben, weil die Hundehaltung hier im Haus dann verboten wird.
Ich habe das mit dem festen Platz probiert, habe auch geschaut, wo er gern liegt um ihm da dann sein Körbchen hinzustellen, aber der liegt ja nur vor der Tür und fiept und jault die Türe an. Wenn ich ihn woanders hinschicke bleibt er da nicht, wenn ich ihn da anleine wo er bleiben soll, macht er Theater, er bleibt nicht mal wenige Sekunden in einem anderen Raum, sobald er merkt, dass ich vorhabe, den Raum zu verlassen, bellt er wie verrückt los. Ich kann meinem Kind nicht mal helfen, auf Toilette zu gehen, sobald ich mich abwende, geht die Post ab.
Positiv bestärken klappt nicht, ich schicke ihn immer wieder in seinen Korb, lobe ihn, aber er steht sofort wieder auf. Ich hab das fast 1,5 Stunden lang probiert, 5 Tage die Woche, hab es mit Leckerlis probiert, nichts. Er nimmt bei mir in der Wohnung nichts. Weder Schinken noch sonst was.
Er will die Tür kontrollieren und wenn das nicht geht, geht er ab. Seit Wochen tritt keine Besserung ein, es wird immer noch schlimmer.
Und ganz ehrlich, wo soll ich Geduld hernehmen, wenn alles, was wir versuchen, trotz Hundetrainer, nur noch schlimmer wird??? Das Fiepsen juckt mich gar nicht, das kann ich ausblenden, aber das Janken und Kläffen geht nun mal nicht, warum hab ich nun schon mehrfach geschrieben.
Er muss auch erst mal nicht alleine bleiben können, er soll einfach nicht jaulen und bellen!Ja, ich habe alles vorher gelesen.
Etwas eine Woche lang was zu machen, ist GAR NICHTS. Mach seinen Platz positiv, gib ihm sein Futter da, und das mindestens für 6 Wochen. Da hat sich ein Verhalten total gefestigt, das geht nicht über Nacht weg. Und wenn man dann ständig alles mögliche macht, mal so, mal so, wird es für den Hund immer undurchschaubarer. Zumal auch noch eine Fremde mit ihm hantiert.
Und der Hund ist nicht unsicher? Er ist nicht ängstlich, ja - aber ist er souverän? Warum regt sich der Hund so auf, wenn er verlassen wird? Wenn er mit einer ungewohnten Situation konfrontiert wird? Bestimmt nicht, weil es ihm Spaß macht. Der Hund sagt euch: Ich weiß nicht was ich tun soll, ich verstehe nichts, ich vertraue euch nicht (dass ihr mich nicht alleinlasst, dass Frauchen wiederkommt) ich fühle mich nicht wohl, ich bin gestresst! Das ist Unsicherheit. Die Klapperdose wird nur noch eine Sache mehr sein, die er nicht versteht.
Bellen und Reinpinkeln sind ganz typische Anzeichen von Stress und Unsicherheit. Fiepsen auch - aber das wäre ja ok?? Wenn der Hund seinen Stress auf eine Art äussert, die leise ist, dann kann man es ja hinnehmen? Kann man nicht, denn es wird sich immer wieder steigern, solange es dem Hund nicht besser geht.Dass du das nicht lösen kannst, klar. Da müsste schon seine Bezugsperson mit ihm arbeiten.
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Ach so, das mit dem Futter auf dem Ruheplatz - bitte die Besitzerin, den Hund nicht zu füttern, bevor er zu dir kommt.
Selbst wenn er nicht frisst, ein Fastentag schadet nicht, und am nächsten Tag nimmt er sein Futter bestimmt an. -
Dann solltet ihr euch eine zweite Meinung einholen und einen anderen Tiertrainer bestellen. Wenn man 1000 Dinge in ein paar Wochen versucht kann es nicht klappen.
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Aiko fiepst seit klein auf, scheint das zu sein, was ich scherzhaft immer ADS nenne. Das macht er in gewohnter Umgebung auch, wenn Frauchen Besuch von der Tochter hat und ihn nicht beachtet. Das macht er auch, wenn Frauchen bei mir zum Kaffee trinken ist und ihn nicht beachtet.
