Brauche ganz dringend Hilfe!
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Naja,
es ist halt schwierig, etwas zu raten. Du lehnst das Tier innerlich ab, das ist das Grundproblem.
Ganz abgesehen von der ungünstigen Wohn-/Lebenssituation (das könnte man ja vielleicht irgendwie mit Sittern hinbekommen).
Du musst dich auf den Hund einlassen. Das erfordert aber eine Änderung deiner Sichtweise... bist du dazu bereit? Wenn du schläfst und dich der Hund mit Abschlecken aufweckt, würde es ja genügen, dass du sie wegschiebst oder "nein!" sagst - ebenso mit allen anderen Abschleckereien (ich hab selber so einen Schlecki, irgendwann kapieren sie es schon). Es ist zwar nicht angenehm, aber es stirbt auch keiner dran. Der Hund drückt damit ein positives Gefühl dir gegenüber aus, sieh es so.
Es würde erfordern, dass du irgendwie einen Zugang zu dem Tier findest... Wie ist es denn draußen, magst du es, draußen zu sein? Du könntest vielleicht irgend etwas mit ihr üben, einen Trick, oder ganz banale Sachen wie "Sitz" (hilft dann auch für drinnen...).Meist ist es so, dass wenn jemand erstmal versucht, "mit dem Hund zu reden", sich die Einstellung ändert.
Aber das sind wirklich hypothetische Vorschläge, so übers Netz kann man die Situation kaum wirklich beurteilen. Manche Menschen sind einfach keine Hundemenschen, und dann einen Kompromiss zu finden, kann schwere Arbeit sein.
Viel Erfolg
Silvia -
2. Januar 2012 um 10:18
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Brauche ganz dringend Hilfe! - Vor einem Moment
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Danke Silvia für deinen Beitrag...
zum Thema abschlecken, ich sag immer nein zu ihr wenn sie mich abschleckt. Nur mein Freund nicht ihm gefällt es wenn sie ihm zb die Hand leckt. Ist hald schlecht für den Hund bei mir darf ers nicht und bei ihm schon der wird ja ganz verwirrt oder? -
Hallo und herzlich willkommen.
Zuerst mal muss ich sagen, finde ich es klasse, dass du dich hier angemeldet hast um dich zu informieren.
Zeigt eindeutig deinen guten Willen.
Und ich denke egal für was ihr Euch entscheidet, wird es nicht unbedingt einfach werden. Haben ja schon einige geschrieben.
Für mich müssten erstmal die äußern Umstände stimmen. Also, das ihr abklärt, wie ihr mit den 9h alleine bleiben zurecht kommt. Für mich wäre da zumindest ein Gassigeher unumgänglich. DAnn muss der Hund vorher schrittweise das alleine bleiben lernen, falls er es noch garnicht kann, könnte das sicher auch etwas länger dauern.
Und zudem musst du dich mit deinem Partner zusammen setzen und klare Spielregen festlegen, was der Hund darf und was nicht. Unter Umständen soll dein Freund auch mit ihm in eine Hundeschule gehen (ist ja sein Hund, du hast da sicher keine Lust dazu...) Dazu gehört auch finde ich, dass man auch mal was ohne Hund unternimmt usw.
Und wenn ihr ein Kompromiß findet, womit ihr beide leben könnt, dann warum nicht? (Natürlich vorausgesetzt das Alleine bleiben ist geklärt...)
Ich finde du zeigst ja schon, dass du zu Kompromißen bereit bist, da werdet ihr doch sicher auch den goldenen Mittelweg finden können.Und zu deiner Frage wegen der Eifersucht: Ich denke das erledigt sich dann von alleine, wenn ihr gewisse Spielregeln festlegt und Euch dran haltet. Also vllt auch mal was ohne Hund unternehmen usw.
Ansonsten kann ich mich nur meinen Vorrednern anschließen. Wenn du deinem Freund den Hund ganz verbietet, dann werdet ihr wohl auf Dauer nicht glücklich miteinander, weil es immer ein Streitpunkt bleiben wird. Genauso, wie wenn ihr jetzt einfach den Hund holt, ohne gewisse Kompromisse usw, dann wirst du immer die LEidtragende sein müssen, was eben auch nicht geht.
Auf jeden Fall wünsche ich dir und deinem Partner alles Gute, offene und ehrliche Gespräche, und das ihr Euch letztendlich auf etwas einigen könnt, mitdem ihr beide leben könnt!
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Zitat
Danke Silvia für deinen Beitrag...
zum Thema abschlecken, ich sag immer nein zu ihr wenn sie mich abschleckt. Nur mein Freund nicht ihm gefällt es wenn sie ihm zb die Hand leckt. Ist hald schlecht für den Hund bei mir darf ers nicht und bei ihm schon der wird ja ganz verwirrt oder?Du erträgst doch die bloße Anwesenheit des Hundes nicht wirklich.
Das ist doch jetzt ein Rumdoktern an Symptomen ... -
Ich finde es eine schwierige Situation, in einer Partnerschaft zu leben, wenn der eine Part ziemlich deutlicher Hundeliebhaber ist, und der andere Part ziemlich deutlicher Hundeablehner.
Sich grundsätzlich Gedanken zu machen, lohnt sich schon.
