Mein unbezahlbarer Hund

  • Also so wie ichs verstanden hab hast du einen Hund der sich für Alf (mit 7 supermägen geboren) hält und hast Angst das er durch die ständigen Ops an Lebensqualität verliert..richtig?
    Vielleicht erzählst du mal was genau ihr beim Trainer gemacht habt und zu welcher Einschätzung ihr gekommen seid warum er alles einsaugt und warum man es nicht rausbekommt?
    Meinst du mit sedieren das er nur noch mehr oder weniger schlafwandelt und so nichts mehr frisst ?

  • Ohweh, das klingt ja wirklich nach einem nervenraubenden Problem.
    Jetzt atme erstmal tief durch und schildere uns doch mal allgemein, was ihr schon probiert habt, etc

    Ich kann nur grad nicht nachvollziehen, was Angst mit dem Fressen von Gegenständen zu tun haben sollte.

  • Ich versteh dein Posting auch inhaltlich überhaut nicht und setze mir deshalb diesen Post als Lesezeichen, vielleicht schreibst du ja nochmal was das alles miteinander zu tun hat.

    Vielleicht kann dir ja jemand helfen. :smile:

  • Ach Nina, das tut mir sehr Leid für dich und Woody :sad2:
    Ich kann mir vorstellen, dass es schwer ist, deine ganzen Gedanken mal dingfest zu machen, indem du sie aufschreibst, aber wenn du ein bisschen mehr erklärst, hat hier ja vielleicht wirklich der Ein oder Andere noch eine Idee.

    Wenn ich mich recht erinnere, meine ich mal von dir gelesen zu haben, dass Woody draußen auf Grund seiner Angst so gestresst ist, dass er als Übersprungshandlung alles Mögliche frisst. Ist das korrekt?
    Und dass er mittlerweile gelernt hat, wie man Stöcke so durch den Maulkorb schiebt, dass man sie trotzdessen schlucken kann?

    Was ich machen würde, weiß ich auch nicht.
    Aber ich würde angstlösende Medikamente oder gar eine Sedierung, sofern sie den gewünschten entspannenden Effekt mit sich bringt, nicht ausschließen. Beides kann daneben gehen, im schlimmsten Falle die Angst sogar noch verstärken - aber ihr müsst ja mal einen Punkt finden, an dem ihr ansetzen könnt; unter großer Angst bleibt ein Lerneffekt, der euch zugute kommen würde, mit ziemlicher Sicherheit aus.
    Und da es euer beider Lebensqualität enorm beeinträchtigt, bzw für Woody sogar lebensgefährlich ist, würde ich es durchaus auf einen Versuch ankommen lassen.

    Weiß man denn, woher der Stress rührt oder wovor er Angst hat?
    Das wäre nicht nur für einen Trainingsansatz wichtig, sondern auch um überlegen zu können, welches Umfeld Woody eventuell helfen könnte.

    Dass du dir nun überlegst, was du machen sollst, wenn er erneut Darmverschlüsse hat und operiert werden müsste, finde ich gleichermaßen hart, aber auch vernünftig.
    Mein Kopf sträubt sich richtig, darüber nachzudenken und ich würde mir an deiner Stelle sehr viel Zeit für diese Überlegung nehmen.

    Ich drücke dich mal virtuell, wünsche dir viel Kraft und warte ab, was du noch schreibst :solace:

    Liebe Grüße

  • Hallo!

    Ich hab in ein paar Threats gelesen, was Woody schon so alles mitmachen musste.. und es tut mir einfach schrecklich leid für ihn und vorallem auch für dich!! :hug:
    Ich kann euch leider auch nicht raten, was ihr noch tun könnt, aber letztens habe ich bei hundkatzemaus einen Trainier gesehen, der den Hunden antrainiert, dass sie nichts, aber wirklich nichts mehr vom Weg mitnehmen, sondern immer erst "nachfragen". Das gibt es bestimmt irgendwo online, vielleicht hilft es ja was!
    Denkst du drüber nach ihn abzugeben? Ich frage nur, ich werf dir nichts vor. Weil du meintest, dass es in einer anderen Familie nicht besser wäre, das stimmt ja auch. Aber du scheinst dich ziemlich schrecklich mit der Situation zu fühlen, was ich absolut verstehen kann.
    Fühl dich mal gedrückt: :hug:

  • Hi,

    ich kann verstehen das Du im Moment sehr durcheinander bist. Und ich denke das es nicht nur um Geld geht, sondern vielmehr die permanente Angst dem Hund quasi beim sterben zuzusehen. Und das nur wegen so
    einem Mist.

