Brauche ganz dringend Hilfe!

  • Zitat

    Also ich finde es ziemlich daneben eine Trennung vorzuschlagen.....

    Warum? Darf man(n) Seine Meinung nicht sagen, wenn diese nicht einem "Freunschaft-Liebe-Alles-rosarot"-cliche´ entspricht?

    btw.
    Ich bin wirklich kein Katzenmensch und verstehe diese Tiere auch nicht und werde mir in diesem Leben auch keine anschaffen.
    (Man(n) streichelt diese und bekommt welche geflammt .... )
    bei Pferden ist es ähnlich. Sind groß, unheimlich und können einen ggf. umbrigen ...
    ABER:
    Meine Ex-Freundin hat eine Katze gehabt, die gehörte zu ihr und das hatte ich zu akzeptieren und habe es auch gerne akzeptiert. Katze hat, bevor ich meine Ex kennengelert habe, im Bett gepennt - mit welchem Recht hätte ich das ändern sollen?
    Bei einer Pferdehalterin wäre es vermutlich genauso. Ich würde mich evtl. nicht an das Tier rantrauen ... aber ich wüßte, wer den Pferdeanhänger durch die Gegend fahren würde .... und ich würde es vermul. gerne machen.

  • Beziehungsprobleme ansich gehören einfach nicht hierhin...

  • Dann kann das ganze Thema ja geschlossen werden ... denn das ist ganz einfach ein Beziehungproblem.

  • Was willst du denn hören ? Nach deinem ersten Post glaube ich nicht, daß das mit dem Hund gut geht.

  • Ich muss mich doch mal einklinken. Also ganz davon abgesehen das ich es schwierig finde eine Beziehung von außen zu beurteilen, zumal die sicht hier sehr einseitig ist, kann ich deine Gedanken gut nachvollziehen.

    Ich finds schon mal gut das du dir Ratschläge holen willst.
    Noch seid ihr ja nicht zusammen gezogen, also ist das Kind noch nicht in den Brunnen gefallen.
    Wie lange habt ihr denn noch Zeit bis ihr zusammen ziehen wollt? Entschuldige wenn ich das irgendwo überlesen habe. Ich würde versuchen mit ihm zu reden, mal ganz in Ruhe. Auch wenn er abblockt.
    Du sagst ja das dir Hunde egal sind, egal heißt für mich das du noch keine Meinung zu dem Hund hast. Erklär ihm doch einfach mal das du dir Gedanken gemacht hast zum Hund eben weil du möchtest das es ihr gut geht. Das 9h z.b. einfach zu lange sind und sie das nicht von heute auf morgen können kann oder kann er von jetzt auf gleich 9h lang nicht auf Toilette gehen, ich glaube nicht? Das es wichtig ist das die Kleine das lernt, auch weil sie sonst traurig ist weil sie denkt das er nicht wieder kommt. Demzufolge wäre es für den Hund mal ein ganz gutes Training z.b. mal 5 min im Auto zu warten wenn ihr schnell was holen geht oder halt auch mal zuhause zu warten.
    Oder wenn ihr halt mal weg geht, wird vorher mit dem Hund ne große Runde gegangen damit die Kleine dann müde ist. Weißt du was ich meine?
    Ich weiß ja nicht wann er Geburtstag hat oder so, man kann ihm doch nen Hundeschulkurs schenken damit IHR lernt besser mit dem Hund umzugehen.

    Besteht eventuell die Option das er nach zieht? Also das ihr zwar zusammen die Wohnung sucht und einrichtet und er vielleicht ein wenig später mit Hund einzieht damit man üben kann. Vielleicht kannst du deine Schwiegereltern mit einbeziehen, für den Fall der Fälle das es nicht geht. Man kann sich auch den zukünftigen Nachbarn vorstellen und dennen erklären das man dort einzieht, auch mit Hund, das er es noch nicht kennt so lange alleine zu sein und es deswegen zu Protest seinerseits kommt.

    Vielleicht kannst du deinem Freund anbieten kurze Pullerrunden mit dem Hund zu gehen, also garnichts langes aber wenn der Hund mal pullern muss, das du mit ihm raus gehst. So kannst du ne gewisse Beziehung zu ihm aufbauen, ihr müsst ja nun nicht dicke Kumpels werden, aber der Hund muss dich akzeptieren und du ihn. Das hilft dem Hund einfach nur dich einzuschätzen. Genauso mit der Leckerei, wenn du den Hund bestimmt beiseite schiebst begreift sie es irgendwann. Sie wird auch irgendwann unterscheiden können was die bei dir darf und was sie bei ihm darf.
    Das haben schon ganz viele Hunde begriffen ;) Wichtig ist halt das du konsequent bist.

    Nun noch die Sache mit dem "im Bett schlafen". Das ist ja schon nen Streitpunkt unter Hundehaltern :D Ich würde als Kompromiss nen großes, kuscheliges Körbchen vorm Bett oder auf seiner Seite vorschlagen ;)

    Und was die Kosten angeht, er sagt doch das es sein Hund ist und das der Hund bereits da ist, also sollte es sicher Pläne für den Notfall geben.
    Was seine Liebe zum Hund angeht, ihr redet alle auf die TS ein, aber wie groß kann die Liebe eines HH sein der seinen Hund von heute auf morgen 9h alleine lassen will :???:

    Im übrigen kann ich deine "Eifersucht" nachvollziehen, ich war es bei meinem Ex damals aufs Onlinespiel und aufs Auto :D Denn für beide Sachen war immer Zeit in Massen und alles sofort möglich und ich musste schauen wie ich damit klar komme, wurde oft nicht gefragt und wurde halt hinten an gestellt so nach dem Motto " ne wir können nicht ins Kino,ich hab mich mit meinen Kumpels zum zocken verabredet, das ist wichtig sonst darf ich nie wieder mit" oder " ne wir können nicht zum Weihnachtsmarkt fahren, wenn meine Felgen dreckig werden" usw. aber das nur am Rand.


