Hund "hütet" Pferd - Sprühhalsband?
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Zitat
@ Valantinne, solange sich Leute so spezialisierte Hunde kaufen und sie nicht mit dem für was sie gezüchtet wurden auslasten passiert wowas nunmal.
:/
Und das Hüten auch Jagdverhalten ist, weißt du hoffentlich auch.
Ach, komm jetzt halt man den Ball flach, jeder andere Hund kann genau das selbe Verhalten zeigen.
Aber jetzt heißt es:" Selber schuld, man holt sich halt kein Aussie."
Sorry, aber sowas braucht die Welt. Für mich ist das Forumsklugscheißerei.Ich habe übrigens auch einen Hund wo nix hütiges drin ist und der würde sich am Pferd ebenfalls hochpuschen ohne Ende (der Aussie übrigens nicht, komisch ???!), aber bei dem kommen die Ansagen noch an.
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30. Mai 2011 um 08:26
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Hallo,
ein galoppierendes Pferd ist nun mal ein "mächtiger" Reiz - für viele Hunde, durchaus auch "rasseübergreifend".Versucht Jule es denn auch, wenn die Pferde frei in der Bewegung sind und galoppieren? Auf der Koppel, Auslauf, wenn andere Reiter auf dem Reitplatz sind?
Wie hast Du denn Eure Ausritte aufgebaut?
Die Gretchenfrage: Hört Jule wirklich so gut - oder ist es bisher immer mehr so grade gutgegangen?
Das brauchst Du nicht hier zu beantworten - aber für Dich selbst ist das wichtig.
Denn man darf nicht unterschätzen, das für viele Hunde die plötzliche "Unerreichbarkeit" durch den HH, eine Art Freifahrtschein darstellt, wenn sie nie so richtig gelernt haben, auch auf Distanz zum Hundeführer gut mitzuarbeiten.Es ist immer ne ganze Nummer schwieriger, zwei Lebewesen unter Kontrolle zu behalten.
Wie sicher ist denn das Pferd im Umgang mit dem Hund? Ist das Pferd so gut geritten, dass Du das Pferd so "nebenher" reitest, während Du Dich vermehrt auf Jule konzentrierst?Ich würde mir für den "Neustart" einen netten Helfer suchen und dann z. B. zunächst mit Longenarbeit fürs Pferd anfangen, wo Jule entspannt in der Mitte des Zirkels angeleint neben Dir stehen, sitzen oder liegen sollte. Das Pferd immer mal zwei, drei Galoppsprünge machen lassen und gleich wieder durchparieren. Der Helfer longiert das Pferd und Du kümmerst Dich derweil um Jule. Da müssen die Menschen ein wenig zusammenspielen, damit sofort reagiert werden kann.
Dann wird ähnliches beim Reiten - auf dem Platz/Koppel geübt. Zuächst bist Du noch bei Jule und hast einen Helfer, der Dein Pferd reitet - auch da immer nur zwei, drei Galoppsprünge und das ganze angepaßt auf Jules Reaktionen. Das Ganze baut man dann - immer noch auf dem Platz - so um und auf, dass Du irgendwann auf dem Pferd sitzt und der Helfer Jule nur noch sichernd an der Leine hat, die Kommandos kommen dann von Dir, der Helfer wird sozusagen zum Anbindepfosten für den Hund.
WEnn das alles klappt und Jule gelernt hat, sich zusammenzunehmen, kann man auch auf Ausritten wieder ganz klein anfangen - auch wieder nur zwei, drei Galoppsprünge und durchparieren und das Ganze ganz allmählich steigern.
Um Jule aus diesem Verhaltensmuster herauszuholen, wirst Du ganz neu anfangen müssen, das braucht seine Zeit, bis dahin ist Galopp mit Hund auf Ausritten verboten, denn jeder Rückfall verlängert nur Eure Übungszeit.
Ihr wollt ja schliesslich einige Jahre Spaß an Ausritten haben, da lohnt sich das längere Üben auf jeden Fall.Vielleicht startest Du Dein Training, indem Du überlegst, was Ihr tatsächlich könnt:
- ist Jule im Schritt und Trab tatsächlich zuverlässig vom Pferd aus führbar?
- reagiert sie auf Richtungswechsel-Kommandos, achtet sie von selbst darauf, den Laufweg des Pferdes nicht zu kreuzen?
- reagiert sie auf Kommandos wie "Warte" vor Kreuzungen o. Ä.?
- bleibt sie bei Begegnungen mit anderen Reitern, Hunden, Spaziergängern zuverlässig bei Dir?