    Sollte das die einzige Baustelle sein, glaube ich fest daran das es zu lösen ist.

    Nur leider ist nicht jeder Hundetrainer das was er verspricht. Da muß ein Profi ran und kein Wald-und Wiesenhundeflüsterer.

    Jemand der genau merkt wie dein Hund tickt und nicht mit irgendwelchem Halbwissen an die Sache rangeht.

    Abgeben hilft niemandem wirklich. Damit löst du das Problem ja nicht. Denn die Sorge bleibt.

    Sammel dich erstmal und dann beschreib nochmal genau wo das Problem nun eigentlich liegt.

  • Huhu,

    ich weiß ja nicht genau was dein Hund hat, also warum er alles frisst, und mein Vorschlag mag jetzt absolut dämlich klingen, aber bei HundKatzeMaus kam doch erst letzten Samstag ein Beitrag über einen Trainer, der erfolgreich anderen Hunden abgewöhnt alles was sie finden zu fressen.

    Wenn du sagst, eweitere OP´s sind durchaus bezahlbar, denke ich mal wäre es auch kein problem diesen Trainer zu bezahlen bzw wenigstens einmal Kontakt mit ihm aufnehmen (Kontaktdaten gibt es sicherlich über Vox) und evtl eine Lösung für dein Problem zu finden.

    LG

  • Zitat

    Wenn ich mich recht erinnere, meine ich mal von dir gelesen zu haben, dass Woody draußen auf Grund seiner Angst so gestresst ist, dass er als Übersprungshandlung alles Mögliche frisst. Ist das korrekt?
    Und dass er mittlerweile gelernt hat, wie man Stöcke so durch den Maulkorb schiebt, dass man sie trotzdessen schlucken kann?

    Das wäre jetzt ein Erklärungsansatz, den ich nachvollziehen kann.

    Bei solchen Voraussetzungen KÖNNTE ein Umgebungswechsel (mit oder ohne Dich) tatsächlich helfen, wenn die neue Umgebung eben eine komplett andere wäre. Lebt Ihr jetzt in der Stadt mit zig Hundebegegnungen am Tag, einer immensen Geräuschkulisse, KÖNNTE eine "sensorische Diät", also eine gezielt reizarme Umgebung solch einen Hund ein wenig zur Ruhe kommen lassen.
    Denn ich vermute einfach mal, dass Du in den "Streßmomenten" erzieherisch überhaupt nicht zum Zuge kommen kannst, weil der Hund dann lern-blockiert und gar nicht aufnahmefähig ist.

    Ehe ich jetzt aber weiter tippsel - gib erst einmal Laut, ob Liquid Skys Erklärung passt.

    LG, Chris

  • Zitat

    Hi,

    ich kann verstehen das Du im Moment sehr durcheinander bist. Und ich denke das es nicht nur um Geld geht, sondern vielmehr die permanente Angst dem Hund quasi beim sterben zuzusehen. Und das nur wegen so
    einem Mist.

    Ganz genau so ist es!!!

    Ja Stöcke und alles frisst er bei Stress. Er drückt regelrecht den Maulkorb ins Gesicht (so dass ich seine Augen ebenfalls schützen muss)... Ich muss ihn dauerhaft kontrollieren um halbwegs anständig mit ihm spazieren zu können. Das ist nicht schlimm, damit kann ich leben. Es ist das, das er im Prinzip wieder einen Verschluss kriegen kann und ich ihn doch nicht noch 16 mal Operieren lassen kann ? Was wenns wieder passiert? Argusaugen nützen nicht immer was, JEDES etwas sehe ich auch nicht ...

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