Brauche ganz dringend Hilfe!

  • Zitat

    [...]
    Jetzt hat der Hund noch viele Möglichkeiten. Freilauf auf dem Grundstück, Hunde, die miteinander spielen. Damit ist der Hund schon mal ne gute Portion ausgelastet. Ihm sollte klar sein, dass in einer Wohnung solche Auslastung nicht möglich ist und er selbst dann viel mehr mit ihm "Arbeiten" muss. Da fehlen jedoch diese 9 Stunden, die er bereit zu sein scheint, den Hund alleine in einer kleinen Wohnung zu lassen.

    Bei allem Verständnis, seinen Hund bei sich haben zu wollen. Da schwingt nach meinem Dafürhalten zu viel Egoismus mit, als dass es um das Wohl des Hundes geht.

    Und Marie... deine Argumente sprechen für mich schon sehr dafür, dass es dir auch ( sicher nicht nur.. smile) um das beste für den Hund geht.

    Um das mal klar zu sagen: sollte der Freund, der sich hier ja nicht geäußert hat, wirklich vorhaben, den Hund 9 Stunden allein zu lassen: DAS ist nicht in Ordnung.

    Aber nun, die zwei Zimmer sind nicht das Problem. Zig Hunde wohnen unter städtischen Bedingungen, werden bewegt und ausgelastet und haben ihre Sozialkontakte.
    Man kann eine Menge organisieren - im Prinzip denke ich schon, dass man zu zweit mit Hilfe von außen eine Situation schaffen kann, die hundegerecht ist. Nur muss man dann schon an einem Strang ziehen. Eine Partnerin, die eifersüchtig beobachtet, wie viel Zeit man mit dem Hund verbringt, ist da eher kontraproduktiv, tut mir leid, aber das muss ich so deutlich sagen.

    Und na ja, ist schwer zu beurteilen, wie der Hund erzogen ist. Die Hand des Herrchens zu lecken finde ich jetzt keine derbe Sünde ;) , das kam hier ja als Beispiel.

    Ich denke, der Freund hat hier schon viel gegeben, er ist zur TS gezogen, ohne auf seinem Hund zu bestehen (wenn die Hütte nicht total brennen würde, ICH würde meinen Hund sicher nicht zurücklassen), und nun merkt er, dass er darunter leidet. Also ich kann ihn da verstehen.

  • Zitat

    Ich denke, der Freund hat hier schon viel gegeben, er ist zur TS gezogen, ohne auf seinem Hund zu bestehen (wenn die Hütte nicht total brennen würde, ICH würde meinen Hund sicher nicht zurücklassen), und nun merkt er, dass er darunter leidet. Also ich kann ihn da verstehen.


    :gut: Ich auch! :???:

  • Hallo Marie,
    kann es sein, dass du eiversüchtig auf den Hund Deines Freundes bist? - Wenn du schreibst, du magst ihn einfach nicht...und das, weil er offensichtlich verzogen ist. Nun, da kann ja das Hunderl nichts dafür.

    Aber selbst wenn der Hund derartig verzogen ist - eine Freundin, die ihren Freund am Ende vielleicht dann vor die Wahl stellt: "Entweder der Hund, oder ich", ist keinen Pfifferling wert - tut mir leid, das so schreiben zu müssen. Wünsche euch aber alles Gute und hoffe du siehst ein, dass man eben auch mal zurück stecken muss. ;)

  • Zitat

    - im Prinzip denke ich schon, dass man zu zweit mit Hilfe von außen eine Situation schaffen kann, die hundegerecht ist.


    ... und wenn man zu zweit ist, dann sind gemeinsame Aktivitäten, bei denen der Hund nicht mit kann sehr begrenzt.
    Da kommt es eher mal vor: Heute "betüddele" ich die Hunde und Du machst etwas ohne Hund und morgen andersherum.
    Funktioniert - aber da mussen beide auch am gleichen Strang ziehen.

  • Zitat

    (...)eine Freundin, die ihren Freund am Ende vielleicht dann vor die Wahl stellt: "Entweder der Hund, oder ich"(...)