Das mit dem nicht füttern haben wir schon durch, der rührt bei mir nichts an. Wir haben ja probiert, es ihm bei mir hier schmackhaft zu machen, indem ICH ihm sein Frühstück gebe oder er es sich bei mir "erarbeiten" kann. Macht er nicht. Er rührt hier nichts an.
Er macht das gleiche Theater übrigens auch, wenn ich in seiner Wohnung bin um dort auf ihn aufzupassen. Er kontrolliert sein Frauchen auf Schritt und Tritt. Es geht also nicht um das Alleine sein an sich, sondern darum, dass sein Frauchen es wagt, ihn nicht mitzunehmen. Er zeigt ähnliches Verhalten im Auto. Sie steigt aus und stellt sich neben die Beifahrertür, mit dem Rücken zu ihm und redet mit mir und er wettert los, ohne Unterlass.
Sein Frauchen übt mit ihm, dass er ihr nicht dauernd nachläuft, dass sie auch mal den Raum verlassen kann, sie zieht sich an, geht ohne ihn kurz raus, kommt wieder rein etc. Also dieses Rein-Raus-Spielchen macht sie jetzt seit Wochen, wenn sie daheim ist.
Mir geht es darum, dass er bei mir kein Theater macht. Mir ist mittlerweile fast wurscht, warum er es macht, ich brauch Hilfe, ihm das abzugewöhnen. Ich KANN dem Hund keine 3 Stunden den Bauch dauerkraulen (da ist er dann ruhig und kann auch tief und fest schlafen solange ich mich nicht bewege und die Hand auf ihm liegen lasse), damit er die Klappe hält. Ich KANN den Hund auch nicht 3 Stunden jeden Tag alle 5 Sekunden auf seinen Platz schicken.
Es ist so, entweder klappt es bei mir oder der Hund kommt weg, sein Frauchen hat kein Geld für einen richtigen Sitter (ich mach das gerade als reinen Freundschaftsdienst, weil ich beide so mag) und auch nicht für einen anderen Trainer... Das würde mir für Hund und Frauchen sehr Leid tun, ich mag die beiden voll und möchte helfen. Ich bin auch nicht sauer auf den Hund, aber so GEHT ES EINFACH NICHT und WARUM es nicht geht, hab ich nun auch oft genug geschrieben. Wenn der hier im Haus weiter so kläfft, wird die Hundehaltung verboten und dann müssen mal eben 4 Hunde weg bzw. 4 Parteien ausziehen. Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass ein professioneller Hundesitter über Wochen hinweg einen einzelnen Hund 2x 1,5 Stunden lang über mehrere Wochen hinweg alle 5 Sekunden wieder auf seinen Platz schickt. Jeder normale Mensch hat auch noch andere Dinge zu tun und ein richtiger Sitter ja zumeist auch noch mehrere Hunde, die er beaufsichtigen und bespaßen muss.
Zu Anfang konnte ich ihn ohne Weiteres mit in den Stall nehmen, da hat er sich benommen. Je länger er bei mir ist, um so schlimmer führt er sich bei Nichtbeachtung auf.
Ich hab auch überlegt, ob es helfen würde, wenn ich ihn komplett übernehme, da sein Frauchen ihn eh hergeben würde. Aber 2 Hunde und bald 2 Kinder bekomm ich nicht gestemmt, wenn er sich so aufführt. Und geholfen ist dann auch niemandem.@ Jogi
Wir haben nicht 1000 Dinge probiert, wir haben mit dem Trainer einen Weg besprochen, wie es gemacht werden soll und das haben wir versucht umzusetzen.Es sollte so aussehen, dass er bei Frauchen lernt alleine zu bleiben, indem sie das Rein-Raus-Spielchen macht bis zum Umfallen und ich mit ihm nichts weiter mache als aufzupassen. Außer dass ich ihm eben sein Frühstück hier gebe und einen Kong kaufe und er den hier lecker befüllt bekommt. Bei mir fing er dann eben an, immer mehr Krach zu machen und das habe ich auf unterschiedliche Art versucht zu unterbinden, eben weil er nicht bellen DARF. Also zum einen durch NEIN / AUS, aber ansonsten vor der Tür liegen lassen oder eben auf seinen Platz schicken bzw dort anbinden. Mehr hab ich nicht gemacht. Gut, heut früh hab ich dann noch die Klapperdose in den Flur geschmissen, weil er nicht aufhören wollte. Ich übe mit ihm nicht das Alleine bleiben. Er muss BEI MIR nicht alleine bleiben können, er darf nur nicht jaulen und bellen.
