Leinenführig an einem Tag?

  • wir haben auch so einen fall zu hause... 5 jahre alt und vor 3 monaten zu uns gekommen... haben jetzt einen hundetrainer der alle 2 wochen kommt und mit mir trainiert... als erstes riet er mir auch den ruck... ichhabe mich so erschrocken ich konnte gar nichts sagen.. unseren hund hat es aber auch üüüüüüüüüüüberhaupt nicht gestört....als unser trainer aber das nächste mal wieder kam und fragte wie es läuft hab cih gesagt das ich das so nciht will--- entweder er hat ne alternative oder kann weg bleiben... jetzt machen wir das ganze mit richtungswechsel im normalen gehen oder beim laufen und stehen bleiben und ran rufen o wir gleichzeitig halt den rückruf trainieren.... und wir arbeiten mir einer flexileine wovon ich erst gar nicht begeistert war und mich weigerte aber irgendwie gehts damit besser.... er meinte das er ja spätestens wenn wir "bei fuß" trainieren auch an einer kurzen leine laufen kann.....

    also jetzt gefällt mir unser trainer gut... aber das mit dem rucken war mir zu heavy....er sagte nur so hastes schnell im griff anders arbeiten wir viel länger.. naja mir egal... wird schon... ;)

  • Ich habe jetzt nicht jeden Thread Betrag aber ich finds echt heftig wie einige meinen ihrem Hund etwas beibringen zu wollen.

    Um zu Rucken muss man dem Zug ja kurz nachgeben und die Leine ein Stück lockern. Was lernt der Hund also? Nachdem die Leine locker war wurde ich mit einem Ruck bestraft.

    Gibt es denn das gute alte Stehen-bleiben-wenn-der-Hund-zieht nicht mehr?
    Meine Hündin ist 16 Wochen alt und zieht nur in absoluten Ausnahme situationen mal an der Leine. Dann aber auch nur ein oder 2 mal. Jedes mal bleibe ich stehen und gehe erst weiter wenn die Leine locker und ihre Aufmerksamkeit bei mir ist.
    So machen wir das seit dem ersten Tag und es agb nie Probleme. Die Methode dauert etwas aber dafür muss man seinem Hund keinen Bandscheibenvorfal bereiten.

  • Zitat

    Gibt es denn das gute alte Stehen-bleiben-wenn-der-Hund-zieht nicht mehr?
    Meine Hündin ist 16 Wochen alt und zieht nur in absoluten Ausnahme situationen mal an der Leine. Dann aber auch nur ein oder 2 mal. Jedes mal bleibe ich stehen und gehe erst weiter wenn die Leine locker und ihre Aufmerksamkeit bei mir ist.
    So machen wir das seit dem ersten Tag und es agb nie Probleme. Die Methode dauert etwas aber dafür muss man seinem Hund keinen Bandscheibenvorfal bereiten.


    und nu nimm nen erwachsenen Hund, der zieht und bellend, Knurrend, jiffelnd in der Leine hängt, weil er was auch immer sieht

    da bleibst du also stehen, lässt den Hund sich da rein steigern und hoffst, dass er irgendwann aufhört?
    gerade bei schwereren Hunden, egal ob an Halsband oder Geschirr recht ungesund

  • Zitat

    und nu nimm nen erwachsenen Hund, der zieht und bellend, Knurrend, jiffelnd in der Leine hängt, weil er was auch immer sieht

    da bleibst du also stehen, lässt den Hund sich da rein steigern und hoffst, dass er irgendwann aufhört?
    gerade bei schwereren Hunden, egal ob an Halsband oder Geschirr recht ungesund

    würde das dann nicht eher zum thema schadensbegrenzung, oder notfallmaßnahme gehören?

    wenn der hund in der leine hängt, ist es für einen leinenruck eh zu spät. ;)

    gruß marion

  • Zitat

    würde das dann nicht eher zum thema schadensbegrenzung, oder notfallmaßnahme gehören?


    so wie ich meine Vorposterin verstanden habe, ist das ihr genereller Lösungsansatz, der bei ihrem Welpe/Junghund funktioniert und sie verteufelt andere Maßnahmen

    und darauf bezog sich mein Post, denn das ist weder für Hund noch Menschenschulter dauerhaft gesund, einfach abzuwarten, bis der Hund sich einem zuwendet

    oder hab ich da etwas falsch gelesen?

  • Um was geht es denn nun?

    Um das Thema normale Leinenführigkeit oder Leinenaggression?

    Gruß
    Leo

  • Zitat

    so wie ich meine Vorposterin verstanden habe, ist das ihr genereller Lösungsansatz, der bei ihrem Welpe/Junghund funktioniert und sie verteufelt andere Maßnahmen

    ist ihr gutes recht. ist doch prima, wenn sie von anfang an ohne rucken arbeitet und klar kommt. ;)

    Zitat

    und darauf bezog sich mein Post, denn das ist weder für Hund noch Menschenschulter dauerhaft gesund, einfach abzuwarten, bis der Hund sich einem zuwendet

    och, das macht keiner schulter was, wenn die entsprechende vorarbeit geleistet wurde.
    wie auch immer, ich ging nicht davon aus, dass es sich um leinenaggressive hunde handelt und wie man sie auf reihe bekommt, sondern schlicht und einfach nur um die leinenführigkeit.

