Mein unbezahlbarer Hund
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wooni -
11. Juni 2011 um 13:55 -
Geschlossen
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Wie ist es denn wenn jemand anderes mit ihm spazieren geht, ändert sich dann was an seinem Verhalten?
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Hi,
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Zitat
Naja also Rütter... Hat der mit der Schweiz zu tun oder nur DE ?
Ich würd es versuchen! Sooo weit ist die Schweiz ja nicht weg!

Und das äre sicher eine interessante Herausforderung für ihn!
Musst aber bescheid sagen, wann ihr im TV seit, ich will das sehen!
LG, aussiemausi!
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Zitat
Die Schilddrüse. Die werde ich als Nächstes untersuchen lassen.
ZitatFuttermittelallerge... Ich werde die Tierärztin Fragen.
Gute Idee. Kann nichts schaden, und ist gegen die 4000CHF vergleichsweise billig. Aber Vorsicht - ich weiss nicht, wie deine Tierärztin ist, aber mir ist es hier schon bei zwei Tierärzten (wohne ja auch im Kanton ZH und kann daher auch eine Einstellung zum Geld voll und ganz verstehen - Tierärzte sind mörderteuer hier) passiert, dass die eher nicht bereit waren, auf meine Vorschläge ("könnt's ne Krankheit sein? Könnt's vielleicht an der chemischen Kastra liegen?") einzugehen bzw diese gleich ohne Ueberprüfung vom Tisch gewischt haben ("kann sein, aber davon hab ich noch nie gehört (also untersuche ich es nicht)"). Weshalb wir den Weg der alternativen Medizin gingen, aber es gibt sicher auch Veterinäre, die aufgeschlossener sind.
Bei der SD ist wichtig, sich die Werte schriftlich geben zu lassen, und selbst wenn der TA sagt "alles im grünen Bereich", mal selber genauer draufzuschauen und - v.a. wenn sie eher am unteren Rand der Normal-Skala liegen - eine zweite Meinung einzuholen. Auch eine subklinische SDU kann z.T. massives Fehlverhalten auslösen oder verstärken.
Im Problemhundeforum gab es mal nen thread dazu, in dem jemand schrieb, dass dieses "alles Fressen" an sodbrennen, SD oder psychischen Problemen liegen kann. Leider erfährt man nicht viel mehr dazu, aber vielleicht kannst du dich unter diesen Stichworten ja mal weiter informieren:
http://www.problemhundeforum.de/include.php?pa…p&threadid=1022
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Ich halte von Rütter nicht so viel und finde nicht, dass man den Hund auf den Präsentierteller liefern sollte.
Wie wird er denn ausgelastet? Wie sieht es aus mit Radfahren, joggen ... geistiger Auslastung ... das er zu ausgepowert ist, um noch diese Übersprungshandlungen zu zeigen.
Wenn dein Hund so extremen Streß hast, dann würde ich ihn sehr sehr langsam an streßige Situationen heranführen. Ich habe auch einen hochgestreßten Hund. Der dreht halt einfach durch
... nach 5 Monaten ist er jetzt in der Lage in seinem "normalen Gassigebiet" halbwegs entspannt zu laufen. Ein guter Tipp den ich damals bekommen habe war, einfach die Gassigänge zu verkürzen, wenn sie soviel Streß für ihn bedeuten und das hat elementar geholfen.Schilddrüse wurde hier ja schon angesprochen.
Informiere dich bitte mal über Zylkene, dass ist ein Medikament was bei Streß und Angst hilft. Es besteht aus dem natürlichen Wirkstoff a-Casozepin (Extrakt aus dem Milcheiweiß Casein) und hilft bei stressbezogenen Verhaltensstörungen. Sprich da mal deine Ärztin/Trainer drauf an. Hat schon vielen geholfen als unterstützende Maßnahme.
