Brauche professionelle Hilfe

  • Bringt es hier überhaupt noch was zu schreiben?

    Den besten Tipp hast du ganz zu Anfang bekommen. Such dir einen Trainer. Du brauchst keinen Hundespsychologen, sondern jemand der dir und deiner Familie den Umgang mit dem Hund beibringt.

    Kommt dieser Tipp eigentlich bei dir an? Oder ist dir das zu unbequem und zuviel Arbeit.

    Wenn dem so sein sollte, dann kommt hier ein weiterer Tipp. Gib ihn ab und zwar schnellstmöglich, dass er noch eine Chance auf ein tolles Leben hat.

  • Das klingt für mich auch ganz stark nach Unsicherheit.

    Nicht böse gemeint, aber aus deinem Text lässt sich erschließen, dass nicht wirklich viel Fachwissen über angemessene morderne Hundeerziehung vorhanden ist. Dieses Alpha- und Dominanzgetue ist allerletzter Blödsinn, mehr dazu kannst hier im Forum nachlesen.

    Zitat

    Überforderung glaube ich weniger, da er erst anfing uns anzuknurren, nachdem ich von ihm Gehorsam gefordert habe.

    Das ist doch kein Grund, der gegen Überforderung spricht, im Gegenteil. Das sagt doch alles. Er hat keine Ahnung, was du von ihm möchtest, und weiß sich eben nicht anders zu helfen.

    Ich rate dir auch ganz dringend dazu, einen wirklich kompetenten Trainer zu Rate zu ziehen, der nicht nur dem Hund hilft, sondern in erster Linie dich ein wenig aufklärt.

  • Zitat

    Die Wasserpistole habe ich eingesetzt, da ich ein Besipiel bei Martin Rütters sah, er hat das auch gemacht.

    Das ist genau das Problem mit solchen Sendungen, jeder meint es auch einsetzen zu müssen, nur weil der Rütter es auch macht. :/

  • Zitat

    Er ist ein Mischling mit Labrador, Appenzeller und Jack Russel. Ich wußte schon, dass Jack Russel stur sein können, habe die Familie gefragt, nach wem er so nachschlägt und sie meinten, dass er vom Aussehen und von seiner Art einem Labbi nachkommt.

    Ich muss ganz klar sagen, dass meine Kinder sich in das Aussehen des Hundes verliebt haben. Das war der Grund. Wahrscheinlich wie für viele ein zu unüberlegter. Da ich aber keine Hundeanfängerin war, stellte ich mich gerne auch einem größeren Hund. Ich sah da keine Ängste oder Probleme meinerseits.

    lg
    Uli

    Du weißt schon, dass Labrador Retriever Jagdhunde sind?

    Und häufig neigen sie in Mischung mit anderen Hunderassen zu überdrehtem Verhalten. Sie müssen viel Ruhe lernen und lernen sich unter Kontrolle zu halten.

    Deren scheinbar aufmüpfiges Verhalten ist in der Regel Überforderung, mit Dominanz hat das nichts zu tun.

    Du brauchst einen Trainer, der zunächst Euer ganzes Leben ausfragt: Tagesablauf, Ernährung, Gesundheit, Auslastung etc...

    Viele Grüße
    Corinna

  • Das klingt ganz einleuchtend, dass ich unsicher war, denn als er so mit 4-5 Monaten anfing zu ziehen, nicht gehorchen, abhauen, wenn ein anderer Hund in Sichtweite war ( auch wenn es ca. 300 Meter waren) war er weg, kam nicht mehr zurück, da fing ich an unsicher zu werden. Er zog mich weg, da er kräftemäßig mir überlegen ist.
    Dann habe ich mir Ratschläge geholt (von einer Bekannten, sie hat 5 Hunde, trainiert 4 x die Woche und kennt sich schon aus). Sie gab mir die Tipps, u.a. auch mit dem Futter. Seitdem läuft er besser an der Leine, zunehmend sogar sehr gut. Eigentlich habe ich erst seit einem 1/2 Jahr Erfolge erzielt. Davor war er mir total überlegen und ich hilflos.

