Ohne Futter kein Blickkontakt/Stress?
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Upps, beinahe doppelt gepostet....

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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Platz hat für mich nix mit Erziehung zu tun, deswegen hat es keine Wertigkeit. Wichtig ist, dass ein "komm" ernstgenommen wird, dass ein "runter" (z.B.) vom Sofa respektiert wird, etc.
Ich stimme Dir vollkommen zu, dass das wichtigste Kommando "Komm" ist (und meinetwegen auch runter vom Sofa/Bett).
Meine muss allerdings auch perfekt Platz UND Sitz beherrschen, da sie als Großstadthund überall mit hin darf und dies durchaus genießt. Sie ist aber kein kleiner Hund und kann sich deswegen auch zwischen vielen Menschen nicht einfach irgendwo hinschmeißen.

Bei der Erziehung war ich ab und an ein wenig zu nachlässig mit gut zwei Jahren, so dass meine sich doch hingelegt hat, kurze Zeit nachdem sie artig Sitz gemacht hatte, oder sie zwar ordentlich Platz machte, sich aber dann "durch die Gegend robbte" ...

Fehler erkannt, also habe ich die nächsten Monaten ernsthaft meine Kommandos Sitz und Platz durchgesetzt. Wenn sie sich trotzdem hingelegt hat, dann gab es den Fingerzeig für Sitz - u.U. bin ich dann sogar aufgestanden, um es zu bekräftigen - wenn sie sich rumgerobbt hat, dann wurde sie mittels Fingerzeig wieder an den Platz beordert, von dem sie gestartet ist - und evtl. bin ich wiederum mit aufgestanden.
Wie gesagt, Collies sind sehr leicht führig und wenn Frauchen sich bewegt, dann gehen sie gerne mit. Da braucht es keine großen Worte, eher ganz im Gegenteil, meine wird eigentlich nur mittels Körpersignale und Handzeichen gelenkt, um ein Kommando durchzusetzen, denn sie weiß, je ruhiger ich bin je ernster ist mir das Kommando ... und erst beim Loben kommt meine Stimme zum Einsatz.
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Zitat
Wie gesagt, Collies sind sehr leicht führig und wenn Frauchen sich bewegt, dann gehen sie gerne mit. Da braucht es keine großen Worte, eher ganz im Gegenteil, meine wird eigentlich nur mittels Körpersignale und Handzeichen gelenkt, um ein Kommando durchzusetzen, denn sie weiß, je ruhiger ich bin je ernster ist mir das Kommando ... und erst beim Loben kommt meine Stimme zum Einsatz.
Ja, das ist wieder typisch für uns Menschen und alledem, was man so liest....
Es werden alle Hunde der gleichen Rasse über den selben Kamm geschert....90% mag das sogar stimmen, und dennoch ist jeder Hund individuell, selbst der gleichen Rasse oder aus dem selben Wurf...
Das was du mit dem "ruhiger" beschreibst heißt nix anderes, als dass er dicht macht, wenn du es auf andere Art und Weise einfordern würdest...
Hat aber nix mit dem Thema zu tun...auch meinerseits nicht...

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Tja, Dinge wie variabel verstärken, belohnen und nicht locken ect setzen ein gutes Gefühl für den Hund und vor allem das Timing voraus. Bei unserem 2. Hund ist mir das - glaub - ganz gut gelungen, aber das war beim ersten Hund noch nicht wirklich so
Deshalb kann ich schon verstehen dass so mancher Ersthundebesitzer (nicht auf Naila bezogen) da seine Schwierigkeiten hat!@ Naila
Ganz anderer Ansatz wenn sie ein Kommando nicht ausführt: überleg dir mal wo und unter welchen "äußeren Umständen" du zB ein Sitz eingefordert hast und sie führte es nicht aus. Vielleicht war schlicht und ergreifend die Ablenkung zu groß?
Wenn du dir nun sicher bist dass sie ein Sitz jetzt nicht machen wird dann würde ich das Kommando schon gar nicht geben. -
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Viele Hunde benötigen eine Motivation, um Dinge zu tun
Jeder Hund braucht Motivation, um etwas zu tun. Ohne tut er es nicht. Wie man den Hund motiviert, ist dann eben die Frage.
Wenn man die Erwartung hat, dass der Hund es einfach so macht, dann wird das nicht funktionieren.
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Dann solltest du lesen was ich schreibe und nicht das klassische Spielchen spielen, was du so gerne spielst, auf welches ich mich aber nicht einlasse. Wir arbeiten unterschiedlich, ich respektiere durchaus deine andere Sichtweise und würde es sehr schätzen, wenn du meine aus respektieren würdest. Steht dir natürlich frei

Sabine, es tut mir leid, dass dich eine einfach frage so aus der fassung bringt, war gar nicht meine absicht. mich interessiert immer, wie andere arbeiten, wäre nie auf die idee gekommen, dass die frage, wie du etwas durchsetzt, so ein problem darstellen könnte.

nichts für ungut, ich kann mit keiner konkreten antwort auch leben.

