Furchtbares im Zooladen erlebt ...
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enidaN -
7. November 2011 um 18:35 -
Geschlossen
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"Schlagen" soll man einen Hund natürlich niemals!
Körperlich werden finde ich in Ordnung, Hunde verstehen das von Natur aus.
Eine schnelle Berührung mit den Finderspitzen, ein Wischer reicht normalerweise völlig.Schnappen ist nicht!! Der Hund muss lernen sich zurückzunehmen.
Warnknurren okay, von mir aus. Wenn ich aber sage ich habs wahrgenommen, jetzt muss Ruhe sein, darf kein Schnapper kommen...
Sonst "schnappe" ich auch!Allerdings bin ich mit Berichten wie dem Eingangspost grundsätzlich vorsichtig. Man kann es nicht beurteilen, wenn man nicht dabei war.
Menschen, die ihre Hunde nie "begrenzen" - empfinden oft schon ein Abblocken mit der Hand - der Hund rennt dagegen - als "schlagen" (aaaallees schon erlebt ;-)
Sie empfinden ein scharfes "nein" als anschreiben usw.Also es ist alles relativ.
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Zitat
Ich denke man muß nicht schon bei Welpen so schwere Geschütze auffahren und ihn direkt schlagen
Ich persönlich würde es zwar auch nicht zulassen das ein Hund indem Alter schon einen fremden Menschen anknurrt...man kann genausogut dazwischen gehen und ein scharfes "nein" aussprechen und ihn dann entsprechend umlenken.
Mein Hund hat damals mit knapp 6 Monaten meine Mutter beim ihren ersten Aufeinandertreffen angeknurrt...das hat auch etwas mit Distanzwahrung in solchen Situationen zu tun....
Meine Mutter ist (halt etwas unwissend) direkt auf meinen Hund losgestürmt.
Sie fing an zu knurren...ich bin mit scharfen "Nein" dazwischen gegangen, hab sie abgelenkt und sofort meiner Mutter erklärt, wie sie sich am Anfang verhalten kann...danach hat sie meiner Hündin mit Abstand Leckerchen hingehalten und hat abgewartet...meine hündin ist darauf freundlich eingegangen.
Seitdem ist alles gut
Mir ging es um die Wahrnehmung dessen, das das Verhalten des Welpen als "nicht unbedingt total in Ordnung" eingestuft werden sollte.
Klar hat jeder andere Wege das zu regeln, hauptsache man unternimmt was.

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Zitat
Mir geht es darum, den Hund mit anderen Mitteln zu lenken, als gleich körperlich zu werden - gerade bei einem jungen Welpen, der noch nicht viel kennt.
Wenn jmd. (auch ein Kind) unvermittelt meinen Hund anfasst, darf dieser knurren und ich werde die Situation so regeln, dass er keinen Grund hat zu schnappen. Sollte ich der Meinung sein, dass er diese Situation über sich ergehen lassen muss, teile ich ihm das mittels Kommando mit und gut ist.Nun, bei einem solch jungen Hund ist das wohl schwer, mittel eines Kommandos ,zu bewerkstelligen...eine gewisse Körperlichkeit ist da meistens nicht zu umgehen, wenn der Welpe das Kommando noch nicht verinnerlicht hat...und ich glaube kaum , das es in diesem Alter schon so ist.
Aber ich würde auch nicht schlagen. -
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"Schlagen" soll man einen Hund natürlich niemals!
Körperlich werden finde ich in Ordnung, Hunde verstehen das von Natur aus.
Eine schnelle Berührung mit den Finderspitzen, ein Wischer reicht normalerweise völlig.Schnappen ist nicht!! Der Hund muss lernen sich zurückzunehmen.
Warnknurren okay, von mir aus. Wenn ich aber sage ich habs wahrgenommen, jetzt muss Ruhe sein, darf kein Schnapper kommen...
Sonst "schnappe" ich auch!Allerdings bin ich mit Berichten wie dem Eingangspost grundsätzlich vorsichtig. Man kann es nicht beurteilen, wenn man nicht dabei war.
Menschen, die ihre Hunde nie "begrenzen" - empfinden oft schon ein Abblocken mit der Hand - der Hund rennt dagegen - als "schlagen" (aaaallees schon erlebt ;-)
Sie empfinden ein scharfes "nein" als anschreiben usw.Also es ist alles relativ.
Ja sicher ist es relativ...
ich habe meinen hund auch schon geschlagen...genau in solchen Augenblicken wie den stürmischen Pupertätsausbrüchen wie zb: meine Hündin(heute 3 Jahre alt) wollte im Spielwahn (da war sie circa 8,9 Monate alt) meiner Tochter in die Nase zwicken...oder Das Spielie mit einem riesen Anlauf aus meinen Händen reißen...automatisch (das war dann echt ein Reflex) hab ich ihr eins auf die Schnauze gehauen...denn es gibt halt auch für solche Momente echt Grenzen.Eine gewisse körperlichkeit bei der Erziehung und sei es nur abdrängen ect. ist meistens nicht zu umgehen.
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Zitat
Eine gewisse körperlichkeit bei der Erziehung und sei es nur abdrängen ect. ist meistens nicht zu umgehen
Dem stimme ich absolut zu.
