Beschäftigung für eigentlich sehr schlaue Hündin gesucht.
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Guten Morgen,
schau mal, hier gibt es einen Thread zum Longieren:
https://www.dogforum.de/wer-longiert-hier-noch-t42657.htmlFür mich ist eine gute Longierstunde, wenn z. B. jeder sein eigenes Tempo bekommt, es wird auf jeden Hund/Halter individuell eingegangen, manche schaffen eine halbe oder ganze Runde, anderen reichen für den Anfang ein paar
Schritte.
Wir waren in 60min. Unterricht 2-3mal an der Reihe, erst dachte ich na toll, das lohnt sich überhaupt nicht, aber man sieht an den Hunden, dass es reicht
Liebe Grüße Ina
- Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Beschäftigung für eigentlich sehr schlaue Hündin gesucht. schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Zitat
Hi,
Meinst du denn dein Hund braucht zusätzliche Auslastung? Oder ist sie vielleicht mit normalen Spaziergängen auch ganz zufrieden?
lg,
SanneDas habe ich mich bei meinem Hund auch gefragt! Bokey hat Spielzeuge (auch) nie kennengelernt und zeigte dieses ganz typische Hinterrennen > dran Schnüffeln > Interesse verlieren sehr lange. Bokey's Charakterbeschreibung liest sich wie eine Dating-Anzeige: mag lange Strandspaziergänge, ist oft in der Natur unterwegs, liegt gern auf der Couch bei einem guten Kauknochen und lässt auch mal 5 gerade sein und verschläft den Tag im Bett. Trotzdem hab ich mich reingehangen und ihm Spielzeuge, Apport- und Dummytraining, Longieren und Tricks beigebracht und empfand das Kennenlernen und Trainieren dieser Dinge als unglaubliche Bereicherung für den Alltag. Bokey hat aber auch gezeigt, DASS er etwas lernen möchte und seine Neugierde und Aufgeschlossenheit (vor allem im Clickertraining) haben mir gezeigt, dass es gar nicht so falsch war, andere Beschäftigungsformen zu suchen

