Brauche professionelle Hilfe
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hundfueruli -
8. Februar 2012 um 21:43
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Zitat
Allerding hatte ich zuvor einen Westi und einen Pudel, die waren ganz lieb - eben Schoßhunde:-)
War mit ihnen auch stets in der Hundeschule.Aber mit ihm bin ich echt überfordert.
lg
UliWar die Wahl einen Jagdhundmix zu sich zu nehmen, bewusst? Oder eher Zufall?
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8. Februar 2012 um 22:13
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Brauche professionelle Hilfe - Vor einem Moment
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Zitat
Bitte schreibe mir weiter. Was kann ich tun?
lg
uliIch weiß, dass du das nicht gerne hörst, aber wie meine Vorschreiberinner bin ich auch der Meinung dass du ohne einen Trainer nicht weiterkommen wirst. Damit ist jetzt kein Trainer in einer Hundeschule gemeint, sondern ein Trainer der zu dir nach Hause kommt.
Ihr habt ein riesen Problem und der Hund ist der Letzte der für dieses Problem was kann. Daran seid ihr schuld. Aber der Hund muß es letzten Endes ausbaden. Nämlich dann wenn er tatsächlich jemanden aus deiner Familie gebissen hat und deswegen eingeschläfert wird.
Der Hund ist vermutlich auch nicht psyschich gestört, sondern weiß nicht wo seine Stellung in eurer Familie ist. Er ist verunsichert und weiß nicht was er tun soll.
Du sagst dein Hund ist ein Alphatier. Woher beziehst du diese Info?
Natürlich können auch gesundheitliche Probleme dahinterstecken. Wurde er im Dezember nur kastriert oder auch sonst gecheckt?
Hast du ihn kastrieren lassen, damit er sich nicht vermehren kann? Oder nur weil er eben das unerwünschte Verhalten zeigt? -
Ich dachte auch schon an eine Hundepsychologin, habe auch schon gegoogelt. Fand zwei, die sich ganz gut angehört habe. Von einer Nachbarin, die ebenfalls riesen Probleme mit ihrem Jack Russell hat, war bei einem davon. Sie hat mir abgeraten, da dieser die Hunde schlägt.
Mit der anderen werde ich mal Kontakt aufnehmen, sie hat Kurse bei Hans Schlegel besucht.Vielleicht ist das der richtige Weg.
Überforderung glaube ich weniger, da er erst anfing uns anzuknurren, nachdem ich von ihm Gehorsam gefordert habe. Also ihm seine Freiheit eingeschränkt habe. Davor hat er gemacht, was er wollte, da habe ich nichts hinbekommen. Nun habe ich durch das "Bestechen von Futter" ihn eingeschränkt und ich meine, dass er dadurch angefangen hat, uns anzuknurren.
Die Kastration erfolgte aufgrund seines Beissens in die Hoden. Der TA hat aber gesagt, dass es nicht unbedingt zu dem gewünschten Verhalten führen kann, sprich ob er dadurch mit dem Beissen aufhört.
Übrigens sagt mein TA auch, dass er ein Alphatier wäre. Die Anzeichen sind deutlich, er will immer bestimmen, wir interessieren ihn außerhalb nicht, das Bellen an der Tür oder auch außerhalb, er gibt nicht nach, jedesmal wenn ich aus sage, setzt er noch einen drauf.LG
Uli -
Puh...
1. Trainer !!! jemand der kompetent ist und sich euren Umgang vor Ort anschaut.
...das was du schreibst klingt alles irgenwie halbherzig...da steckt kein System
dahinter und alles wirkt extrem unsicher und zwar von allen Beteiligten.ZitatIch habe das Gefühl, je mehr ich mit ihm arbeite und er sich unterordnen muss, um so mehr hat er "psychische" Probleme damit und kommt mit der Situation nicht zurecht, dass er kein Boss sein soll. Kann dies zu dem gesteigerten Verhalten kommen?
Der Hund weiss sich einfach nicht zu helfen und das erzeugt Stress und vor allem Unsicherheit.
