Brauche professionelle Hilfe
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hundfueruli -
8. Februar 2012 um 21:43
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hallo miteinander,
mein Labradormischling (gerade 2 Jahre alt geworden) macht mir große Sorgen, ob er psychisch gestört ist.
Sein Verhalten:
- beim Fressen "beißt" (also nicht wirklich) er sich in die Gegend der Hoden. Seit Dezember sind diese aber ab, aus dem besagten Grund. Dieses Verhalten tritt auf, wenn er das Futter aus dem Napf bekommt, aus der Hand beißt er sich nicht.
- wenn wir ihn streicheln "beißt" er sich auch in die Gegend oder er knurrt uns an.
1x hat er die Zähne gefletscht
1x hat er schnappen wollen, aber nicht wirklich getroffen (denke dass er auch nicht treffen wollte???)
- wenn wir mit ihm in der Wohnung spielen, dann beißt er sich auch hinten rein (draußen in der Natur nicht)
- er ist ein Alpha-Tier, ordnet sich ungern unter, oder auch gar nicht. Eigentlich nur wenn ich ihn mit Futter "besteche", sprich es gibt nur Trockenfutter, wenn er Befehle ausführt und folgt. Dann folgt er. Bekommt er Futter in der Schüssel, ist "ER" der Boss und odnet sich nicht unter.
- wenn er an der Tür bellt, kann ich zig Mal aus sagen, er hat immer das letzte Wort. Nur wenn ich mit der Wasserpistole komme, dann ist er ruhig. Also auf mein Kommando hört er nicht auf
-die Leinenführigkeit ist nur gegeben, wenn ich wieder mit Futter arbeite, wenn nicht, dann interessiere ich ihn nicht.
- bis vor einem 1/2 Jahr war ich beim Spaziergang Luft für ihn, er zog an der Leine, er folgte nicht, wenn ich ihn frei ließ. Somit war er ständig nur an der Leine.
- Seit einem halben Jahr kann ich ihn frei lassen, da ich ihm nur noch das Futter über meine Hand gebe und überwiegend nur beim Gassigehen. Zuhause bekommt er auch nur für ausgführte Befehle Futter aus der Hand.
- Sobald er einen anderen Hund sieht ist er weg und ich bin ihm egal, es hat lange gebraucht, bis er wieder zurück kam. Das funktioniert auch er seit einem 1/2 Jahr. Wenn wir mit dem Ball im Freien spielen, interessieren ihn andere Hund kaum.Sein Dominanzverhalten kann ich also nur über Futter steuern. So ganz in den Griff bekomme ich es aber nie.
Was mir große Sorgen macht, dass er uns anknurrt beim Streicheln und Spielen. DAs ist eine Steigerung, die ich beängstigend sehe. "Noch" fletscht er die Zähne und beißt nicht zu, aber wann kommt das "Zubeißen"?
Ich habe das Gefühl, je mehr ich mit ihm arbeite und er sich unterordnen muss, um so mehr hat er "psychische" Probleme damit und kommt mit der Situation nicht zurecht, dass er kein Boss sein soll. Kann dies zu dem gesteigerten Verhalten kommen?
WEr kann mit durch Erfahrungen Ratschläge geben?
Da ich zwei Kinder habe (11 und 18) ist es mir sehr wichtig, wie ich mich verhalten kann, denn die Gesundheit meiner Kinder sind mir wichtig(er).
lg
hundfueruli -
8. Februar 2012 um 21:43
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Brauche professionelle Hilfe - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Woher kommst du? Du brauchst schnellstens einen guten Trainer, keine Tipps aus einem Forum, das kann nur in die Hose gehen, auch wenn hier sehr kompetente Leute mitschreiben.

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Hallo,
seh ich genauso - such dir fix einen kompetenten Hundetrainer...
LG
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Ich wohne im Stuttgarter Raum.
In der Hundeschule war ich Anfangs mit ihm, doch als ich ihn abrufen sollte, war ich IMMER Luft für ihn. Die Trainerin verlangte von mir, dass ich den Kasper spiele um so seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich habe das anfangs auch gemacht, bis ich gesagt habe, dass ich tun kann was ich will, "ER" will nicht. Aber da war ich immer die Dummer, lt. der Trainerin. Nach einiger Zeit habe ich resigniert aufgegeben.
Er ist mein 3.Hund und ich habe ihm Fuß, Sitz, Platz, Bleib selbst beigebracht. Verbal und mit Handzeichen. Er versteht beides.Bitte schreibe mir weiter. Was kann ich tun?
lg
uli -
Allerding hatte ich zuvor einen Westi und einen Pudel, die waren ganz lieb - eben Schoßhunde:-)
War mit ihnen auch stets in der Hundeschule.Aber mit ihm bin ich echt überfordert.
lg
Uli -
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ich kann auch nur sagen: Such Dir einen wirklich guten Trainer! Der wird Dir sicher sagen können ob der Hund Deine/eure Körpersprache anders interpretiert als ihr es denkt, ob der Hund nen knall hat oder er ne straffere/sanftere Führung braucht.....
Hier sind echt viele sehr kompetente Menschen unterwegs, aber sowas würde ich niemals jemandem überlassen, der nicht den Hund, den Hund und mich, den Hund und die Family wirklich real gesehen hat!
Und bitte verzweifle nicht! Es gibt VIELE Trainer.....sei nicht mit allem was Dir komisch vorkommt, ohne Erklärung einverstanden (Du musst ja schließlich nachher mit dem Tier noch leben)...
Ich hoffe ich hab nun niemandem vor den Kopf geschlagen!
Liebe mitfühlende Grüße
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Zitat
Ich habe das Gefühl, je mehr ich mit ihm arbeite und er sich unterordnen muss, um so mehr hat er "psychische" Probleme damit und kommt mit der Situation nicht zurecht, dass er kein Boss sein soll. Kann dies zu dem gesteigerten Verhalten kommen?Vielleicht hast du mit deinem Gefühl ja recht? Vielleicht übst du unbewusst und ungewollt so einen Druck auf deinen Hund aus, dass er sich nicht anders zu helfen weiß?
Ehrlich gesagt haben sich mir beim Lesen deines Eingangspost nämlich schon ein bisschen die Nackenhaare aufgestellt, bei dem ganzen Alphatier und Dominanz-Gedöns (was längst überholt ist, übrigens). Es hört sich für mich alles sehr nach Druck und Stress an, aber von Spaß von dir und dem Hund, von Liebe, lese ist nichts.
Ich rate dir auch zu einem guten Trainer, der gewaltfrei arbeitet, und zwar ganz dringend.
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achja....scheinbar ist nicht immer die HuSchu mit ihrem angesessenen Hundeplatz der Bringer......die sollten Dich und Hundi im wahren Leben begleiten!
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Wobei ich es nicht ganz verkehrt finde sich in bestimmten Situationen einfach spannend für den Hund zu machen...(zur Hundeplatzsituation).
In diesem Fall denke ich auch, dass es am Besten ist jemanden zu haben der deinen Umgang mit dem Hund im Alltag beobachtet und dich dann berät... allein rumprobieren würd ich da nicht.
LG
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Ich wende mich an das Forum, weil ich ein Problem habe, das ich schildere. Ich muss nicht dazu schreiben, wie sehr wir den Hund lieben. Vielleicht kannst du durch die Zeilen lesen, dass wir traurig sind, wenn wir nicht einmal unseren Hund streicheln können. Sonst würde ich wohl kaum nach Hilfe schreien!
Also bitte, hätten wir nicht ihn nicht lieb, würde ich nicht um Rat fragen!
lg
Uli - Vor einem Moment
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