    Allein das stellen dieser Wahl zeigt doch schon, dass in der Beziehung etwas nicht stimmt und der Hund hier nur zweitrangig ist. Wenn ich jemanden liebe, dann stelle ich diese Liebe nicht unter eine Bedingung. Kommt jemand mit etwas nicht klar, das mir alles in der Welt bedeutet, dann passt dieser Jemand nicht zu mir, so einfach ist das. Frage an die TE: Würdest du den Kontakt zu deiner Mutter abbrechen, wenn dein Freund nicht mit ihr auskäme und dich vor die Wahl stellen würde? Würdest du dich für ihn von deiner besten Freundin trennen oder dein liebstes Hobby aufgeben?

    Und, ob der Hund nun wirklich verzogen ist oder nicht, kann von uns hier niemand beurteilen. Vielleicht bedeutet ein gut erzogener Hund für die TE, dass das Tier wie ausgestopft in der Ecke liegt und nur dann reagiert, wenn man es bewusst anspricht, oder, dass der Hund mit militärischem Gehorsam auf jeden Befehl gleich reagiert.
    Schlafe ich auf der Couch ein und mein Hund will was - spielen, Gassi, Fressen, etc - dann kommt er auch schon mal und leckt mir durchs Gesicht. Das finde ich nicht schön und ich schiebe ihn dann weg. Allerdings kann er es bei der Couch nicht lassen :roll: Liege ich nun im Bett und schlafe, dann kommt er nie, um mir durchs Gesicht zu lecken, das hat er von Anfang an gelernt. Er scheint zu merken, dass ich dort absichtlich schlafe und meine Ruhe will und auf der Couch unabsichtlich einnicke und er mich wecken muss, damit ich ihn nicht vergesse. Ist das nun unerzogen oder klug?
    Mein Hund bellt auch mal, wenn er ein seltsames Geräusch im Hausflur hört. Er schlägt nicht an, wenn es klingelt oder jemand unsere Tür von außen aufschließt, aber wenn etwas unheimlich ist, dann kommt es schon mal vor, dass er anschlägt. Ist das wirklich unerzogen, oder kann es nicht sogar hilfreich sein, wenn ich nicht da bin und sich jemand am Schloss zu schaffen macht, dass er dann bellt und vielleicht einen Einbrecher vertreibt?
    Der ein oder andere würde meinen Hund vielleicht auch als unerzogen bezeichnen, weil er nicht immer auf den ersten Ruf gleich wie von der Tarantel gestochen zu mir gerast kommt und sich schwanzwedelnd vor mich hinsetzt. Und andere sind beeindruckt, dass mein Hund im Freilauf einen Radius einhält und sich zu mir rufen lässt, wenn er gerade ein Eichhörnchen gesehen hat. Für mich und meine Zwecke ist mein Hund gut erzogen und das ist es, worauf es ankommt. Vielleicht findet der Freund der TE seinen Hund ja auch perfekt erzogen und möchte ihn genau so haben, wie er ist? Wir können das nicht beurteilen.

  • Hmm, schwierig.

    Ich habe mich aufgrund meiner alten Hündin von meinem Ex nach 2 Jahren getrennt. Sie war sehr gut erzogen und auch schon 14 Jahre alt - also ruhig, aber dieses ständige generve von ihm, habe ich nicht mehr ertragen! Ja ein Hund braucht Bewegung, Ja ein Hund braucht Beschäftigung, Ja ein Hund macht Dreck, Ja ein Hund haart, Ja ein Hund kostet Geld, JA JA JA! Es ist MEIN Hund!

    Viel Glück!

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    denke, der Freund hat hier schon viel gegeben, er ist zur TS gezogen, ohne auf seinem Hund zu bestehen (wenn die Hütte nicht total brennen würde, ICH würde meinen Hund sicher nicht zurücklassen), und nun merkt er, dass er darunter leidet. Also ich kann ihn da verstehen.

    Nun, ich hab irgendwo gelesen, dass es sich sowieso nur um etwas Vorübergehendes handelt und dann soll es dahin zurück gehen, wo der Hund jetzt ist.

