Meine Sitterhunde können nicht alleine bleiben
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Hallo ihr Lieben,
habe jetzt innerhalb kürzester Zeit 2 Sitterhunde meiner Nachbarn bekommen, die beide nicht alleine bleiben können. Und sehr an ihren Frauchen hängen. Sie randalieren bei mir nicht so, wie wenn sie ganz alleine wären, aber sie fiepsen bei mir trotzdem ständig und belagern die Tür (Zugluftstopper sind ja praktisch und als "Black & White" auch noch sehr dekorativ, aber naja...).
Aiko ist ein 9jähriger Westi, unkastrierter Rüde. Er fiept wenn er Aufmerksamkeit will und jankt dann auch mal, wenn er keine bekommt. Was kann ich da als Sitter machen? Ihm einen festen, ruhigen Platz zuweisen, das Fiepen ignorieren und lautes Janken unterbinden? Oder wie mach ich das am Besten?
Klasse - gerade sehe ich, dass er mir mitten auf meinen Bambusläufer eine riesen Pfütze gepieselt hat, obwohl er erst vor 10 min draußen war...
Edit: Die nächste Pfütze mitten im Flur... Auch von Aiko... Da steht heut Nachmittag TA und Blasencheck auf dem Programm!Ray ist ein 1jähriger kastrierter Rüde, der Aiko kennt und beide haben kein Problem miteinander, mit meiner Bibi eh nicht. Ray liegt ebenfalls fast nur vor der Tür und fiepst. Fiepen hab ich ignoriert, wenn er zwischendurch mal ruhig war, hab ich ihn beschmust und gestern Abend lag er dann schon bei mir unterm Küchentisch und war viel entspannter. Bei ihm wird das sicher schnell besser mit der Fiepserei bei mir. Besser alleine bleiben können...naja...
Beide sollen nur so lang bei mir bleiben, bis sie alleine bleiben können, da dauerbellende Hunde bei uns sofort zum Erlöschen der Halteerlaubnis führen...
Habt ihr Tipps für mich, wie ich die Frauchen der beiden unterstützen kann? Denn wenn sie immer bei mir sind, lernen sie es ja auch nicht, alleine zu bleiben.
Danke für eure Hilfe und liebe Grüße!
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Warum übt das Frauchen der beiden das nicht?
Halte ich nun für keine besonders gute Idee das bei dir zu üben, schließlich sollen sie es doch vor allem bei ihr können oder?LG
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Ginger ist ja momentan tagsüber auch bei einem sitter. Allerdings findet sie es im Gegensatz zu deinen beiden ganz toll da.
Wir üben auch Zuhause, nach der Arbeit wird die maus richtig bespasst und sobald sie auf ihrem platz liegt und ruhe ist gehen wir immer mal wieder raus.
Mal davon abgesehen das ich es gar nicht wollen würde das mein sitter mit ihr irgendwie übt. (wenn sich Fehler oder Probleme einschließen weiß ich das nur ich schuld sein kann. ;-))
Aber ich denke solange die beiden noch gar nicht bei dir angekommen sind, wäre es kontra produktiv jetzt das alleine bleiben zu üben auch. Du musst es erst mal schaffen das es nicht mehr ganz so schlimm ist das frauchen nicht da ist. Und ihnen zeigen wie toll und spannend es bei dir sein kann.
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Danke an euch!
Habe mich unverständlich ausgedrückt, die Hunde haben 2 verschiedene Frauchen...
Ich möchte den Hunden auch nicht beibringen, allein bleiben zu können, ich würde die Frauchen nur gern unterstützen, indem ich richtig reagiere, wenn die beiden bei mir fiepsen oder bellen.
Ray macht sich gut soweit, das wird, er wird wohl auch erst mal mehr Zeit bei mir verbringen, weil sein Frauchen entweder 8 Stunden am Stück arbeitet oder geteilt, also 2x 4 Stunden mit 2 Stunden Pause dazwischen.
Aiko kommt nur stundenweise, sein Frauchen ist nur 2x täglich 1 - 1,5 Stunden weg. Gestern ging es noch halbwegs, heute hat er viel gejankt / gebellt und mir 3 riesen Pfützen in den Flur gesetzt, obwohl er Gassi war. Sein Frauchen holte ihn gerade wieder ab und sagte, das mache er, wenn er alleine bleiben müsse, aus Stress. Jetzt weiß ich gerade echt nicht, wie ich bei ihm richtig reagiere. Aiko kennt mich schon länger, ich hab schon mal auf ihn aufgepasst und hatte ihn auch mit im Stall, da war nix, das hat toll geklappt.
Ist natürlich auch nicht Sinn und Zweck der Übung, wenn er bei MIR Krach macht und ICH dann die Hundehaltungsgenehmigung widerrufen bekomme... -
erstmal würde ich die Hunde von der Türe weg nehmen und ihnen andere Plätze zuweisen. Sie werden Stress haben und deshalb fiepen, dies ist nicht ungewöhnlich gerade für den älteren Hund.
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Ich würde die Hunde nicht an der Haustür entgegen nehmen. Am besten solltest du sie zu Hause abholen. Wenn das nicht geht, dann am besten bei dir um die Ecke treffen und mit dem Hund dann gemeinsam in deine Wohnung.
