Leinenführig an einem Tag?
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Du hast es sicher nicht falsch gemacht, nur anders ;-)
davon kannst du ausgehen.

Ich finde das Pauschalrezept gibts eh nicht, jeder Hund bietet eben auch andere Grundlagen an. Eben auch viel falsch gelaufenes...
ja, das ist so. und gerade weil jeder hund andere grundlagen bietet, wäre es gut, ebend nicht pauschal zu sagen dann rucke ebend ein zwei mal. der schuß kann auch gewaltig nach hinten los gehen.
nein, pauschalrezepte gibt es nicht, aber lebewesen lernen auf die gleiche weise. meinst du, du würdest eine aufgabe, von der du nicht weißt, um was es geht besser und schneller lösen, wenn du alle paar minuten eine drauf bekommst, weil du die aufgabe noch nicht lösen konntest?
ich bin davon überzeugt, dass du die aufgabe besser lösen würdest, wenn sie dir erklärt werden würde.aber ich will hier niemanden verkehren. sollte nur ein gedankenanstoß sein.
gruß marion
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Hallo,
hast du hier Leinenführig an einem Tag? schon mal geschaut ?*
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Hat dieser Herr Gowin auch eine HP?
Mir ist das sehr zuwieder, an der Leine zu rucken. Wobei ich gerade auch am grübeln bin: Ist das gute alte Stehenbleiben bzw. der Richtungswechsel nicht das gleiche in Grün?
Wenn ich bedenke: Hund rennt in die Leine - Richtungswechsel - das hat auch ordentlich Schmackes...
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Also bei mir rannte mein Hund nicht mehr in die leine als es mir erklärt wurde, wie das mit richtungswechel funktioniert.
Aber ich musste ja auch erstmal an nem Zaun entlang gehen (weil meiner etwas schwer von begriff war).Ne aber mit schmackes in die Leine rennen, das gabs nicht. War auch vom aufbau her klar das es sowas nicht gibt. Sondern das ich vorher reagiere, bevor das passiert. Ich brauchte nach nur 30minuten "Jack" zu sagen bei nem richtungswechsel und schon wurd ich angeguckt.
Werd ich immernoch, weil ich es immernoch so mache wie auf dem Platz vom Verein. Ich brauch auch so nur sagen "Jack" oder "Fuß" und schon werd ich von ihm angeguckt, ganz ohne jemals geruckelt zu haben.
Edith: und mein Hund war sicher nicht einfach weil der die ganze Zeit die anderen Hunde beißen wollte.
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Zitat
Nur über andere Motivation, aber es gelingt nicht immer (bei einem Hund), das muss ich schon zugeben.
Aber:
Mit Rucken würde ich dann auch nichts mehr erreichen, ich kann damit leben, dass die Leine dann zweimal die Woche nicht durchhängt...
Irgendwann geht es schon weiter.
Ganz so eng sehe ich das in, für uns recht seltenen Situationen, nicht (mehr)
Gruß
LeoErspart mir nachfragen, danke naijra
Ich persönlich arbeite da schon ohne Leinenruck
Mir ging es da nur um die Frage, wie man spass mit dauerhaftem Stehen bleiben in den Griff bekommen möchte
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Natürlich kann ich keinen erwachsenen Hund der jahrelnag an der Leine zieht mit einem Welpen vergleichen.
Dazu sei aber gesagt das Chili erst der 2. Welpe ist den ich erziehe. Davor hatte ich immer erwachsene Hunde, fast immer mit schlechter Vergangenheit und keiner lief ordentlich an der Leine.
Auch bei diesen Hunden funktioniert sie Stehen-Bleiben-Methode.
Natürlich bleibe ich nicht einfach nur stehen und warte. Das mache ich auch bei meinem Welpen jetzt nicht so. Ich versuche ihre Aufmerksamkeit zu bekommen und lobe für jeden noch so kurzen Blickkontakt.
Sowas übt man natürlich nicht gerade in stressigen Situationen sondern zur Nut erstmal im eigenen Garten oder auf ruhigen Wegen.
Und wenn der Hund garnicht bereit ist einen anzusehen gibt es auch noch Haltis.
Ich weiß das viele hier diese Hilfsmittel nicht mögen aber bevor ich meinem Hund Schmerzen zufüge und unnütze an ihm rumrucke (ich hatte bereits erklärt warum der Hund dabei garnichts lernt) zwinge ich ihn lieber sanft dazu mich mal kurz anzusehen um Zeit für ein Lob zu haben. Irgendwann kapiert dies jeder Hund. Es ist sicher nicht der schnellste und einfachste Weg aber meiner Meinung nach der nachhaltigste und schonenste.
Ein Patentrezept gibt es nicht, aber der Ansatz des Stehenbleibens gefällt mir doch schon wesentlich besser als den Hund rumzuzerren und er lernt absolut nichts dabei. -
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Ich denke, wenn man von Anfang an konsequent ist und seine Methode, sei es nun stehenbleiben oder Richtungswechsel oder Nein oder was auch immer, durchzieht, braucht man auch keinen Leinenruck.