Der Hundetrainer macht rein lesetechnisch (Webseite) einen guten Eindruck dem würde ich 10 x den Vortritt vor einem Martin Rütter geben
, wann hast du da denn eine Chance, weil du meinst du bist auf der Warteliste. -
Das sind ja wirklich ziemlich massive Verhaltensstörungen :/ , und wenn das Blut unauffällig ist, dann wird dir wohl nur ein Therapeut weiterhelfen können.
Aber ein guter, der herausfinden kann, wo der Hase im Pfeffer begraben liegt.
Du musst immer daran denken, dass es eine Ursache haben muss, von nix kommt nix, und es kann nicht sein, dass immer nur Schadensbegrenzung betrieben wird ( OP's etc.) Ihr braucht die Ursache, damit man gezielt dagegen angehen kann.
Es ist ganz klar, dass dich das sehr frustet.
Trotzdem solltest du nicht darüber nachdenken ihn abzugeben, denn dann hat er definitiv verloren
Ihr schafft das ganz sicher, Britta
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Zitat
Radfahren, joggen ... geistiger Auslastung ... das er zu ausgepowert ist, um noch diese Übersprungshandlungen zu zeigen.
Stimmt, das ist sicher wichtig, v.a. wenn er zur Zeit nur an der kurzen Leine geht. Die Stresshormone müssen ja auch irgendwie abgebaut werden.
Führst du ihn auch an der Schleppleine? Wäre das ggf. auch eine Möglichkeit, ihn sofort zu stoppen, wenn er sich wieder (trotz MK) irgendwo "festsaugen" will? Es müssen ja keine 10m sein.
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Ich finde das ja schrecklich, und ich denke, dass da ein guter Therapeut weiterhelfen muß.
Da gibt es z.B. Unterschiede zwischen Zwangshandlungen und Stereotypie, wie ich rausgefunden habe.
Entschuldigt, wenn das vielleicht schon mal geschrieben wurde, ich habe nicht alles bis ins Detail gelesen.
Wenn das so schlimm ist, dann muß das ja irgendwie eine Ursache haben.
Manche Hunde haben Zwangsstörungen aufgrund eines Gendefektes, aber ich konnte nichts finden, ob Dalmatiner davon betroffen sind. Was ich gefunden habe, betraf wohl Bullys mit Zwangsstörungen.
Vielleicht interessiert Dich auch dieser Artikel.http://www.haustier-anzeiger.de/magazin/0609/artikelid_1986.html
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Stimmt, das ist sicher wichtig, v.a. wenn er zur Zeit nur an der kurzen Leine geht. Die Stresshormone müssen ja auch irgendwie abgebaut werden.
Führst du ihn auch an der Schleppleine? Wäre das ggf. auch eine Möglichkeit, ihn sofort zu stoppen, wenn er sich wieder (trotz MK) irgendwo "festsaugen" will? Es müssen ja keine 10m sein.
Kurze Leine nur wegen der OP, ansonsten sind wir immer gut unterwegs mit vielen Suchspielen.. Wir Apportieren (üben es) ...
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Zitat
Stimmt, das ist sicher wichtig, v.a. wenn er zur Zeit nur an der kurzen Leine geht. Die Stresshormone müssen ja auch irgendwie abgebaut werden.
Führst du ihn auch an der Schleppleine? Wäre das ggf. auch eine Möglichkeit, ihn sofort zu stoppen, wenn er sich wieder (trotz MK) irgendwo "festsaugen" will? Es müssen ja keine 10m sein.
Gerade bei den nervösen, überdrehten Hunden kann der Versuch auch nach hintenlos gehen.
Es gibt Übersprungshandlungen die sich massiv verstärken bei "Freizeitstress".
Ich hab die Eerfahrung gemacht, dass eben die Einstellung des Menschen sehr viel mit der Massivität vieler Verhaltensauffälligkeiten zu tun hat, aber auch da kann oft nur ein guter Trainer helfen. -
Zitat
Wie ist es denn wenn jemand anderes mit ihm spazieren geht, ändert sich dann was an seinem Verhalten?
Hüstel.
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