-Wissenschaft Hundehaltung-
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Bluemeleinchen -
13. August 2011 um 22:23
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Hm. Also eigentlich stört es mich nicht so sehr, wenn andere ihre Meinung haben (und auch vertreten). Ich denke, zum "sich informieren" gehört doch auch dazu, sich andere Meinungen anzuhören?
Das kann doch auch den Blickwinkel öffnen.
Ich barfe z.B. nicht, finde aber das Thema interessant - und ja einige Sachen kann ich auch für mich verwerten. Von allein wäre ich auf so Einiges einfach nie gekommen
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Hallo,
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Dann bekomm' mal ein Kind, dann geht es erst richtig ab, denn da hat jeder ganz genaue Vorstellungen und Tipps und dass, egal ob derjenige selbst Kinder hat oder nicht - und ungefragt natürlich

...und es hört auch beim zwieten Kind nicht auf, obwohl das erste die "Fehler" offensichtlich unbeschadet überstanden hat

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tja mei..

zwischen pest und cholera liegen welten.
der richtige mix zwischen hirn und bauch machts eigentlich aus.
allerdings: ein klein wenig grundwissen über die grundbedürfnisse eines hundes schadet auch nicht. WAS ich aus diesem wissen mache, hängt dann wieder ganz von meiner eigenen situation, meinem umfeld, meinem alltag und natürlich meinem hund ab.
und - ganz ehrlich: "das haben wir immer schon so gemacht" ist auch nicht immer der weisheit letzter schluss.
die kunst an der sache ist wohl, die erhaltenen infos richtig zu selektieren.
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Also ich finde nicht dass man hier etwas gebrettert bekommt, es kommt eben meistens so aus dem Wald raus wie man rein ruft.
Und eine Wissenschaft muss aus Hundehaltung auch nicht machen, informieren ist wichtig, aber locker durch die Hose atmen auch.
Man muss aich in der Hundehaltung nicht immer politisch korrekt sein und man muss auch nicht alles in Foren breittreten.
Ich wundere mich allerdings manchmal über bestimmte Threads.
Ich warte noch auf den "Ich habe ins Gebüsch gemacht, mein Hund hat drüber markiert, haben wir ein Beziehungsproblem?" Thread.
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Zitat
Dann bekomm' mal ein Kind, dann geht es erst richtig ab, denn da hat jeder ganz genaue Vorstellungen und Tipps und dass, egal ob derjenige selbst Kinder hat oder nicht - und ungefragt natürlich

...und es hört auch beim zwieten Kind nicht auf, obwohl das erste die "Fehler" offensichtlich unbeschadet überstanden hat

Genau so! Das ist fast das Gleiche in grün. Geht auch schon bei der Ernährung los und hört nicht bei der Erziehung auf. Stillen oder nicht stillen, Brei oder Selbstgekochtes, schreien lassen oder nicht, schlafen im Elternbett oder lieber doch nicht...
Wat hab ich mich verrückt machen lassen in den ersten Monaten, Mann Mann, Mann.
Dann hab ich mir `n dickes Fell zugelegt und bin von innen heraus einfach gelassener, anderen Meinungen gegenüber, geworden und schon ging`s mir besser und Alles was ich tat fühlte sich plötzlich richtig an. Puh, war nicht einfach!
Ich habe einfach Schluss gemacht, mit der "Wissenschaft um`s Kind"...
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Also ich weiß oft auch nicht mehr was ich glauben soll.Es gibt so viele "Experten" die alle den vollen Durchblick haben was Ernährung , Erziehung und Haltung angeht, die aber alle was anderes sagen (besonders Trainer, Tierärzte und diverse Hundeflüsterer) Da kann ich so einiges aufzählen z.B der Trainer sagt: "Hund nicht begrüßen,umlaufen wenn er mir im weg liegt,nicht als erstes durch die Tür lassen und neben oder hinter einem laufen lassen weil man ist ja "Alpha".
Dann sagt der Flüsterer weil Jahre lange Forschung mit Wölfen,Wildhunden: Alles quatsch, das "Alphapaar" managt aus der Mitte, sprich das Rudel läuft um die "Alpha " rum.
Tierarzt sagt: Alles blödsinn Hund ist kein Wolf also denkt und handelt anders weil domestiziert.
jetzt gehts weiter mit Ernährung: Experte sagt: gutes Trofu u.Nafu reicht gleiche sagt der Tierarzt.
Der andere Experte ist für Barf o. selbstgekochtes.Auf die Frage ist es denn nun wirklich Fakt das der Hund die ganzen Zusätze,Gemüse,Kohlenhydrate bekommen muss beim Barfen heisst es einmal"Ja brauch der weil holt sich in der freien Natur die pflanzliche nAhrung aus dem MAgen der Beute."
Der andere sagt"Nein um Gottes Willen, nur Fleisch reicht weil es wurde noch NIE beobachtet das Wölfe den Magen der Beute fressen"
Ich kann ewig so weiter machen und was soll man glauben
Ich weiß es manchmal selber schon nicht mehr,Mein Hund ist seit 8 Jahren bei mir und habe mit ein bisschen Vorerfahrung und ganz viel Bauchgefühl einen gesunden zufriedenen Hund trotz "vorherausTürrausgehen" und Trofu u, NafuPuh das musste ich mir mal vond er Seele schreiben.
Grüße von Jenni u.Tammy
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Zitat
Ich warte noch auf den "Ich habe ins Gebüsch gemacht, mein Hund hat drüber markiert, haben wir ein Beziehungsproblem?" Thread.

