Mein unbezahlbarer Hund
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wooni -
11. Juni 2011 um 13:55 -
Geschlossen
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Zitat
Ganz genau so ist es!!!
Magst Du trotzdem euer Problem etwas ausführlicher schildern? Bin zwar aus der Zentralschweiz, doch vielleicht kann ich Dir jemanden empfehlen, der euch u.U. weiterhilft...
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Ist er denn nur so gestresst, wenn er draußen ist oder auch in der Wohnung?
So wie ich das verstehe, müsstest du also daran arbeiten, dass er weniger oder gar keinen Stress mehr hat. Sehe ich das richtig?
Wie wäre es denn, wenn du Spaziergänge nochmal von vorn "aufbaust", wie bei einem Welpen, um ihm zu zeigen, dass er keinen Stress zu haben braucht. Vielleicht am Anfang immer denselben Weg gehen oder vielleicht erstmal auf einem eingzäunten Stück, wo er nichts fressen kann und daher auch keinen Maulkorb braucht?!
LG Franzi -
Edit : danke für eure beiträge, ich lese sie alle ganz genau. ich bin nur momentan viel zu durch den wind um irgendwas anständiges aufzuschreiben, mir entfällt jeder satz , da ich auch andauernd abgelenkt werde. kommt noch !!! ^^ (vllt man tuundto's Amaretto gehiemtipp ausprobieren)
Das Hauptproblem : Bei äusseren Reizen wie Autos Vögel ect, fährt Woody hoch und die Schnauze geht runter. Er frisst Stöcke hastig in sich hinein, nimmt das ganze Maul voll. Sägespähne nimmt er beispielsweise auch eine ganze Schnauze voll, kaut und schluckts runter, wie wenns Futter wäre.Er ernährt sich praktisch draussen so, wie ein normaler Hund aus dem Napf frisst. Es sieht richtig gestört aus.
Ich kann ihn dann zu mir nehmen, und seinen Kopf oben halten. Er versucht dann noch paarmal runter zu kommen mit der Schnauze, gibt aber bald auf. BIS er merkt wir gehen weiter, dann beginnt das Spiel von vorne. Ursachen, es ist Stress. Wenn er irgendwo sein soll, also bleiben, erträgt er es kaum und beginnt zu suchen. Ein Stock ist ihm mehr wert als alles andere - kein Witz. Es gibt absolut nichts, von Fressen bis zum Spielzeug, was mehr Reiz hätte als Stöcke.
Momentan bin ich grad auf der Warteliste bei einem Trainer.
In der Wohnung und allgemein drinnen ist er ein toller Kerl. Er ist sozial, lieb, freundlich, ein offenes Gemüt mit viel neugier. Ausser seinem Knacks wäre er ein toller Hund.
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Ich hab auch einen Hund mit suizidalen Tendenzen, wenn auch auf andere Art.
Komischerweise hat sich das deutlich gebessert, nachdem ich eine recht fatalistische Einstellung entwickelt hab.
Ich weiß nicht ob es bei euch durch eine gewisse Entspannung des Menschen auch zu einer Besserung beim Hund führt. -
Liebe Nina, das klingt ja furchtbar.
Aber sag mal, hat Woody das schon immer so gemacht, oder gibt es einen ungefähren Zeitraum, wo das angefangen hat? Mit der Angst, mit den extremen Uebersprungshandlungen? Ich hab da was im Hinterkopf, aber das würde nur Sinn machen, wenn sich das Angst/Unsicherheitsverhalten erst allmählich entwickelt hätte...
Auf jeden Fall sei gedrückt und schau, dass wenigstens DU einigermassen stabil bist und Unterstützung hast.
LG Alex
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Also wenn ich das lese, unterstreicht das meinen Tipp. Der arme Junge ist von der Außenwelt so gestresst, dass er es mit Fressen kompensiert. Versuch den Stress zu reduzieren.