    Ich wünsch euch dreien ganz viel Glück und Erfolg, das ihr euch einig werdet und du vielleicht doch einen Draht zu seinem Hund findest, der euch eine Basis ermöglicht.

  • Zitat

    Wo ist hier ein Beziehungsproblem wenn ich einen Hundeliebhaber verstehen will? Lernen will? Auf ihn zugehen will?
    Das ist der Grund wieso ich hier bin und sonst keiner

    Wenn man sich in der Beziehung uneins ist, ob und wie ein Hund im gemeinsamen Haushalt leben soll, denke ich schon dass das irgendwie ein Beziehungs"problem" ist.
    Denn ich gehe davon aus, dass Ihr Euch schon zwei Jahre darüber auseinandersetzt und noch keine richtig gemeinsame Linie gefunden habt - und Du, sorry wenn ich Dich falsch verstanden haben sollte - in zwei Jahren keine Beziehung zu dem Hund aufbauen konntest..... klar kann man viele Sachen mit dem Verstand lösen und aus Liebe zum Partner Zugeständnisse machen.
    Ob alle damit auf Dauer glücklich werden? Ich habe Zweifel, aber jeder lebt sein Leben anders.

  • Ich denke, die entscheidende Frage ist: Wie weit seid ihr Beide bereit, aufeinander zuzugehen? Kompromisse einzugehen und diese einzuhalten?

    Ein Kompromiss wäre für mich z.B.: Der Hund darf einziehen, wenn
    - ihr alle gemeinsam eine Hundeschule besucht
    - der Hund von euch gemeinsam erzogen und beschäftigt wird
    - ihr euch beide an aufgestellte Regeln halten könnt (Hund schläft nicht im Bett)
    - der Hund während eurer Abwesenheit zu einem Sitter kommt

    Ich kann, wie viele hier, deinen Freund gut verstehen. Den eigenen Hund zurücklassen, das ist schwer. Ich kann dich aber schon auch verstehen, mit einem unerzogenen Hund würde ich auch nicht auf Dauer zusammenleben wollen. Aber an dem "unerzogen" kann man ja was ändern.

    Und vielleicht könnt ihr es schaffen, dass ein Hund euer gemeinsames Hobby wird? Als Belli bei uns einzog, war mein Mann auch kein Hundemensch - er hatte einfach nie einen, ich hingegen bin mit Hunden aufgewachsen. Wir sind gemeinsam in die Hundeschule gegangen, haben uns zusammen mit dem Hund beschäftigt, sind Kompromisse eingegangen und halten uns daran (jaa, wenns nach mir ginge, würde Belli mit im Bett schlafen...). Heute sind sie ein Herz und eine Seele.

  • Zitat

    Ganz kurz und knapp:
    Die Trennung wäre das beste für beide Parteien und alle drei Beteiligten.

    Wenn Du Dich nicht auf den Hund einlassen kanst, wird das nix werden. Denn die Freizeitgestaltung dreht sich bei Hundehaltern um den/die Hund(e).
    Aber wenn kein Verständnis in diese Richtung ist, dann wir es nix.


    Auf längere Sicht wird es wohl auf eine Trennung hinauslaufen, wenn ihr tatsächlich zusammenzieht. :gott:. Ich kann auch nicht so richtig herauslesen, dass Du auf Deinen Freund zugehen willst und ihn verstehen willst, Du schreibst dauernd, dass Du den Hund nicht magst, da sehe ich wenig Chancen für euch zu dritt, früher oder später wird es so sein, dass Dein Freund sich zwischen Dir und dem Hund entscheiden müsste. :???: Schon das plötzliche lange allein bleiben in der Wohnung kann ein Riesenproblem werden.

  • Hast Du jemanden in der Bekanntschaft, der sich mit Hunden auskennt, vielleicht selber einen hat? Vielleicht bringt es was, wenn man sich mal zusammen setzt und jemand von außen Ratschläge geben kann. (Jemand, dessen Hund gut erzogen ist ;)) Evtl findet sich vielleicht sogar ein Hundesitter, wenn ihr immer so lange arbeiten müsst?

    Ich fänd es zwar auch schöner, wenn er bei seinen Eltern bleibt, denn dieses ewige Hin-und-her ist für den Hund ja auch nicht schön. Auch das lange allein bleiben muss trainiert werden und da stellt sich die Frage, ob ihr die Zeit überhaupt habt? Was sagt denn Dein Freund dazu, das Hund so lange allein bleiben muss, hat er da kein schlechtes Gewissen? Wie lange ist denn der Hund schon bei seinen Eltern?

    Wenn ihr ihn zu euch holt, dann sollte das auch von beiden gewollt und für immer sein. Dein Freund muss sich bereit erklären, wirklich mal für Erziehung zu sorgen, denn anders wäre die Situation nicht tragbar.

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