Alle Aktionen des Hundes lassen darauf schließen. Auch das selbstversetzende Verhalten als Über-
sprungshandlung weisst darauf hin.Bitte lass die Wasserpistole ! solche Aktionen machen den Menschen in den Augen des Hundes nur noch
unberechenbarer. Ein Hund kann eben nur Anweisungen befolgen die er auch kennt, befolgen und
entsprechend beigebracht bekommt.Augenscheinlich lenkst du deinen Hund mit Futter um ohne ihn dabei zu erziehen und Bindung auf-
zubauen... aber genau darauf basiert unsere soziale Bindung.Kaspar machen ist die eine Seite... aber souverän eine andere

Susanne
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Er ist ein Mischling mit Labrador, Appenzeller und Jack Russel. Ich wußte schon, dass Jack Russel stur sein können, habe die Familie gefragt, nach wem er so nachschlägt und sie meinten, dass er vom Aussehen und von seiner Art einem Labbi nachkommt.
Ich muss ganz klar sagen, dass meine Kinder sich in das Aussehen des Hundes verliebt haben. Das war der Grund. Wahrscheinlich wie für viele ein zu unüberlegter. Da ich aber keine Hundeanfängerin war, stellte ich mich gerne auch einem größeren Hund. Ich sah da keine Ängste oder Probleme meinerseits.
lg
Uli -
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Ein Tierarzt ist aber kein Verhaltsspezialist und kein Therapeut.
Und dass sich euer Hund nicht euch euch orientiert, wird wahrscheinlich eher an euch liegen. Wie du sagst, mit Futter klappts ja auch - ohne seid ihr wohl nicht interessant genug. Zumal ich immer noch denke, dass bei euch in der Beziehung zum Hund einiges nicht stimmt.
Was macht ihr denn so mit ihm? Wie wird er ausgelastet? -
Für mich klingt das schlicht und ergreifend nach Stress. Dein Hund versteht Deine Beweggründe nicht und übernimmt also selbst die Rolle des "Anführers", weil er glaubt, kein anderer kann das für ihn tun.
Ich hatte das mit meinem Hund auch, ich war so motiviert als Ersthundehalter, dass ich gar nicht in der Lage war zu sehen, wie sehr ich meinen Hund mit den ganzen Trainingseinheiten überfordert habe. Ich war Drill-Seargant, aber kein Frauchen, dem man "vertrauen" konnte, denn ich hab mir vor bestimmten Situationen echt in die Hose
gemacht, weil ich schlicht überfordert war mit meinem Muskelpaket.
Das Ergebnis? Ein Hund der nicht hörte, alles und jeden stellte und auch mir gegenüber Zähne zeigte und versuchte zu schnappen, zu dominieren, einzugrenzen und und und.....
Nimm bitte sofort den Druck raus. Allein der Satz meinen vorherigen Hunde waren aber ganz lieb und ganz anders
sorgt bei mir für Gänsehaut. Vielleicht ist er auch ganz lieb, aber Du hast den Schlüssel dazu einfach noch nicht gefunden? Nimm den Trainings- und Übungsstress raus, suche Dir einen Trainer und nimm Dir einfach mal die
Zeit Deinen Hund anders zu sehen- also nicht in Bezug auf Training und Gehorsam, sondern wie ist er, was magst Du an ihm, was macht ihn besonders im Gegensatz zu den anderen "lieben" Hunden?
Ich bin sicher ihr bekommt das hin, ich drücke die Daumen
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Zitat
Mit der anderen werde ich mal Kontakt aufnehmen, sie hat Kurse bei Hans Schlegel besucht.
Das ist auch keine gute Idee, gib mal Hans Schlegel in die Dogforum Suche ein, ich denke da wirst du einiges an Infos bekommen, warum ich davon abrate. :|
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ZitatAlles anzeigen
hallo miteinander,
mein Labradormischling (gerade 2 Jahre alt geworden) macht mir große Sorgen, ob er psychisch gestört ist.
Sein Verhalten:
- beim Fressen "beißt" (also nicht wirklich) er sich in die Gegend der Hoden. Seit Dezember sind diese aber ab, aus dem besagten Grund. Dieses Verhalten tritt auf, wenn er das Futter aus dem Napf bekommt, aus der Hand beißt er sich nicht.
- wenn wir ihn streicheln "beißt" er sich auch in die Gegend oder er knurrt uns an.
1x hat er die Zähne gefletscht
1x hat er schnappen wollen, aber nicht wirklich getroffen (denke dass er auch nicht treffen wollte???)
