Beschäftigung für eigentlich sehr schlaue Hündin gesucht.

  • Huhu,

    ich finde die Idee mit dem Longieren auch gar nicht so verkehrt.

    Es wird ja langsam an der Schleppleine (so war es bei uns zumindest) aufgebaut und am Anfang wirklich nur Schritt und kurze Einheiten.
    Fine ist ja so ein Sturkopf und will-to-please - hat sie auch noch nichts von gehört, da hat uns das Longieren wirklich geholfen.

  • Wir longieren hier mit Hunden um Muskeln aufzubauen, z.B. nach OPs. Wenn der Kreis gross genug, der Untergrund geeignet und das Tempo stetig sind, dann ist das keine einseitige Bewegung, sondern konstante, regelmässige Bewegung. Geeignet für Hunde mit Gelenkproblemen ;) ... Mit Rennen hat das nichts zu tun...

  • Ich denke auch, dass man das Longieren erstmal im langsamen Tempo aufbauen kann.

    Beim Mantrailing dagegen wäre ich an Deiner Stelle vorsichtig, solange das mit dem Bein nicht geklärt ist. In unserer Gruppe haben wir gelernt, dass der Hund an der Leine ziehen muss - darüber merkt der Halter z.B., wie sicher der Hund sich ist. Je nach Veranlagung könnte das Ziehen dann dem Bein schaden, wenn sie sich voll reinhängen sollte, oder ?

  • MT ist mit Garantie nicht geeignet für einen Hund, der ev. Gelenkprobleme hat – oft gehen die gerade beim Aufbau ab wie Raketen (verständlicherweise). Longieren und ZOS sind viel gelenkschonender...

    Und ja, beim MT muss die Leine gespannt sein – also echt nix für Gelenkkranke...

  • Timon war anfangs ähnlich. Apportieren des Futterdummies? Och nö. Reissverschluss aufpulen? Ja, dass kann ich alleine, dafür brauch ich doch die Alte nicht :)

    Ich hab dann was anderes genommen (also nicht den Futterdummi) und das Apportieren erst mal mit dem Clicker aufgebaut. Also den Bewegungsablauf in ganz kleine Minischritte zerlegt und jeden richtigen Ansatz geklickert. Na ja, es hat gar nicht so lange gedauert. Allerdings ist Timon auch versessen auf Leckerli.

    Heute apportiert er mit Begeisterung alles was ich ihm zeige. Ist im Haushalt manchmal ganz praktisch.

    Beim Mantrailing entscheidet der Hund ja über das Tempo (jetzt wegen der Patella). Wie gespannt man die Leine hält, entscheidet der Halter. Zwar muss die Leine in manchen Situationen gespannt sein - in anderen weniger -- aber in dem Sinne "gegen Widerstand ziehen" muss der Hund eigentlich nicht. Außerdem sind ja die Trails insbesondere bei den Anfängern recht kurz. Und der Halter kann ja auch entscheiden, ob er lieber einen kürzeren oder einen längeren Trail will. Ich würde da jetzt keine Kontraindikation sehen, wenn der Hund im Alltag auch problemlos 200-300 m laufen kann.

  • ich habe auch direkt an Tricks gedacht, weil du dich da ja auch völlig frei entfalten kannst. Du kannst also GENAU das machen, was euch beiden Spaß macht! Und vor allem was du auch ihren Gelenken zutraust!

    Du kannst ja wie schon einige meinten Reißverschluss öffnen clickern, oder auch Dinge umrunden... Was auch immer!

    http://www.spass-mit-hund.de/ da kannst du dich mal umgucken! (falls du es nicht schon kennst ;) )
    Da wird der Clicker erklärt und es werden Anregungen gegeben, was man so zur Beschäftigung machen kann.
    Du kannst jederzeit Trainieren und solange und wo du möchtest :) Das ist das Großartige am Trickdogging!!!

  • Hmmm Amy. Das macht Sinn.

    Also Longieren wäre dann was für Rose (obwohl mehr Muskeln kann die nicht mehr bekommen hihi). Ist es da sinnvoll an einem Kurs teilzunehmen? Wenn ja, woran erkenne ich einen guten Kurs?

    Banane
    Danke für den Link. Der wandert sofort in die Favos.

  • Hi,

    Zitat


    Also die Dame liegt zu Hause immer auf ihren Decken herum und bewegt sich nur dann, wenn ich mich bewege oder sie von Poco zu einem Spielchen aufgefordert wird. Ich glaube nicht, dass sie sehr viel Auslastung braucht, aber ich würde ihr halt gern die Möglichkeit geben, ihr Hirn ein wenig anzustrengen.

    In dem Fall würde ich persönlich es lassen... Du hast ihr mehrere verschiedene Dinge angeboten, sie hat keinen Spaß dran, dann muss sie doch auch nicht? :ua_nada:

    Ich glaub eh dass Auslastung zum Teil seeeehr überbewertet ist.

    lg,
    Sanne

  • Zitat


    Das gute ist, dass Rosie doch recht neugierig ist und man sie mit neuen Dingen schon ein wenig aus der Reserve locken kann. Sie beschnüffelt neue Gegenstände, die sie nicht kennt (was haben Spaziergänge in der ersten Woche wo sie bei mir gewesen ist gedauert, weil sie alle Büsche, Gräser und andere Gegenstände draußen untersucht hat). Vielleicht gelingt es mir über eine positive Verknüpfung beim beschnüffeln des Gegenstandes ja, sie dafür zu interessieren?

    :gut: Zookie ist auch so ein Trüffeltierchen. ;)
    Ich wünsche Dir und Euch dabei auf jeden Fall viel Erfolg und vor allem Spass, wenn ihr's versucht! :smile:

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