Brauche professionelle Hilfe
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hundfueruli -
8. Februar 2012 um 21:43
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Nein, sie ist nicht im Schäferhundverein. Wo genau weiß ich jetzt nicht, da sie in Österreich wohnt. Aber keine Schäferhunde. Sie läuft mit 3 von ihren 5 Hunden Aggility und hat selbst auch keine Schäferhunde.
lg
Uli -
8. Februar 2012 um 22:55
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Brauche professionelle Hilfe - Vor einem Moment
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ZitatAlles anzeigen
Das klingt ganz einleuchtend, dass ich unsicher war, denn als er so mit 4-5 Monaten anfing zu ziehen, nicht gehorchen, abhauen, wenn ein anderer Hund in Sichtweite war ( auch wenn es ca. 300 Meter waren) war er weg, kam nicht mehr zurück, da fing ich an unsicher zu werden. Er zog mich weg, da er kräftemäßig mir überlegen ist.
Das ist mein Hund mir gegenüber auch (er 20 Kilo ich 45 Kilo) aber das spielt keine Rolle, wenn der Hund weiss
wer die die Ansagen macht. Inzwischen ist er mir vielleicht von der Muskelmasse her überlegen,
bei allem anderen aber nicht.
Dann habe ich mir Ratschläge geholt (von einer Bekannten, sie hat 5 Hunde, trainiert 4 x die Woche und kennt sich schon aus). Sie gab mir die Tipps, u.a. auch mit dem Futter. Seitdem läuft er besser an der Leine, zunehmend sogar sehr gut. Eigentlich habe ich erst seit einem 1/2 Jahr Erfolge erzielt. Davor war er mir total überlegen und ich hilflos.Letztendlich bist Du immer noch hilflos, denn Dein Hund hört nicht auf dich, der ist geil aufs Futter.
Da muss was in Deiner denkweise passieren! Woher kommt das denn? Hast Du irgendwie angst vor ihm?
Ist er Dir unheimlich, weil er so anders ist als deine anderen Hunde? Dir ist schon klar, das er das riechen kann und hemmungslos ausnutzen wird bzw. schon tut?Wir gehen morgens, mittags und Abends je eine 1/2 Std. raus, spätnachmittags so 45 Minuten, manchmal auch ne Stunde und da wird mit dem Ball gespielt. Ich sag immer: die Spielstunde zum Auspowern. Er ist sehr athletisch gebaut (nach Jack Russell) und er ist gerne in Bewegung. Das Ball spielen liebt er total.
Kein Ball bitte! Du kannst den Ball einsetzen, wenn er ruhiger geworden ist als super-duper-belohnungswerkzeug!
Mein Hund würde sterben für seinen Ball also habe ich ihn immer schön geworfen ich Depp.
Und ihn so schön aufgedreht. Der Ball geht für vier Wochen in eine Kiste- aus den Augen aus dem Sinn.
Dann in die Jackentasche beim Gassi aber er wird nicht benutzt. Wenn er dann hört und kommt- hurra, der
Ball fliegt exakt einmal! Ball wieder in die Tasche für ein paar Tage. Auspowern kann man den Hund auch mit Suchspielen, verstecken, zum rennen animieren, Unterordnung u.ä. da machts die Mischung und nicht nur ein Ball. Als das wird dir aber den Trainer nicht ersparen!Lg
Uli -
OK, nur noch schnell, bevor Du ins Bett gehst....
Denk mal drüber nach, was Ihr seid, Dein Hund und Du:
Seid Ihr ein Team und arbeitet miteinander oder zwei Individuen, die gegeneinander arbeiten?
Glaubst Du wirklich, Dein Hund ist ein dominanter A***lochhund, der die Weltherrschaft an sich reißen möchte?
Hast Du Dir überlegt, dass Rütter bei seiner Wasserpistolenaktion die Persönlichkeit des Hundes mit einfließen ließ?
Wenn Du Deine Ruhe willst und jemand tatscht an Dir rum, gefällt Dir das - wie würdest Du wohl als Hund Deinen Unwillen äußern?
Wie genau würdest Du die psychischen Probleme Deines Hundes definieren - das was er Dir gegenüber zeigt, ist nur das Ergebnis: Verhaltensauffälligkeiten?
Glaub das wars für heute, meld Dich morgen nur nochmal....schlaf gut
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Hallo,
zum weiteren Vorgehen: Trainer.... wurde ja schon alles gesagt und da schließe ich mich absolut an.
Allerdings finde ich es schon sehr merkwürdig wenn ein Hund versucht sich beim Fressen in die Hoden zu beissen.Vielleicht hat der Hund Stress, das kann gut sein, aber ich würde auch die gesundheitliche Seite nicht außer Acht lassen.
Vielleicht hat der Hund Schmerzen?
Was wurde denn bisher untersucht?
Könnte auch sein, dass er deshalb knurrt wenn ihr ihn anfasst weil er gesundheitlich nicht auf dem Damm ist.Ich würde die gesundheitliche Seite auch nicht außer Acht lassen. Es bringt ja auch nichts wenn an einem Verhalten, welches gesundheitlich bedingt ist mit erziehungstechnischen Maßnahmen rumgedoktert wird. Das kann nicht gut gehen und das würde Dir auch ein guter Trainer sagen.
Bis ein Trainer oder eine Trainerin bei Euch ist, würde ich den Hund nur noch streicheln wenn ihr ihn zu euch ruft.