- wenn wir mit ihm in der Wohnung spielen, dann beißt er sich auch hinten rein (draußen in der Natur nicht)
- er ist ein Alpha-Tier, ordnet sich ungern unter, oder auch gar nicht. Eigentlich nur wenn ich ihn mit Futter "besteche", sprich es gibt nur Trockenfutter, wenn er Befehle ausführt und folgt. Dann folgt er. Bekommt er Futter in der Schüssel, ist "ER" der Boss und odnet sich nicht unter.
- wenn er an der Tür bellt, kann ich zig Mal aus sagen, er hat immer das letzte Wort. Nur wenn ich mit der Wasserpistole komme, dann ist er ruhig. Also auf mein Kommando hört er nicht auf
-die Leinenführigkeit ist nur gegeben, wenn ich wieder mit Futter arbeite, wenn nicht, dann interessiere ich ihn nicht.
- bis vor einem 1/2 Jahr war ich beim Spaziergang Luft für ihn, er zog an der Leine, er folgte nicht, wenn ich ihn frei ließ. Somit war er ständig nur an der Leine.
- Seit einem halben Jahr kann ich ihn frei lassen, da ich ihm nur noch das Futter über meine Hand gebe und überwiegend nur beim Gassigehen. Zuhause bekommt er auch nur für ausgführte Befehle Futter aus der Hand.
- Sobald er einen anderen Hund sieht ist er weg und ich bin ihm egal, es hat lange gebraucht, bis er wieder zurück kam. Das funktioniert auch er seit einem 1/2 Jahr. Wenn wir mit dem Ball im Freien spielen, interessieren ihn andere Hund kaum.Sein Dominanzverhalten kann ich also nur über Futter steuern. So ganz in den Griff bekomme ich es aber nie.
Was mir große Sorgen macht, dass er uns anknurrt beim Streicheln und Spielen. DAs ist eine Steigerung, die ich beängstigend sehe. "Noch" fletscht er die Zähne und beißt nicht zu, aber wann kommt das "Zubeißen"?
Ich habe das Gefühl, je mehr ich mit ihm arbeite und er sich unterordnen muss, um so mehr hat er "psychische" Probleme damit und kommt mit der Situation nicht zurecht, dass er kein Boss sein soll. Kann dies zu dem gesteigerten Verhalten kommen?
WEr kann mit durch Erfahrungen Ratschläge geben?
Da ich zwei Kinder habe (11 und 18) ist es mir sehr wichtig, wie ich mich verhalten kann, denn die Gesundheit meiner Kinder sind mir wichtig(er).
lg
hundfueruli@uli
sei nicht böse, das was Du schreibst, klingt nach wirklich komplexer Baustelle. Es hilft Dir nichts, wenn wir Dir erklären wie Du einen Ziegel austauschst, wenn die ganze Hütte baufällig ist.Deshalb, wende Dich bitte an einen guten Trainer
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Um mal ungefähr zu verdeutlichen, was ich meine, hab ich Dir die für mich auffälligen Textstellen fett markiert <-----> Baustelle...Es läuft nicht eine Sache schief, sondern ne ganze Menge. Trotzdem kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken, keine Sorge. Es werden sich einige, nein viele, Dinge ändern müssen.....
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WEnn ich mit dem Futter arbeite, bekommt er immer ein dickes Lob, wenn er etwas richtig gemacht hat. 1. das Futter und 2. meine verbale Rückmeldung, indem ich meine Stimme hoch ansetze und mit "fein" sehr lobe.
Die Wasserpistole habe ich eingesetzt, da ich ein Besipiel bei Martin Rütters sah, er hat das auch gemacht. Ich habe die auch nur anfangs eingesetzt, denn man hat sie ja nicht immer gleich griffbereit. Somit habe ich auch gemerkt, dass sich dies nicht auf Dauer umsetzen lässt.
Aber ich verwende nur Kommandos, die ich jahrelang in der Hundeschule kennengelernt habe. Ich wechsle sie auch nicht. Stets die gleichen Kommandos und Handzeichen. Ich denke schon, dass er versteht, was ich nun von ihm will.
Ich arbeite ja nicht spontan mit Handzeichen oder Kommandos. Er kennt alle und kann sie auch umsetzen. WElche Unsicherheit gibt ihm das? Ich weiß nicht so genau, wie du das gemeint hast. Bitte kläre mich auf, ich möchte gerne dazu lernen.lg
Uli - Vor einem Moment
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