    Es ist ja immer die Frage, wie es sich darstellt. Wenn der Hund sowohl Bindung zu weiteren Hunden im Haus, als auch zu weiteren Familienmitgliedern ( Schwiegereltern ) hat, frag ich mich immernoch, was das mit Liebe zum Hund zu tun hat, ihn dort rauszuholen. Ist ja nicht so, als dass man ihn ins Tierheim gibt und nicht weiß, was mit ihm passiert.

    Ich sage nach wie vor, sie sollte sich mit den Schwiegereltern unterhalten. Deren Meinung wäre mir am wichtigsten. Ich denke, die können die Situation jetzt am besten beurteilen.

  • Zitat

    Nun, ich hab irgendwo gelesen, dass es sich sowieso nur um etwas Vorübergehendes handelt und dann soll es dahin zurück gehen, wo der Hund jetzt ist.

    Es ist ja immer die Frage, wie es sich darstellt. Wenn der Hund sowohl Bindung zu weiteren Hunden im Haus, als auch zu weiteren Familienmitgliedern ( Schwiegereltern ) hat, frag ich mich immernoch, was das mit Liebe zum Hund zu tun hat, ihn dort rauszuholen. Ist ja nicht so, als dass man ihn ins Tierheim gibt und nicht weiß, was mit ihm passiert.

    Ich sage nach wie vor, sie sollte sich mit den Schwiegereltern unterhalten. Deren Meinung wäre mir am wichtigsten. Ich denke, die können die Situation jetzt am besten beurteilen.

    Ich habe es so verstanden, dass er dauerhaft zu ihr gezogen ist.
    Nun ja, es ist sein Hund, und er hat Sehnsucht. Wenn es danach ginge, dass der Hund es irgendwo BESSER haben könnte, dann dürfte wohl das Gros von uns keine Hunde halten.... ;)

  • Kleine Stellungnahme noch schnell...

    1. Ist er wegen der Arbeit zu mir gezogen
    2. Habe ich ihn niemals vor die Wahl gestellt, was ich auch niemals tun würde
    3. Bin ich hier in diesem Forum, weil ich seine Hundeliebe ein bisschen verstehen will, und nicht um zu lästern oder Hundeliebhaber schlecht zu machen
    4. Ich suchte hier nur nach Hilfe wie ich am Besten mit der Situation umgehen soll damit es allen dreien gut geht.

    Nun verabschiede ich mich und will mich bei den überwiegend sehr sehr hilfreichen Tips bedanken!

    P.S.: Noch was für die extremen Hundefanatiker: Ihr wollt alle Toleranz in der Gesellschaft wenn es um euren Hund geht, dann seit auch tolerant Menschen gegenüber die zu Hunden keine Bindung haben und verurteilt sie nicht gleich wenn sie den Willen haben zu verstehen.

    Viele Grüsse

  • Zitat

    P.S.: Noch was für die extremen Hundefanatiker: Ihr wollt alle Toleranz in der Gesellschaft wenn es um euren Hund geht, dann seit auch tolerant Menschen gegenüber die zu Hunden keine Bindung haben und verurteilt sie nicht gleich wenn sie den Willen haben zu verstehen.

    War das jetzt echt nötig? Ich habe alles Verständnis der Welt dafür, wenn jemand meinen Hund nicht mag. Wenn in der U-Bahn nur ein freier Platz ist und die Person auf dem Nachbarsitz möchte nicht, dass mein Hund sich dort vor meinen Füßen niederlegt, weil er/sie zB Angst oder eine Allergie oder sonst ein Problem mit dem Hund hat, dann stehe ich auf und fahre wenn nötig auch 30 min im Stehen.

    Du wolltest Hundeliebhaber verstehen, also haben Hundeliebhaber hier geschildert, warum ihnen der Hund wichtig ist und was er ihnen bedeutet. Aber du hast rein gar nichts verstanden, es nicht mal richtig versucht. Also wirst du auch deinen Partner nie verstehen. Traurig.

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