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Zitat
Nah Reizverschluß öffnen ist doch ausbaufähig :-) Guter Anfang fürs Tricksen. z.b. dir Jacke öffnen und beim ausziehen helfen.
Würde es wirklich mal mit clickern und tricksen versuchen und da schauen, wo ihre Begabung und Begeisterung liegt. Gibt ja soooo viele Möglichkeiten
Das hab ich auch gedacht.
Ich würde auch clickern, zumal sie ja fürs Leckerlie scheinbar gerne was tut.
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Unsere Hündin kam mit ca. 1 Jahr von der Straße zu uns und kannte offensichtlich keinerlei Spielzeug. Es hat auch eine Weile und sehr viel Einfallsreichtum und "dranbleiben" erfordert, um ihr das schmackhaft zu machen.
Mein Freund und ich haben anfangs (bestimmt über 1 Monat fast täglich) immer mit Dingen total aufgeregt gespielt und sie dabei völlig ignoriert. Sie hat in dieser Phase das Spielzeug nie bekommen, sondern es wurde nach unserem tollen Spiel immer für sie unerreichbar weggeräumt.
Irgendwann haben wir dann gemerkt, dass sie immer interessierter wurde und mitmachen wollte (erst mal nur rumhampeln) - weiter ignoriert....
Später war sie dann noch mehr "auf Spannung" - da haben wir es mal hingehalten und erst mal nur ein Schnuppern belohnt. Dann das kurz ins Maul nehmen usw.
Parallel dazu gabs einen Snackball und weniger bis gar keine "normale" Futterration.
Wenn der Hund ein wenig "Knast schiebt" hat er auch mehr Motivation etwas (fürs Futter) zu tun.So kam dann bei ihr auch das Interesse für rollende Dinge und wie bekommt man die leckeren Teile da raus...?
Wenn die Futterbrocken so groß sind, dass sie nicht nur durchs Umherrollen rausfallen, wird jeder halbwegs intelligente Hund anfangen, den Futterball ins Maul zu nehmen und wieder fallen zu lassen (durch das Fallenlassen lösen sich dann doch mal Stückchen). Dadurch wird das ins Maul nehmen und Objekt "verfolgen" (selbst) belohnt.
Im nächsten Schritt lässt man den Hund sehen, dass das Ding wieder von einem gefüllt wird, wenn es alle ist.
Ich denke jeder Hund hat schnell raus:
Teil leer - kein Futter - Teil bei Frauchen - Teil wieder voll - supi, Futter kommt wieder raus....
So kam es, das meine Hündin uns irgendwann den Futterball selbstständig brachte "mach mal wieder voll....".
(in dieser Phase muss man natürlich ein bißchen aufpassen, dass man jetzt schon rechtzeitig das "Brings" als Kommando einführt und nicht zum "Futterspender" wird.....).Parallel dazu (s.o. Objektspiel mit anderen Dingen) den Umgang mit anderen Dingen ebenfalls erweitert und in die Schnauze nehmen, aufheben belohnt. Dann "Brings" (zeitgleich zum Ausbildungsstand mit dem Futterball) und kleine Schritte in unsere Richtung schon belohnt.
Naja, lange Rede, kurzer Sinn - alles ganz kleinteilig aufbauen und viel über Futter(entzug) - dann arbeitet jeder Hund mit....
Bei uns hat es so ca. 3-4 Monate gedauert bis sie alles apportierte (später auch mit Wegschmeissen und Bewegung - da hatte sie anfangs auch Panik davor).
Mittlerweile liebt sie Such-/Apportier- und Bällchenspiele - sie werden aber auch immer noch belohnt und solange es noch Spaß macht, abgebrochen.
Das ist wahrscheinlich auch noch für die Übungsphase wichtig - anfangs nur wenige Wiederholungen (wirklich oft nur 2-3 mal) und aufhören, solange der Hund noch gut mitmacht und möglichst mit einem positiven Abschluss - es soll gut in Erinnerung bleiben und Hund sich drauf freuen..... und das kommt, wenn er weiß, jetzt gibt es Futter...Das auch zu deinen Problemen mit der Futtersuche: vielleicht ist sie nicht hungrig genug oder die Leckerlies nicht toll genug?
Wenn ein Hund hungrig ist und die Leckerlies ein Highlight, kann ich mir so gar nicht vorstellen, dass nicht jeder Hund begeistert auf die Suche geht.....
Deswegen und weil wegen der evtl. Gelenkprobleme deiner Hündin vielleicht wirklich einige Sachen nicht ganz günstig sind - würde ich versuchen die Futter- und Fährtenarbeit auf- und auszubauen.
Da brauchen sie weder an einer Leine zu ziehen noch zu rennen - es ist eher ein langsames Gehen/Traben auf einer von dir festgelegten Route und lastet den Hund enorm gut aus.
Das bekommst du hin - ganz sicher - dran bleiben.....
Darüber hinaus finde ich wirklich auch Tricks super geeignet für die Beschäftigung - auch ZOS ist toll (erfordert aber ebenso einen sorgfältigen Aufbau) und auch mit ganz normalen "Denkspielen" kann man schon Abwechslung und ein bißchen Schwung ins Köpfchen/Hundchen bringen.
Z.B. Kong mit verkanteten und/oder matschigen Sachen befüllen (vorher verstecken und suchen lassen) oder alte Pappschachteln/Küchenpapierrollen mit Leckerlies befüllen und zukleben - da haben sie auch schon mal gut zu tun... oder Leckerlies/Trockenfutter in der Wohnung verstecken und suchen lassen etc. pp.Viel Spaß....
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Hi,
ZitatDas habe ich mich bei meinem Hund auch gefragt! Bokey hat Spielzeuge (auch) nie kennengelernt und zeigte dieses ganz typische Hinterrennen > dran Schnüffeln > Interesse verlieren sehr lange. Bokey's Charakterbeschreibung liest sich wie eine Dating-Anzeige: mag lange Strandspaziergänge, ist oft in der Natur unterwegs, liegt gern auf der Couch bei einem guten Kauknochen und lässt auch mal 5 gerade sein und verschläft den Tag im Bett. Trotzdem hab ich mich reingehangen und ihm Spielzeuge, Apport- und Dummytraining, Longieren und Tricks beigebracht und empfand das Kennenlernen und Trainieren dieser Dinge als unglaubliche Bereicherung für den Alltag. Bokey hat aber auch gezeigt, DASS er etwas lernen möchte und seine Neugierde und Aufgeschlossenheit (vor allem im Clickertraining) haben mir gezeigt, dass es gar nicht so falsch war, andere Beschäftigungsformen zu suchen

Ist ja auch nur so wie ich es machen würde

Wenn es dem Menschen selbst sehr wichtig ist, auf Teufel komm raus mit dem Hund irgendnen Sport zu machen und der Hund dazu nicht gezwungen sondern nur auf positive Weise motiviert wird, ist das ja auch voll in Ordnung.lg,
Sanne -
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gröhl -- das mit dem Reißverschluss aufmachen, kenn ich... ist mir auch passiert...
musst halt in Zukunft den Dummy besser verschließen und/oder schneller sein als Wuffel.