Meine Große hat mitlerweile keine Probleme mehr zu Freunden/Familie zu gehen. Aber es macht auch heute noch einen großen Unterschied für sie, ob sie abgeholt oder "zurückgelassen" wird. Bei zweiterem ist sie immernoch recht nervös, wohingegen sie bei ersterem total entspannt überall/bei jedem zu Hause sein kann.
LG
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Zitat
Ich würde die Hunde nicht an der Haustür entgegen nehmen. Am besten solltest du sie zu Hause abholen. Wenn das nicht geht, dann am besten bei dir um die Ecke treffen und mit dem Hund dann gemeinsam in deine Wohnung.
Meine Große hat mitlerweile keine Probleme mehr zu Freunden/Familie zu gehen. Aber es macht auch heute noch einen großen Unterschied für sie, ob sie abgeholt oder "zurückgelassen" wird. Bei zweiterem ist sie immernoch recht nervös, wohingegen sie bei ersterem total entspannt überall/bei jedem zu Hause sein kann.
LG
Das Abgeben ist eigentlich kein Problem, bei uns läuft es ganz entspannt ab. Allerdings muss auch das geübt werden.
Ältere und ganz junge Hunde werden meist erstmal nur ein paar Minuten abgegeben und dann wieder geholt.Das bringen und abholen wird anfangs nicht kommentiert. Ein freundliches guten morgen und das wars. Ab dem 2. oder 3. mal kommen meine Kunden rein und wir besprechen dann wie es läuft. Auch hier wird der Hund erst begrüßt wenn er ruhig ist. In dringenden fällen wird telefoniert.
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Das mit dem Abholen ist eine gute Idee, das werde ich probieren! Und andere Plätze bekommen sie auch. Wobei Ray eh jetzt bei mir unterm Küchentisch liegt...
Mal sehen, was Aiko nachher macht, meine Nachbarin ist jedenfalls gerade zu ihrer großen Runde mit ihm aufgebrochen und sicher eine gute Stunde unterwegs bis sie ihn dann her bringt...
Ich wurde jetzt gefragt, was ich dafür nehme. Ich bin kein Hundeprofi und ich mag den Leuten nicht das Geld aus der Tasche ziehen. Wenn es jetzt nur ein paar Tage wären, wäre mir das völlig wurscht, das würd ich als Nachbarschaftsgefälligkeit machen...
Aber kann mir jemand sagen, was noch als Aufwandsentschädigung gilt, was man so nehmen könnte (also so einen ungefähren Satz für die Betreuung von Montag bis Freitag für 8 Stunden) und ab wann ich das anmelden muss mit Haftpflichtversicherung etc.? Wenn ich da an Klein-Heaven und das Schneckenkorn denke... Okay, so was gibt es bei mir nicht, aber abgesichert sein sollen die Hunde und ich ja trotzdem, wenn das größere Ausmaße hier annehmen sollte... Und derzeit sieht es so aus als würde gerade Ray hier viel Zeit verbringen... -
Meine erste hundesitterin hat ein Euro pro stunde bekommen. Das war für uns beide sowas wie eine aufwandsentschädigung.
Meine jetzige Sitterin bekommt pauschal 150€ im Monat.Ich finde dafür das die Leute ihren Tag nach meinen Arbeitszeiten richten müssen, ist das angemessen.
Soweit ich weiß (und ich kenn mich nicht sonderlich gut aus), kann man monatlich 165€ dazu verdienen ohne es irgendwo anmelden zu müssen.
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So ihr Lieben, jetzt bin ich langsam echt am Ende...
Aiko macht mich irre. Die letzten Male blieb er oben in seiner Wohnung, ich hatte den Schlüssel um ihn zu holen, falls er laut wird. Kam aber nix, er war ruhig. Tja, heute Früh auch kein Problem und heut Mittag ging es los, dass er das Haus zusammen bellte. Also hab ich ihn zu mir geholt und hier geht es grad weiter. Er fiepst in einer Tour. Habe ihm in der Küche, da wo ich auch sitze, eine kuschelige Ecke eingerichtet und musste ihn da mit einer Hausleine fixieren, sonst klebt er nur bellend an der Tür.
Sobald ich nur kurz die Küche verlasse um meinem Kind beim Toilettengang oder ähnlichem zu helfen, kläfft er wieder lauthals los.
Jetzt fiepst er nur, was ich ignoriere. So geht das nicht. Ich kann mich nicht bewegen ohne dass er Theater macht... Und reinpinkeln tut er aus "Protest" wenn er nicht angebunden ist, ja auch.Ich denke, er hat nen Kontrollzwang oder so was. Meint ihr, ich soll das so machen, dass er erst mal in der Küche angebunden bleibt und ich mach das Spielchen mit dem immer rein und raus gehen und dabei die Tür immer hinter mir zu machen?
Bei dem drehte es sich die letzten Jahre immer nur um ihn, ein verwöhnter kleiner Prinz. Auch im Auto bleibt er übrigens nicht alleine, selbst wenn sein Frauchen aussteigt und in seiner Sichtweite direkt neben dem Auto steht, bellt und schreit er wie ein Irrer.
Ich weiß, dass es nicht meine Aufgabe ist, ihn zu erziehen, aber wenn das hier klappen soll, brauch ich echt Tipps und muss was machen. Sonst sucht der demnächst ein neues Zuhause, weil meine Nachbarin den so auch nicht behalten kann...
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