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Beiträge von windi09

    Das tut mir leid für Dich. Hast Du niemanden, den Du um Unterstützung bitten könntest? Jemanden, der den Hund gerne für ein geringes Entgelt oder im Gegenzug was anderes nehmen würde?


    Es klingt, als ob Du schon aufgegeben hast. Und die Verantwortung von Dir schiebst (schlecht vorinformiert, schlechte Trainer, keine Kohle, etc.) Finde ich nicht sehr fair Deinem Hund gegenüber.


    Was soll in 8 Wochen passieren? Mei, Dein Leben kann sich in einer Stunde ändern, da kannst Du doch nicht so schwarz sehen. Es gibt Menschen, die stellen ihr Leben auf den Kopf, damit der Hund bleiben kann. Irgendwie gehts immer, wenn man denn will. Auch ohne Kohle, Trainer, etc.


    Wenn Du schreibst, dass sich das Verhalten bereits gebessert hat, dann hattet ihr ja mal einen Lösungsansatz zum Training, oder? Was erwartest Du denn für Ratschläge und Tipps? Zum Training? Dann schreib darüber.

    Tja, so geht es manchen...
    A. Mit dem neuen Chef über die Situation sprechen und eine Lösung finden, z.B.
    B. während der Freizeit "neuer Büroplatz" üben oder
    C. Betreuung suchen...


    Aber bitte das Problem nicht auf die scheinbar nicht ganz wahre Auskunft bei der Vermittlung schieben, sondern daran arbeiten. Hast ja einen Hund und kein Stofftier. 4 Trainer in knapp einem Jahr heisst jeweils ca. 2.5 Monate diverse Methoden geübt... Waren keine Lösungsansätze dabei? Was heisst, die Zeit ist abgelaufen? Du hast doch noch gar keinen neuen Job, wenn ich das richtig verstehe...?

    Um einen angstaggressiven Hund, der nach vorne geht, umzupolen, wirst Du EXTREM viel Zeit & Nerven brauchen. Du wirst oft frustriert und traurig sein... Das alles ist eine grosse Herausforderung, vor allem auch für deine Beziehung. Vor allem dann, wenn nicht beide schon an das Leben mit Hund gewöhnt sind und wenn nicht beide vollkommen hinter dem Hund (und dem entsprechenden Training) stehen.


    Von der Unsicherheit deines Mannes ganz zu schweigen...


    Nicht, dass ich dir nicht zutrauen würde, richtig mit dem Hund umzugehen und alles zu investieren. Aber es wird eine harte Zerreissprobe, auch für deine Beziehung. Wobei jetzt schon absehbar ist, dass dein Mann Mühe haben wird. Wenn deine Antwort auf die Frage "Hund oder ich?" dieselbe ist wie meine, dann stehst du vielleicht bald mit dem Hund alleine da. Bekannte und Freunde kann man dann nämlich auch ganz rasch abschreiben.

    Zitat von "Husky2001"


    Jetzt plagen mich meine Schuldgefühle. Hätte ich ihn doch operieren lassen sollen?


    Nein. Du hast alles richtig gemacht. Du hast Deinem Hund weiteres Leid erspart! Versuche, froh darüber zu sein, dass es ihm bis vor einer Woche so gut ging und die Leidenszeit glücklicherweise nur kurz war. Viel Kraft!

    In vielen Beiträgen hier geht es um Hunde, die kaum mehr selbstständig aufstehen und sich hinlegen können. Hunde, die nicht mehr mit Freude fressen, nicht mehr zur Ruhe kommen und offensichtlich starke Schmerzen haben. Ich bin der Meinung, wie viele hier, dass es mehr als fair ist, meinen Hund in diesem Stadium gehen lassen zu können. Wäre es egoistisch, ihn eines natürlichen Todes sterben zu lassen oder ist es egoistisch, den Tod eines Lebewesens zu "beschleunigen" (vielleicht, weil man das Leid nicht mehr mitansehen/ertragen kann...)?


    In meinem Leben habe ich zwei Hunde beim Sterben begleitet. Beide sind nicht eines natürlichen Todes gestorben sondern "wurden gegangen" aufgrund oben genannter Faktoren.
    Ich habe einen Menschen über lange Zeit beim Sterben begleitet (Sterben ist m.E. ein Prozess, es kann durchaus lange dauern). Er (und auch ich) hatten keine Möglichkeit, den Todeszeitpunkt zu wählen. Ich habe monatelang in Augen geschaut, die ganz klar nicht mehr leben wollten und trotzdem hat man seinen Körper am Leben erhalten.
    Aufgrund dieser Erfahrung bin ich dankbar dafür, dass man Hunde in Würde, Ruhe und Frieden gehen lassen darf.


    Wenn Du Deinem Hund ehrlich in die Augen schaust und Du erkennst, dass er nicht mehr Leben will, dann geh mit ihm den schweren Weg. Er wird es Dir danken. Alles Gute!

    Zitat von "Lonelydog"


    Und worin besteht dann noch der Lerneffekt? Der kleine Hund lernt, er kann zum grossen Hund hinrennen und diesen beissen ohne, dass ihm selbst was passiert, weil der Grosse ja einen Maulkorb hat. Der grosse Hund lernt dann, da kommt ein kleiner Hund, der kann mich beissen, ich kann mich nicht wehren, also sind kleine Hunde total doof. Toller Lerneffekt.


    Das ist geschrieben, als ob ein Hund mit MK völlig ausser Gefecht wäre. Dem ist doch nicht so, der kann mit dem MK durchaus agieren. Ein heftiger, wenn auch dumpfer Stoss mit MK durch einen grossen Hund kann einen Kleinhund genauso töten wie ein Biss.


    Wenn ein Hund bereits die Erfahrung gemacht hat, dass er sich andere Hunde durch Packen & ggf. Schütteln vom Leibe halten kann, dann wird er ohne Training gewiss keine andere Strategie anwenden. Somit hilft nur Training und die mindeste Management-Massnahme gegen Bisse, ein MK (gut auftrainiert, versteht sich), sollte in Gebrauch genommen werden.


    Zudem macht man als Halter eines bemaulkorbten Hundes die Erfahrung, dass andere Hundehalter plötzlich doch lieber ausweichen. Keine schlechte Sache für einen bissigen Hund.

    Zitat von "Lonelydog"

    Ich möchte mal eine Geschirr- und Leinenfrage stellen:


    Ich bin nun bei einer neuen Hundeschule. Dort heisst es man soll sich extra fürs Mantrailing ein Geschirr und Leine zulegen, was man dann wirklich nur zum Trailen nimmt.


    Ist das wirklich wichtig? Ich nehme immer das K9 zum Trailen. Das Problem ist, dass mein Hund auch "privat" ein Geschirr trägt. Da nehme ich auch das K9, weil ich alle anderen Geschirre doof finde. So ein normales Brustgeschirr ist mir zum Anlegen zu umständlich und es sieht einfach nur doof aus.


    Du kannst ihm auch einfach ein Halstuch umbinden, wenns los geht. Wenn ihr das Startritual sauber aufbaut und das Halstuch gleich nach dem Finden der VP wieder ablegt, dann klappt das auch.

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