-Wissenschaft Hundehaltung-

  • Zitat


    Bauchgefühl ist gut, aber nicht alles.

    Selbstverständlich nicht!
    Einigen wir uns doch auf einen Cocktail aus Wissen, welches angelesen, erfragt und erprobt ist, aus den eigenen Erfahrungen, einem kritischen Menschenverstand und einer guten Beobachtungsgabe!

    Tanja

    ....aha, der liebenswerte und sanftmütige Krebs - bis seine Scheren etwas zu packen kriegen :D

    LG

  • Ich muss zugeben, dass ich extrem viel aus dem Dogforum gelernt habe und unsere Familienhündin davon profitiert - endlich bekommt sie ein gutes Futter und wir lernen erneut, mit ihr richtig umzugehen.
    Was am DF aber auch wieder fatal ist: Hier gibt es Hundehalter, die machen einfach alles richtig, die habens einfach drauf, denen liegt das im Blut (oder sie halten bereits den zigsten Hund und machen schlichtweg keine Fehler mehr).
    Die darf man sich jedoch nicht als Maßstab nehmen.
    Ich fahre viel besser mit allem, als ich mir gesagt habe, dass Hund auch hier und da mal Gemotze abkönnen muss, auch wenn das nicht hunderprozentig politisch korrekt ist. Auch, dass Hund mal länger alleine bleibt, wird ihn nicht umbringen. Auch na klare Ansage nicht und genausowenig bringt es mich um, wenn Hund nicht 120% Prozentig in der Unterordnung ist, sondern noch Fehler macht.

    Perfektion wäre wünschenswert in der Tierhaltung, weglassen von Emotionen auch - aber das kann ich nicht, das bin ich nicht und ich bin mir sicher, dass mein Hund genau weiß, wie ich etwas meine, auch wenn ich dabei Emotionen zeige.

  • Zitat


    Perfektion wäre wünschenswert in der Tierhaltung, weglassen von Emotionen auch - aber das kann ich nicht, das bin ich nicht und ich bin mir sicher, dass mein Hund genau weiß, wie ich etwas meine, auch wenn ich dabei Emotionen zeige.

    .....und das ist auch gut so ;)
    Hunde kommen mit unseren Emotionen eigentlich wunderbar zurecht(....es wäre ja entsetzlich wenn wir keine hätten) und so lange ich wir unsere Emotionen auch im Griff haben und sie nicht auf dem Rücken unserer Hunde ausleben, finde ich "Unperfektionismus" völlig ok.

    LG

  • Zitat

    .....und das ist auch gut so ;)
    Hunde kommen mit unseren Emotionen eigentlich wunderbar zurecht(....es wäre ja entsetzlich wenn wir keine hätten) und so lange ich wir unsere Emotionen auch im Griff haben und sie nicht auf dem Rücken unserer Hunde ausleben, finde ich "Unperfektionismus" völlig ok.

    LG

    Ja, nun, ich muss auch mit gewissen Emotionen meines Hundes leben :lol: Ich kann es ab, und ich denke in bestimmtem Rahmen wird der Alph es wohl auch wegstecken ;)

  • Huhu,
    ich habe mir jetzt nicht alle Beiträge durchgelesen.
    Ich denke jeder hat eine andere Meinung von Hundehaltung/erziehung/ernährung.
    Ich habe mir da von Anfang an nicht reinreden lassen ich habe alles so gemacht, wie ich es für richtig gehalten habe.
    Meinem Hund hat es zumindest nicht geschadet.
    Sie lebt noch auch wenn sie ein günstiges Futter bekommt.
    Sie ist auch in einer kleinen Wohnung sehr glücklich.
    Und ich denke es reicht wenn sie die Grundkomandos kennt, denn immerhin ist mein Hund kein Zirkuspferd.
    LG MIssSixty

  • Netter Thread hier, bin froh dass ich ihn gefunden habe.

    Ich habe meinen Hund jetzt seit ca. 7 Wochen. Habe mittlerweile bestimmt zehn Bücher bwz. Broschüren über Hundehaltung, Hundeerziehung und Hundefütter gelesen.
    Im Internet (bevor ich auf dieses wirklich tolle Forum hier gestoßen bin) habe ich mir allerhand Informationen geholt und auch Bekannte bzw. Nachbarn haben dann noch ihren Senf beigetragen.

    Und es ist schier unglaublich, wie sehr sich die jeweiligen Meinungen widersprechen. Der eine sagt tu das, der eine, dass man genau das nicht tun soll (siehe auch mein Thread mit der Frage, ob es schlecht ist, dem eigenen Hund etwas abzujagen, etc.).

    Selbst bei Leuten, die sich offensichtlich noch so gut auskennen, muss nicht immer jeder Tipp auch wirklich richtig oder gar Gold wert sein.

    Diese Fülle an Informationsflut kann irgendwann einen auch einfach überfordern und wie der Threadersteller schon feststellte: Der Spaß am eigenen Hund geht dann vielleicht sogar verloren. Besser gesagt, der Spaß daran, ihm was beizubringen, etc.

    Sich viele Informationen aus verschiedenen Quellen zu besorgen ist gut. Aber es gibt meiner Meinung nach kein pauschales "tu dies und es ist alles gut".

    Ich werde mich in Zukunft auch viel mehr auf mein Gefühl verlassen, letztendlich stehen ich und mein Hund im Mittelpunkt, bzw. dass es uns zusammen gut geht.

  • Zitat

    Was interessiert mich anderer Leute Meinung, solange es meinen Hunden gut geht? Will ich eine fremde Meinung haben, frage ich.

    Ansonsten ist es mir auch völlig schnuppe, was Leute mit ihren Hunden machen, solange diese nicht in Gefahren gebracht werden, die man einfach abstellen könnte, wie zum Beispiel Vergiftung durch falsches Futter, Platt gefahren werden weil an der Straße nicht an der Leine etc.

    :gut:

  • Im großen und ganzen handele ich nach meinem Gefühl, meiner Intuition und auch meiner Logik.
    Vieles im Forum hat mich zum Nachdenken gebracht, oder ich habe auch mal was ausprobiert, aber letztendlich bin ich meist zurück auf meinen eigenen Pfad.
    Ich finde man muss auch vorsichtig sein, den häufig verwirrt viel Information auch und man neigt dazu rumzuprobieren, statt sich für eine Sache zu entscheiden und eine klare Linie zu folgen, z.B. was die Hundeerziehung betrifft.
    Desweiteren habe ich auch lernen müssen das der ganze Naturtrip auch nach hinten losgehen kann, wenn z.B. der Hund allergisch reagiert.
    Genauso wie das barfen, wenn wenn man zwei Hunde hat mit völlig unterschiedlichen Anforderungen.
    Ich habe schon lange wieder beschlossen mich auf meine eigene Logik zu verlassen, mag sie auch nicht wissenschaftlich belegt sein.

  • Das mit den eigenen Gefühlen und der eigenen Logik kann aber leider genauso gut nach hinten los gehen wie das Vertrauen auf die "Expertentipps". :roll:
    Was fehlt und für Anfänger der Hundehaltung wirklich verwirrend ist - es gibt zu wenig allgemein anerkannte wissenschaftliche Fakten, wie Hunde "funktionieren". Komischerweise wird in dem Bereich erst seit einigen Jahren geforscht.

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