Aber das ändert alles nichts an der Tatsache, daß eine fremde Person keinen Hund zu maßregeln hat. Völlig egal, ob der Hund (egal ob Welpe oder erwachsen) knurrt, Zähne zeigt, bellt oder sonst was, die Verkäuferin hätte zurückweichen können. Sie hätte die Halterin aufmerksam machen können, aber einen fremden Hund auf die Schnute schlagen
Ich muß ehrlich gestehen, bei mir hätte es ordentlich geknallt und in einem F....napf hat es deswegen schon Ärger gegeben, wegen so einer Dummheit von einer Angestellten. Denn absolut niemand vergreift sich an meinem Hund. -
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Zitat
Dem stimme ich absolut zu.
Aber das ändert alles nichts an der Tatsache, daß eine fremde Person keinen Hund zu maßregeln hat. Völlig egal, ob der Hund (egal ob Welpe oder erwachsen) knurrt, Zähne zeigt, bellt oder sonst was, die Verkäuferin hätte zurückweichen können. Sie hätte die Halterin aufmerksam machen können, aber einen fremden Hund auf die Schnute schlagen
Ich muß ehrlich gestehen, bei mir hätte es ordentlich geknallt und in einem F....napf hat es deswegen schon Ärger gegeben, wegen so einer Dummheit von einer Angestellten. Denn absolut niemand vergreift sich an meinem Hund.Bei meinen Rassen passieren solche Dinge gar nicht

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Nur mal für die Akte -oder die User, die hier Rat suchen-
Ich empfinde es als absolut falsch einem Welpen, der -wahrscheinlich aus Angst- knurrt oder gar zwickt auf die Nase zu hauen oder sonst laut oder "brutal" zu werden. Er hat Angst, zeigt das und wird gemaßregelt -im blödsten Fall schliesst er daraus beim nächsten mal nicht zu "warnen", sondern gleich zuzubeissen.
Nicht das Knurren, Schnappen oder Beissen muss unterbunden werden, man sollte ihm lieber den Grund nehmen so reagieren zu müssen. Das heisst ihm die Angst nehmen oä und bis es soweit ist, sollte man ihn von solchen Situationen fern halten. -
Zitat
Nur mal für die Akte -oder die User, die hier Rat suchen-
Ich empfinde es als absolut falsch einem Welpen, der -wahrscheinlich aus Angst- knurrt oder gar zwickt auf die Nase zu hauen oder sonst laut oder "brutal" zu werden. Er hat Angst, zeigt das und wird gemaßregelt -im blödsten Fall schliesst er daraus beim nächsten mal nicht zu "warnen", sondern gleich zuzubeissen.
Nicht das Knurren, Schnappen oder Beissen muss unterbunden werden, man sollte ihm lieber den Grund nehmen so reagieren zu müssen. Das heisst ihm die Angst nehmen oä und bis es soweit ist, sollte man ihn von solchen Situationen fern halten.Man kann nicht jede Situation im Vorfeld einschätzen...besonders nicht als Anfänger.
Dazu kommt noch das jeder Hund anders ist.
Wie oder welche Angst willst du ihm nehmen, wenn du nicht weißt wie er in solchen Situationen reagiert?
Manche Situationen kann man einfach nur noch managen, sonst dürfte man NIE mit dem Hund außer Haus gehen.
...ist ja nicht so als wenn man von Anfang an alle Eigenarten des Welpen kennt bzw. weiß was zuzulassen ist oder nicht.
Es werden eben auchmal negative Erfahrungen gesammelt...so wie es der TS ergangen ist.
Ich glaube das wir alle schon in gewissen Rahmen negative Erfahrungen gemacht haben. -
Zitat
Nun, bei einem solch jungen Hund ist das wohl schwer, mittel eines Kommandos ,zu bewerkstelligen...eine gewisse Körperlichkeit ist da meistens nicht zu umgehen, wenn der Welpe das Kommando noch nicht verinnerlicht hat...und ich glaube kaum , das es in diesem Alter schon so ist.
Aber ich würde auch nicht schlagen.Je nach Hund reicht aber auch ein scharfes "Nein" - gerade bei so jungen Hunden - um ihn aus der Situation raus zu holen. Wie gesagt, dass ist von Hund zu Hund verschieden, aber ich würde es wie gesagt erst einmal mit der Stimme versuchen.
Ich lehne Körperlichkeit nicht ab - bitte nicht falsch verstehen - aber es ist eben nicht das erste Mittel der Wahl. -
Zitat
Je nach Hund reicht aber auch ein scharfes "Nein" - gerade bei so jungen Hunden - um ihn aus der Situation raus zu holen.
Dazu muß der Hund aber erstmal begriffen haben was Nein bedeutet und die meisten Welpen die ich kenne wissen das nicht. Es ist also recht sinnlos einem Welpen ein Nein hinzuknallen, wenn er damit nichts anfangen kann. Mag sein das es Naturtalente gibt. Also meine Welpen haben in dem Alter noch nicht 100% verstanden was Nein überhaupt bedeutet.
Zitataber es ist eben nicht das erste Mittel der Wahl
Ist bei mir z.B. je Situation und Hund sehr unterschiedlich. Bei Lucky reicht ein Nein und er hört mit seinem Tun auf, selbst wenn er gerade einen frechen Junghund vermöbelt. Bei Akasha kann ich mir das sparen, da erreiche ich meist mehr, wenn ich z.B. kurz abdränge oder in die Hände klatsche.
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