Wenn Dein Freund so hundeverrückt ist, dann gehört das zu seinem Charakter. Das Thema Hund wird also wieder und wieder auf der Tagesordnung stehen. Selbst wenn der jetzige Hund bei den Schwiegereltern daueruntergebracht wird, Du kannst mit fast 100%iger Sicherheit davon ausgehen, das Thema Hund steht wieder auf der Agenda.
Mit einem Part, der Hunde ablehnt, wird das knifflig. Auch der superbesterzogenste Hund macht aus Versehen mal was kaputt, hat Brechdurchfall und erbricht und kotet in die Wohnung, wird alt und damit eventuell inkontinent: ich finde, man muss schon hinter einem Tier stehen, sonst macht es keinen Spaß, sondern man sieht nur die Mühen.Davon abgesehen gibt es noch die lösbare Erziehungsbaustelle. Mit den von Dir beschriebenen Verhaltensweisen könnte ich auch nur bedingt leben. Mein Hund darf nicht alles. Er darf nicht ins Bett und nicht auf die Möbel und die Küche ist tabu. Aber das ist eine rein erziehungstechnische Sache und sicher Euer kleinstes Problem.
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bentley hat völlig recht: 9 stunden alleine - das geht nicht. (lösung wäre hier wirklich ein sitter - sonst find ich persönlich das überhaupt nicht gut).
was den rest betrifft:
ich kann hier nur aus der sicht eines hundebegeistertem menschen antworten. aber ich kann mir in etwa vorstellen, wie das sein muss, wenn man nicht zu den "hundeverrückten" gehört aber mit jemand zusammen lebt, für den ein hund "dazugehört".
es muss eine blöde situation sein. dir da zu raten, ist schwierig. ich persönlich könnte nur mit jemand zusammen sein (was ich auch bin) der in grundlegenden fragen meine lebensauffassung teilt - und dazu gehören für mich eben auch meine hunde.
ich lese schon raus, dass du versuchst, damit irgendwie klar zu kommen - die frage ist nur, ob das tatsächlich klappen kann?
du spichst selber von eifersucht, von hygienischen bedenken, von einem gewissen unverständnis deinerseits, was hundehaltung generell betrifft und von einem gewissen unverständnis deines freundes, der wiederum anscheinend deine bedenken und bedürfnisse nicht versteht...
ich weiss nicht, ob das gut gehen kann auf dauer.
natürlich könnte man hier ratschläge geben, was hundeerziehung, hundehaltung oder hundesitting betrifft - aber ich glaub, das löst das grundproblem nicht: wir können aus dir keinen "hundemenschen" machen und aus deinem freund keinen "nichthundemenschen".
du allein weisst, ob du mit freund und hund leben kannst auf dauer - oder eben nicht.
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Zitat
hat Brechdurchfall und erbricht und kotet in die Wohnung, wird alt und damit eventuell inkontinent: ich finde, man muss schon hinter einem Tier stehen,
und produziert dann auch schon mal TA-Kosten im 4stelligen Bereich. -
Zitat
und produziert dann auch schon mal TA-Kosten im 4stelligen Bereich.Ja, auch das. Auch darüber sollte es im Fall der Fälle keinen Knatsch geben.....
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deine Worte.......................
ich mag den >Hund einfach nicht...finde ihn weder schön noch sympathisch. Wir giften uns nur noch an wenn es um das 'Thema Hund geht..........................
was glaubst du, was es erst rund geht, wenn der Hund bei euch ist, in die Wohnung macht, weil er keine 9 Std. einhalten kann und du mußt das weg machen oder die Nachbarn halten dich an, weil der Hund stundenlang jault.
Was sagen denn eigentlich die Schwiegereltern zu der Idee, sie sind es ja, die den Hund schon immer versorgen ?
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Also ich finde es ziemlich daneben eine Trennung vorzuschlagen...ich mein wir sind hier nicht in einem Forum für Paarberatung (selbst da würde man nicht gleich eine Trennung vorschlagen
)liebe Marie, ich denke nicht das es so ungewöhnlich ist wenn "Hunde Mensch" und "Nicht Hundemensch" zusammenkommen...
Ich war früher auch ein "Nicht Hundemensch" bzw. haben mich Hunde null interessiert...sie waren in meinen Augen einfach da, eben schlecht erzogene Menschenmanipulanten...und ich konnte es echt nie verstehen wie man einen Hund so vermenschlichen konnte wie es die Menschen taten die ich aus meinem Umkreis kannte...JA wenn das mein Hund wäre, daaaann
...das soll jetzt nicht heißen, das du die Hoffnung haben darfst das aus dir ein "Hundemensch" wird...ich wollte einfach nur schreiben, das ich deine "Nicht Hundegefühle" sehr gut nachvollziehen kann

Ich persönlich finde die Idee (unabhängig von deinem Desinteresse am Hund) deines Freundes auch nicht gut für den Hund...
ich würde an deiner Stelle mit offenen Karten spielen und ehrlich zugeben das du persönlich Noch ein Problem damit hättest UND es auch für den Hund eine zu große Umstellung ist.
Wenn ihr vielleicht bald umziehen könntet wäre das Problem für dich und den Hund etwas leichter zu bewältigen...denn die kleine Wohnung kann euer Gesamtproblem nur noch vergrößern.
Vielleicht lässt sich dein Freund noch einmal auf diesen Kompromiß ein.
(vielleicht möchtest du später sogar einen eigenen Hund den du dann auf deine Weise erziehen kannst
)Ich wünsche euch viel Glück...kommt euch beide einander etwas entgegen, dann wird das schon...
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