Habt ihr irgendwo eine eingezäunte Fläche, auf der du alles, was er fressen könnte, einsammelst? Da könntest du das Spazieren gehen mit ihm üben. Bis er dort auch total relaxt ist. Dann der nächste Schritt. Seine Toleranzgrenze muss steigen. Ich habe auch so einen Hund. Nur dass er nicht frisst, sondern anfängt zu schreien und durchzudrehen.Hast du eine evtl Getreideallergie ausschließen lassen? Ich habe mir damals sagen lassen, dass eine solche Getreideallergie dazu führen kann, dass die Hunde hochdrehen, weil irgendein Stoff nicht verarbeitet werden kann (medizinisches Laienwissen).
LG -
*leszeichen setz*
erzähl doch bitte mal wo sie herkommt und so...ein "aus" bringt wohl ned viel? tauschgeschäfte mit ihr abschließen z.b mit leckerlies am anfang? aber das habt ihr ja sicher alles durch...
kommt sie aus schlechter haltug oder woher kommt die angst? hat sie da nie was zu esse bekommen oder wieso frisst sie nun alles?
was habe die trainer denn gesagt?lg und kopf hoch :)
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Ich würde bei einem derart massiven Problem nicht einfach einen beliebigen Hundetrainer kommen lassen, sondern einen spezialisierten, der mit einem Tierarzt für Verhaltensmedizin zusammenarbeitet. So kann eine sinnvolle Kombination von medizinischen und therapeutischen Massnahmen eingeleitet werden. Denn in einem derartigen Stress zu leben, kann doch auch für den Hund nicht schön sein, selbst wenn man das Fressen von Zeug mit Managementmassnahmen unter Kontrolle hält. Am Auslöser ändert das ja nichts.
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Sowas kann ich nicht zahlen... Polster habe ich noch ca 2000 Franken. 1 Darmverschluss kann ich mir noch leisten. Wisst ihr, ich könnte schon noch 100 mal meine Freunde anpumpen - aber wo führt das hin. Nun hatte er in einem Monat ZWEI Verschlüsse, wir sind alle derbe schockiert.
Es sieht so endlos aus momentan...
Die Tabletten (deren Namen ich unklugerweise nicht aufgeschrieben habe) sind jetzt eine weitere Hoffnung. Beim Tiertrainer : http://www.caneamico.ch/
Ich kenne nun 7 Leute mit extrem Problematischen Hunden die sich dort gut fühlen und gute Ziele erreichen, den Trainer habe ich auch schonmal kennenlernen dürfen. Er ist nicht völlig überteuert. Meine bisherigen Trainer waren.. Milde gesagt... Völlige Laschen...............
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Fipsundally: Ja, an Futtermittelallergie hab ich auch gedacht, evtl. noch an ein Hormonproblem - Woody ist ja kastriert, oder? Hatte er da vorher schon Probleme?
Uns Milo drehte bis vor ca. einem viertel Jahr auch noch gewaltig am Stress-Rad. Nur, dass es sich bei ihm anders äusserte (Aggressionen, Gereiztheit, an Besessenheit grenzendes Problem mit Joggern und Radfahrern), aber es war ebenfalls sehr belastend.
Stellte sich heraus, der Herr hat eine Getreide-Unverträglichkeit und niedrige SD-Werte (vermutlich kastra-bedingt, aber kann man jetzt nicht mehr nachvollziehen). Kurzerhand Futter umgestellt, ein homöopathisches Mittel zur Unterstützung der SDU (Hormone gab's nicht, weil selbst das Uni-Spital steif und fest behauptete, die SD sei gesund
) - und seither haben wir nen neuen Hund. Gut, seine Grund-Macken hat er noch (die wurden durch das Gesundheitlich ja nur ins Unerträgliche gesteigert), aber in viiiiiiel abgeschwächterer Form, mit der es sich problemfrei leben lässt.Vielleicht lohnt sich nochmal ne tierärztliche / homöopathische Abklärung (denn Tierärzte haben meiner Erfahrung nach manchmal einen eher begrenzten Horizont bei psychischen bzw. Stress-Problemen - uns wurde im Tierspital zu nem Hundetrainer geraten... wäre der Vierte dann gewesen, der sicher auch nicht mehr ausgerichtet hätte wie die drei vor ihm....
).Wollte nur sagen, bei uns war's ein gesundheitliches und kein Erziehungsproblem.
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