Auf keinen Fall wenn er irgendwo liegt oder ihr auf ihn zugeht.Des Weiteren würde ich ihn auch nicht mehr sein Futter erarbeiten lassen, sondern ihn nur aus der Hand füttern für Nichtstun! Einfach nur aus der Hand füttern um das Beissen in die Hoden (vielleicht auch Hüfte? ist die mal untersucht worden) zu verhindern und ihn aus diesen gewohnten Verhaltensweisen rauszuholen.
Draußen würde ich ihn nur laufen lassen ohne viel zu machen. Kein Ballspielen, sondern wenn dann Leckerlisuchen, Dummysuchen. Das lastet ihn geistig aus und ist eine ruhige Arbeit die ihn nicht aufpuscht.
Zur Belohnung gäbe es bei mir ganz besondere Leckerlis (Hühnchenherzen, Pansenstücke, halt was er super gerne mag).Ich hoffe, das Du dem Hund helfen kannst und ihr einen Weg findet gemeinsam wieder glücklich zu werden. Zur Trainerwahl kann ich Dir leider niemanden nennen denn ich komme nicht aus der Gegend.
Liebe Grüße
Steffi
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Es ist ja schon alles gesagt worden.
Nur noch eine Anmerkung zum Thema Streicheln: Wir Menschen denken immer, gestreichelt werden ist das Größte für einen Hund.
Ein Hund muss aber erst lernen, dass die streichelnde Hand gut ist.
jetzt hast du eh schon ein nervöses, überdrehtes Exemplar, und dann wird er auch noch angefasst. Oft erlebt der Hund das einengend, weil der Mensch sich über ihn beugt, die Hand von oben kommt. Berührungen am Kopf und an den Ohren können auch Stress auslösen.
Lasst das Anfassen doch einfach mal sein. Fütter den hund aus der Hand (ohne Kommandos) und erst, wenn er wirklich entspannt in deiner Nähe ist, fange an, ihn behutsam anzufassen. Aber nur an den Flanken oder der Brust, und zieh dich ruhig zurück, bevor der Hund es tut.Einen nervösen Hund mit Berührungen zu überschütten, ist reiner Stress. Ebenso wie eine Kommandoflut. Und Hundeschule hin oder her - ich bin sicher, dein Hund versteht dich nicht. Wenn er bellt und du sagst Aus - wie oft sagst du das? Wie laut wird deine Stimme? Wie schrill? Für den Hund bellst du mit - da hört er selbst natürlich nicht auf.
Das hat nichts mit Dominanz zu tun. -
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Das Beißen in die Hoden könnte darauf hindeuten, dass die Probleme etwas tiefer liegen - vielleicht wäre daher ein Trainer, der verhaltentherapeutischer Tierarzt ist, die bessere Wahl. Auch, wenn die Anfahrt etwas weiter ist:
Viele Grüße
Corinna -
Du schreibst es ja schon. Du brauchst professionelle Hilfe. Es lohnt sich auch wirklich, jemanden nach Hause kommen zu lassen, mehr zu bezahlen oder weiter zu fahren, um den richtigen Trainer zu bekommen. Denk mal, wie lang ihr (hoffentlich!) noch mit eurem Hund zusammenlebt. Die Beißerei beim Fressen klingt wirklich beunruhigend. Habt ihr nie so schlichte Sachen wie Markerwort oder so ausprobiert?
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@uli
Egal, wo Du bis jetzt warst und was Du für Ratschläge bekommen hast - es waren nicht die richtigen Leute für Dich und Deinen Hund.Er beißt sich beim Fressen in die Hoden - und wird kastriert. Das wäre ja fast so wie wenn jemand extremst Fingernägel kaut und man amputiert ihm die Finger.
Logisch, Nägel kaut er dann nicht mehr - aber sein Problem ist auch nicht gelöst.
Die Aussage hier stammt aus einer Site, wo es ums "Ritzen" geht - und finde ich einen guten Ansatz der Denkweise, auch für einen Hund:
ZitatRitzen wird als antrainiertes (erlerntes) Verhalten zu Verabreitung von emotionalen Belastungen verstanden. Mit Hilfe verhaltenstherapeutischer Methoden, wird der Ritzimpuls 'gelöscht' und das Ritzen durch bessere Verhaltensweisen ersetzt.
Klingt besser als irgendwelche Amputationen, meinst nicht???
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Du hast eine PN ;-))
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Hallo Uli,
wie der Threadtitel, den Du selbst gewählt hast, schon richtig feststellt:
Du brauchst PROFESSIONELLE Hilfe, nicht die Hilfe der User hier im Forum. Du brachst einen guten Hundetrainer, der Dir in Einzelstunden beibringt, wie Du Dich gegenüber Deinem Hund zu verhalten hast. Denn das Problem wird bei Dir legen, nicht bei Deinem Hund. Der Trainer sollte Ahnung von moderner Hundeerziehung haben und nicht auf der "Dominanz-Welle" von Annodazumal reiten.
Du äußerst Dich zu der Trainerfrage (offenbar bewusst) nicht. Hast Du die finanziellen Mittel dafür nicht? Dann rate ich persönlich Dir, den Hund abzugeben, denn allein werdet Ihr Zwei aus diesem Kreislauf nicht ausbrechen können, da braucht Ihr konkrete und professionelle Hilfe. Das fände ich schade, wäre aber für Deinen Hund das Beste, weil er dann noch die Chance hat, vielleicht ein Leben ohne dieses "Fehlverhalten" führen zu können.
LG
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