Seit 20.02. ist er jeden Tag bei mir. Dass er in der Zeit nicht alleine bleiben kann ist klar. Aber in der Zeit sollte es doch möglich sein, dass er sich bei mir halbwegs ruhig verhält?! -
*Doppelpost*
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Habt ihr eigentlich schonmal versucht, den Hund "einfach" so lange kläffen zu lassen, bis der von alleine aufhört? Und in dem Moment, wo er ruhig ist, bestätigen. Klar, das reicht nicht, wenns nur einmal passiert.
Also könntet Ihr z.B. die Nachbarn evtl. vorwarnen, nach Motto, das ist unser letzter Versuch, und dann ein paar Tage das so durchziehen, daß der Hund absolut keinen Erfolg mehr hat mit der Kläfferei?
Denn wenn das nur ab und an so klappt, wird Euch jedes Mal, wo Ihr aus Angst, ausziehen zu müssen, dem Hund beim Kläffen Aufmerksamkeit gebt, alles wieder kaputtgemacht. Weil der Hund seinen Erfolg erreicht hat. Á la "wenn ich nur lang genug kläffe, kommen sie schon". Und beim nächsten Mal hält er noch länger durch beim Kläffen.....
Daß der Hund Streß hat, ist mir klar, daher die Pinkelei. Aber angesichts der Tatsache, daß hier von nem Terrier die Rede ist, die ja recht hartnäckig und konsequent (!) sein können, und auch gerne, wenn unausgelastet, seeehr lästig, gehe ich davon aus, daß der Hund tatsächlich eher an Kontrollwut leidet, und in Streß gerät, sobald man sich seiner Kontrolle entzieht. Und wenn Du schreibst, daß Frauchen ne Rentnerin ist, unterstelle ich mal ganz pauschal (korrigier mich bitte, falls dem nicht so ist!), daß der Hund tatsächlich nicht sehr ausgelastet wird. Hast Du diesbezüglich schonmal nachgefragt, was der für Aufgaben kriegt? Denn nur rumrennen hilft nicht, auch stundenlang, der Kopf will auch beschäftigt werden - und dann kann der entspannen. Ich denke dabei daran, wie mein Bossi nach zwei ganz kurzen Anfängertrails nach getaner Arbeit nur noch ins Zimmer wankt, sein Körbchen in Beschlag nimmt und sich den restlichen Tag nimmer rührt..... So kriegt man sogar nen Terrier entspannt (durch konzentrierte Arbeit, egal, welche!) und müde, dann kann er auch mal ruhig liegenbleiben, weil die Energie zum Kläffen mit Sicherheit fehlen wird...
Vielleicht wäre sogar in dem Fall ein neues Zuhause für den Hund die beste Lösung, bei jemandem, der eine ständige Kontrolle durch Hinterherrennen und das Gekläffe von Anfang an konsequent nicht zuläßt oder eben das Gekläffe ignoriert, und zwar komplett, und der den Hund entsprechend auslasten kann. Denn in dieser Konstellation mit einem Frauchen, das das jahrelang geduldet hat bzw. durch betüddeln des Hundes (Kraulen stundenlang etc.) gefördert hat, das wird seeeehr schwer und langwierig werden...
Vor allem in der ersten Zeit, wenn sie ihr Verhalten umstellt, weil der Hund versuchen wird, den alten Zustand der Kontrolle wieder herzustellen (Stichwort Löschungstrotz....).
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