ne, das ist dann ein rangordnungsproblem, der hund will die weltherrschaft, ganz eindeutig.

gruß marion
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Zitat
Ich werd ab jetzt einfach alles nach MEINEM Gefühl und Wissen machen. Ich werd mich selbst informieren... Denn ICH muss mit meinem Hund klarkommen... Er liegt in MEINER Verantwortung. Und solange es ihm gut geht, ist es für mich Oke. Ich mach Schluss mit der Wissenschaft Hundehaltung!
:)Die erste Konsequenz dessen wäre dann aber sich hier abzumelden, oder? Hier sind wir ja hauptsächlich der Information halber. Ich zumindest. Ich will jetzt aber nicht, dass Du Dich abmeldest!
Man kann sich auch informieren, Rat suchen und dann doch aus dem Bauch heraus handeln. So mache ich es z.B. Der Ton hier, oder in solchen Foren allgemein ist für mich auch manchmal gewöhnungsbedürftig, aber das muss man selber ja nicht annehmen.
Ich bin mir sicher, dass hier viele wirklich nur wegen der information unterwegs sind und selber noch keine 5 Beiträge geschrieben haben. Quasselt halt nicht jeder so gerne wie wir.
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Hey,
du musst nur wissen mit wem du diskutierst ;-) Ich finde Diskussionen oft sehr anregend. Man bekommt neue Sichtweisen aufgezeigt und ein bisschen was zum Nachdenken. Voraussetzung sollte immer sein dass das Gegenüber auch andere Meinungen akzeptieren kann. Ansonsten beende ich Gespräche meist recht schnell oder bleib oberflächlich ;-)
Ich hab in manchen Bereichen mittlerweile sehr gefestigte Ansichten, die ich auch mit Argumenten untermauern kann. Trotzdem kann ich andere Meinungen neben meiner bestehen lassen. Und das erwarte ich auch von meinen Gesprächspartnern. Aber ich möchte nicht auf den Austausch verzichten. Es macht mir Spaß und bereichert mich und nicht zuletzt habe ich besonders durch den Austausch mit anderen Hundehaltern auch viel gelernt. Entweder weil ich auf einen guten Weg gestoßen wurde oder weil ich danach wußte wie ich es nicht machen will ;-)
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Zitat
Naja... Ich weiß auch nicht. Ich wollte/will einfach alles richtig machn... also habe ich verschiedene Leute gefragt... und stand dann da mit 10000 Infos und wusste nicht wem ich glauben sollte... Weil ALLE hatten doch RECHT
Verständlich - aber genau DA liegt das Problem.
In diesem Schwarz-Weiss-Denken, in diesem Nur-so-ist-es-richtig ... und alles andere ist falsch!
Solange man so denkt ist man natürlich auf der Suche nach DEM einen, einzigen und wahren Experten, der einem 1000-prozentig sagen kann wie's richtig geht.Ich glaube die Welt wäre besser wenn wir aufhören würden immer alles richtig zu machen -
und stattdessen anfangen würden, alles so gut wie (uns) möglich zu machen.
Es gibt doch nur in ganz wenigen Lebensbereichen eindeutiges Richtig oder Falsch. (auch wenn "die" Wissenschaft das gerne anders hätte und ständig versucht, Beweise für Richtig und Falsch zu finden)
Meistens gilt doch: was für den Einen richtig ist, muss für den Anderen noch lange nicht gut sein.
Im Bereich Hundehaltung finde ich persönlich es sehr spannend, viele verschiedene Meinungen zu lesen, viele verschiedene Hunde und Halter und deren Alltag "kennenzulernen" - und mir nebenher dabei meine eigene Meinung zu bilden und meinen ganz persönlichen Weg zu finden.
Dabei "arbeitet" man sich von den Grundlagen (also was wirklich lebensnotwendig ist für den Hund) hin zu den Details. Im Laufe der Zeit lernt man immer mehr dazu, verfeinert seine Meinung und setzt dies auch in der Praxis um ... und irgendwann stellt man staunend fest, das all dies eigentlich ganz einfach ist, wenn man - mit ein bissi Wissen im Kopf - auf sein Bauchgefühl vertraut. - Vor einem Moment
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