    Wir gehen morgens, mittags und Abends je eine 1/2 Std. raus, spätnachmittags so 45 Minuten, manchmal auch ne Stunde und da wird mit dem Ball gespielt. Ich sag immer: die Spielstunde zum Auspowern. Er ist sehr athletisch gebaut (nach Jack Russell) und er ist gerne in Bewegung. Das Ball spielen liebt er total.

    Lg
    Uli

  • Zitat

    Wir gehen morgens, mittags und Abends je eine 1/2 Std. raus, spätnachmittags so 45 Minuten, manchmal auch ne Stunde und da wird mit dem Ball gespielt. Ich sag immer: die Spielstunde zum Auspowern. Er ist sehr athletisch gebaut (nach Jack Russell) und er ist gerne in Bewegung. Das Ball spielen liebt er total.

    Lg
    Uli

    Ballspielen ist keine Beschäftigung für einen Hund, der Probleme mit seiner Selbstbeherrschung hat. Das Rumgerase hat nichts mit Auslastung zu tun, sondern führt dazu, dass der Hund tagelang auf einem hohen Erregungslevel läuft. Das wiederrum erschwert es ihm sich selbst zu beherrschen. Ein Teufelskreis.

    Mit aufgedrehten Hunden würde ich nicht mehr als zwei Spaziergänge (Beinchen heben nicht eingerechnet) machen. Einen kleinen von einer halben Stunde, einen großen von nicht mehr als einer Stunde.

    Labbis sind auch bekannt dafür häufig auf bestimmte Futterbestandteile mit Hektik und Nervosität zu reagieren. Da sollte man auch mal einen Blick drauf werfen.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Zitat

    Das klingt ganz einleuchtend, dass ich unsicher war, denn als er so mit 4-5 Monaten anfing zu ziehen, nicht gehorchen, abhauen, wenn ein anderer Hund in Sichtweite war ( auch wenn es ca. 300 Meter waren) war er weg, kam nicht mehr zurück, da fing ich an unsicher zu werden. Er zog mich weg, da er kräftemäßig mir überlegen ist.
    Dann habe ich mir Ratschläge geholt (von einer Bekannten, sie hat 5 Hunde, trainiert 4 x die Woche und kennt sich schon aus). Sie gab mir die Tipps, u.a. auch mit dem Futter. Seitdem läuft er besser an der Leine, zunehmend sogar sehr gut. Eigentlich habe ich erst seit einem 1/2 Jahr Erfolge erzielt. Davor war er mir total überlegen und ich hilflos.

    Wir gehen morgens, mittags und Abends je eine 1/2 Std. raus, spätnachmittags so 45 Minuten, manchmal auch ne Stunde und da wird mit dem Ball gespielt. Ich sag immer: die Spielstunde zum Auspowern. Er ist sehr athletisch gebaut (nach Jack Russell) und er ist gerne in Bewegung. Das Ball spielen liebt er total.

    Lg
    Uli

    Soll ich raten? Deine Freundin ist im Schäferhundverein????

    Lies mal ein wenig in den Thread "Bitte nicht zum Balljunkie erziehen".....

  • Überforderung ist der wahrscheinlich bessere Ausdruck statt Dominanz, Jaa.
    Ich habe schon oft gesagt, jetzt fühlt er sich überfordert. Sehr oft dachte ich, jetzt weiß er nicht, was er davon halten soll oder tun soll. Aber wie kann das sein, dass wenn man ihn streicheln will, dass er überfordert ist? Dass wenn wir spielen, er überfordert ist? Dass wenn er frisst überfordert ist? Es ist ja nur in diesen Situationen!
    Wir schlagen nicht, noch stauchen oder ähnliches. Meine Kinder sind mit Hunden aufgewachsen und schon in einem Alter, bei dem sie genau wissen, wie sie mit Tieren umzugehen haben. Sie leiden auch darunter, dass wir mit ihm nicht nicht so recht schmußen können.
    Höre ich da jetzt eine "rassespezifische" Überforderung? Spricht die Kreuzung für die "Unsicherheit" ? GEntechnisch? Oder bin ich nun schon zu müde, dass ich nicht mehr alles aufnehmen kann?


    Vielleicht ist es besser, wenn ich morgen nochmals ins Forum gehe, wenn ich nicht mehr so müde bin.

    lg
    Uli

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