- Läßt sie sich aus der Distanz heraus ins Sitz oder Platz nehmen?
- Habt Ihr auch mit angeleintem Hund am Pferd geübt?Hier z. B. ist eine kleine HP zum Thema Reitbegleithund, wo einzelne Übungen beschrieben sind, vielleicht findest Du dort noch Anregungen: (es gibt auch zahlreiche Bücher zu dem Thema)
http://www.reitbegleithund.info/index.htmlLG, Chris
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Den Hütehunde-Ball würde ich auch flachhalten - der Reiz eines galoppierenden Pferdes ist so stark, daß er wirklich rasseübergreifend wirkt. Meine ehemalige Reitbeteiligung hatte einen sonst megabraven, faulen Pudelmix, der sich identisch verhielt. Sobald das Pferd draußen angaloppierte, wurde es kläffend umkreist, solange der Hund mithalten konnte, dann kläffend verfolgt - das sah allerdings immer eher nach Spielaufforderung aus als nach ernsthaftem Hüten.
War zwar recht praktisch, um das Jungpferd absolut und total "hundesicher" zu kriegen, aber ein Spiel, das ich auf die Dauer nicht wollte, da die junge Stute schließlich auf jede hündische Spielaufforderung fröhlich angaloppieren wollte. Leider war die Hundebesitzerin total trainingsunwillig, insofern blieb mir nichts, als ihr schließlich das Mitnehmen des Hundes ins Gelände zu verbieten.
Was die Trainingsschritte angeht: besser als Chris kann man's nicht sagen - und mühsam wird es auf alle Fälle werden, weil da gleich zweierlei zusammenkommt: der Bewegungsreiz und die Erfahrung des Hundes, daß er freie Bahn hat. Aber laß dich bloß nicht entmutigen, der Zeitaufwand lohnt sich für ein perfektes Team. Hier sind meine beiden ersten - lang, lang ist's her:
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Ich hatte das Problem auch gerade wieder
Ich am WE auf den Oppa, meine grossen liegen am Platz und die Kleene hockt, denkt, ich, bin ,SCHÄFERhund ,das nur Mäh gross
Allerdings meine eigene dämlichkeit, ich bin zu verwöhnt von meinen "Alten"Ich bau das erst an der Longe auf, Hund wird an meinem Gürtel mit Leine gesichert ( dafür baucht man allerdings ein sicheres Pferd was nicht losspackt) Hund wird neben mir abgelegt, Pferd im Schritt longiert, Pferd ignoriere ich eigentlich fast komplett, Hund wird mit normalen Kommandos beschäftigt, zwischendurch gibts ne Runde Wurst
Meistens klappt das ganz gut ist nur eine Sache des Trainings.
Das ganze bau ich dann aufm Reitplatz nochmal komplett neu auf wenn ich oben bin, Zuhause wird Kommandofolge auf Distanz geübt ( bis die Schwarte kracht
) das ganze im Schritt aufm Pferd dann Trab dann HeidiwitzkaWenn ich nen Hund habe der dann dazu neigt bei schnelleren Gangarten abzuegehn, lass ich ihn erstmal mit Schlepp sichern in der Mitte damit ich, wenn er abspackt, Geschwindigkeit rausnehmen kann, Kommandos abrufen kann ( auch da fliegt schonmal die Wurst)
Im gelände die ganze Sache nochmal neu ( ich weiss dat nervt ^^) eignet sich aber topi für Übergangsübungen ( Trab-Schritt_Ma Pulle- wieder in den Trab etc.)
Vorraus fand cih immer ne nette Übung dafür, wenn der Hund das kann is das angeloppern meist weit ruhiger -
Chris Beschreibung
.Ich habe leider keinen Helfer gehabt als ich das hatte und arbeite deshalb ein bissl anders.
Erstmal, Gehorsam ist da schon immer auch ein Thema, und bei sehr großen Verlockungen ist der Gehorsam dann eben plötzlich wie weggeblasen.
Zudem ist Gehorsam am Pferd schon was anderes als zu Fuss, wie du richtig erkannt hast merkt auch der Hund: du kannst nicht an ihn ran
.Ich würde da auf zwei Schienen arbeiten:
1.) Gehorsam vom Pferd aus in Schritt und Trab aufm Platz, auch im Gelände wenn es in den Gangarten eine Basis gibt. Viele Übungen mit warten, ablegen, absetzen, warten, absetzen, ablegen auf Distanz und aus der Bewegung heraus (also z.B. im Arbeitstrab den Hund ablegen ohne dabei langsamer zu reiten).