Auch wenn der Hund zwei Jahre lang gezogen hat, muss man nicht zwangsläufig brutal werden, sondern ihm klarmachen, dass von diesem Punkt an andere Regeln herrschen und zu denen gehört nunmal: Du folgst nun mir und ich nicht mehr dir. Wenn der Hund dann meint, er müsse doch in die andere Richtung gehen, dann merkt er ja, wenn Frauchen oder Herrchen plötzlich von ihm weggehen und kommt hinterher.
Ob man das dann mit Lob und Ignorieren oder mit ner kurzen Strafe "verfeinert" ist mal dahingestellt.Und bei uns war das Problem, dass ich definitiv vorher zu inkonsequent war und immer wieder was hab durchgehen lassen, deshalb hing die Leine zwar durch, aber mein Hund hat trotzdem Null auf mich geachtet und ist am Ende dann umgedreht, um wieder vorneweg zu geistern. Zusätzlich dazu kam noch, dass er bei lang gelassener Leine extrem unsicher und überfordert war, weil ihm zu viele Möglichkeiten geboten wurden.
Das haben wir jetzt geändert, ich wechsle jetzt, sobald er auch nur anfängt, in die falsche Richtung zu gehen bzw. schneller als ich zu sein, blitzschnell die Richtung und spätestens beim zweiten Mal, wo ich ihn zugegeben etwas unsanft mitziehe, achtet er drauf, wo ich langgehe.
Und innerhalb der Leine hat er völlige Freiheit und jetzt reicht auch ein einfaches Langsamerwerden von mir aus und er schaut sofort, was passiert.
Er folgt mir und ich nicht mehr ihm.Also ja, wenn einem einer logisch und schlüssig erklärt, wie es geht und was der Hintergrund des Ziehens ist (ist bei nem Wildfixierten Hund ja nen völlig anderer als bei uns und da würd ich auch nicht sagen, dass diese Methode klappt) dann geht das auch in einem Tag und auch bei einem Hund, der einen sonst durch die Gegend geschleift hat.
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Also ja, wenn einem einer logisch und schlüssig erklärt, wie es geht und was der Hintergrund des Ziehens ist (ist bei nem Wildfixierten Hund ja nen völlig anderer als bei uns und da würd ich auch nicht sagen, dass diese Methode klappt) dann geht das auch in einem Tag und auch bei einem Hund, der einen sonst durch die Gegend geschleift hat.
Wie gesagt, Grundlagen legen geht eigentlich immer recht schnell (Wildsichtung lasse ich jetzt mal aussen vor), aber bis der Hund das automatisiert kann es auch bei konsequentem Training dauern. Nicht jeder Hund achtet nach zwei-, dreimal umkehren und mitgezogen werden dauerhaft auf seinen Halter; besonders leicht ablenkbare Exemplare vergessen sich wieder und wieder. Da hilft nur Geduld.Übrigens sollte man unterscheiden zwischen Leinenführigkeit und einem lockeren Fuss, bei dem der Hund immer etwa in derselben Position laufen soll - letzteres fällt manchen Immerwiederziehern leichter.
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Nein, natürlich muss man das weiter durchhalten, es ist ja zuhause auch wieder ne andere Situation als bei einem Seminar oder einem Hundeplatz.
Aber wenn man erstmal weiß, genau so musst du dem Hund zeigen, was er tun soll und wenn du das jetzt so 6-8 Wochen machst, dann ist das Thema durch.
Und ich meine jetzt Leinenführigkeit. -
Edit: Bitte keinerlei rufschädigenden Postings veröffentlichen. Solcherlei Dinge bitte ausschließlich via PN. Danke.
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Ich habe mich ja nun gegen das Seminar entschieden.
Stattdessen war ich jetzt eine Woche konsequent. Jedes mal wenn Oskar gezogen hat, bin ich stehen geblieben und er musste an meine Seite kommen. Erst dann ging es weiter. Was soll ich sagen? Ich erkenne meinen Hund nicht wieder
Er zieht zwar immer mal wieder (gerade am Anfang des Spaziergangs), aber bei weitem nicht mehr so schlimm wie vorher. Wenn wir auf dem Rückweg sind brauche ich gar nichts mehr zu machen.Ich bin wirklich heilfroh, dass ich nicht zu diesem Seminar gegangen bin. Ich hatte ja auch ne Mail hingeschickt, letzte Woche bekam ich ne Antwort. Das Seminar kostet 80,00 Euro. Zu dem Ablauf des Seminars, nach dem ich auch gefragt hatte, stand gar nichts drin. Finde ich schon merkwürdig, muss ich sagen

Ich werde jetzt fleißig weiter üben mit Oskar, so dass er es auch wirklich verinnerlicht!
Liebe Grüße und danke für eure Antworten die mich und vor allem Oskar vor dem Leinenruck bewahrt haben
Judith - Vor einem Moment
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