Momentan sieht es eher so aus, als würde Madame dir gepflegt die Mittelkralle zeigen
ich würde dran bleiben. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.
Manchmal kann der Aufbau des Apportiertrainings auch n halbes Jahr dauern. Ich finde, du hast zu schnell aufgesteckt.Fütterung erstmal nur aus dem Dummy... ?
P.S.
mit ihr Dogtricks zu versuchen fände ich im übrigen auch sehr gut...wenn dein Hund so intelligent ist, brauchste vll. jemanden, der DIR beim Timing hilft?

oder kennst du diese Intelligenzspiele von Nina Ottoson? Wär das was?
http://www.nina-ottosson.info/ -
Zitat
Das habe ich etwas blöd ausgedrückt. Die "Beute" ist auf dem Boden, aber der Stock bewegt sich ja dann und davor hat sie Angst.Versuch doch mal, statt des Stocks ne Leine/Schnur zu nehmen, und das "Kaninchen" an der Leine durch die Gegend zu ziehen! Was macht sie dann?
LG,
BieBoss -
Zitat
Momentan sieht es eher so aus, als würde Madame dir gepflegt die Mittelkralle zeigen
Sie nutzt mich im Moment ein wenig als Futterautomat, ja.
ZitatManchmal kann der Aufbau des Apportiertrainings auch n halbes Jahr dauern. Ich finde, du hast zu schnell aufgesteckt.
Wohl eher alles aufeinmal gemacht. Mit dem Dummy üben wir schon ein gutes halbes Jahr. Habe angefangen Mitte Juli letztes Jahr. Es ist wahrscheinlich wirklich nichts für sie. Wenn sie nicht will, okay. Dann nicht. Wäre nur für mich einfacher gewesen, zwei apportierende Hunde zu haben.Zitatmit ihr Dogtricks zu versuchen fände ich im übrigen auch sehr gut...
Ich glaube, sie hat mir heute ganz genau gezeigt, dass es wohl genau das ist, was sie machen möchte. Nachher mehr.Zitatwenn dein Hund so intelligent ist, brauchste vll. jemanden, der DIR beim Timing hilft?
Ob sie soo intelligent ist, weiß ich gar nicht. Sie durchschaut einen nur halt recht schnell und denkt sich: Was die gestern gemacht hat, gilt auch heute und wenn sie es anders macht, dann bin ich nicht damit gemeint.
Zitatoder kennst du diese Intelligenzspiele von Nina Ottoson? Wär das was?
http://www.nina-ottosson.info/
Jupp. Nur ich fürchte, sie wird das stehen lassen. Denn wenn ich ihr mit dem Kong komme und die Klamotten nicht gleich von alleine rausfallen, dann denkt die sich: Puh, ich werd doch da jetzt nicht rumfummeln.
Werde mir selbst was basteln. Habe ich bei Poco damals auch gemacht. Dann ist es nicht so tragisch, wenn es nicht angenommen wird.ZitatVersuch doch mal, statt des Stocks ne Leine/Schnur zu nehmen, und das "Kaninchen" an der Leine durch die Gegend zu ziehen! Was macht sie dann?
Sie guckt sich das dann an, setzt sich und denkt: Nun ist die Olle bekloppt geworden! und geht sich eine Runde ausrennen. :) Vielleicht stelle ich mich auch zu dämlich an. Kann natürlich auch daran liegen. Poco muss man wenig mit Stimme und Party begeistern, da reicht schon der Sichtkontakt zur Beute, damit der auf Arbeit umstellt.Aber wie weiter oben schon erwähnt, hat mir Rosie ihren Weg heute etwas vorgegeben, denn es ist was kurioses passiert. Ich weiß, dass auf der Pflegestelle nicht viel mit ihr gemacht wurde. (O-Ton T-Orga: "Die hat sie Rosie oder Rosie-Rose gerufen, mal kam sie, meistens auch nicht!") Aber eben habe ich von Poco einen Trick verlangt, den wir lange nicht mehr hatten: Turn! Rosie kennt den definitiv nicht. Sie saß abseits, Poco macht den Trick, bekommt Leckerlie. Ich rufe Rosie zu mir (wollte Platz üben) und was macht sie? Sie dreht sich. Ich natürlich gleich das Kommando und Keks rein. Dann wieder Poco genommen, Turn, Poco dreht sich, Keks. Ich rufe Rosie ran, Rosie kommt, fängt an sich zu drehen, ich Turn, Keks. Und dann ist sie Richtung Eingangtür und schaut mich an nach dem Motto: "So, können wir nun endlich raus gehen? Wenn du weiter so Spirenzien machst, pinkel ich dir in die Wohnung!" Ich bin dann lieber mit ihr raus.
Aber nun ja. Sie hat sich Poco angesehen, was ich ihm sagte, was es dann als Belohnung gab und hat es einfach mal nachgemacht. Wo sie eigentlich nie sonst Dinge von Poco abschaut.
Was für ein Hund. -
Nachmachen ist, was ich so gelesen habe, eine ziemlich intelligente Leistung vom Rosielein!
Affen können das auch - auch die, die meist mit Messer und Gabel essen können! 
Weiss nicht, ob das Buch schon genannt wurde:
Habe das Buch grade verliehen, aber ich meine, darin ist eine der höchsten Stufen die des Nachmachens/Abschauens.
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Ich fummel mich gerade ins Rally Obedience rein. Vielleicht wäre das ja was für Euch? Infos findest Du z.B. auf http://www.spass-mit-hund.de
- Vor einem Moment
- Neu
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