Das sind natürlich schon schwierige Übungen, wenn dein Hund sowas noch gar nicht kann (auch zu Fuss nicht) dann musst die Übungen grundsätzlich erstmal am Boden aufbauen.
2.) Am Boden arbeiten mit anderen reizvollen Situationen.
Kennst du Leute mit Hund mit denen du trainieren kannst? Eine ganz tolle Zielübung für die Reizkontrolle ist es, den Hund abzulegen, 15m Abstand zu nehmen und dann rennt jemand mit einem anderen Hund zwischen euch durch (macht vielleicht noch Faxen) und dein Hund bleibt liegen. Das muss natürlich auch aufgebaut werden, erst sitzt dein Hund neben dir und vor euch passieren Mensch und Hund in unterschiedlicher Geschwindigkeit, dann ohne Leine, mit bisschen Abstand usw.Wenn das klappt würde ich es auf dem Platz eben auch mit wenigen Galoppsprüngen anfangen zu üben.
Und bevor du deinen Hund da nicht kontrollieren kannst, solltest du auch darauf verzichten ihn auf Galoppausritte mitzunehmen. Das ist weder für das Pferd noch für dich noch für den Hund besonders toll...sondern eher noch wirklich gefährlich. -
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@ Zossel:Ja, das weiß ich, aber in diesem Kontext ist das wohl irrelevant.
Viele einstige Hütehunde kann man garnicht mehr am Vieh gebrauchen- schonmal in diese Richtung gedacht?
Meine Hunde sind ihrer Veranlagung entsprechend ausgelastet, behaupte ich mal, aber sie hüten dennoch die Hottis ein. Nicht weiter verwunderlich. Sie haben eben gelernt grundsätzlich nicht unter Zäunen durch zu dürfen und sobald ich drauf sitze ist das mein Job und das Pferd ist "eingehütet".Aber selbst wenn man dasim Griff hat, bleibt noch der leidige Umgang mit Frust und das Unterdrücken des Erstimpulses- alles eine Frage der Übung. Bei jedem Hund. Mal mehr mal weniger...
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Ich hatte anfangs auch so ein Problem, bin aber durch wirklich kontinuierliches Training jetzt ziemlich problemlos. Hat mich allerdings viele Nerven gekostet und zwischendrin hab ich öfter mal gedacht, ... "das wird nie was"

Ich hab schlichtweg IMMEr abgerbochen, wenn Sie (Hund) "doof" wurde. Sofort angehalten (auch mal angeschissen) und dann gings langsam weiter, bzw. die Strecken wo es mal schneller wurde, wurden so kurz gehalten, dass ich loben statt strafen konnte, und sei es nur ein paar Schritte.
Meine große Hilfe war mein Pferdchen das wirklich eine Engelsgeduld mit der Hundetussi hat!

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Das machte mein Aussie anfangs auch, während er im Schritt und Trab ruhig bei Fuß mitlief.
Die Lösung war bei uns eigentlich ganz einfach: bevor ich angaloppiere, schicke ich ihn voraus, d.h. mein Hund galoppiert dann einige Meter vor dem Pferd. Mittlerweile hat er das übliche Tempo perfekt drauf. Will ich mal zulegen, animiere ich ihn mit der Stimme.
Mit Hund voraus im Galopp fühle ich mich auch sicherer, falls das Pferd mal zur Seite hüpft.
Üben kann man das zunächst zu Fuß und später dann mit dem Rad in entsprechendem Tempo.Zum Thema: von oben keine Einwirkungsmöglichkeit auf den Hund: leg dir eine Hetzpeitsche zu, wie die Pikeure bei den Meuten sie zum Führen der Hunde benutzen. Ist eine geniale Verlängerung deines Arms. Aber bitte dein Pferd damit vertraut machen, bevor du mit dem Hund rausgehst!
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Spritzpistole.
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Zitat
Spritzpistole.
Mumpitz! Dann kannste auch das Sprühhalsband nehmen

Chris (und noch ein paar andere) haben es super erklärt. Wir haben das Zusammenspiel von meinem (sehr jagdtriebigen) Hund und meinem Pferd auch an der Longe in der Halle geübt mit Ablegen des Hundes auf Distanz - zur Not mit Helfer. Erst Schritt, dann Trab, dann Galopp - viel Bestätigung, aber auch klare Ansagen. Wurde hier aber alles schon ausführlich erläutert. Viel Spaß bei der Arbeit - die "schnelle-muss-jetzt-sofort-im-Galopp-gehen"-Lösung wirst Du hier nicht zu lesen bekommen

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