    Zitat

    oder hab ich da etwas falsch gelesen?


    kann auch sein, dass ich etwas falsch gelesen/verstanden habe. :D

    gruß marion

  • Zitat

    Um was geht es denn nun?

    Um das Thema normale Leinenführigkeit oder Leinenaggression?

    Gruß
    Leo


    Leinenführigkeit :???:

    wo liest du was von Agression? an meinem Beispiel?
    wenn ja, nimms bellende weg und nen jiffelnden in der Leine stehenden Hund bei Wildsichtung

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    denn Leinenführigkeit = lockeres laufen an der leine in jeder Situation

  • Zitat


    Denn auch für den Hund bedeutet doch eine schnellere Lösung auch kürzere Zeit Stress an der Leine. Wenn man nicht den ganzen Spaziergang mit Zug und Gegenzug lebt (jetzt mal egal ob Halsband oder Geschirr), ist es doch für beide Seiten entspannter.


    Da stimme ich dir grundsätzlich zu. :gut: Und ich würde auch meinen, dass bei den allermeisten Hunden die Grundlagen sehr schnell gelegt sind, in zwei, drei Lektionen, idealerweise aber nicht am gleichen Tag. Was viele HF scheitern lässt, ist dann der Ausbau auf alle Orte und Situationen, weil gar so oft der Hund überfordert wird und daher wieder zieht. Kommt dies öfter vor, gibt man auf, wechselt die Methode.... Je nach Hund kann dieses Generalisieren durchaus sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, und in dieser Zeit ist der Hund halt in vielen Situationen nicht leinenführig.

    Da nun pauschal zu sagen, eine schnelle Lösung wäre weniger stressig für den Hund, ist sehr gefährlich. Denn für einen sehr stark auf Aussenreize reagierenden Hund mit niedriger Reizschwelle würde da eine schnelle Lösung massives Deckeln bedeuten, und der resultierende Angstzustand wäre wohl kaum weniger stressig als die Zieherei. Von der Gefahr, in eine Gewaltspirale zu geraten, mal ganz abgesehen. Denn wer weiss schon, wie massiv die erste Lektion sein muss, damit sich der Hund nie wieder traut, die Leine zu spannen? Ohne Ablenkung braucht's da meist nicht viel, und man hat keinen verängstigten Hund. Aber wenn der Hund buchstäblich nicht ansprechbar ist in der Realsituation.....?

    Wie bei jedem anderen Ding, das wir dem Hund beibringen, würde ich dafür plädieren, den Schwierigkeitsgrad bei der Übung nur langsam zu steigern. Dummerweise ist das im realen Leben für manche Hunde schlicht nicht machbar, man kann gar nicht anders, als sie zu überfordern. Und da kann die schnelle Lösung gewaltige Kollateralschäden anrichten. Und das Risiko gehe ich persönlich nicht ein, und bleibe auf dem Weg der kleinen Schritte mit so einem Hund.

    PS: Auch ohne Leinenaggression kann ein Hund mit niedriger Reizschwelle zigmal mit maximaler Beschleunigung in die Leine donnern - gesund ist das wirklich nicht. Ist ein solcher Hund auch noch recht hart im Nehmen, wären allerdings schnelle Gegenmassnahmen mindestens so ungesund, denn da nimmt er auch den berühmten Leinensalto am Halsband kaum wahr....

  • Zitat

    Gibt es denn das gute alte Stehen-bleiben-wenn-der-Hund-zieht nicht mehr?
    Meine Hündin ist 16 Wochen alt und zieht nur in absoluten Ausnahme situationen mal an der Leine. Dann aber auch nur ein oder 2 mal. Jedes mal bleibe ich stehen und gehe erst weiter wenn die Leine locker und ihre Aufmerksamkeit bei mir ist.
    So machen wir das seit dem ersten Tag und es agb nie Probleme. Die Methode dauert etwas aber dafür muss man seinem Hund keinen Bandscheibenvorfal bereiten.

    Viel Spaß beim Stehenbleiben, wenn du einen leinenaggressiven, schweren Hund vor dir hast, der gar nicht daran denkt auch nur 1cm in Richtung Halter zu machen.
    Würde ich das mit meinem Gassihund so machen, würde ich vermutlich nie mehr nach Hause kommen.
    Du kannst einen Ausgewachsenen Hund, der das Verhalten des Leineziehens verinnerlicht hat nicht mit einem 16 Wochen alten Welpen Vergleichen, der sich noch stark an seinem Alter orientiert und Schutz sucht.

    Spätestens, wenn dir die Schultern und Arme nach dem Spaziergang weh tun und an ein entspanntes gehen nicht mehr zu denken ist, ist das nicht der ideale Lösung, vorallem kann es nicht der Sinn eines Spaziergangs sein auf der Stelle zu verharren :???: , weil weiter als bis zur nächsten Grünflächen wäre ich so in einer Stunde nicht gekommen und besagte Grünfläche ist 100 m vom Haus entfernt.

    Und ich glaube bei jedem Hundehalter, der es auf die schmerzfreie und hundefreundliche Methode eine Weile ohne Erfolg versucht hat, tritt irgendwann der unendliche Frust ein, dann ist es meiner Meinung nach besser ein paar Mal an der Leine zu rucken und sowohl dem Hund als auch dem Halter einen entspannten Spaziergang zu ermöglichen.

    Liebe Grüße

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