gruß marion
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Sabine, es tut mir leid, dass dich eine einfach frage so aus der fassung bringt,
Du und ich wissen beide, dass mich sowas gar nicht aus der Fassung bringt
Zitatnichts für ungut, ich kann mit keiner konkreten antwort auch leben.
Das liegt an deiner Interpretation. Ich habe mich schon konkret dazu geäußert, was ich tun würde, wenn mein Hund mich beißen möchte, wenn ich ihn vom Sofa schicken will.
Auch habe ich gesagt, dass ich ein Platz nicht durchsetzen würde, weil es keine Wichtigkeit für mich hat, d.h. da kann ich von mir aus in 10 Jahren noch mit Leckerlies belohnen, solange die Punkte die mir wichtig sind auch jederzeit ohne Leckerlies ausgeführt werden.Wenn du weitere Spielchen spielen möchtest gerne via PN aber dieses Heckmeck dürfte für die Leser doch sehr ermüdend sein und ich denke nicht, dass du eine Plattform benötigst. Interessiert dich das Thema also wirklich, dann gerne via PN.
souma
Da gehe ich absolut konform mit dir. Auch ich verwende durchaus ein Sitz oder ein Platz aber ich habe eine eindeutige Prioritätenliste. D.h. diese Dinge würde ich natürlich trainieren aber es wäre mir egal, wenn sie mal nicht beim ersten Mal ausgeführt werden, je nachdem natürlich wofür ich es trainiere. Geht es nur um die Gesellschaftsfähigkeit, dann wäre es mir halt egal, dann sage ich das auch 2 x. Wäre ein Platz bindend (nehmen wir ein Platz/Bleib), dann würde ich es selbstverständlich durchsezten. Nehmen wir die Situation, dass der Hund nachdem er definitiv weiß was ich meine (ich kann von einem Hund nix verlangen, was ich ihm nicht beigebracht habe), wenn ich ein Platz/Bleib von ihm verlange, ich entferne mich also und er läuft hinter mir her oder läuft weg, dann würde ich ihn nehmen und ihn an die Stelle, wo er ablegen sollte, zurückführen. Dann muss ich schauen, aus welchem Grund wurde aufgelöst, mangelt es am Training, dass er nicht weiß, was ich wollte oder war er einfach grade unkonzentriert oder hatte keine Lust.@TS
Motivation ist für Hunde generell sehr wichtig, denn dann tuen sie alles mit mehr Freude und Elan. Nur würde ich empfehlen variabler zu motivieren und sich nicht auf Leckerlies zu verlassen. Wenn du das machst und vergißt mal deine Leckerlies und dein Hund hat eben nicht gelernt, dass du das was du sagst auch verbindlich meinst, dann stehst du da und dein Hund hört nicht.
Oft probieren wir gar nicht, welche Formen der Belohnung wir einem Hund alternativ anbieten können und fühlen uns deshalb so an die Leckerlies gebunden. Nicht falsch verstehen, ich belohne auch sehr gerne mit Leckerlies aber halt auch mit streicheln, mit eine Spielsequenz ... manchmal laufe ich einfach auch ein Stück, weil die Hunde halt gerne rennen. So bin ich das riesen Leckerlies und mich habe ich immer dabei
. Du mußt halt schauen, womit du deinen Hund alternativ belohnen kannst, denn du kennst deinen Hund am Besten, einfach mal experimentieren.Ich würde es super finden, wenn du die Möglichkeit hättest dich mal filmen zu lassen und das Video hier einzustellen, dann könnte man sehr gut sehen, wie dein Hund sich verhält und besser sehen, welche Motivation sich dahinter verbirgt.
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Das Problem ist, dass es für Hunde kein "verbindlich" gibt. Egal wieviel man belohnt oder bestraft. Irgendwie hält es sich hartnäckig in den Köpfen, dass ein Verhalten dann zuverlässig gezeigt wird, wenn eine Nichtausführung bestraft wurde. Dem ist aber nicht so.
Die aktuelle Motivationslage des Hundes und die Umwelt haben immer das letzte Wort.Etwas "durchzusetzen" was vorher mit Bestärkung aufgebaut wurde, hiflt nur dem Menschen, sich besser zu fühlen. Für den Hund "vergiftet" es Signale.
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Zitat
Ich würde es super finden, wenn du die Möglichkeit hättest dich mal filmen zu lassen und das Video hier einzustellen, dann könnte man sehr gut sehen, wie dein Hund sich verhält und besser sehen, welche Motivation sich dahinter verbirgt.
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Hab mir jetzt nicht alles durchgelesen
Ich find es etwas bedenklich wenn der Hund ohne Lecker nicht wirklich bei der Sache ist, ist für mich ein Indikator für "lecker ist toll, Du bist laaaaaaaangweilig
Ich mach mich für meine Hunde immer mal wieder interessant, ob das nu spontanes Spielen ist ( aus dem Nichts heraus, kurzes ansprechen, ab geht die wilde Luzi) oder ein ansprechen > Hund guckt> Feiiiiiiiiinifein*wildhopsspiel"
Danach arbeite ich dann an den Kommandos, wenn die Aufmerksamkeit erstmal bei mir ist, das Kommando an sich schon verstanden wurde klappt das meistens auch
Klappts nicht geh ich noch 5 Minuten tata, motivier zwischendurch ( wieder ausm Nichts raus) und versuch es dann nochmal Ich bau anfangs auhc alles mit Lecker auf bis zum *Klick verstanden* danach bau ich es ab und es gibt nurnoch ab und an ein Lecker, mal ein Spiel mal ein "fein" oder nen Tätschler
Wie gesagt durch die Spontanspiele und Aktionen mit kurzem ansprechen vorher ergibt sich das schauen von alleine - Vor einem Moment
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